Cover-Bild Stormheart
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 22.05.2017
  • ISBN: 9783789104053
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Cora Carmack

Stormheart

Die Rebellin
Birgit Salzmann (Übersetzer), Alexandra Rak (Übersetzer)

Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!
Auch als E-Book erhältlich.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2017

Leider hat dieser Reihenauftakt nicht meinen Geschmack getroffen.

2

Autorin: Cora Carmack
Seitenanzahl: 464 Seiten
Verlag: Oetinger
Preis: Ebook: 14,99
Gebundene Ausgabe: 19,99

Inhalt:
Prinzessin Aurora soll bald den zweitgeborenen Prinzen Cassius Lock heiraten, ein ...

Autorin: Cora Carmack
Seitenanzahl: 464 Seiten
Verlag: Oetinger
Preis: Ebook: 14,99
Gebundene Ausgabe: 19,99

Inhalt:
Prinzessin Aurora soll bald den zweitgeborenen Prinzen Cassius Lock heiraten, ein Sturmling, sowie auch ihre Familienmitglieder. Sturmlinge haben die Macht, die gewaltigen Stürme zu kontrollieren, die das Land befallen.
Aber Aurora hat ein Geheimnis: Sie hat diese Macht nicht. Keiner darf es erfahren, und sie hofft, dass die Ehe ihr hilft, ihr Geheimnis zu bewahren.
Doch Cassius scheint seine eigenen Ziele zu haben und Aurora bleibt keine Wahl: Für ein freies Leben muss sie fliehen und sich den Sturmjägern anschließen, zu denen auch Lock gehört, der sie ausbilden möchte ...

Meine Meinung:
Diesmal hatte ich ein Buch in meiner Hand, was mich vom Cover schon nicht so überzeugt hat. Besonders als ich das Buch gelesen habe, wusste ich das dieses Cover nicht so zu der Protagonistin passt.

Der Schreibstil von Cora ist sehr angenehm und leicht zu Lesen, zumindest hatte ich keine Probleme dass ich eventuell etwas nicht verstehe. Hier merkt man sofort, dass es der lockere und leichte Jugendroman Stil ist.
Die Autorin hat während der Story oft zwischen den Perspektiven hin und her gewechselt, was für mich doch einbisschen verwirrend war. Hier hätte ich es doch gerne gesehen, dass oben gestanden hätte, um welche Person es gerade geht.

Am Anfang war für mich die Handlung wirklich sehr eindeutig und ich hatte viel Spaß am Lesen, doch als die ersten Stürme kamen und man nicht wirklich viel über die ganze Sache, wie Magie, Sturmherzen, die verschiedenen Stürme und weshalb auch die Sturmjäger diese fangen konnten, obwohl sie keine Sturmlinge waren erfuhr , wurde es für mich sehr verwirrend und ich verlor das Interesse, die Handlung überhaupt noch zu verfolgen.

Leider hatten mich auch die Protagonisten nicht so wirklich umgehauen.
Von Aurora war ich am Anfang wirklich sehr begeistert gewesen, sie ist ein schlaues Mädchen, sie ist wissbegierig und versucht aus der Situation, dass sie heiraten soll das Beste zu machen. Auch damit das sie keine Sturmmagie besitzt, versucht sie tapfer umzugehen.
Mit der Zeit geht mir Aurora oder besser gesagt Rora oder Roar dann doch auf die Nerven. Sie möchte eine Rebellin sein, ist aber dann doch eher die kleine zickige Prinzessin.

Dann gibt es da noch Lock, der für mich doch eher ein blasser Charakter ist er ist der beste Sturmjäger der Gruppe und ist an Aurora interessiert, was schon gleich am Anfang deutlich wird, weswegen er für mich dann doch eher ein 0815 Typ ist.

Cassius dagegen ist der Verlobte von Aurora und ein richtiges Arschloch, zumindest denkt man dass am Anfang. Doch wenn man ihn im Laufe der Story besser kennenlernt, weiß man, dass er doch ein nettes Herz hat und er einen wichtigen Grund hat, weswegen er so ist, wie er sich am Anfang gegeben hat.

Besonders mochte ich von den Protagonisten Nova die kleine Dienerin und Freundin von Aurora und Jinx, die Erdhexe und Sturmjägerin. Die beiden haben wirklich Potenzial und ich hoffe, von Ihnen kann man in Band 2 mehr lesen und erfahren.

Fazit:
Leider ist Stormheart für mich kein gelungener Reihenauftakt gewesen. Am Anfang hatte ich mit dem Band noch gute Hoffnung gehabt, doch in der Mitte des Buches hatte ich mich mächtig gelangweilt und erst ab Seite 450 ging es wieder bergauf.
Noch dazu mochte ich die 0815 LiebeSstory um Aurora und Lock nicht, mal mögen sie sich und mal hassen sie sich.
Das Beste am ganzen Buch waren die Nebencharaktere Jinx und Nova.

Veröffentlicht am 19.07.2017

Hitverdächtiges Figurenrepertoire

1

Nachdem ich gerade erst den ersten Band der „Chronik der Verbliebenen“ verschlungen hatte und vollends begeistert von der starken weiblichen Protagonistin war, hatte ich daran wirklich einen Narren gefunden. ...

Nachdem ich gerade erst den ersten Band der „Chronik der Verbliebenen“ verschlungen hatte und vollends begeistert von der starken weiblichen Protagonistin war, hatte ich daran wirklich einen Narren gefunden. „Stormheart – Die Rebellin“ versprach ja alleine schon vom Titel ebenfalls eine starke Protagonistin. Zudem hat sich Cora Carmack ja auch in Deutschland bereits einen Namen gemacht und das durchaus mit Erfolg. Es sprach also vieles für diesen Trilogie-Auftaktband.
Eine neue Welt, neue Regeln, ein neues Verständnis von Natur. Man kann mich wahrlich nicht als Fantasy-Fan bezeichnen und dennoch tauche ich immer gerne in neue Welten ein. Knackpunkt bei der Sache ist, dass ich als ungeübter Leser dieses Genres immer recht lange brauche, um mich in neue Weltordnungen und –vorstellungen einzudenken. Das ist dann durchaus bitter, dass der erste Band dieser Reihe mir nicht unbedingt hilft. Vom Prinzip her verstehe ich die Idee hinter den Sturmgewalten, aber dennoch bleibt für mich bis zur letzten Seite vieles offen und ungeklärt. An dieser Stelle muss ich einschränken, dass es also entweder ein tatsächlicher Mangel der Autorin ist oder dass es vielleicht einfach an mir selbst liegt. Die Frage kann ich nicht beantworten, dessen muss sich jeder Leser individuell versichern. Dennoch lasse ich es mal als meinen größten Kritikpunkt im Raum stehen, da ich solche Kritik bei andern Fantasy-Welten nicht äußern musste.
Kommen wir zur durch den Titel groß angekündigten Protagonistin: Aurora. Ich nenne sie aber viel lieber Roar, denn genau die Persönlichkeit, die Aurora mit ihrer Flucht aus ihrer Heimatstadt antritt, die ist es, die es problemlos mit Lia aus „Chronik der Verbliebenen“ aufnehmen kann. Schon Aurora, die zu kämpfen und mit dem Messer umzugehen weiß, fasziniert mich, aber der Schritt aus der eigenen Heimat hinaus, sich auf wilde Abenteuer einzulassen und an sich selbst zu wachsen, das überzeugt mich restlos. Neben dieser abenteuerlustigen Seite, überzeugt Roar aber auch mit Empathie und Pflichtgefühl. Ich habe mich von Seite 1 in sie hineinversetzen können, mit ihr mitleiden und –freuen können und ich bin wirklich froh, dass sie durchweg in ihrer Persönlichkeit bleibt und mich dadurch für sie gewinnt.
Aber nicht nur die Protagonistin weiß zu überzeugen, sondern auch die vielen anderen eingeführten Figuren, die jede für sich eine spannende Geschichte zu erzählen haben. Ganz vorneweg natürlich Lock, der im Gegensatz zu meiner anfänglich Vermutung Cassius als eigentlichen Held ablöst. Ein mutiger Kämpfer mit einer traurigen Vergangenheit, der Roar als verängstigtes Mädchen aufnimmt und sie dabei begleitet, wie sie langsam zur Frau wird. Aber auch an ihm selbst gibt es noch unheimlich viel zu entdecken und daher freue ich mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit den beiden.
Zurück zu den anderen Figuren, vor allem den Sturmkämpfern rund um Lock, Nova, die anscheinend eine lange verborgene Fähigkeit besitzt, deren Ausbruch ich gerne beiwohnen werde und natürlich Cassius. Cassius ist nicht leicht zu greifen: ist er Antagonist oder doch ein potenzieller Protagonist für die restlichen Bände? Viele Fragen, auch rund um den Sturmlord, der ebenfalls eine faszinierende Persönlichkeit zu sein scheint. Ich habe es wirklich selten, dass ich viel lieber wegen der Figuren weiterlesen möchte, als der Auflösung all der offenen Fragen entgegenzustreben.
Davon abgeleitet will ich natürlich noch etwas zur Handlung sagen. Diese leidet wie gesagt etwas unter der unverständlichen Welt für mich. Dennoch überzeugt mich der klug gewählte Erzählrhythmus. Es gibt viele ruhige Momente, in denen die Figuren brillieren können und es gibt viele spannungsgeladene Momente, die das Lesetempo anheizen und die Fähigkeiten der Helden erproben lassen. Ebenfalls positiv fällt mir der Perspektivenwechsel auf. Auf der einen Seite der Wechsel zwischen Lock und Roar und auf der anderen Seite immer wieder hin zu Nova und Cassius, so dass ein größeres Gesamtbild stehen bleibt.
Fazit: „Stormheart – Die Rebellin“ muss sich wirklich nicht hinter der „Chronik der Verbliebenen“ verstecken. Die Idee hinter der Fantasy-Welt ist ähnlich undurchsichtig, vielleicht sogar einen Ticken schwächer, aber dafür wird eine ebenso starke Protagonistin geboten und dazu eine wirklich großen Haufen an tollen Nebenfiguren, die ich bereits alle liebgewonnen habe. Die Reihe bietet noch so viel Potenzial, von dem ich hoffe, dass es in den Folgebänden genutzt wird, denn dann haben wir eine wieder eine wahre Hitreihe auf dem Buchmarkt.

Veröffentlicht am 01.05.2020

Spannende Geschichte mit authentischen Emotionen

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Die 18-jährige Aurora soll als Tochter der Königin in Zukunft das Königreich vor gefährlichen Stürmen schützen. Alle glauben, dass sie ein Sturmling ist und deswegen magische Fähigkeiten besitzt, die ihr ...

Die 18-jährige Aurora soll als Tochter der Königin in Zukunft das Königreich vor gefährlichen Stürmen schützen. Alle glauben, dass sie ein Sturmling ist und deswegen magische Fähigkeiten besitzt, die ihr beim Schutz der Stadt helfen können. Doch Aurora besitzt diese Gabe nicht, sodass ihre Mutter eine Hochzeit für sie mit einem Prinzen aus einem anderen Königreich arrangiert, um dies zu verdecken. Aurora scheut sich davor, den Prinzen zu heiraten und als sie zufällig eine Gruppe von Sturmjägern trifft, die scheinbar, ohne damit geboren worden zu sein, über Kräfte verfügen, Stürme zu bändigen, fasst sie neuen Lebensmut und schließt sich ihnen an. Sie lässt alles zu Hause zurück, um später mit magischen Fähigkeiten wieder zurückzukommen und das Königreich eigenständig beschützen zu können, ohne den Prinzen heiraten zu müssen. Der Plan scheint einfach und realistisch zu sein, wäre da nicht der attraktive Lock – Truppenführer der Sturmjäger. Ein Abenteuer beginnt.

Diese Geschichte wird in der dritten Person erzählt. Der Leser erhält dabei Einblick in viele verschiedene Figuren und gewinnt so einen Überblick über die Gesamtsituation und über diverse Gedankengänge und Gefühle. Zu Beginn wirkten die Protagonisten dadurch ein wenig unnahbar, aber im Laufe der Geschichte hat sich der Leser daran gewöhnt und kann sich gut in sie hineinversetzen. Die verschiedenen Charaktere wirken zumeist authentisch und werden mit prägnanten Charaktereigenschaften versehen, sodass der Leser sich ein gutes Bild von ihnen machen kann und sich mit dem ein oder anderen identifizieren kann. Die Bandbreite der Eigenschaften der Charaktere reicht dabei von aufmerksam und vertrauensvoll über skeptisch und naiv bis hin zu böse und misstrauisch. Viele von ihnen entwickeln erst im Fortgang der Geschichte ihren eigenen Charme, wenn der Leser immer mehr Informationen über sie und ihre Vergangenheit erhält und zu verstehen beginnt, warum sie in einer bestimmten Art und Weise handeln oder sich so in der jeweiligen Situation den anderen Personen gegenüber verhalten.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und enthält viele detaillierte Beschreibungen und Informationen, sodass der Leser sich die fremde Welt, in denen Stürme eine Lebensgefahr darstellen und besondere Magie sie aufhalten kann, besser vorstellen kann. Der Einstieg erfolgt unmittelbar in die Geschichte und da Aurora selbst vieles über Magie und das Leben der Bevölkerung nicht weiß, wird die Welt, in der die Protagonisten leben, Stück für Stück schichtweise und langsam aufgebaut, sodass alles nachvollziehbar und verständlich wirkt.

Besonders schön sind die kurzen Zitate am Anfang eines jeden Kapitels. Diese lockern den Schreibstil ein wenig auf und fördern so den Lesefluss. Zudem erhält der Leser dadurch viele zusätzliche Informationen über die Welt der Charaktere und an was die Menschen dort glauben. Durch die vielen verschiedenen Zitate – mal sind es Gedichtverse, mal ein Auszug aus einem Abenteurerbuch, mal ein Liedausschnitt – werden diese nicht eintönig oder langweilig.

Insgesamt enthält das Buch einige Spannungselemente und unerwartete Wendungen, aber auch die emotionale Komponente nimmt einen entscheidenden Raum ein, da sich Aurora zu Lock, dem Führer der Sturmjägergruppe hingezogen fühlt und es ihm nicht anders geht. Doch zu Beginn scheint nichts darauf hinzudeuten, dass sie sich näherkommen. Wird sich im Verlauf der Geschichte noch etwas zwischen ihnen entwickeln? Finde es heraus und steige ein in das Abenteuer der Protagonisten.

Dieses Buch ist der Auftakt einer Trilogie, wobei die beiden nachfolgenden Bände nicht ins Deutsche übertragen erschienen sind. Das hat jedoch keine Auswirkungen auf den ersten Teil, da dieser als eigenständige Geschichte lesbar ist. Es gibt zwar einige Fragen, auf die in den nächsten Teilen wahrscheinlich noch näher eingegangen wird, aber die Erklärung bzw. Beantwortung dieser ist nicht notwendig, um den ersten Teil in sich zu verstehen.

Dieses Buch ist spannend und gefühlvoll und ist für jeden Leser etwas, der gerne Fantasy-Geschichten liest und mit den greifbaren zumeist sympathischen Protagonisten eine abenteuerliche Reise mit Selbstfindung und vielen Gefühlen erleben möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2019

Ein unterhaltsamer und sehr lesenswerter Auftaktband

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Meinung:
Cora Carmack hat in „Stormheart – Die Rebellin“ eine sehr interessante Welt mit einer noch interessanteren Idee geschaffen. Denn das Land Caelira wird von magischen Stürmen geplagt, wobei die ...

Meinung:
Cora Carmack hat in „Stormheart – Die Rebellin“ eine sehr interessante Welt mit einer noch interessanteren Idee geschaffen. Denn das Land Caelira wird von magischen Stürmen geplagt, wobei die Stürme eigenständige Wesen darstellen und nur die Strumlinge, mit angeborenen Kräften können das Land und die Menschen vor diesen mächtigen Stürmen beschützen.

Anfangs fand ich den Gedanken noch etwas abstrakt und schwer zu greifen, aber je mehr Einzelheiten ich davon erfahren habe, desto überzeugender fand ich die Idee und auch die Umsetzung.

Generell haben mir neben der tollen Idee auch die Figuren sehr gut gefallen. Sie sind extrem vielfältig und es gibt viel an ihnen zu entdecken. Egal, ob es der geheimnisvolle und auf den ersten Blick charmante und doch so mysteriöse und düstere Prinz Cassius ist, oder Lock, der etwas schroffe Anführer der Sturmjägergruppe mit dem gutem Herzen, oder auch die anderen bunt zusammengewürfelten Mitglieder der Sturmjäger, die alle ihre eigene Geschichte habe.

Und natürlich ist da noch Protagonistin Aurora, die selbst auch mehrere Seiten hat, wodurch es wirklich Spaß macht, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Sie kann eine nach außen hin arrogante und mächtige Prinzessin geben, ist aber auch das verängstigte, innerlich zerrissene Mädchen ohne Freunde und ohne Macht. Und als sie sich den Sturmjägern anschließt, findet sie zu sich selbst, beweist viel Mut und entwickelt sich zu einer starken Frau und angehenden Herrscherin.

Dabei ist es sehr hilfreich, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und der Leser einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der verschiedenen interessanten Figuren erhält. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist flüssig, bildhaft und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, weshalb ich das Spannungslevel ziemlich konstant fand.

Auch das Ende passt für mich gut zur Geschichte, denn es macht große Lust gleich weiterzulesen und weckt die Neugier, wie es mit den tollen Charakteren weiter geht und welche tollen Ideen sich die Autorin noch hat einfallen lassen.

Fazit:
„Stormheart – Die Rebellin“ ist ein unterhaltsamer und sehr lesenswerter Auftaktband in eine tolle neue Reihe. Neben der interessanten Idee lebt das Buch vor allem von den vielfältigen und authentischen Charakteren und einem stimmigen Handlungsverlauf mit konstanter Spannung. Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Ein spannender Anfang der Reihe

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Klappentext

Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen ...

Klappentext

Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.

Das Cover

Dieses Cover wirkt sehr ausdrucksstark. Ich mag die wirbelnden, bunten Staubwolken im Hintergrund, dass hat was mächtiges und dramatisches. Auch die Frau, mit dem Umhang und der Krone sieht sehr mächtig aus, wie sie mit sehr selbstbewusstem Blick einem direkt entgegenblickt, dass Kinn selbstbewusst nach oben gestreckt um Selbstsicherheit zu demonstrieren.
Das passt schon, eine Königstochter die ihr Herz im Sturm findet. Das Cover ist toll! Passt gut zur Geschichte und vor allem weckt es Neugierde!

Meine Meinung

Dieses Buch ist bereits im Mai 2017 erschienen, ich selber hab ich mir auch ungefähr zu diesem Zeitraum gekauft, allerdings bis jetzt nie gelesen.
Warum? Ich hab von einigen Leuten mitbekommen, dass ihnen dieses Buch nicht gefällt und hab mich deswegen etwas davon abschrecken lassen. Schade eigentlich. Ich versuche mich immer ein wenig von der Meinung anderer zu distanzieren, wenn ich das Buch noch nicht kennen sollte, um einfach unbefangen an das Buch zu gehen, aber das gelingt mir leider nicht immer.
Hier ist mir das passiert und das war wirklich schade, den mir hat das Buch tatsächlich sehr gut gefallen.

Der Einstieg fiel mir allerdings nicht so leicht.
Ich mag Aurora sehr gerne, aber ihre Mutter nicht. Ich finde gerade die ersten paar Seiten zeigen viel von der Beziehung der beiden zueinander. Sie ist die Tochter für die sie sich schämen muss und auf die alle Hoffen. Deswegen versteckt ihre Mutter sie um sie dann in einer arrangierten Heirat unter zu bekommen und einen Sohn zu gewinnen der die Arbeit für Aurora macht. Nämlich die Stadt vor der Stürmen zu beschützen.
Von der Mutter selbst erfährt man in der Geschichte nicht wirklich viel. Sie tritt eigentlich so gut wie gar nicht auf, aber für mich war sie trotzdem wenig sympathisch.
In der Geschichte geht es viel um die Herzen der Stürme und um die Tatsache, dass es mehr gibt als die Königsfamilie zugibt. Vieles wird verleugnet oder sogar verboten.
Ich hab nicht ganz verstanden, warum man so viel verleugnet und verbietet, man könnte sich doch so selber besser schützen, aber vielleicht geht es auch darum der Königsfamilie und ihrer Macht ausgeliefert zu sein.

Zu Beginn begegnen wir auch dem Mann den sie mal heiraten soll, nämlich Cassius.
Die Reaktion der beiden aufeinander fand ich sehr übertrieben, da war ich tatsächlich kurz davor das Buch zuzuklappen. Sie waren der arrangierten Ehe gegenüber eigentlich abgeneigt und kaum sahen sie sich an, war das Liebe auf den ersten Blick. Das war mir zu viel.
Allerdings zeigt Cassius klar, dass er so ein Mann ist.
Er ist sehr besitzergreifend.
Von Anfang an ist er sehr fasziniert von ihr und löst kaum die Augen von ihr.
Er ist mir tatsächlich etwas unheimlich.
Um sie zu schützen geht er über Leichen, ob das stimmt erfährt man noch.

Aus Aurora wird später Roar, sie wird erwachsener. Fängt an eigene Entscheidungen zu treffen und ein richtiges Leben zu haben, wo sie vorher ihre Nase nur zwischen den Seiten eines Buches hatte, hat sie nun festen Boden unter den Füßen und will immer mit vorne dabei sein.
Es ist interessant zu erleben, wie sie auch mit sich selbst hadert und genauso Misserfolge wie Erfolge einstecken muss.

Auf ihrer Reise trifft sie auf Lock.
Lock ist eine Figur die mir besonders gut gefallen hat. Allerdings hat er als Jäger ein recht weiches Herz. Seine Figur war die mit den meisten Hintergrundinfos, was ihn noch sympathischer gemacht hat. Man kann sich seine Handlungen besser erklären und nachvollziehen und fiebert mit ihm mit.

Ich mochte die Dynamik zwischen Roar und der Gruppe wirklich sehr gerne.
Eine interessante Gruppe von vielen verschiedenen Charakteren, die trotzdem als Einheit super funktionieren.

Es gab eine Länge in der Geschichte, kurz nachdem sie sich der Gruppe angeschlossen hat und es entsteht eine Hassliebe zwischen Roar und Lock.
Mir selber hat diese Länge nichts ausgemacht, weil es danach einfach so spannend weiter ging, dass ich darüber hinwegsehen konnte, aber einigen war diese Länge tatsächlich zu viel.
Ich denke da liegt es auch ein wenig am eigenen Geschmack.
Zum Beispiel hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen, was auch viele bemängelt haben.
Ich fand es lies sich gut lesen, auch die Zickigkeit von Roar am Anfang. Klar es war teilweise schon ein wenig nervig, aber ich fand auch das sich das mit der Zeit gelegt hat. Sie hat sich in meinen Augen deutlich weiter entwickelt.

Fazit

An sich hat mir das Buch gut gefallen, es war kein Highlight, aber es konnte mich gut unterhalten und ich würde mir auf jedenfall den zweiten Band holen.
Das ganze hat von mir 4 von 5⭐ bekommen.