Cover-Bild Der Roboter, der Herzen hören konnte

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 24.08.2017
  • ISBN: 9783596032532
Deborah Install

Der Roboter, der Herzen hören konnte

Roman
Susanne Goga-Klinkenberg (Übersetzer)

Deborah Installs ›Der Roboter der Herzen hören konnte‹ ist ein herzerwärmender und höchst unterhaltsamer Roman über den Wert von Freundschaft und Familie. Kommen Sie mit auf eine Reise, die um die ganze Welt geht, und verlieben Sie sich in einen Roboter, der Öl verliert, wenn er nervös ist. Und in einen Mann, der nervös wird, wenn es um Gefühle geht.

Der Engländer Ben Chambers hat eine Frau und ein Haus. Damit ist er zufrieden – eben so zufrieden, wie man sein kann, wenn man eine Frau und ein Haus hat und sonst nichts tut.
Doch eines Morgens sitzt ein Roboter in seinem Garten, betrachtet die Pferde auf dem Feld hinter dem Haus und geht einfach nicht weg. Der kleine Roboter heißt Tang, ist von oben bis unten mit Schmutz und Öl verschmiert und entpuppt sich bei genauerer Inspektion als ein Uralt-Modell der ersten Generation. Ben weiß nicht, was er mit dem Schrotthaufen anstellen soll, doch der verfolgt ihn von nun an auf Schritt und Tritt und möchte sein Freund sein.
Als Ben zufällig bemerkt, dass sein kleiner Roboter Flüssigkeit verliert, erkennt er, wie sehr ihm der Kleine ans Herz gewachsen ist.. Und plötzlich will er, dass Tang repariert wird. Auch, wenn er dafür einmal kreuz und quer durch die ganze Welt reisen muss, um den Hersteller ausfindig zu machen. Ihre gemeinsame Reise wird zu einer lebensverändernden Erfahrung.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2020

Einen Roboter, den man nur lieben kann

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Der Roman "Der Roboter, der Herzen hören konnte" wurde von der Autorin "Deborah Install" verfasst und ist im "Fischer Verlag" erschienen.

Ben Chambers lebt in seinem Haus seelenruhig mit seiner Ehefrau ...

Der Roman "Der Roboter, der Herzen hören konnte" wurde von der Autorin "Deborah Install" verfasst und ist im "Fischer Verlag" erschienen.

Ben Chambers lebt in seinem Haus seelenruhig mit seiner Ehefrau und genießt seine Zweisamkeit. Sein Leben läuft perfekt, er hat ein Haus, einen Garten und könnte nicht glücklicher sein. Bis eines Tages Tang, ein kleiner Roboter, ölverschmiert und rostig, in seinem Garten sitzt. Zu Anfang ist Ben von seinem ungebetenen Gast nicht begeistert, doch als Bens Frau ihn überraschend verlassen möchte, wendet sich seine Sicht des Lebens. Tang möchte Bens Freund werden und folgt ihm auf Schritt und Tritt. Als Ben bemerkt, dass der kleine Roboter Öl verliert, trifft er eine spontane Entscheidung und möchte Tang schnellstmöglichst reparieren. Eine gemeinsame Reise beginnt, die Lebensveränderungen entstehen lässt.

Dieser Roman gehört eindeutig zu meinen Lieblingen des Jahres. Innerhalb von zwei Tagen habe ich die ca. 336 Seiten verschlungen und hätte am liebsten gar nicht mehr mit dem Lesen aufgehört.

Die Geschichte ist einem tollen Schreibstil, der neugierig macht. Auch die einzelnen Szenen lassen sich fantastisch bildlich vorstellen, sodass man schnell in die Handlung eintaucht und Bens Gefühlslage versteht. Der Erzählstil ist klassisch in der Perspektive von Ben und zeigt seine Sichtweise der Handlung. Die Geschehnisse werden ausführlich beschrieben, jedoch entsteht keine Langeweile. Es ist eher spannend und in jedem Kapitel warten neue Ereignisse auf den Leser.

Normalerweise bin ich kein großer Fan von Fantasy Romanen, wozu ich dieses Buch auch nicht zählen würde. Zwar ist Tang ein Roboter und nicht realistisch, trotzdem bildet man schnell eine Bindung zu ihm. Er ähnelt einem Kind und heitert auf. Viele Situationen bekommen durch Tang einen humorvolle Atmosphäre und man wird mit der Geschichte vertraut. Ben hat gleich zu Anfang des Buches einen Verlust mit seiner Frau gemacht und da kam Tang genau zur richtigen Zeit. Im Laufe der Handlung wird Ben bewusst, dass der Roboter nicht mit den typischen Androiden vergleichbar ist und schließt ihn in sein Herz. Tang lernt schnell und begreift, was es heißt Gefühle zu zeigen. Er hat Verständnis und weckt in einem die Neugier, mehr über Tangs Ursprung zu erfahren.

Außerdem hat das Buch trotz dem "Fantasie"-anteil eine bezaubernde Handlung, die mich bis zum Schluss begeistert hat. Das Buch vermittelt nicht nur Modernität der Technik, sondern auch Freundschaft, Familie und Vertrauen. Auch Tang, der zwar ein kleiner Roboter ist, kann nicht nur funktional helfen, sondern kann auch die Herzen der Menschen hören.

Eine außergewöhnliche Geschichte mit einem Roboter, den man nur ins Herz schließen kann und in einem glückliche Emotionen hervorruft!

Veröffentlicht am 23.05.2019

Herzerwärmend, witzig - Man muss Tang einfach lieben

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Ben Chambers lebt mit seiner Frau in einem Haus mit Garten und Blick auf eine Pferdekoppel. Ben geht nicht arbeiten und sucht auch nicht ernsthaft nach einem Job. Bens Frau ist Anwältin, verdient also ...

Ben Chambers lebt mit seiner Frau in einem Haus mit Garten und Blick auf eine Pferdekoppel. Ben geht nicht arbeiten und sucht auch nicht ernsthaft nach einem Job. Bens Frau ist Anwältin, verdient also genug und Ben hat eh nicht so richtig die Energie, mit den vielen Stunden des Tages etwas sinnvolles anzufangen; also bleibt er lieber direkt den ganzen Tag im Bademantel und kümmer sich um so ziemlich gar nichts.
Mittlerweile ist es normal, sich im Haushalt von hochmordernen Androiden helfen zu lassen, die natürlich nicht besonders günstig sind. Ben und seine Frau können sich keinen solchen Androiden leisten, was Ben nicht stört, seine Frau aber umso mehr.
Eines Tages steht plötzlich ein kleiner, schmutziger und verbeulter Roboter der ersten Generation in ihrem Garten und beobachtet die Pferde des Nachbarn. Der Roboter heißt Tang und will nicht wieder verschwinden. Tang ist jedoch auch nicht in der Lage richtig mit Ben zu kommunizieren, weshalb Ben es sich zur Aufgabe macht, mehr über den unerwarteten Besucher herauszufinden.
Als Tang anfängt, eine für ihn lebenswichtige Flüssigkeit zu verlieren, wird Ben klar, dass er den Roboter schnell reparieren lassen muss und macht sich auf die Suche nach dem Hersteller.
Im Laufe der Geschichte lernt Tang immer mehr dazu und kann immer besser mit Ben kommunizieren, wodurch eine erfrischende und herzerwärmende Freundschaft entsteht. Ben wächst im Laufe der Geschichte über sich selbst hinaus, lernt sich neu kennen und verändert dadurch nicht nur sein eigenes Leben.

Eine Reise quer durch die Welt und eine ungewöhnliche Freundschaft machen dieses Buch zu einem unerwarteten Lesevergnügen mit Tiefgang und Humor.

Veröffentlicht am 12.05.2019

So süß!

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Inhalt:

Eines Tages findet Ben einen Roboter namens Tang in seinem Garten. Es ist ein altes Modell, das nichts mit den modernen Androiden gemein hat, die normalerweise Arbeiten für die Menschen erledigen. ...

Inhalt:

Eines Tages findet Ben einen Roboter namens Tang in seinem Garten. Es ist ein altes Modell, das nichts mit den modernen Androiden gemein hat, die normalerweise Arbeiten für die Menschen erledigen. Im Gegenteil, Tang erscheint mitgenommen und ein Zylinder in seinem Inneren ist gesprungen.

Als Ben von seiner Frau verlassen wird, beschließt er, Tang zu behalten und sucht jemanden, der ihn reparieren kann. Eine ungewöhnliche Reise mit seinem neuen Freund beginnt, auf der Ben nicht nur so manches Hindernis in Hinsicht auf seinen kleinen Roboter überwinden muss, sondern auch zu sich selbst findet.


Meine Meinung:

Anfangs war ich etwas skeptisch was die Geschichte und vor allem die Charaktere anging. Diese Skepsis legte sich mit jeder Seite mehr, auf der der kleine Roboter Tang mit steifen Schritten in mein Herz stakste. Der süße Roboter wirkt so menschlich, -gleichzeitig wie eine Mischung aus Kind, Haustier und künstlicher Intelligenz- dass man gar nicht anders kann, als ihn ins Herz zu schließen. Gemeinsam mit Ben lernt er und entwickelt sich weiter, lernt menschliche Konstrukte wie die Liebe kennen und versucht, die Welt so zu verstehen, wie die Menschen es tun. Dabei besticht er mit einer Naivität, die so einige Situationen zum Schmunzeln und Dahinschmelzen hervorruft.

Neben dem Roboter, der für mich im Mittelpunkt der Geschichte stand, wird aber auch Ben mit seinen 34 Jahren erwachsen und findet durch und mit dem Roboter heraus, was für ein Mann er ist und sein möchte. Er ist generell etwas schwer von Begriff, dabei aber trotzdem sympathisch und auch sehr authentisch. Seine Frau Amy mochte ich vor allem anfangs nicht besonders, sie ist aber auch eher ein Nebencharakter.

Im Leben von Ben läuft vieles nicht glatt und somit hat auch die Geschichte Höhen und Tiefen, die Menschen begehen Fehler und ändern ihre Ansichten, was alles realistisch macht. Ich hatte das Gefühl, theoretisch könnte die Geschichte genau so auch geschehen, selbst wenn es so manche Stelle gab, die man als unrealistisch bewerten könnte.

Insgesamt hat das Buch sehr viel Charme, was zu 99% an dem wirklich tollen Tang liegt und ich habe mich gerne durch die Abenteuer der beiden Protagonisten gelesen.

Spannend ist es nicht oft, was dem Buch eine Richtung gibt, die auf unaufgeregte Weise unterhaltend ist.


Fazit:

Ein reizender Roboter, den man nur ins Herz schließen kann und eine herzerwärmende Geschichte, die ich wirklich mochte.

Veröffentlicht am 03.08.2017

Mann muss es einfach lieben ♥

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Eines Tages sitzt ein kleiner Roboter vor Ben und Amy Chambers' Tür. Während Amy den kleinen Tang, wie er von Ben genannt wird, am liebsten auf dem Schrottplatz abliefern würde, findet Ben in dem Roboter ...

Eines Tages sitzt ein kleiner Roboter vor Ben und Amy Chambers' Tür. Während Amy den kleinen Tang, wie er von Ben genannt wird, am liebsten auf dem Schrottplatz abliefern würde, findet Ben in dem Roboter einen Freund. Doch Tang ist an einigen Stellen defekt und Ben versucht sein bestes, um seinen Freund zu reparieren. Aber das klingt leichter gesagt, als getan, denn für Tang gibt es keine Ersatzteile und so begeben sich die beiden auf eine Reise quer durch die ganze Welt....

"Der Roboter, der Herzen hören konnte" ist Deborah Installs Debut und konnte mich absolut überzeugen.

Cover und Titel haben mich bereits sofort in den Bann gezogen - sie passen unglaublich gut zum Thema und sehen noch dazu wunderschön aus.

Mit unglaublich viel Herz erzählt die Autorin die Geschichte des kleinen Tang. Anfangs hatte ich kleinere Probleme, in die Geschichte hereinzukommen, weil für mich nicht wirklich klar war, wo die Geschichte hinführen soll.
Das änderte sich aber schnell, als die Reise der beiden Protagonisten begann. Ab diesem Zeitpunkt ist das Buch einfach nur unglaublich niedlich und berührend geschrieben. Abgerundet wird die Geschichte der beiden Freunde durch eine eingeflochtene Romanze, die zwar recht vorhersehbar, aber absolut passend und schön ist.

Besonders gut hat mir Tangs Entwicklung gefallen, seine Sprache und Gestiken hat die Autorin sehr ausdrucksstark beschrieben. Die Entwicklung seiner Sprache und seiner Gefühle war quasi von Seite zu Seite spürbar.

"Dies war ein Roboter, der die Bedeutung des Wortes >>warum<< nicht verstand, dem es schwerfiel, Beweggründe zu durchschauen. [...] Doch von all den komplexen menschlichen Gefühlen, für die er sich hätte entscheiden können, schien er ausgerechnet die Liebe zu verstehen." (S. 201)

Aber nicht nur Tang hat eine Entwicklung durchgemacht - auch die beiden anderen wichtigen Charaktere, Ben und Amy, sind während des Buches innerlich gewachsen.

Alles in Allem bekommt "Der Roboter, der Herzen hören konnte" eine absolute Leseempfehlung, denn es ist eines meiner Lesehighlights bisher in 2017. Es ist ein Buch, welches man einfach mögen muss, weil es so unglaublich niedlich und liebevoll geschrieben ist. Bei der Geschichte geht einem einfach das Herz auf.