Cover-Bild Gespenster
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 02.02.2021
  • ISBN: 9783455011098
Dolly Alderton

Gespenster

Eva Bonné (Übersetzer)

 

„Dolly Alderton ist die Königin moderner Romantik.” VOGUE

 

„Ich liebe Gespenster. Dolly kann einfach über alles schreiben – was niemanden verwundert!” Candice Carty-Williams

„Ich liebe es und musste laut lachen: wahnsinnig gut geschrieben, randvoll mit Ideen und so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen kann.” Philippa Perry

„Ich liebe dieses Buch. Es ist weise, wahrhaftig, punktgenau beobachtet und urkomisch. Dolly Aldertons Talent ist phänomenal.” Elizabeth Day

„Ich schwärme unendlich für Dolly!” Laura Karasek

„Es gibt keine Schriftstellerin auf der ganzen Welt, die mit Dolly Alderton vergleichbar wäre – und bald werden es alle, aber auch wirklich alle wissen.“ Lisa Taddeo

„Dolly Alderton hat ein unglaubliches Talent, Menschen zu erreichen und zu berühren.“ Marian Keyes

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2021

Wichtige Thematik, leider ohne roten Faden

1

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und war ganz aufgeregt als es als Rezensionsexemplar bei mir einziehen durfte. Leider hat es mich am Ende doch etwas enttäuscht zurückgelassen.

Erstmal zum ...

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und war ganz aufgeregt als es als Rezensionsexemplar bei mir einziehen durfte. Leider hat es mich am Ende doch etwas enttäuscht zurückgelassen.

Erstmal zum Cover: Ich finde dieses Buch wirklich wunderschön! Die Farben passen toll zueinander und machen richtig Lust auf das Buch.

Die Story an sich behandelt wirklich wichtige und interessante Themen: Ghosting, Dates, Demenz, Freundschaft und Liebe. Leider hat mir aber einfach der rote Faden gefehlt - es fühlte sich an, wie die Aneinanderreihung verschiedener Situationen und Thematiken. Am Ende konnte ich nicht genau sagen, was denn nun eigentlich der Kern dieser Story war.
Es gab amüsante Passagen, bei denen ich schmunzeln musste und auch tiefgründige Stellen. Emotional hat mich das Buch aber leider nur erreicht, als es von Ninas Vater und seiner Demenz handelte. Der Ghosting Part ließ mich völlig kalt, vielleicht aber auch, weil ich Ninas Handeln nicht nachvollziehen konnte.
Bis zum Schluss habe ich auf einen Aha-Moment, oder ein in sich schlüssiges Ende gehofft. Leider war das Ende für mich sehr unbefriedigend. Allerdings war es sehr realistisch, ohne viel Kitsch. Dafür gibt es einen Pluspunkt von mir.
Die Protagonisten sind durchdacht und gut beschrieben. Vor allem Lola mochte ich sehr gern. Auch Nina hat mir gut gefallen, wenn ich auch ihren Umgang mit dem Ghosting nicht ganz nachvollziehen konnte.

Der Schreibstil ließt sich flüssig und locker. Nur am Anfang brauchte ich meine Zeit um reinzufinden.

Fazit: Ein amüsantes Buch mit wichtigen Themen, welches man super zwischendurch lesen kann. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt und konnte mich auch nicht richtig abholen. Mir hat einfach der rote Faden gefehlt, ein Höhepunkt in der Geschichte, oder ein Aha-Moment am Ende. Deswegen gibts von mir 3/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Konnte mich nicht mitreißen

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Auf diesen Roman habe ich mich sehr gefreut. Der Klappentext hat mich total angesprochen, und die vielen positiven Rezensionen habe meine Freude nur verstärkt. Ich hatte mit einem witzigen Buch der Ü30-er ...

Auf diesen Roman habe ich mich sehr gefreut. Der Klappentext hat mich total angesprochen, und die vielen positiven Rezensionen habe meine Freude nur verstärkt. Ich hatte mit einem witzigen Buch der Ü30-er Frauenprobleme alla Carrie Bradshaw gerechnet. Leider konnte ich nicht ganz auf den Hype Train aufspringen. Aber kommen wir erstmal zum Inhalt:

Es geht um die 32 jährige Nina George Dean. Sie ist Food Autorin, und immer noch Single. Fast alle in ihrem Umkreis sind verheiratet, oder kurz davor, haben Kinder oder sind Schwanger. Ihre Einsamkeit verleitet sie dazu sich bei einer Dating App anzumelden. Kurze Zeit später lernt sie dort Max kennen der scheinbar perfekt zu sein scheint, und wie sie, sesshaft werden möchte. Nur drei Monate später ist Mr. Right wie vom Erdboden verschluckt, natürlich nicht ohne ihr vorher die Sterne vom Himmel versprochen zu haben. Zu allem übel muss sie auch noch mit der sehr schnell fortschreitenden Alzheimer Erkrankung ihres Vaters zurechtkommen.

Der Roman wird mit den Worten hinreißend, lustig und tief berührend beschrieben. Für mich war es eine nette Lektüre für zwischendurch, aber besonders lustig oder tiefgründig fand ich es nicht. Der Aspekt mit der Krankheit ihres Vaters ist das einzige, was mich berühren konnte. Nina fand ich ein wenig verwirrend, den einerseits wünscht sie sich jemanden fürs Leben zu finden, zu heiraten und eine Familie zu gründen, andererseits zerreißt sie das Verhalten ebendieser Leute. Ein weiteres Thema das dieses Buch behandelt, ist die Entwicklung von Freundschaften. Da kann ich der Autorin zu 100 % zustimmen. Den egal wie lange man jemanden zu kennen glaubt, plötzlich kann es sein das man sich gegenübersitzt und sich nicht das geringste mehr zu sagen hat. Und man fragt sich: Wie konnte sich diese Freundschaft, dieser Mensch, oder ich selbst mich so verändern. Es kann einfach sein das sich zwei Teile mit der Zeit so verformen, das sie einfach nicht mehr zueinander passen. Was uns die Autorin mit diesem Buch sagen wollte, weiß ich leider nicht. Es war für mich eher eine Sammlung verschiedener Ereignisse und Themen, aber wirklich eine kompakte Geschichte hat es für mich nicht ergeben. Den Schreibstil fand ich in Ordnung, aber meine liebste Autorin wird sie leider nicht. Auch das Bedürfnis mehr von ihr zu lesen, verspüre ich nach diesem eher weniger. Meiner Meinung ist dieser Roman eher Mittelklasse, nichts was man unbedingt gelesen haben muss.

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Veröffentlicht am 06.02.2021

Nina gegen den Rest der Welt

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Nina ist 32, Food-Journalistin mit einer ersten eigenen winzigen Wohnung und seit 2 Jahren bewusst Single. An ihrem 32. Geburtstag beschließt sie, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, wieder einen Mann ...

Nina ist 32, Food-Journalistin mit einer ersten eigenen winzigen Wohnung und seit 2 Jahren bewusst Single. An ihrem 32. Geburtstag beschließt sie, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, wieder einen Mann in ihr Leben zu lassen. Auf Anraten ihrer ewigen Single-Freundin Lola lädt sie sich eine Dating-App runter und schon der erste Mann, mit dem sie sich trifft, ist ein Volltreffer. Max verabschiedet sich mit nach ihrem ersten Date mit „Das war ein schöner Abend, Nina. Und ich bin mir ganz sicher, dass ich dich heiraten werde.“ (S. 56). Die nächsten Monate sind perfekt, sie fühlen sich wie Teenager und sind gleichzeitig reif genug für eine Beziehung mit Zukunft. „Ich fühle mich in eine Ära der Freuden und Verheißungen zurückversetzt. Ich war wieder ein Teenager, nur mit Selbstbewusstsein, eigenem Gehalt und ohne feste Zeit, zu der ich zu Hause sein musste.“ (S. 94) Die ersten Schritte gehen stets von ihm aus und eines Abends sagt er ihr, dass er sie liebt, doch am nächsten Tag ist er weg und reagiert nicht mehr auf ihre Nachrichten – er ghostet sie, erklärt Lola ihr.
Gleichzeitig macht Nina sich Sorgen um ihre Eltern. Ihr Vater ist an Demenz erkrankt und ihre Mutter scheint das nicht zu kümmern. Sie ist 15 Jahre jünger als er und lebt ihr Leben einfach weiter, will sich jetzt in der Rente neu verwirklichen. Ninas Vorschläge für Anpassungen an den Zustand des Vaters werden von ihr abgelehnt, bis sie die Situation nicht mehr ignorieren kann …

„Gespenster“ von Dolly Alderton wird mit „hinreißend, lustig und tief berührend“ beworben, aber ich habe es etwas anders empfunden, nicht ein einziges Mal gelacht oder wenigstens geschmunzelt. Bin ich einfach nicht die Zielgruppe? Zu alt und abgeklärt? Doch berührt hat mich Ninas Geschichte sehr. Vor allem der Part über die Erkrankung ihres Vaters und wie sie verzweifelt versucht, Lösungen für die Situation zu finden, sind extrem emotional. Seine Krankheit schreitet sehr schnell voran. Er erkennt sie immer seltener und ihr wird bewusst, dass er wahrscheinlich nicht mehr lange leben wird. Außerdem ist es (noch) kein leiser Abschied, er wütet, fühlt sich verfolgt oder ausgegrenzt, verletzt sich und andere. Nina beweist in dieser Situation ungeahnte Stärke, darum hat es mich um so mehr überrascht, dass sie in ihrer Beziehung zu Max so jung und unsicher rüberkommt. Sie vertraut nicht auf sich, sondern macht, was ihre Freunde sagen. Ich habe z.B. nicht verstanden, warum sie Max‘ Kontaktabbruch so einfach hinnimmt und nicht zu seiner Wohnung oder Arbeit geht und ihn zur Rede stellt. Stattdessen betrinkt sie sich mit ihren Freunden und kaut alle Situationen, in denen sie etwas falsch gemacht haben könnte, noch einmal durch. „Ich hatte mir eingebildet, so viel über Max zu wissen, aber nun musste ich mich fragen, ob wir zwei Fremde in einer Blase aus vorgegaukelter Nähe gewesen waren.“ (S. 188)

So zweigeteilt wie mir Ninas Persönlichkeit erschien und wie das Buch aufgebaut ist (in die Zeit mit und die Zeit nach Max), so zwiegespalten ist auch meine Meinung dazu. Der Strang um ihre Familie hat mich echt gefesselt, ich habe mit ihr gebangt, getrauert und gekämpft. Außerdem fand ich es interessant, wie sich die Beziehungen zu ihren Freunden wandeln und sogar zerbrechen, weil sie sich auseinanderentwickelt oder inzwischen andere Lebenskonzepte haben. Sie werden älter und sesshaft, da passt eine Singlefreundin nicht mehr ins Konzept.
Nur wie sie die toxische Beziehung zu Max verarbeitet und mit seinem Ghosting umgeht, konnte ich gar nicht verstehen, fand es traurig, deprimierend und langatmig.

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Leider nicht mein Fall gewesen :/

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In "Gespenster" erzählt die Autorin Dolly Alderton die Geschichte der Anfang dreißigjährigen Nina, die mit den Problemen des Erwachsenseins konfrontiert wird. Während ihr Ex-Freund sich verlobt und ihre ...

In "Gespenster" erzählt die Autorin Dolly Alderton die Geschichte der Anfang dreißigjährigen Nina, die mit den Problemen des Erwachsenseins konfrontiert wird. Während ihr Ex-Freund sich verlobt und ihre beste Freundin bereits das zweite Kind erwartet, ist sie Single und auf Dating-Apps unterwegs. Nach vielen negativen Dating-Erfahrungen trifft sie auf Max, welcher der perfekte Mann zu sein scheint. Doch als dieser von heute auf morgen verschwindet, indem er Nina ghosted bricht für sie eine Welt zusammen. Leider kommt ein Schicksalsschlag selten alleine, sodass ihr Vater kurze Zeit später Demenz diagnostiziert bekommt.

Character (5/10):
Traurigerweise konnten mich die Charaktere in "Gespenster" nicht richtig von sich überzeugen. Nachdem ich vieles gutes über das Buch gehört und gelesen hatte, war ich wahnsinnig gehyped es endlich selbst zu lesen. Ich dachte, dass Nina genau die relatable Protagonistin ist, die man manchmal einfach braucht und einem hilft sein Leben bzw. seine eigenen Erfahrungen nochmal anders einordnen zu können. Bedauerlicherweise war das für mich persönlich nicht der Fall. Ich bin nicht so richtig mit ihr warm geworden.

Atmosphere (4/10):
Das Buch war außerdem auch nicht besonders atmosphärisch. Ich denke, dass das auch nicht der Anspruch der Autorin war, da sie ja genau das alltägliche einfangen wollte, was wir alle kennen, aber dementsprechend kann ich hier natürlich auch nicht allzu viele Punkte vergeben. Nehmt das aber gerne für euch nicht als Kritik am Buch auf.

Writing Style (5/10):
Für mich persönlich war auch der Schreibstil nur durchschnittlich. Also nehmt das auch bitte neutral auf, er ist mir weder gut noch schlecht in Erinnerung geblieben.

Plot (4/10):
Die Handlung konnte mich traurigerweise nicht für sich begeistern. Wie ich bei den Charakteren bereits meinte, hatte ich mich wirklich auf das Buch gefreut und dachte, dass es genau meins wird. Leider war es nicht der Fall, aber man kann ja nun mal auch nicht alles mögen. Vielleicht wäre meine Sicht auf die Dinge auch nochmal anders, wenn ich fünf Jahre älter wäre. Ist ja auch gut möglich, dass ich mich noch nicht genug in dieser Lebensrealität befinde.

Intrigue (4/10):
Ich habe für das Buch fast einen Monat gebraucht. Ich denke, dazu muss ich nicht viel mehr sagen. Dadurch, dass es mich einfach nicht richtig angesprochen hat, war es auch nicht so fesselnd.

Logic (4/10):
Hier gerne auch wieder ein Prise Salz für die Bewertung nehmen. Für mich war das Buch einfach nicht das Richtige. Es war nicht total unlogisch, es wäre nur einfach seltsam jetzt zehn Punkte zu vergeben.

Enjoyment (4/10):
Auch hier muss ich vermutlich nicht mehr viel zu sagen. Ich hätte es mir wirklich anders gewünscht, aber ich hatte leider an dem Buch nicht besonders viel Freude.

Fazit (4,3/10):
Mit 4,3 Punkten bekommt "Gespenster" von mir zwei Sterne. Für euch zur Einordnung, ab 4,6 beginnen drei Sterne. Es ist also ganz knapp daran vorbeigeschlittert, entspricht aber auf jeden Fall meinem Empfinden. Für mich war das Buch einfach nicht so richtig was. Ich fand es primär eigentlich nur langatmig. Die Geschichte ist so vor sich hingeplätschert, ohne dass ich irgendwelche Emotionen durchlaufen wäre. Persönlich kann ich es nicht empfehlen, aber lest unbedingt einfach noch ein paar mehr Rezensionen, vor allem, wenn ihr normalerweise sowieso einen anderen Geschmack habt als ich.

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