Cover-Bild Active Memory

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 11.01.2019
  • ISBN: 9783492280235
Dan Wells

Active Memory

Ein Mirador-Roman
Jürgen Langowski (Übersetzer)

Los Angeles im Jahr 2050: Die junge Hackerin Marisa Carneseca umgibt ein Geheimnis. Als sie zwei Jahre alt war, verlor sie bei einem Autounfall ihren Arm, während Zenaida de Maldonado, die Frau eines Mafiabosses, starb. Niemand kann Marisa sagen, warum sie in diesem Auto saß oder wie es nach dem Unfall zu der Fehde zwischen den Carnesecas und den Maldonados kam. Die Vergangenheit holt Marisa viele Jahre später ein, als Zenaidas frisch abgetrennte Hand aufgefunden wird. Ist Zenaida doch noch am Leben? Als Marisa erfährt, dass nicht nur die Gangs von Los Angeles, sondern auch die größten Konzerne der Welt in den Fall verwickelt sind, wird klar, dass mehr dahinter steckt, als Marisa je hätte ahnen können ...

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 2 Regalen.
  • 1 Mitglied hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2019

Abgesehen von kleineren Längen ein Feuerwerk an Spannung

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Klappentext
„Los Angeles im Jahr 2050: Die junge Hackerin Marisa Carneseca umgibt ein Geheimnis. Als sie zwei Jahre alt war, verlor sie bei einem Autounfall ihren Arm, während Zenaida de Maldonado, die ...

Klappentext
„Los Angeles im Jahr 2050: Die junge Hackerin Marisa Carneseca umgibt ein Geheimnis. Als sie zwei Jahre alt war, verlor sie bei einem Autounfall ihren Arm, während Zenaida de Maldonado, die Frau eines Mafiabosses, starb. Niemand kann Marisa sagen, warum sie in diesem Auto saß oder wie es nach dem Unfall zu der Fehde zwischen den Carnesecas und den Maldonados kam. Die Vergangenheit holt Marisa viele Jahre später ein, als Zenaidas frisch abgetrennte Hand aufgefunden wird. Ist Zenaida doch noch am Leben? Als Marisa erfährt, dass nicht nur die Gangs von Los Angeles, sondern auch die größten Konzerne der Welt in den Fall verwickelt sind, wird klar, dass mehr dahinter steckt, als Marisa je hätte ahnen können ...“

Gestaltung
Die Aufmachung des dritten Bandes ist der Gestaltung der Reihe treu geblieben, denn auch dieses Cover ist vorrangig schwarz mit einigen wenigen Lichteffekten. Dieses Mal sind es gelb-orange Lichtpunkte mit diagonal über das Cover verlaufenden feinen Linien. Sie verliehen dem Stil des Covers etwas futuristisch-sci-fi-mäßiges.

Meine Meinung
Mit „Active Memory“ liegt nun der Abschlussband der Mirador-Trilogie von Dan Wells vor, welcher in einem gigantischen Abschluss gipfelt. In diesem Band wird Marisa, auch Mari genannt, von ihrer Vergangenheit eingeholt, denn die Frau, die bei dem Autounfall starb, bei welchem Mari ihren Arm verlor, scheint noch am Leben zu sein. Zumindest wurde nun Jahre später ihre frisch abgetrennte Hand gefunden. Ehe Mari sich versieht, steckt sie mitten in einem gefährlichen Spiel der mächtigsten Gangs von Los Angeles und der größten Firmen der Welt…

In „Active Memory“ steht Marisa ihrem wohl größten und gefährlichsten Abenteuer gegenüber. Ich finde, dass dieses Buch ein gelungener Abschluss der Reihe ist. Befasste sich die Handlung zuvor stark mit technischen Errungenschaften oder spielte sie oft in der Cyberwelt, so sind wir nun mit diesem Band in der Realität angekommen. Gerade dadurch, dass die Technik nun etwas in den Hintergrund rückt, lies sich dieser Band für mich auch etwas leichter lesen. Detaillierte technische Beschreibungen waren zuvor der Normalfall und ich war froh, dass dies in diesem Band abgenommen hat, da ich doch immer meine Probleme damit hatte.

Der Schreibstil von Dan Wells ist meiner Meinung nach recht anspruchsvoll, da er die Geschehnisse sehr detailliert und ausführlich beschreibt. Dabei bedient er sich einer sich vom Alltäglichen abhebenden Sprache. Dies passt einerseits gut zu den Geschehnissen und der futuristischen Geschichte, andererseits empfand ich so manche Dialoge oder Szenen jedoch auch als etwas lang. Mir dauerte es manchmal zu lange bis etwas atemberaubendes passiert, obwohl in diesem Band echt unglaublich viel passiert, was mich voller Staunen und mit weit aufgerissenen, ungläubigen Augen zurück ließ.

Die Handlung ist spannend, denn Marisa und ihre Freunde sehen sich alten Bekannten und neuen, unbesiegbar erscheinenden Widersachern gegenüber. Dabei müssen sie all ihr Können aufbieten und zusammenhalten, um die letzten Geheimnisse und Fragen zu beantworten. Was mich bei der Geschichte oder eigentlich der ganzen Reihe nach wie vor total fesselt und überzeugt ist das Zukunftsbild, das der Autor kreiert. Durch die technischen Neuerungen mag es auch leichte Sci-Fi Züge haben, aber je länger man über Marisas Welt nachdenkt, desto realistischer erscheint sie und desto näher wirkt sie unserer Welt. Ich finde es beeindruckend, wie der Autor es schafft trotz der futuristischen Technik allem einen Funken Realität zu verleihen.

Fazit
Obwohl ich vom Gefühl her kleinere Längen beim Lesen verspürt habe, mochte ich den Abschlussband der Mirador-Trilogie, denn „Active Memory“ bringt Marisas Geschichte zu einem runden Abschluss. Das Buch spielt vermehrt in der Realität, wodurch die detaillierten technischen Beschreibungen ausbleiben und sich das Buch leichter lesen lässt. Auch sehen sich die Figuren in diesem Band der in meinen Augen größten Gefahr gegenüber, wodurch Nervenkitzel vorprogrammiert ist!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Bluescreen
2. Overworld
3. Active Memory

Veröffentlicht am 07.05.2019

Ein sehr spannender Science-Fiktion Roman!

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Dieses Buch war seit langem wieder das erste, dass ich innerhalb von zwei bis drei Tagen beendet habe. Die Geschichte war unheimlich spannend, die Seiten flogen nur so dahin und es viel mir sehr schwer, ...

Dieses Buch war seit langem wieder das erste, dass ich innerhalb von zwei bis drei Tagen beendet habe. Die Geschichte war unheimlich spannend, die Seiten flogen nur so dahin und es viel mir sehr schwer, mich von dem Buch los zureisen - vor allem gegen Ende hin. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und man konnte der Geschichte gut folgen. Einzig die Beschreibung einer Person hat mir gar nicht zu gesagt. Ich konnte mir die Person mit ihren Einzigartigkeiten nicht vorstellen, mir erschien dazu einfach kein festes Bild im Kopf. Die Mischung aus Science-Fiktion und Familiengeheimnis hat mir jedoch sehr gut gefallen, generell die Idee dahinter finde ich sehr gut. Die Tatsache, dass ich es mal wieder geschafft habe, einen Teil einer Reihe zu lesen, ohne dass ich es zuvor mitbekommen habe, grenzt schön langsam an einer leichten Dummheit meinerseits, doch ich kann sagen, dass es dem Buch keinen Abbruch tut, wenn man davor die anderen Teile nicht gelesen hat.

Veröffentlicht am 26.02.2019

Active Memory

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Ich mag Geschichten über Hacker. Über das Internet und was alles so möglich ist. Egal, ob es aktuell ist oder weitergesponnen wird, was in der Zukunft noch alles passieren kann. Ich finde es krass, dass ...

Ich mag Geschichten über Hacker. Über das Internet und was alles so möglich ist. Egal, ob es aktuell ist oder weitergesponnen wird, was in der Zukunft noch alles passieren kann. Ich finde es krass, dass ein Hacker durch einen kleinen Code oder ein paar Zeichen viel anstellen kann.
Deswegen mag ich diese Buchreihe auch so gerne.
Es ist schon der 3. Band und soll auch das Finale der Reihe sein. So schade eigentlich. Ich mag die Bücher nämlich richtig gerne.
Marisa lebt in einer Welt in der die meisten Menschen einen Djinni im Kopf implantiert haben. Dadurch hat jeder Mensch das Internet und einen kleinen Computer im Kopf. Alles ist miteinander verbunden. Jeder hat seine Nachrichten direkt vor Augen. Durch Blinzeln können Fotos und Video gemacht werden oder Nachrichten verschickt, die man durch pure Gedankenkraft geschrieben hat. Einerseits total interessant sein Smartphone praktisch im Kopf zu haben, andererseits total beängstigend. Durch Band 1 und 2 habe ich schon gelesen, dass es wirklich beunruhigend ist, wenn das Djinni gehackt werden kann.

In Band 3 geht es allerdings weniger um das Internet im Kopf, sondern hauptsächlich um Marisa. Finde ich schon etwas schade, weil ich gehofft habe, dass es wirklich noch etwas weiter geht mit dem Hacken oder dem Internet. Aber in den vorherigen Bänden haben sich viele Fragen zu Marisa aufgetan und irgendwie war der Autor es ihr vielleicht auch schuldig die Antworten zu liefern. Aber das macht gar nichts, denn auch das ist unglaublich interessant und spannend. Ich habe das Buch so schnell durchgelesen, weil mich die ganze Geschichte einfach gepackt hat.

Ich mag Marisa als Charakter unheimlich gerne. Sie liebt ihre Familie und ihre Freunde und ist immer für alle da. Sie liebt ihr Leben und das was sie tut. Außerdem ist sie die beste Hackerin weit und breit, was sie mir gleich wieder sehr sympatisch macht.

Das Setting von LA 2050 mag ich auch sehr. Man kann es sich so richtig gut vorstellen, dass alles sehr futuristisch ist. Gerade durch die Djinnis ploppt immer und überall Werbung auf. Überall werden Daten abgegriffen und übermittelt. Das wäre ein gefundenes Fressen für jeden Datenschützer.

Ich mag die Bücher von Dan Wells einfach sehr gerne. Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen und bisher hat er mich immer wieder begeistert. Es gibt kein Buch, wo ich sagen würde, dass er nicht abgeliefert hat. Ich mache mir da auch überhaupt keine Sorgen, wenn ich ein Buch von ihm anfange zu lesen. Er hat einen Schreibstil, der mich begeistert. Er schreibt leicht und hat immer eine gewisse Grundspannung. Das gefällt mir sehr.

Eine Frage bleibt offen und das finde ich so schade. Marisa hat eine große Hilfe im Hackerleben. Jemanden, der ihr immer hilft und den sie noch nie getroffen hat. Es gibt da eine Idee, wer es sein könnte. Aber für mich ist es keine Erklärung, dass er das ist. Schade, dass es nicht aufgeklärt wird. Aber vielleicht kommt da noch ein weiterer Band oder eine neue Reihe. Würde ich mir wünschen!

In meinen Augen ist es sinnlos dieses Buch zu lesen, wenn man Band 1 und 2 nicht kennt. Die Geschichten schließen in sich immer ab und dennoch gibt es einige Dinge, die man nur wissen kann, wenn man die vorherigen Bücher kennt.

Dieses Buch ist der perfekte Abschluss der Trilogie. Fast alle Fragen werden endlich aufgeklärt. Ich hätte wirklich gerne noch mehr von Marisa gelesen und finde es schade, dass es jetzt endet. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es doch noch weitergeht.

Das Cover: Ist das Cover nicht großartig!? Es ist etwas ganz anderes, als die üblichen Cover. Es passt einfach perfekt zum Inhalt.

Fazit: Ein absolut tolles Buch von einem großartigen Autor. Ein perfekter Abschluss der Trilogie.