Cover-Bild Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hörbuch Hamburg
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 12.01.2018
  • ISBN: 9783957131133
Daniel Cole

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)

2 CDs
Peter Lontzek (Sprecher), Conny Lösch (Übersetzer)

»Wie fasst man einen Mörder, der längst tot ist?«

In New York wurde ein Toter von der Decke hängend gefunden, das Wort »Köder« ist tief in seine Brust geritzt. Das lässt nur einen Schluss zu: Ein Killer kopiert den berühmten Londoner Ragdoll-Fall. Chief Inspector Emily Baxter wird sofort von den US-Ermittlern angefordert. In den USA ist der Druck der Medien enorm. Als ein zweiter Toter entdeckt wird, diesmal mit dem Wort »Puppe« auf der Brust, dreht die Presse völlig durch und mit ihr die Internet-Communities. Baxter und ihre Kollegen von FBI und CIA werden zum Spielball des grausamen Mörders – wer kann seinen Irrsinn stoppen? Und wer hält im Hintergrund die Fäden in der Hand?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2018

Mehr gewollt als gekonnt

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Die Fortsetzung zu „Ragdoll“ will dem Vorgänger in nichts nachstehen und versucht noch größer und origineller zu sein, dies gelingt „Hangman“ jedoch nur bedingt. Nach dem Ende von „Ragdoll“ war ich der ...

Die Fortsetzung zu „Ragdoll“ will dem Vorgänger in nichts nachstehen und versucht noch größer und origineller zu sein, dies gelingt „Hangman“ jedoch nur bedingt. Nach dem Ende von „Ragdoll“ war ich der Meinung, dass die Geschichte nun erzählt sei und schaute einer Fortsetzung skeptisch entgegen. Der Plot wirkt durch seine Monumentalität sehr aufgeblasen und zu keiner Zeit realistisch. Ich hätte mir hier etwas anderes gewünscht. So versucht der Autor durch einen Nachahmungstäter die Morde des ersten Teils in den Schatten zu stellen und durch opulente Gewaltakte zu überzeugen. Ich bin definitiv ein Fan von exzessiver Gewaltdarstellung in Büchern und mag skurrile Tötungsideen. Wenn diese aber allein durch logisches Denken unrealistisch und dermaßen übertrieben wirken, dann ist mir das für einen Thriller einfach too much. Für einen Horrorroman wäre es mir wiederrum zu einfallslos und langweilig. Sehr schwierig die Geschichte einzuordnen. Zeitweise hatte ich aber doch meinen Spaß beim Lesen. Der Austausch der Protagonisten ist geglückt und wirkt nicht allzu gewollt. Die Figuren harmonieren und hassen sich wunderbar. Allein diesen Umstand ist es zu verdanken, dass ich bis zum Schluss am Ball geblieben bin. Zum Ende hin schafft es der Autor tatsächlich noch mich für einen dritten Teil zu begeistern, einfach aus dem Grund, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, wie das zu einer spannenden Geschichte werden kann. Wenn Daniel Cole es dennoch schaffen sollte, die witzigen und originellen Passagen von „Ragdoll“ mit den zwischenmenschlichen Beziehungen von „Hangman“ zu vereinbaren, dann könnte eine interessante Geschichte dabei herauskommen. Ich hoffe nur er trägt mit dem dritten Teil nicht zu dick auf … achja … und ich hoffe damit ist die Reihe dann abgeschlossen. Dieses Buch kann man lesen, muss man aber nicht.

Veröffentlicht am 03.03.2018

Ragdoll II

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Vor 18 Monaten machte der Ragdoll-Fall in London Schlagzeilen. Nicht zuletzt dank Emily Baxter wurde der Fall aufgeklärt und der Mörder verurteilt. Dass nun in New York an der Brooklyn Bridge ein Toter ...

Vor 18 Monaten machte der Ragdoll-Fall in London Schlagzeilen. Nicht zuletzt dank Emily Baxter wurde der Fall aufgeklärt und der Mörder verurteilt. Dass nun in New York an der Brooklyn Bridge ein Toter mit „Köder“ in die Brust geritzt hängt, schlägt sofort hohe Wellen und spätestens, als ein weiterer Toter mit dem Wort „Puppe“ auf der Brust auftaucht ist klar, dass Eile geboten ist. FBI, CIA und Baxter ermitteln mit Hochdruck und merken schnell, dass sie es mit einem hochintelligenten Feind zu tun haben, der sie zu seinem Spielball macht …

Mir macht dieses (Hör-)Buch doch echt Probleme. War ich von „Ragdoll“ schon nicht komplett überzeugt, schwächt „Hangman“ noch mehr ab. Auch hatte ich doch glatt die Vorstellung, dass „Hangman“ ein eigener Fall ist, nicht die direkte Fortsetzung und damit quasi „Ragdoll II“. Immerhin war das Ende komplett und weder ein Cliffhanger noch sonstwie so angelegt, dass ich mit einer Fortsetzung gerechnet hätte.

Sehr häufig bin ich durch den Wechsel London/New York und die dazugehörigen Personen durcheinandergeraten. So kam ich nicht wirklich tief in den Thriller und lief ständig Gefahr, meine Gedanken abschweifen zu lassen. Dass das Ende quasi androht, dass „Ragdoll III“ kommen wird, gab mir dann den Rest. Das ist nicht das, was ich mag und wie ein Thriller sein sollte.

Ganz besonders erstaunt hat mich, dass ausgerechnet Emily Baxter hier die Hauptperson wurde – ich mochte sie im ersten Band schon nicht so wirklich. „Wolf“ wäre meine erste Wahl gewesen …!

Der Stil ist mir diesmal zu sehr verworren und auf Effekthascherei aus. Ganz besonders der Showdown ist krass und heftig. Eine Nummer zu groß, wie ich meine. Vor allem, da der Fall selbst Ausmaße annahm, dass ich sehr oft einfach nur stutzte und staunte. Glaubwürdig ist das leider kein bisschen. Gewisse „Insiderwitze“ finde ich auch nur ausgelutscht und nicht mehr witzig. Sei es drum! Aber so ein klein wenig Zusammenarbeit hätte den Ermittlern dann schon gut getan und gestanden. Vielleicht hätte das schneller zum Erfolg geführt und ein paar Leben gerettet …

Gefiel mir Coles Stil im ersten Buch noch, empfinde ich ihn hier als anstrengend. Das konnte auch Peter Lontzek nicht ausgleichen. Es ist schade, aber ich kann mit Müh und Not gerade mal drei Sterne geben.

Veröffentlicht am 21.02.2018

Baxter reloaded

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Nachdem ich total begeistert von Daniel Coles Debüt-Thriller „Ragdoll“ war, musste ich mir natürlich auch „Hangman“ zulegen. Diesmal habe ich mich für das Hörbuch entschieden, damit meine Autofahrten so ...

Nachdem ich total begeistert von Daniel Coles Debüt-Thriller „Ragdoll“ war, musste ich mir natürlich auch „Hangman“ zulegen. Diesmal habe ich mich für das Hörbuch entschieden, damit meine Autofahrten so richtig spannend werden.

Doch um was geht es im zweiten Werk des Autors?
An der Brooklyn Bridge in New York wird ein bestialisches Verbrechen entdeckt: ein Toter wurde aufgehängt und bei näherer Betrachtung erkennt man, dass das Wort „Köder“ in die Brust des Opfers geritzt wurde. Das erinnert enorm an den berühmten Londoner Ragdoll-Fall und deshalb wird Chief Inspector Emily Baxter von den US-Ermittlern angefordert. Und nur kurze Zeit später wird eine zweite Leiche entdeckt, diesmal mit dem Wort „Puppe“ auf der Brust. Was hat es damit auf sich? Baxter unterstützt die CIA Special Agents Curtis und Rouche bei der Suche nach einem grausamen Mörder.

Mein Eindruck vom (Hör-)Buch:
Ganz ehrlich? Ich hatte enorme Schwierigkeiten, in das Buch zu finden. Wolf, der ja einer der Hauptprotagonisten im ersten Teil war, fehlte mir hier erstmal eindeutig. Baxter wird unsympathisch wie eh und je dargestellt und der Fall kam mir anfangs so vor, wie wenn man eine gezwungene Verlängerung vom Ragdoll-Fall konstruiert hätte. Leider habe ich mich in den ersten drei Stunden dabei ertappt, dass ich manchmal gedanklich abgeschweift bin, mich konnten die Morde und die Ermittlungen einfach nicht packen und es plätscherte meiner Ansicht nach etwas dahin. Ich kann leider nicht den Finger drauf legen, aber plötzlich wendete sich das Blatt und die Geschichte fing an, mich doch noch in ihren Bann zu ziehen. Und wie! Vielleicht war der springende Punkt, dass Edmunds, den ich in „Ragdoll“ schon sehr mochte, mehr und mehr in die Entwicklung mit eingebracht wurde. Vielleicht war es aber auch die Tatsache, dass der Leser den CIA Special Agent Rouche immer näher kennenlernen durfte, für mich ein sehr interessanter Charakter. Auf jeden Fall bin ich auf einmal kleine Umwege gefahren, um noch länger an dem Hörbuch zu hören und habe mich über jede rote Ampel gefreut. Es wurden so extreme Wendungen in die Ermittlungen eingeflochten, dass ich regelrecht Schnappatmung bekam und vor Spannung sogar zuhause weitergehört habe (was ich eigentlich nie mache, denn Hörbücher gibt es bei mir im Grunde nur im Auto). Gelesen wurde das Buch von Peter Lontzek, dessen Stimme ich bisher noch nicht kannte. Ich mochte seinen Redestil auf Anhieb, für mich ist es perfekt in Ton gebracht und ich werde meine Augen definitiv nach weiteren Werken offen halten, die er gesprochen hat!

Fazit:
Wem „Ragdoll“ gefallen hat, wird „Hangman“ mit Sicherheit auch mögen. Somit kann ich für alle Fans des ersten Falls eine glasklare Lese-/Hörempfehlung aussprechen, auch wenn ich meine Startschwierigkeiten hatte. Ich freu mich auf jeden Fall auf mehr von Daniel Cole!

Veröffentlicht am 12.02.2018

Zu übertrieben wirkender 2. Teil

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"Hangman - Das Spiel des Mörders" ist nach "Ragdoll" der zweite Teil aus Daniel Coles New-Scotland-Yard-Reihe und schließt locker an den ersten Teil an. Zwar lässt sich der Roman auch lesen, ohne den ersten ...

"Hangman - Das Spiel des Mörders" ist nach "Ragdoll" der zweite Teil aus Daniel Coles New-Scotland-Yard-Reihe und schließt locker an den ersten Teil an. Zwar lässt sich der Roman auch lesen, ohne den ersten Band zu kennen, jedoch sind einige Anspielungen der Protagonisten bei Kenntnis von "Ragdoll" verständlicher.
An "Hangman" wagte ich mich heran in der Hoffnung, Daniel Cole hätte aus seinen Fehlern des ersten Teils (unrealistisch, klischeehaft, kontruiertes Ende) gelernt und sich schriftstellerisch nun verbessert. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht: Eine der Ermittlerinnen ist ausgerechnet Emily Baxter, die nervigste und zwischenmenschlich unkompetenteste Person aus Band 1. Hinzu kommt ein Sammelsurium weiterer ErmittlerInnen, einer blasser als der andere konstruiert. Als wär das nicht schon verwirrend genug, werden dem neuen Fall zugehörige Mordfälle so dermaßen in den Roman hineingewürfelt, dass es irgendwann beim Hören des Hörbuchs einfach zuviel wurde an Opfern, Namen, Berufen,Todesarten etc. Das alles wurde heruntergeleiert, ohne wirklich Tiefe hineinzubringen und verwirrte mehr, als dass es Spannung erzeugen konnte. Ebenso gibt es auch hier wieder kein Teamplay und Personen, welche ihre eigenen Interessen noch über das Lösen des Falles stellen. Wobei der Fall selbst solch übertriebene Ausmaße annahm, dass ich diesen einfach nicht mehr ernst nehmen konnte, am Schluss sogar regelrecht genervt war, vor allem, wenn die scheinbar alles und jeden anschreiende Baxter zum x-ten Male "Rooche" rief, was sich beim Hören eines Hörbuchs leider nicht überlesen lässt.
Gelesen wird das Hörbuch von Peter Lontzek, der seine Sache recht gut macht, den Protagonisten durch unterschiedliche Stimmlagen etwas Tiefe verleiht, welche der Autor ihnen leider nicht mitgegeben hat.

Veröffentlicht am 30.01.2018

Charismatische Charaktere, klasse Erzählstimme allerdings anfangs verhalten in der aufkommenden Spannung

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"Hangman - Das Spiel des Mörders" von Caniel Code, ist nach Ragdoll der zweite Fall für Chif Inspector Emily Baxter, die mit ihrem Team nach New York berufen wird - mitreisend, mit charismatischen Charakteren ...

"Hangman - Das Spiel des Mörders" von Caniel Code, ist nach Ragdoll der zweite Fall für Chif Inspector Emily Baxter, die mit ihrem Team nach New York berufen wird - mitreisend, mit charismatischen Charakteren und von Schauspieler und Sprecher Peter Lontzek, in einem rasanten Erzähltempo gelesen.

In New York wird ein Toter von der Polizei, an der Brooklyn Bridge hängend aufgefunden. Das Wort „Köder“ ist tief in seine Brust geritzt und lässt den US-Ermittlern, nur eine Schlussfolgerung zu.
Der Killer kopiert den berühmten Londoner Ragdoll-Fall. Chief Inspector Emily Baxter wird sofort angefordert und soll mit ihrem Team ermitteln und den Fall lösen.
Kurze Zeit später wird ein zweites Opfer tot aufgefunden, diesmal ist das Wort "Puppe" in die Brust des Toten geritzt.
Die Presse und auch die Internet-Communities drehen vollkommen durch und die Kollegen vom FBI und CIA werden zum Spielball des grausamen Mörders.
Wie kann der Irrsinn jetzt noch gestoppt werden?

Obwohl ich den ersten Fall von Daniel Cole nicht gelesen oder kennen gelernt habe und mit Hangman als zweiten Fall eingestiegen bin, habe ich vom ersten Fall Ragdoll nichts an Hintergrundwissen vermisst. Die wichtigsten Ereignisse werden wiederholt und in kurzen und prägnannten Sätzen erklärt, sodass man auch ohne den ersten Fall zu kennen auf dem selben Wissennstand steht, als hätte man ihn gelesen.
Daniel Cole hat durch seine charismatischen Charaktere, das Ermittlerteam und Emiliy Baxter, als raumatisierte Chif Inspektor, interessante Figuren erschaffen, die die Geschichte ausergeöhnlich, und fesselnd zugleich gestaltet haben.
Besonders mitreisend und immer wieder atemraubend haben sich die Handlungsstränge gefügt, duch das sagenhaft und rasante Erzähltempo von Peter Lontzek als Erzählstimme. Immer wieder war ein kurioses Aufatmen im Bezug auf den Fall regelrecht spürbar, das auch zugleich für leichte Verwirrung geführt hat. Denn das Spiel des grausamen Killers, ist mir bis zum Schluss verborgen geblieben und ich wäre nicht auf Möder gekommen. Etwas verhalten war hingegen zumindest am Anfang die Spannung, die einfach nicht richtig aufkommen wollte. Dies hat auch ein klein wenig dazu geführt, das ich im Gesamten nicht ganz warm mit der Geschichte und in die Handlung finden konnte. Doch obwohl man am Anfang die Spannung regelrecht suchen musste, war sie am Schluss schier unübertreffbar und fast schon ein tick zuviel des guten.

Der Thriller ist gut, fesselnd und mitreisend, weisst jedoch ab und an kleine Schwächen auf und war im Bezug auf die aufkommende Spannung zumindest am Anfang etwas verhalten. Herausragend und sagenhaft gut gesprochen hat hingegen Peter Lontzek, Emily Baxters zweiten Fall der mich vom ersten Moment für die Geschichte begeistern und fesseln konnte. Im Gesamten ein unterhaltsamer und atemraubender„New-Scotland-Yard-Thriller der es in sich hat.