Cover-Bild Downfall

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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Polit und Justiz
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 01.03.2021
  • ISBN: 9783453272347
David Baldacci

Downfall

Thriller
Uwe Anton (Übersetzer)

In dieser Stadt ist niemand sicher

Etwas ist faul in Baronville, Pennsylvania. Die alte Industriestadt scheint dem Untergang geweiht: Die Zahl der Drogentoten steigt beängstigend schnell und eine bizarre Mordserie stellt FBI-Sonderermittler Amos Decker und seine Kollegin Alex Jamison vor Rätsel. Eigentlich kann sich Decker, der nach einem Unfall vor vielen Jahren nichts vergisst, auf seine einzigartigen Fähigkeiten verlassen. Doch bei diesem Fall stößt der Memory Man an seine Grenzen. Jemand will nicht nur Decker, sondern auch die Menschen, die ihm nahestehen, aus dem Weg räumen. Denn die brutalen Morde ziehen weite Kreise—und in dieser Stadt ist nichts, wie es scheint.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2021

Der beste Band der Reihe

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Special Agent Amos Decker, der Memory Man, ist eine interessante Hauptfigur, was natürlich mit seinem besonderen Fähigkeiten, dem fotografischen Gedächtnis und der Synästhesie, zusammenhängt. Allerdings ...

Special Agent Amos Decker, der Memory Man, ist eine interessante Hauptfigur, was natürlich mit seinem besonderen Fähigkeiten, dem fotografischen Gedächtnis und der Synästhesie, zusammenhängt. Allerdings stellt Baldacci dies nicht penetrant in den Vordergrund, sondern arbeitet es stimmig in die jeweilige Handlung ein. „Downfall“ unterscheidet sich positiv von den Vorgängerbänden, denn hier scheinen erstmals sozialkritische Töne durch, die bisher gefehlt haben, und regen hoffentlich auch diejenigen Leser*innen zum Nachdenken an, die lediglich einen spannenden und actionreichen Thriller für den schnellen Lesegenuss erwartet haben. Keine Frage, auch das bietet diese Lektüre in ausreichendem Maß, aber ein guter Thriller sollte auch einen Blick auf die gesellschaftspolitischen Zustände werfen. Und diese Forderung erfüllt „Downfall“, für mich zweifelsfrei der beste Band der Reihe, den Neueinsteiger auch ohne Kenntnis der Vorgänger lesen können.

Die Opioid-Krise scheint ein Thema zu sein, das aktuell vor allem bei populären Autoren aus dem Thrillerbereich auf fruchtbaren Boden fällt. Zuletzt Lee Child, nun also David Baldacci. In „Downfall“ (Bd. 4 der Reihe) nimmt er uns nach Pennsylvania mit, wo sich Amos Decker und seine Partnerin Alex Jamison ein paar freie Tage bei Alex‘ Familie in Baronville gönnen. Wie in so vielen Kleinstädten der ehemals größten Industrieregion im amerikanischen Nordosten, hat die Abwanderung der Schwerindustrie und die damit einhergehende Einstellung des Bergbaus ihre Spuren hinterlassen und so den „Manufacturing Belt“ zum „Rust Belt“ werden lassen. Es gibt keine Arbeit mehr und das Leben derjenigen, die geblieben sind, ist ohne Perspektive. Drogentote gehören zum Alltag, die Kriminalität ist hoch, die Polizei heillos überfordert. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Decker seine Mithilfe anbietet, als im Nachbarhaus zwei Leichen gefunden werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit, der ihm alles abverlangt. Denn diese beiden werden nicht die einzigen Toten bleiben...