Cover-Bild Skulduggery Pleasant - Wahnsinn
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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 704
  • Ersterscheinung: 13.11.2019
  • ISBN: 9783785589830
Derek Landy

Skulduggery Pleasant - Wahnsinn

Spannender und humorvoller Fantasyroman
Franca Fritz (Übersetzer), Heinrich Koop (Übersetzer)

Einen Toten Mann bringt man nicht um!

In dem verzweifelten Versuch, die verlorene Seele ihrer kleinen Schwester zurückzugewinnen, wendet sich Walküre Unruh gegen das Sanktuarium. Und Skulduggery kann nichts tun, um sie davon abzuhalten.
Währenddessen plant Abyssinia etwas Großartiges: Eine Nacht der Magie, des Terrors und des Blutvergießens. Nun ist es Omen Darklys Aufgabe, die Leben tausender unschuldiger Menschen zu retten. Dabei ist er ECHT noch nicht bereit dazu. Aber der Wahnsinn bricht sich bereits Bahn. Als bisher verborgene Feinde ans Licht treten, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Omen muss endlich der Held werden, der er nie sein wollte – oder heldenhaft sterben.

Die Kultserie geht weiter . Denn eine Kleinigkeit wie das große Finale seiner Reihe um den zaubernden Skelett-Detektiv konnte Bestsellerautor Derek Landy nicht aufhalten, sich weitere Geschichten über Skulduggery Pleasant auszudenken.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2020

Wahnsinns Handlung

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Wieder ein fantastisches Abenteuer mit Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh.
Diesmal teilt sich die Story ein wenig auf.
Wie schon geahnt aus dem letzten Teil, geht es hier zum einen um Allison, da ihre ...

Wieder ein fantastisches Abenteuer mit Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh.
Diesmal teilt sich die Story ein wenig auf.
Wie schon geahnt aus dem letzten Teil, geht es hier zum einen um Allison, da ihre Seele nicht vollständig ist. Und wer kennt sich mit Seelen aus? Natürlich Doktor Nye. Doch der muss erstmal gefunden werden und natürlich verbindet Walküre mit ihm nicht gerade die besten Erinnerungen.
Und dann wäre da noch das Problem Abyssinia, wodrum sich dann Skulduggery kümmert.
Es gab ein paar wirklich gute Auflösungen, wie was zusammenhängt und wer wirklich in welcher Beziehung zu einen steht. Gelungen an dieser Stelle ist wieder das aus verschiedenen Sichten geschrieben wird. Die Handlung bleibt damit sehr dynamisch und ist immer im Wandel.
Mich konnte die Geschichte wieder sehr überzeugen.
Ich liebe den Schreibstil, die Charaktere, den Humor. Einfach alles. Das Setting konnte mich von Anfang bei dieser Reihe begeistern und tut es noch.
Das Ende war schon recht gemein und ich bin gespannt wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 18.05.2020

Spannende Fortsetzung

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Von Anfang an war ich in der Handlung drin. Auch wenn ich mich nicht mehr an alles aus dem Vorgänger erinnern kann, war doch das wichtigste präsent oder wurde zumindest kurz nochmal erwähnt. Der Humor ...

Von Anfang an war ich in der Handlung drin. Auch wenn ich mich nicht mehr an alles aus dem Vorgänger erinnern kann, war doch das wichtigste präsent oder wurde zumindest kurz nochmal erwähnt. Der Humor des Autors hat mich gleich wieder in seinen Bann gezogen, auch wenn er diesmal nicht ganz so präsent war wie ich es aus den Vorgängern kenne.
Die Handlung ... tja, wo fange ich da an? Das "Problem" ist wohl, dass es einfach zu viele verschiedene Punkte gibt. Sei es Walküres Versuche, ihre Schwester zu retten; der Kampf gegen Abyssinia; Omens Aufgabe; der "Wahnsinn"; die Gesichtslosen und noch mehr. Viele Dinge sind miteinander verwoben, auch wenn sich das erst zum Ende hin wirklich zeigt. Die Handlung hat mich gefesselt, keine Frage. Aber irgendwie hätte ich mir an manchen Stellen einfach ein bisschen mehr gewünscht, bspw bei dem Strang um Walküres Schwester. Das lief nur so nebenbei, wo man hätte mehr draus machen können. Auch der im Titel angesprochene "Wahnsinn" ist ein bisschen untergegangen.
Trotz dem habe ich das Buch ziemlich schnell gelesen. Überrascht war ich anfangs von der Seitenzahl, ich hatte doch mit weniger gerechnet. Gestört hats nicht, die Seiten haben sich auch weggelesen wie nichts.
Die Protagonisten haben mir alle gut gefallen, aber irgendwie sehe ich aktuell nicht so richtig durch, wer auf welcher Seite gerade steht. Was wohl auch daran liegt, dass alles permanent im Wandel ist und gefühlt jeder zweite eine eigene Seite hat. Eines würde ich mir tatsächlich aber wünschen: ein Personenregister. Es sind so langsam einfach zu viele Namen, die ich zwar alle wiedererkenne, aber teilweise einfach nicht richtig zuordnen kann.
Spannend finde ich es nach wie vor, aus welchen Sichtweisen die Geschichte erzählt wird. Neben Walküre und Omen sind es u.a. auch Razzia und Temper. Hat immer wieder interessante Einblicke geboten. Auch wenn ich mir jedes Mal wieder denke, dass ich gerne mal Skulduggerys Sicht hätte.
Das Ende ... tja, offen wie nichts. Die letzten Kapitel hatten eigentlich alle Punkte, die zusammen schon einen Cliffhanger ergeben. Das fand ich doch extrem fies, weil vor allem bei Oman und Auger war das schon ein OMG-Moment. Leider bringt der Klappentext von Band 13 keine wirklichen Informationen diesbezüglich. Aber gut, so steigt auch ein bisschen die Vorfreude.

Mein Fazit
Auch mit dem mittlerweile 12. Band der Reihe konnte mich der Autor wieder fesseln. Die vielen Seiten habe ich praktisch verschlungen, der Humor des Autors konnte mich wieder begeistern. Die Handlung hat viele spannende Facetten, auch manche hätte man aber durchaus detaillierter eingehen können. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn ich bei der Fülle so langsam ein bisschen den Überblick verliere. Ich freue mich auf den nächsten Band, vor allem weil noch so viele Fragen und Ereignisse offen geblieben sind.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Lesegenuss

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ich muss sagen, dass die Stimmung ebenso gut rüberkommt, wie in den Hörbüchern. Ein absoluter Lesegenuss, der mir von Band zu Band immer mehr Spaß macht.
Die Geschichte ist spannend, skurril, hat viel ...

ich muss sagen, dass die Stimmung ebenso gut rüberkommt, wie in den Hörbüchern. Ein absoluter Lesegenuss, der mir von Band zu Band immer mehr Spaß macht.
Die Geschichte ist spannend, skurril, hat viel erzählerischen Tempo und Geschick und eine gehörige Portion Humor. Meine absolut liebste Reihe im Jugendbüchereich, die einfach Spaß macht und von Teil zu Teil spannender und kreativer wird!

Veröffentlicht am 22.03.2020

Für mich der bisher schwächste Teil der Reihe

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Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mich "Skulduggery Pleasant" nicht mehr ganz so packt. Noch vor wenigen Jahren – vor "Auferstehung" – habe ich auf die Neuerscheinungen hingefiebert und den neuen ...

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mich "Skulduggery Pleasant" nicht mehr ganz so packt. Noch vor wenigen Jahren – vor "Auferstehung" – habe ich auf die Neuerscheinungen hingefiebert und den neuen Band dann so schnell es ging gekauft. "Wahnsinn" hat über einen Monat gebraucht, um bei mir einzuziehen, und gelesen habe ich es ebenfalls nicht sofort, sondern mit kleiner Verzögerung. Und leider muss ich vorwegnehmen, dass mich das Buch auch nach dem Lesen nicht vom Gegenteil hat überzeugen können.
Die Story im zwölften Teil der Reihe teilt sich in zwei Stränge auf:
Zum Einen hat man Walküre, die, nachdem sie herausgefunden hat, dass die Seele ihrer kleinen Schwester Allison kaputt ist, auf der Suche ist nach einer Heilung. Dazu will sie Doktor Nye ausfindig machen, der ihr sagen soll, was genau mit Allisons Seele nicht stimmt und wie man sie heilen kann. Der Weg, den Walküre dafür einschlägt, ist garantiert nicht immer ganz legal (selbst für ihre Verhältnisse) und führt sie an die verschiedensten Orte.
Andererseits wird wieder die Storyline rund um Abyssinia aufgegriffen, die noch immer ihren finsteren Plan verfolgt. Nun, mit ihrem Sohn Caisson an ihrer Seite, möchte sie den Menschen offenbaren, dass Magie existiert – und dadurch einen Krieg lostreten. Hier kommt auch Omen ins Spiel, denn er gerät mehr oder weniger freiwillig mitten in diese Pläne.
Und es könnte alles so spannend sein. Derek Landy hat mich schon so viele Male mit seiner Handlung abgeholt, doch hier sollte es ihm wohl nicht gelungen. Bei mir hat sich keine richtige Spannung eingestellt und ich war einfach durch nichts zu überraschen. Besonders der letzte Punkt tut mir fast ein wenig weh, denn ich weiß ja, dass der Autor das kann, er hat mich schon mehrmals durch seine Twists gepackt und meine Ansichten einmal kräftig durchgeschüttelt. Doch auch wenn hier endlich das ein oder andere Geheimnis ausgepackt wird, auf das ich schon lange gewartet hatte, blieb genau dieses Gefühl leider aus. Ich war im Großen und Ganzen underwhelmed davon, wie mittelmäßig die Geschichte dieses Mal war. Sie kam mir noch immer vor, als würde es noch nicht richtig losgehen, als käme der große Showdown noch.
Ebenfalls schwer zuzugeben ist, dass mich Derek Landys Schreibstil hier zum ersten Mal so stark genervt hat, dass es mir negativ aufgefallen ist. Was nicht bedeutet, dass ich ihn nervig finde, aber nachdem ich bisher nur von seinem Witz schwärmen konnte, fiel es mir hier einfach mal negativ auf.
Die meiste Zeit über war es okay. Da ließ sich das Buch wirklich gut lesen, auch wenn es mich spannungstechnisch eben nicht ganz abholen konnte. Doch dann kamen Stellen, an denen der Autor seinen Humor auspackte. Den Humor, den ich eigentlich wirklich liebe. Aber hier gab es dann doch Sätze, Dialoge oder Kapitel, die mir zu drüber waren. Da fragte ich mich, wieso Derek Landy sich auch noch über dies oder jenes lustig machen musste. Warum der Rest nicht reichte.
Allerdings muss ich auch mal was Positives schreiben, denn natürlich hat "Skulduggery Pleasant – Wahnsinn" auch Gutes. Ich tendiere nur gerade dazu, mich zu beschweren, weil ich offenbar hohe Erwartungen hatte. Aber um zurück zum Positiven zu kommen: Man merkt einfach, dass der Autor sehr gut darin ist, etwas subtil einfließen zu lassen. Hier hat er es mit seinen Twists nicht ganz geschafft (der hier kam mir etwas aus dem Nichts beziehungsweise unoriginell vor), doch eine ganz bestimmte Charakterentwicklung war schon sehr genial. Wie er das beschrieben hat, war einfach genau die richtige Art und Weise und davor muss ich – mal wieder – den Hut ziehen.
Direkt dazu passend kann ich auch etwas zu den Charakteren sagen. Hach ja, die Charaktere...
Hier bin ich ebenfalls etwas zwiegespalten. Einerseits bin ich ja Fan. Von Skulduggery, von Walküre, von Tanith (yay, Tanith kommt zurück!), von China, und und und. Und versteht mich nicht falsch, noch immer hatte ich einen großen Spaß mit ihnen. Manche Entwicklungen waren schon sehr cool gemacht. Vor allem bei Walküre merkt man auch mal wieder sehr schön, wie sie sich im Vergleich zu den ersten neun Bänden gewandelt hat. Doch es gab eben auch Momente, in denen mich die Charaktere etwas nervten. Wie Skulduggerys Unfähigkeit, mal etwas ernst zu meinen. Eine Eigenschaft, die mir hier teilweise stark überspitzt vorkam. Oder Omen. Ja, Omen generell, irgendetwas habe ich gegen den Jungen. Und so sehr ich es auch genoss, wieder diese ganzen Figuren zu treffen, die ich seit Teil 1 ins Herz geschlossen habe, kam mir hier manches zu kurz. So hätte ich gerne mehr Zeit mit Tanith gehabt oder anderen "alten" Charakteren, statt diese ganzen neuen wie Abysinnia oder Razzia oder Omen. Vielleicht bin ich da auch einfach nostalgisch...

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es tut mir wirklich ein wenig weh, über eine Reihe, die ich so sehr liebe, mit der ich mitgewachsen bin, so schlecht zu schreiben. Aber es ist mir bei den vorigen zwei Bänden schon aufgefallen und hier nunmal noch stärker: Das Niveau, das ich von Derek Landy gewohnt bin, hat er in "Wahnsinn" lange nicht erreichen können. Mir ist es schon in "Auferstehung" und "Mitternacht" aufgefallen, aber da konnte ich es mir noch damit erklären, dass sich die Handlung erst einmal entfalten muss. Hier hätte ich diese Entfaltung zu gerne mit angesehen und wurde leider enttäuscht. Das Buch hat mir immer noch gut gefallen, keine Frage, aber leider ist es für mich das Schlechteste der Reihe. Ich hoffe, der nächste Teil wird mich wieder überzeugen können.

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