Cover-Bild Ragdoll - Dein letzter Tag

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 27.03.2017
  • ISBN: 9783548289199
Daniel Cole

Ragdoll - Dein letzter Tag

Thriller
Conny Lösch (Übersetzer)

Ein Killer versetzt die ganze Stadt in Angst. Dein Name steht auf seiner Liste. Mit dem Datum deines Todes. Dein letzter Tag ist nah. Und fliehen ist zwecklos.

Atemberaubender Stoff für Serien-Fans: der Auftakt zur Thriller-Reihe von Daniel Cole!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2018

einfach nur packend

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Ragdoll beginnt mit einer Gerichtsverhandlung, die wohl nicht so läuft, wie sie eigentlich soll.
Dann taucht eine Liste auf, mit Namen die zum Tode verurteilt sind. Was machst du, wenn du mit auf dieser ...

Ragdoll beginnt mit einer Gerichtsverhandlung, die wohl nicht so läuft, wie sie eigentlich soll.
Dann taucht eine Liste auf, mit Namen die zum Tode verurteilt sind. Was machst du, wenn du mit auf dieser Liste stehst?
Ein spannender Plott, der mich überzeugt hat, das Buch zu kaufen und ich habe es nicht bereut. Es hat mich wahrlich in seinen Bann gezogen, dass ich nur noch dran denken konnte, weiter zu lesen.
Außerdem ist mir auch das Cover im Laden einfach ins Auge gesprungen. Es ist mal was anderes.
Nachdem die Ragdoll gefunden wurde, soll sich der Ermittler Wolf auf den Fall stürzen, der gerade erst wieder seinen Dienst angetreten hat. Man kann nicht unbedingt sagen, dass er sympathisch oder unsympathisch ist, er ist einfach anders, etwas skurril mit seinen eigenen Methoden.
Baxter als seine Kollegin unterstützt das Ganze, doch auch sie hat so ihre Geheimnisse.
Mir hat es auch sehr gefallen, dass die Ermittler nicht so stino waren, sondern einfach mal anders. Die Mischung von dem ganzen Team hat einfach gepasst und jeder hat seinen Beitrag geleistet.
Durch die Todesliste fiebert man die ganze Zeit mit, ob die Menschen gerettet werden können.
Der Roman hält viele Überraschungen bereit, einige Wendungen und lässt bis zum Schluss alles im Dunkeln. Man wird einfach gepackt und nicht mehr los gelassen.

Veröffentlicht am 26.06.2018

Spannung pur

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Dies ist der erste Fall für William Oliver Layton-Fawkes, auch Wolf genannt. Bevor Wolf wieder in den Dienst zurück kehrte, war er in einer psychiatrischen Klinik, um das zuvor Geschehene zu verarbeiten. ...

Dies ist der erste Fall für William Oliver Layton-Fawkes, auch Wolf genannt. Bevor Wolf wieder in den Dienst zurück kehrte, war er in einer psychiatrischen Klinik, um das zuvor Geschehene zu verarbeiten. Dies hat Daniel Cole meiner Meinung nach sehr gut in die Geschichte eingearbeitet.

Zu Wolfs Team gehört noch Emily Baxter, die ein großes Alkoholproblem hat, mutig und unerschrocken ist und eine komplizierte Beziehung zu Wolf hat.

Ein tolles Debüt von Daniel Cole, der seine Figuren eindrucksvoll beschreibt. Wolf der geniale Ermittler und Baxter, die junge Frau, die selber genug Probleme hat und dennoch immer für Wolf da ist, den sie auch ein wenig vergöttert.

Die Fortsetzung zu diesem Buch ist „Hangman“.

Für mich ein absoluter Pageturner.

Veröffentlicht am 21.06.2018

Ragdoll

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Daniel Cole - Ragdoll - dein letzter Tag
eBook - 481 Seiten

Auf dieses Buch hier war ich wirklich sehr gespannt, wo man doch sehr gespaltene Meinungen liest.
Das Cover und den Klappentext fand ich schon ...

Daniel Cole - Ragdoll - dein letzter Tag
eBook - 481 Seiten

Auf dieses Buch hier war ich wirklich sehr gespannt, wo man doch sehr gespaltene Meinungen liest.
Das Cover und den Klappentext fand ich schon mal sehr vielversprechend, genau meine Kragenweite sozusagen.
Der Schreibstil des Autors hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, ließ sich leicht und flüssig lesen.
Die Geschichte startet mit einer Rückblende in die wohl dunkelste Stunde unseres Protagonisten Wolf.
Diese Rückblende ist quasi der Einstieg in den Ragdoll-Fall und zeigt gleich zu Beginn auf, dass wir es mit keinem einfachen oder gar ausgeglichenen Detective zu tun haben - vielmehr wird dem Leser ziemlich schnell klar, dass hier die Grenze zwischen Professionalität und Fanatismus verdammt schmal ist.
Der Autor schafft es, von den ersten Seiten an Spannung aufzubauen und diese auch bis zum Ende aufrecht zu erhalten.
Damit kommen wir aber auch schon zu meinem einzigen Kritikpunkt - das Ende.
In meinen Augen war es im Gegensatz zu dem zuvor Erlebten einfach haarsträubend und unrealistisch.
Irgendwo kurz vor Ende hat die gesamte Ermittlung plötzlich an Glaubwürdigkeit verloren.
Mit einem authentischeren Ende wären es 5 Sterne geworden, so muss ich dafür leider einen abziehen.

Veröffentlicht am 08.06.2018

Ein gelungener Auftakt

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Auf dieses Buch war ich unheimlich gespannt. Gerade weil es schon vorher in aller Munde war und auch ich diesbezüglich so meine Erwartungen hatte. Die Meinungen sind unterschiedlich und es war Zeit mir ...

Auf dieses Buch war ich unheimlich gespannt. Gerade weil es schon vorher in aller Munde war und auch ich diesbezüglich so meine Erwartungen hatte. Die Meinungen sind unterschiedlich und es war Zeit mir meine eigene Meinung zu bilden.
Sehr schön finde ich die Aufmachung des Covers. Es wirkt recht unheimlich und düster auf mich, was recht gut mit dem Inhalt übereinstimmt.
In das Geschehen selbst kam ich sehr gut rein. Was vor allem auch an dem nervenzerrendem Plot liegt, der so einiges verspricht.
Ich hatte schon gewisse Ahnungen, was mich erwarten würde. Dennoch wurde ich das ein oder andere Mal überrascht.
Das Buch wird in der dritten Person erzählt, was doch ein recht gutes Bild auf die verschiedenen Charaktere  wirft. Zunächst musste ich mich jedoch an die vielen Personen gewöhnen. Was nicht immer einfach war. Ebenso sollte man die Zeitangaben über den Kapiteln beachten, da dies eine Bedeutung hat. Denn wir tauchen in die Gegenwart als auch in die Vergangenheit ein.
Detective William Fawkes ist einer der wichtigsten Personen um die es hier geht. Zum Anfang mochte ich ihn wirklich recht gern. Gerade weil er für mich schwer durchschaubar war. Seine Art alles zu handhaben mag nicht unbedingt auf jeden sympathisch wirken, ich jedoch mochte es. Er war oft einfach ziemlich schwer zu greifen, was im Laufe des Buches zu einigen Überraschungen führte.
Der Mordfall ansich ist ziemlich perfide und abgründig, aber auch sehr gut strukturiert.
Es ist recht komplex und offenbart so einige Facetten.
Man begibt sich natürlich gleich auf die Suche nach dem Täter. So auch ich. Für mich war er jedoch wie ein Phantom.
Immer den Detectives einen Schritt voraus, was zu einigen Spekulationen und tiefgehenden Gedankengängen führt.
Die Suche nach dem Motiv erhält Einzug und man wird in Atem gehalten.
Es ist ein Thriller der vor allem durch Ermittlungsarbeit lebt, was ich persönlich zwar sehr mag. dennoch entstanden für mich zwischendurch ein paar Längen. was ich mitunter wirklich sehr schade empfand.
Probleme bereitete mir jedoch der emotionale Aspekt. Denn obwohl ich die Handlung gut verfolgen und nachvollziehen konnte, so konnte ich mich emotional den Personen nicht richtig nähern und mich dementsprechend auch nicht fallenlassen.
Die Grundidee fand ich sehr interessant. Gut und böse erhält ein völlig neue Bedeutung und das Ganze nimmt Ausmaße an, die man nicht erwarten würde.
Das führt dazu, daß sich die Blickwinkel das ein oder andere Mal doch etwas verschieben. Es war interessant zu beoachten wie man selbst manche Dinge einschätzte und die eigenen Resultate daraus zog.
Denn nichts ist hier wie es scheint und man sollte nie glauben , man wüsste alles.
Man wird eines besseren belehrt. 
Ich musste das ein oder andere Mal doch ziemlich schlucken.
Der Autor hat mich mit seinen stark einnehmenden und fließenden Schreibstil gut durch das Buch gebracht.
Die Wendungen waren gut platziert und haben mir so einige Abgründe vor Augen geführt.
Denn das war es. Wendungsreich und das nicht zu knapp.
Man merkt mitunter was Schmerz aus Menschen machen kann, aber auch die Erfahrungen und Erlebnisse die sie im Laufe des Lebens mitnehmen, leiten ihre Wege. 
Die Spannung wurde durchweg recht gut gehalten, flaute jedoch ab der Mitte mal etrwas ab, um gegen Ende wieder anzusteigen.
Ich empfand es nicht sehr blutig, aber der psychologische Aspekt hat mir gut gefallen.
Die Charaktere sind mir persönlich etwas zu blass, ich hätte gern mehr über sie erfahren. Aber da dies der Start einer Reihe ist, ändert sich das vielleicht in den nächsten Bänden noch.
Besonders gut sind mir auch Edmunds und Baxter in Erinnerung geblieben, zwei Charaktere bei denen man wohl noch einiges erwarten kann. 
Schlussendlich ein gut durchstruktierter Thriller, der einem die wahren menschlichen Abgründe vor Augen führt und mit viel Ermittlungsarbeit punktet.

Der Auftakt der William Fawkes Reihe lebt von viel Ermittlungsarbeit und einem Killer der die Detectives in Atem hält.
Eine Liste die viele Opfer fordert und die Detectiver unter Druck setzt. 
Die wahren menschlichen Abgründe werden einem vor Augen geführt und dabei gibt es einige Wendungen, die man nicht erwarten würde.
Ich fand den Auftakt sehr solide, meine Erwartungen für die nächsten Bände sind aber etwas höher.
Vor allem verspreche ich mir da mehr Action und Nervenkitzel.
Ich empfehle diesen Thriller gern weiter. Da er sich mit seiner Grundidee doch etwas abhebt.

Veröffentlicht am 30.04.2018

Thriller mit altbekannten Thriller/Krimi-Klischees, jedoch mit spannendem Plot und atmosphärischem Setting.

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Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler ...

Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer „Ragdoll“.
Gleichzeitig erhält Wolfs Ex-Frau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes…
(Klappentext)

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„Der zunächst schwache, aber vertraute Geruch wurde immer stärker, je mehr Wolf sich der geöffneten Tür am Ende des Ganges näherte. Es war der unverwechselbare Gestand des Todes.“ (S. 24)

Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, tritt nach seiner Suspendierung und einem Aufenthalt in einer Psychiatrie wieder den Dienst an. Wolf griff bei einer Gerichtsverhandlung den freigesprochenen Angeklagten an, der aufgrund des Freispruchs paar Wochen danach wieder mordete. Dadurch ging seine Ehe in die Brüche und er hat noch immer anständig daran zu knabbern (oha – 1. Klischee). Nun wütet wieder ein Serienkiller in London. Dieser hat aus mehreren Leichenteilen eine Puppe „gebastelt“.
Wie im Klappentext schon erwähnt bekommt Wolfs Ex, eine karrieregeile Reporterin, eine Liste mit zukünftiger Opfer, darunter auch Wolf selbst.
Ein labiler Detectiv darf hier also in einem Fall der ihn selbst betrifft ermitteln (na da schau‘ her – 2. Klischee)

„Simmon’s Ansicht nach wog das Risiko, einen psychisch labilen Detective auf die Straße zu lassen, deutlich weniger schwer als die Bedrohung durch den Serienkiller.“
(S. 259 …na dann)


Zusammen mit seinem Team versucht er nun zu eruieren zu wem diese Leichenteile der Ragdoll gehören, um so dem Serienkiller immer näher zu kommen und ihn dingfest zu machen.
Zu diesem Team gehören, unter anderem, die Ermittlerin Baxter und Edmunds. Edmunds ist der Neue im Team und schien hier der Einzige zu sein, der wirklich hart an dem Fall arbeitet. Leicht hat er es als Neuer in diesem Team deswegen doch noch lange nicht.
Baxter hingegen greift gern mal zur Flasche (ach, was ganz Neues – 3. Klischee). Des Weiteren scheint es zwischen Wolf und Baxter ordentlich zu funken und das nicht erst seit kurzem (war ja irgendwie klar, dass sowas auch noch kommen muss – 4. Klischee).

Man liest abwechselnd aus diesen drei Perspektiven und trotz diverser Klischees, Logikfehler und Ungereimtheiten, liest sich dieser Thriller verdammt flott weg (ja, ich war selbst überrascht nach der Klischeeüberschwemmung).

„Schnell ließ er es wieder in seiner Tasche verschwinden und hörte im selben Moment den dumpfen Knall der zuschlagenden Tür eines teuren Wagens.“
(S. 124 – kann man denn aufgrund des Knalls einer Autotür erkennen wie teuer diese Karre ist?)


Dieser Thriller ist das Debüt des Briten Daniel Cole und gleichzeitig Auftakt für eine neue Thriller-Reihe. Vom flüssigen Schreibstil her und vor allem aufgrund der so manchen atmosphärischen Settingbeschreibung, sieht man diesem Thriller keineswegs das Debüt an.

„Der vollkommen intakte Kirchturm von St Dunstan-in-the-East ragte hoch über dem zerfallenen Mauerwerk auf. Mächtige, kraftstrotzende Bäume wuchsen durch ein nicht mehr vorhandenes Dach und langgestreckte Bogenfenster, während sich Kletterpflanzen an den Steinmauern hinaufrankten, nur um auf der anderen Seite kaskadenartig herabzustürzen und sonderbare Schatten in den abgeschiedenen Garten zu werfen.“ (S. 171)

Also schreiben kann dieser Autor auf jeden Fall. Auch der Plot ist durchwegs spannend, enthält den typischen britischen schwarzen Humor und beinhaltet mehrere überraschende Wendungen, ist teilweise äußerst blutig und legt auch ein ziemliches Tempo an den Tag. Aufgrund dessen konnte ich über so manches altbekannte Thriller-Klischee und einige Logikfehler hinwegsehen.

Die Aufmachung ist qualitativ hochwertig und das Cover ist schon ein ganz besonderer Blickfang.
Weshalb sich da ein paar Rezensenten am Cover aufhängen, da es keinen Bezug zur Geschichte hat ist mir unverständlich. Immerhin kommt es bei einem Buch auf den Inhalt an, ob es einen packen und abholen kann. Und das sage ich als leicht beeinflussbare Cover-Käuferin…aber was weiß ich schon.

Fazit:
Trotz diverser Klischees und Logikfehler, konnte mich dieser Thriller packen und gut unterhalten, denn spannend ist dieser alle Mal. Ich konnte das Buch nahezu keine Sekunde aus der Hand legen.
Da dies ein Debüt ist kann es ja nur besser werden und daher werde ich auch den 2. Teil dieser Thriller-Reihe lesen.

© Pink Anemone