Cover-Bild Sinclair - Dead Zone

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Tor
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 23.01.2019
  • ISBN: 9783596299942
Dennis Ehrhardt

Sinclair - Dead Zone

Roman
Die Wiedergeburt einer Kultfigur: John Sinclair ist zurück – zeitgenössischer, unheimlicher und düsterer als je zuvor. »Sinclair - Dead Zone« erzählt die Geschichte des berühmten Geisterjägers noch einmal völlig neu und von Anfang an.
An einem abgelegenen Kai in London explodiert die Baltimore. Eines der Opfer an Bord: Detective Inspector John Sinclair, der zum Zeitpunkt des Unglücks in einem Serienkiller-Fall ermittelte.
Sinclairs Tod wirft Fragen auf: Befand sich der Killer ebenfalls an Bord? Was hat Sinclair auf der Baltimore entdeckt? Sinclairs Partner Detective Sergeant Gan Zuko führt die Ermittlungen fort, zusammen mit Sinclairs Nachfolgerin Shao Sadako. Bald häufen sich die Widersprüche, und die Grenzen der Realität scheinen zu verwischen …

„Verblüffender Neustart für JOHN SINCLAIR – geerdet als okkulter Cop-Thriller!“ (Kai Meyer)
„Rau, dreckig und tough! Der neue SINCLAIR hat mich rumgekriegt!“ (Bernhard Hennen)

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 6 Regalen.
  • 2 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2019

Sinclair ohne Sinclair

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Ein geheimnisvolles Artefakt wird vom Grund des Meeres geborgen, doch damit schleppen die Unbekannten etwas Uraltes, Gefährliches nach London. Grässlich verstümmelte Leichen, korrupte Polizisten und ein ...

Ein geheimnisvolles Artefakt wird vom Grund des Meeres geborgen, doch damit schleppen die Unbekannten etwas Uraltes, Gefährliches nach London. Grässlich verstümmelte Leichen, korrupte Polizisten und ein Drogenring mit einer geheimnisvollen, zerstörerischen Superdroge halten Scotland Yard in Atem. Bei der Verfolgung eines Verdächtigen stirbt Detective John Sinclair – doch irgendwer im Yard scheint die Ermittlungen zu blockieren.

Ein rasanter Auftakt zu einer neuen Sinclair-Romanreihe. Wer das JS-Universum kennt, muss hier alle Erwartungen erst einmal zurückstellen. Es wird ganz von vorne begonnen, die Hauptcharaktere kennen sich nicht und die Geschichte wird erst allmählich entwickelt. Dabei tue ich mich schwer Bill Conolly als kokainsüchtigen, erfolglosen Schmierenreporter, seine Frau Sheila als arrogante, eiskalte, gewinnorientierte Zicke und Shao als jähzornige, egozentrische Einzelgängerin zu akzeptieren. Von Sinclair selbst bleibt kein großer Eindruck, er stirbt auf den ersten hundert Seiten. Nur Powell und Zuko sind bereits in den bekannten Rollen und damit meine Sympathieträger.

Die vielen Geschichten, die hier parallel erzählt werden, sind einerseits brillant und spannend aufgebaut, andererseits macht es einen wahnsinnig, dass nicht eine Geschichte beendet wird. Wenigstens rudimentäre Antworten hätte ich mir gewünscht. Nur ein paar Häppchen, um die Durststrecke bis zum, zweiten Band zu überstehen, doch der Leser muss sich mit Action, düsteren Andeutungen und blutigen Details begnügen.

Fazit: Ein vielversprechender Auftakt, doch sollte der zweite Band einige Antworten und Entwicklungen bereithalten. Außerdem sollte Sinclair zurückkommen. Noch ein Sinclair-Roman ohne Sinclair wäre anstrengend.