Cover-Bild Die Insel der Zitronenblüten

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 19.03.2018
  • ISBN: 9783734104336
Cristina Campos

Die Insel der Zitronenblüten

Roman
Michaela Meßner (Übersetzer)

Eine kleine Bäckerei auf Mallorca, der Duft des Sommers und ein geheimnisvolles Erbe …


Als Marina von ihrem Erbe erfährt, ahnt sie nicht, dass es ihr ganzes Leben verändern wird. Vor langer Zeit verließ sie ihre Heimat Mallorca und brach den Kontakt zu ihrer Schwester Anna ab. Niemals mehr wollte sie zurückkehren. Doch jetzt wurde ihnen beiden die kleine Bäckerei in Valldemossa vermacht. Auf der Insel angekommen, kann Marina dem Duft von Zitronenbrot nicht widerstehen. Sie weiß, sie sollte das alte Anwesen einfach verkaufen, aber irgendetwas hält sie davon ab – ein Geheimnis, das nur darauf wartet, gelüftet zu werden ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2020

Die Insel der Zitronenblüten

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Marina ist Ärztin. Sie arbeitet bei Ärzten ohne Grenze. Sie ist mit ihrer Schwester Anna auf Mallorca aufgewachsen. Als Jugendliche hat Marina Mallorca verlassen. Marina und Anna haben nun zusammen eine ...

Marina ist Ärztin. Sie arbeitet bei Ärzten ohne Grenze. Sie ist mit ihrer Schwester Anna auf Mallorca aufgewachsen. Als Jugendliche hat Marina Mallorca verlassen. Marina und Anna haben nun zusammen eine Bäckerei, einer ihnen vollkommen unbekannten Frau geerbt. Marina kümmert sich um die Bäckerei und versucht herauszubekommen, was sie mit dieser Frau zu tun hatte.
Die Geschichte wird immer mal wieder von Rückblicken unterbrochen. Was mich zeitweilen etwas irritiert hat. Der Schreibstil war im Großen und Ganzen flüssig zu lesen, jedoch bin ich teilweiße etwas ins Stocken geraten.
Die Charaktere ganz besonders Marina sind sehr sympathisch und authentisch. Marina ist eine strake, ehrgeizige Frau. Ihre Schwester Anna das genaue Gegenteil. Anna geht den Weg, den ihre strenge Mutter ihr vorgegeben hat.
Die Personen und Landschaftsbeschreibungen gefallen mit gut- Besonders die Landschaftsbeschreibungen laden einen förmlich ein in ein ganz anderes Mallorca, fernab von Touristen einzutauchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2019

Großartig!

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Eine wunderbare und Stimmungsvolle Geschichte, die ich sehr geliebt habe und innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe!

Eine wunderbare und Stimmungsvolle Geschichte, die ich sehr geliebt habe und innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe!

Veröffentlicht am 20.10.2019

Eine schöne, traurige, Geschichte

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Hier muss ich sagen viel es mir sehr schwer eine Inhaltsangabe zu verfassen, der Klappentext verrät schon genug über die Geschichte. Ich hätte es vielleicht einfach nur nochmal anders geschrieben. Dies ...

Hier muss ich sagen viel es mir sehr schwer eine Inhaltsangabe zu verfassen, der Klappentext verrät schon genug über die Geschichte. Ich hätte es vielleicht einfach nur nochmal anders geschrieben. Dies wollte ich euch dann doch ersparen. Bringt ja auch nichts euch dasselbe nochmal in anderen Worten zu schrieben. Ich muss gestehen das mir der Anfang bei diesem Buch wirklich sehr schwergefallen ist, es war ein holpriger Einstig ins Buch. Es war am Anfang wirklich viel zu verarbeiten und zu sortieren für sich selber. Doch der Schreibstil der Autorin hilft einem sehr gut durch den Wirrwarr und so kommt man dann doch noch sehr gut in die Geschichte rein. Der Schriebstil der Autorin ist flüssig. Leider wird sie manchmal doch etwas ausschweifend und umschriebt ein paar Sachen zu stark. Das sind aber nur ein paar Stellen und deswegen ist es nicht ganz so schlimm. Was mir aber sehr gut gefallen hat ist das die Autorin die Charaktere so wunderbar beschreibt in dieser sehr vielschichtigen Geschichte. Handlung und Charaktere passen sehr gut in die Geschichte und ich finde da hat die Autorin sich wirklich viel Mühe gegeben. Ich denke wäre mir der Einstig noch besser gelungen dann wurde mir das Buch besser gefallen. So kann ich sagen das die Geschichte ok ist, die Charaktere gut dazu passen und die Handlung gut überlegt war.

Veröffentlicht am 11.10.2018

Ein Familienroman mit dem Duft von Mallorca

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"Ein unmöglicher Traum, den sie jeden Tag fütterte wie einen kleinen Fisch im Goldfischglas" (Zitat Seite 192)

Inhalt:
Marina, 45 Jahre alt, arbeitet als Ärztin in der Entwicklungshilfe. Als sie 14 ...



"Ein unmöglicher Traum, den sie jeden Tag fütterte wie einen kleinen Fisch im Goldfischglas" (Zitat Seite 192)

Inhalt:
Marina, 45 Jahre alt, arbeitet als Ärztin in der Entwicklungshilfe. Als sie 14 Jahre alt war, hat sie Mallorca, wo sie geboren und aufgewachsen ist, verlassen, während ihre Schwester Anna auf der Insel geblieben ist. Nach einem heftigen Streit mit Annas Ehemann haben die Schwestern kaum mehr Kontakt. Jetzt haben sie gemeinsam eine Bäckerei in Valdemossa geerbt - von einer Frau, die sie nicht kennen. Dieses Rätsel will Marina lösen. Während sie entscheiden, was mit der Bäckerei geschehen soll, beginnt sie, Brot zu backen, da sie sich dem Zauber und Geheimnis um diese alte Bäckerei nicht entziehen kann.

Thema und Genre:
Ein Familienroman,der auf Mallorca spielt. Themen sind Tradition, Familie un Familiengeheimnisse, sowie die Frage nach den eigenen Wurzeln.

Charaktere:
Marina ist eine starke, eigenverantwortliche Frau, eine einfühlsame Ärztin. Anna dagegen geht den Weg, der ihr von ihrer strengen Mutter vorgegeben wurde und lebt seit vielen Jahren in einer unglücklichen Ehe. Alle Charaktere, besonders auch die Bewohner von Valdemossa, sind sehr gut und lebendig beschrieben.

Handlung und Sprache:
Die Handlung wird durch Rückblenden unterbrochen, was den Einstieg in die Geschichte etwas verwirrend gestaltet. Die flüssige Sprache führt die Leserin durch spannende Ereignisse, Rückschläge und Verluste, liest sich angenehm und die Beschreibungen des Alltagslebens auf Mallorca abseits der Ballermann-Touristik wecken Sehnsucht nach dieser wunderschönen Insel.

Fazit:
Ein Familienroman mit dem Duft von frischem Brot und Mallorca, ein spannender Wohlfühlroman für Frauen.




Veröffentlicht am 13.08.2018

Überraschend vielschichtiger Roman über zwei Schwestern und ihre unterschiedlichen Leben - sehr atmosphärisch auf Mallorca

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Marina arbeitet als Ärztin ohne Grenzen und ist gerade in Äthiopien, als sie erfährt, dass sie zusammen mit ihrer Schwester Anna ein Anwesen auf Mallorca - eine Mühle mit Bäckerei - geerbt hat. Sie selbst ...

Marina arbeitet als Ärztin ohne Grenzen und ist gerade in Äthiopien, als sie erfährt, dass sie zusammen mit ihrer Schwester Anna ein Anwesen auf Mallorca - eine Mühle mit Bäckerei - geerbt hat. Sie selbst hat Mallorca vor vierzehn Jahren endgültig den Rücken gekehrt, nachdem es mit ihrem Schwager zu einem Eklat gekommen war. Nun reist sie zurück in ihre Heimat, um das Erbe abzuwickeln und trifft nach der langen Zeit zum ersten Mal wieder auf den verbliebenen Teil ihrer Familie.

Weder Anna noch sie wissen, warum die fremde Frau ihr gesamtes Hab und Gut an sie vererbt hat. Im Grundbuchauszug ist nur ersichtlich, dass ihrer Großmutter bis zu ihrem Tod 10 % des Anwesens in Valldemossa gehört hatten.

Anna und ihr Ehemann Armando stehen nach einer Fehlinvestition in Panama vor dem Ruin und sind auf den Verkauf der Immobilie angewiesen. Vor Ort verschiebt Marina die Entscheidung und verweigert ihre Zustimmung, da sie zunächst herausfinden möchte, wer María Dolores Molí Carmona, die rassige Lola, war und in welchem Verhältnis sie zu ihnen gestanden haben könnte. Zusammen mit Lolas Freundin Catalina nimmt sie die Bäckerei wieder in Betrieb und backt die traditionellen mallorquinischen Rezepte, die sie noch von ihrer Großmutter kennt.

Marina versucht dem Geheimnis des Erbes auf die Spur zu kommen, auch wenn - oder gerade weil - Catalina sie bittet, die Vergangenheit und Lola in Frieden ruhen zu lassen und reflektiert dabei ihr eigenes Leben, ihre Tätigkeit als Ärztin ohne Grenzen und ihre Beziehung zu Mathias, der gerade als Entwicklungshelfer auf Haiti ist.


Anders als Cover und Titel suggerieren, ist "Die Insel der Zitronenblüten" kein unbeschwerter Sommerroman, sondern ein vielschichtiger Roman über zwei Schwestern, die sich neu kennenlernen und mit 46 bzw. 49 Jahren ihrem Leben eine andere Richtung geben.


Marina und Anna sind völlig unterschiedliche Frauen. Die jüngere Marina ist tougher, intelligenter und hat ihr Leben bisher ganz ihrer Tätigkeit als Ärztin ohne Grenzen gewidmet. Sie ist nie sesshaft geworden, hat sich enger an einen Ort oder einen Mann binden können, auch wenn es schon Überlegungen gegeben hatte, zusammen mit Mathias eine Penthouse Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg zu kaufen.

Anna ist dagegen eine oberflächlichere Person, für die Luxus und das Wahren des äußeren Scheins wichtig sind. Ihre erste, wahre Liebe Antonio hat sie ziehen lassen und stattdessen später den raffgierigen Spekulanten Armando geheiratet, mit dem sie eine 14-jährige Tochter hat, die nicht ihren Vorstellungen eines weiblichen Mädchens entspricht.


Der Roman behandelt neben der Beziehung der Schwester und dem Erbe noch weitere Themen wie die Armut in Entwicklungsländern, die Situation von Waisenkindern, das Leben von Hausangestellten fernab ihrer Heimat, Schwierigkeiten einer Auslandsadoption, Krankheit und Tod, aber auch das überschaubare Leben auf einer Insel, bei dem jede Abweichung von der Norm sofort auffällt sowie Rezepte und das traditionelle Bäckerhandwerk - so viele Themen, dass es schwierig wird, einen roten Faden zu erkennen, denn das Geheimnis um das Erbe tritt damit in den Hintergrund.



Der Roman ist überraschend tiefgängig und hat mich auch aufgrund der anschaulichen Beschreibung der balearischen Insel, so dass man sich selbst wünscht, auf Mallorca zu sein, gut unterhalten. Die Zweifel der Charaktere an ihren Lebenswegen und die Schwierigkeit jedes einzelnen, seinen Platz im Leben zu finden, sind nachvollziehbar beschrieben. Es ist nicht vorhersehbar, wie sich Anna und Marina entscheiden werden, sei es in Bezug auf die Beziehungen zu ihren Partnern oder in Bezug auf das Erbe. Spannung wird durch die Neugier darauf aufrechterhalten, wer die Bäckerin Lola eigentlich war und weshalb sie ausgerechnet den ungleichen Schwestern ihr Millionenvermögen vermacht hat. Durch die persönlichen Schicksale von Anna und Marina sorgt die Autorin zusätzlich für Dramatik.