Cover-Bild Ganz aus Splittern
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16,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 27.03.2025
  • ISBN: 9783522203067
Danae Lake

Ganz aus Splittern

Ein bewegender YA-Roman

YA vom Feinsten: eine bewegende Geschichte um Liebe, Freundschaft und Familie ab 14. 

Die 16-jährige Chrissy lebt mit ihrer Mutter und ihrem gewalttätigen Stiefvater Marcel im "Problemkiez" und träumt von einem besseren Leben. Mehr noch, sie tut etwas dafür, indem sie sich in der Schule anstrengt, um ein gutes Abitur zu machen. Eines Tages bietet ihr die Direktorin des Heinrich-Heine-Gymnasiums die Teilnahme an einer Studie an, die den Wechsel von Schülern aus Problemvierteln an Elitegymnasien untersucht. Chrissy lehnt zunächst ab, will kein "Sozialexperiment" sein. Doch dann eskaliert die Lage zu Hause und sie nimmt das Angebot an. Während sie sich am Elitegymnasium einlebt, Freundschaften schließt und sich verliebt, hinterfragt sie die mysteriöse Studie. Als Marcel das Geheimnis um den Schulwechsel enthüllt, nimmt das Unheil seinen Lauf ...

  • Das sensationelle Debüt eines 18-jährigen Ausnahmetalents
  • Authentischer kann ein Roman für junge Erwachsene nicht sein
  • Beleuchtet die soziale Durchlässigkeit unserer Gesellschaft
  • Mit wunderschönem Farbschnitt in limitierter Auflage

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2025

Zu viele Klischees

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Chrissy lebt in einem schwierigen Umfeld, doch in der Schule bringt sie große Leistungen. Als ihr der Wechsel in eine bessere Schule angeboten wird, zweifelt sie, ob sie sich dort einleben kann und die ...

Chrissy lebt in einem schwierigen Umfeld, doch in der Schule bringt sie große Leistungen. Als ihr der Wechsel in eine bessere Schule angeboten wird, zweifelt sie, ob sie sich dort einleben kann und die anderen Schüler sie akzeptieren werden. Doch sie wagt den Schritt. Schnell findet sie Anschluss, aber die Zweifel, warum der Wechsel möglich war, beschäftigen sie.

Ich mochte das Setting und auch den Schreibstil der Autorin. Das Buch liest sich sehr flüssig.

Leider fand man in dem Buch sehr viele Klischees, was ich wirklich schade fand. So war aus meiner Sicht nichts neues in der Geschichte, sondern schon bekanntes aufgewärmt.
Außerdem beschreibt die Autorin aus meiner Sicht zu viel und zeigt nicht durch Taten was die Personen fühlen. Beispielsweise ist Chrissy im Club, aber das Gefühl von Musik oder einem Clubbesuch kommt nicht rüber.

Das Ende ist mir fast etwas zu viel. Ich weiß, dass man in dem Genre etwas übertreiben muss, aber ich finde es passt nicht so gut. Warum fühlt sich Chrissy so alleine und hilflos? Vorher sind immer Menschen für sie da und das ändert sich auch nicht durch das, was ihr passiert ist. Das war für mich nicht schlüssig.

Fazit: Das Buch hat sich zwar schnell gelesen, aber überzeugt hat mich die Geschichte nicht, besonders aufgrund der klischeehaften Konstellation und den vielen Zufällen.

Veröffentlicht am 13.05.2025

Liebe im Problemviertel

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"Ganz aus Splittern" ist das Debut von Danae Lake und ich durfte es im Rahmen einer Leserunde lesen.

Wir folgen Chrissy, die in ihrem Leben bisher nicht viel Gutes erlebt hat. Im Problemviertel auf zu ...

"Ganz aus Splittern" ist das Debut von Danae Lake und ich durfte es im Rahmen einer Leserunde lesen.

Wir folgen Chrissy, die in ihrem Leben bisher nicht viel Gutes erlebt hat. Im Problemviertel auf zu wachsen, zwischen Dreck, Drogen und Gewalt. Auf eine Schule zu gehen, für die sie eigentlich zu ambitioniert ist und mit dem Traum einer bessere Zukunft nach dem Abi. Wäre da nicht ihre abhängige Mutter und ihr gewalttätiger Stiefvater. Als sich die Gelegenheit ergibt an einem "Sozialprojekt" teilzunehmen, ist sie hin und her gerissen, ob sie an das Gymnasium im "Bonzenviertel" wechseln soll oder ihr Stolz größer ist als ein "Projekt" der Reichen zu sein. Und dann ist da noch Alex, der nicht wirklich in ihre Welt passt.

Ich habe während des Lesens ein paar Probleme mit dem Buch gehabt. Ich verstehe, dass die nüchterne Schreibweise das Graue und Düstere des Problemviertels und der Trostlosigkeit in Chrissys Leben unterstreicht. Nur wenn sie mit Freunden zusammen ist, kann sie für kurze Momente glücklich sein.

Zudem merkt man schnell die Bedrohlichkeit, die von ihrem zu Hause und ihrem Stiefvater aus geht. Aber ... Ich blieb immer etwas distanziert von Chrissy, kam nicht an sie ran, so wie sie andere nicht an sich ranlassen kann außer ihren Kumpel T. Was dann auch dazu beitrug, dass ich Probleme hatte die schnelle und starke Anziehungskraft zwischen ihr und Alex zu spüren. Nicht nur ging es mir etwas zu schnell, aber auch das Verhalten der beiden trug dabei zu.

Die Familiendramen um sie rum, ist mir leider zu sehr vorhersehbar (außer die Mutter) und wird aber anderseits drastisch und dramatisch dargestellt. Das Tempo der Geschichte ist eher langsamer, doch zum ende geht es dann schnell auf schnell (was zu ihrer Gefühlslage passte), doch die Konsequenzen wurden sehr reibungslos gelöst.

Irgendwie hatte mich die Geschichte gerade durch die Liebesgeschichte, die mir einfach nicht logisch oder passend vorkam, nach der Hälfte etwas verloren.

Die Thematik der Schere zwischen Arm und Reich und den verschiedenen Vierteln, fand ich gut. Die Charaktere an sich waren ausgereift, auch die Nebencharaktere wie Ts Mutter, doch am Miteinander haperte es etwas. Und die Plot Twists waren mir leider zu offensichtlich angeteasert.

daher gebe ich 3 Sterne

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Gewalt gibt es in vielen Formen - Erst ab 16 empfohlen

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„Wenn du jung bist, stehen dir alle Türen offen.“ So sagt man es sich und so sagen es einem die Erwachsenen. Doch Chrissy, wird diesen Satz nicht unterschreiben. Die 15-Jährige startet nach den Sommerferien ...

„Wenn du jung bist, stehen dir alle Türen offen.“ So sagt man es sich und so sagen es einem die Erwachsenen. Doch Chrissy, wird diesen Satz nicht unterschreiben. Die 15-Jährige startet nach den Sommerferien in die 10. Klasse und kann im Augenblick nicht mal sagen, was Morgen sein wird.

Als Tochter einer Medikamentenabhängigen Mutter und eines gewalttätigen Stiefvaters lebt sie in einem Ortsteil, der als sozialschwach gilt und geht auf eine Schule, wo man von den Schülern ohnehin nichts mehr erwartet.

So versucht sie täglich ohne Schläge ins Bett zu kommen und gibt in der Schule ihr Bestes. Unterstützung durch die Familie? Tägliche Beleidigungen, Druck sie solle die Schule doch schmeißen und lieber Geld mitbringen sind natürlich nicht die Förderung eines jungen Mädchens, was locker das Abitur schaffen wird.

So bleibt ihr neben und nach der Schule nur ihr bester Freund T. Bei ihm und seiner Mutter findet er Halt und auch was Warmes zu Essen. Als dann frisch nach den Sommerferien die Möglichkeit auf das beste Internat der Stadt zu wechseln, sagt Chrissy nicht direkt zu. Zu viele Bedenken wegen der schnöden, reichen Möchtegern Kids, welche sie mobben könnten. Doch sie sagt dem zu und gibt sich als „Sozialexperiment“ an die Schule. Dort lernt sie Alex kennen. Ein Schulkamerad, den sie sofort aus der Disco wiedererkennt und sofort als aufregend und heiß empfindet.

Doch wird das passen? Das Mädchen aus armen und recht asozialen Verhältnissen und der reiche Junge mit dem dicken Auto? Und was hält ihr bester Freund T davon, der richtig eifersüchtig wirkt aber warum?

Die Geschichte hat einen sehr guten Einstieg und zeigt die Probleme der Hauptprotagonistin. Christine ist ihr eigentlicher Name, wird aber als solches fast überhaupt nicht angesprochen und daher ist Chrissy der geläufige Name. Das junge Mädchen lebt ständig unter der Angst erneut schwere körperliche Angriffe durch den Stiefvater erleiden zu müssen, da ihre Mutter auf seiner Seite ist.

Wir erfahren, wie es zu der Konstellation kommt, was mit ihrem Erzeuger ist, denn sie nie kennen gelernt hat. Erleben wie sie ihre erste Liebe erlebt und wie sie an der neuen Schule ankommt. Während der Geschichte spürt man, wie sie versucht aus ihrem Käfig auszubrechen, was für eine Minderjährige doch kaum möglich ist.

Viele betonen was für ein großartiges Buch es für eine so junge Autorin ist. Und ja, für eine Autorin, welche das Buch zwischen ihren 15-18 Lebensjahr geschrieben hat, ist die Geschichte nicht schlecht. Leider hat es aber im letzten 2/3 sehr stark an Authentizität nachgelassen und es wird mit Gewalt ein Ende eingebracht, welches bei dem was Chrissy noch alles erlebt, nicht realistisch ist.

Es gibt eine Triggerwarnung, die bereits verrät worum es geht, und diese ist für mich das erste Mal in einem Buch unumgänglich zu erwähnen. Psychische, körperliche und sexuelle Gewalt, die ein Mensch über Jahre erlebt, kann dieser nicht innerhalb kürzester Zeit verarbeiten. Daher muss ich dem Buch leider Sterne abziehen und kann es wegen der heftigen Szenen und starken Nutzung der oben genannten Situationen auch erst ab 16 Jahren empfehlen. Zudem ich auch empfehle, dass Buch im Anschluss mit einem Erwachsenen zu reflektieren. Die Themen sind alles andere als für Jugendliche geeignet und der Umgang nach dem Motto: „Paar Therapiestunden und alle ist vergessen“ darf für mich so nicht im Raum stehen gelassen werden.

Ich wünsche der Autorin, dass sie weiterhin Bücher schreibt. Denn es liest sich schnell und flüssig. Aber die Ausarbeitung der Themen muss reflektierter werden und realistischer. Hier hätte ich mir auch mehr Aufarbeitung durch den Verlag gewünscht.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Sehr langgezogen…

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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Klappentext sprach mich an und vor allem den Farbschnitt finde ich super schön.

Cover:
Das Cover mit dem Farbschnitt ist ein wahrer Eyecatcher und machte ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der Klappentext sprach mich an und vor allem den Farbschnitt finde ich super schön.

Cover:
Das Cover mit dem Farbschnitt ist ein wahrer Eyecatcher und machte mich direkt neugierig.

Inhalt:
Chrissi lebt als Problemkind in einem Problemviertel und arbeitet darauf hin, heraus zu kommen. Als sie dann das Angebot bekommt, an das renommierte Heinrich-Heine-Gymnasium zu wechseln, ist sie skeptisch. Sie möchte kein Sozialexperiment sein. Dennoch wagt sie es.

Handlung und Thematik:
Tendenziell ein wichtiges Thema mit dem Ausbruch aus der Problemfamilie, dennoch zieht sich die Handlung sehr und es wirkt sehr gestellt. Es fühlt sich nicht ganz so realistisch an, wie ich es mir gewünscht hätte.

Charaktere:
Mit Chrissy wurde ich nicht ganz so warm. Ihre Gedanken und ihr langsames Handeln wirkten für mich nicht authentisch genug. Ihr Schicksal und auch die Erlebnisse sind schon heftig, aber es kam irgendwie nicht komplett rüber. Auch die anderen Charaktere und deren Entwicklung waren für mich nicht packend.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist mir offensichtlich etwas zu einfach gewesen. Die große Schrift und die kurzen Kapitel sorgen zwar dafür, dass man schnell lesen kann. Die Handlung war dagegen aber stellenweise sehr zäh und man konnte problemlos ein paar Seiten überspringen und war immer noch komplett auf Spur. Ich finde das ernste Thema wurde irgendwie nicht emotional genug rübergebracht. Auch die Charaktere waren mir zu oberflächlich und zu stumpf. Die Handlung überraschte mich nur wenig. Schade, ich hatte sehr hohe Erwartungen aufgrund des Klappentextes.

Persönliche Gesamtbewertung:
Die flachen Charaktere und die stellenweise zähe Handlung packten mich leider gar nicht.

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