Cover-Bild Gestern waren wir unendlich
Band 1 der Reihe "Death Duet"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Fantasy
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 06.05.2025
  • ISBN: 9783499016905
Dominik Gaida

Gestern waren wir unendlich

Herzzerreißende New-Adult-Romance – mit limitiertem Farbschnitt!

Was wäre, wenn du den schlimmsten Moment deines Lebens noch einmal erleben müsstest?

Exklusiv mit Farbschnitt in der ersten Auflage!

Henry ist der Mensch, von dem Louis immer geträumt hat. Er ist sein Partner, sein bester Freund, die Liebe seines Lebens. Doch darauf nimmt das Schicksal keine Rücksicht. Als die beiden in einen schweren Autounfall verwickelt werden, stirbt Henry. Für Louis bleibt die Welt stehen – buchstäblich. Denn als er am nächsten Morgen aufwacht, ist Henry wieder da. Derselbe Tag beginnt von vorn. Louis kann es kaum glauben. Muss er den schlimmsten Moment seines Lebens noch einmal erleben? Oder ist das die Chance, Henry zu retten?

Ebenso herzzerreißend wie originell. Band 1 des Death Duets von Dominik Gaida. 

Queere New-Adult-Romance für alle Fans von Adam Silvera und Dustin Thao.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

Bitte keine Zeitschleifen...

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„Gestern waren wir unendlich“ hat mich mit seiner gefühlvollen Grundidee sofort angesprochen: Louis verliert seinen Freund Henry bei einem tragischen Autounfall – nur um am nächsten Morgen festzustellen, ...

„Gestern waren wir unendlich“ hat mich mit seiner gefühlvollen Grundidee sofort angesprochen: Louis verliert seinen Freund Henry bei einem tragischen Autounfall – nur um am nächsten Morgen festzustellen, dass er den Tag erneut durchlebt. Die Zeit steht still, und Louis bekommt die Möglichkeit, Henry vielleicht zu retten. Klingt emotional, dramatisch und voller Hoffnung – und genau das ist es auch.

Ich fand sowohl Louis als auch Henry unglaublich süß gezeichnet. Ihre Beziehung wirkt liebevoll, ehrlich und berührend. Man spürt beim Lesen, wie viel sie einander bedeuten, und das macht die Ausgangssituation umso schmerzlicher. Ihre Dialoge, ihre Nähe, ihre kleinen Gesten – all das hat mir sehr gefallen und mich emotional berührt.

Was mir hingegen weniger gefallen hat, war die Zeitschleifen-Thematik. Persönlich bin ich einfach kein Fan solcher wiederholenden Erzählmuster. Auch wenn es zur Geschichte passt und sinnvoll genutzt wird, hat es mir das Leseerlebnis manchmal etwas erschwert. Die Spannung litt für mich darunter, da sich bestimmte Szenen zwangsläufig wiederholen und ich irgendwann das Gefühl hatte, in einer Endlosschleife zu stecken.

Was dem Buch aber definitiv Tiefe verleiht, ist das Nachwort des Autors. Es hat mir geholfen, die Geschichte in einem größeren Zusammenhang zu verstehen und bestimmte Entscheidungen und Motive noch besser nachzuvollziehen. Ich finde, gerade dieser persönliche Einblick rundet das Buch schön ab.

Alles in allem ist „Gestern waren wir unendlich“ eine gefühlvolle Geschichte über Verlust, Liebe und die Frage, ob man das Schicksal überlisten kann. Für mich persönlich wäre es ohne Zeitschleife stimmiger gewesen – aber Fans solcher Konzepte und emotionaler Lovestorys werden sicher auf ihre Kosten kommen. Drei solide Sterne.

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Queere Liebesgeschichte mit unerwartetem Verlauf

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Erstmal zum Oberflächlichen: Die Optik des Buchs gefällt mir sehr gut. Die Farbgestaltung und das Bild auf dem Cover haben mich direkt angesprochen, man kann hier auch schon etwas den Inhalt erahnen.
Auch ...

Erstmal zum Oberflächlichen: Die Optik des Buchs gefällt mir sehr gut. Die Farbgestaltung und das Bild auf dem Cover haben mich direkt angesprochen, man kann hier auch schon etwas den Inhalt erahnen.
Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Zielgruppe (ich würde sagen, hauptsächlich Teenager bis Mitte 20-Jährige) angemessen, leicht verständlich und mit Elementen wie WhatsApp-Nachrichten ergänzt.

Die Geschichte um Henry und Louis wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, sowohl in der "Jetzt"-Zeit am Tag der Familienfeier von Henrys Familie, als auch zu verschiedenen Zeitpunkten im Verlauf ihrer fast 3-Jährigen Beziehung - vom ersten Kennenlernen, über einen Umzug, Ausflüge etc.

Auf dem Rückweg von der Feier haben die beiden einen Autounfall und Henry stirbt - statt im Krankenhaus wacht Louis jedoch am nächsten morgen in seinem Zimmer auf: Und der Tag beginnt erneut. Henry scheint aber nicht zu wissen, dass sie den Tag schon einmal erlebt haben. Steckt Louis in einer Zeitschleife? Und wenn ja, warum? Soll er Henry retten oder muss er irgendwas wiedergutmachen?

Die Prämisse der Geschichte, die queere Lovestory und auch die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven haben mir gut gefallen. Es ist keine typische Kennenlern-Geschichte, sondern die beiden haben bereits eine Beziehung, über die man nach und nach mehr erfährt. Diese wurde mir aber manchmal schon fast zu kitschig, harmonisch und perfekt dargestellt, ich konnte die Gefühle der beiden irgendwie nicht so richtig spüren und beide Protagonisten bis zum Ende nicht richtig greifen. Vor dem Hintergrund wirkt dann der Auslöser des Konflikts am Abend vor der Familienfeier etwas überzogen.

Auch haben mir teilweise etwas die "Ecken und Kanten" der Protagonist:innen gefehlt. Die einzige problematische Person ist Louis' Vater, seinen familiären Hintergrund fand ich realistisch. Henrys Verwandte hingegen erscheinen alle fast als zu nett, verständnisvoll, harmonisch (wäre ja toll, wenn es so wäre, in dem Ausßmaß ist mir persönlich eine so perfekte Familie aber noch nie untergekommen). Die Zeitschleifen wurden auch irgendwann sehr wiederholend, hier hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht.

Das Ende war für meinen Geschmack zu kitschig und die "Moral" auch nicht gerade bahnbrechend. Mein Fall war die Auflösung der Zeitschleife nicht wirklich, am Ende wirkte alles zu überzogen. Aber eine schöne Erinnerung daran, Glücksmomente mehr zu schätzen und zu genießen, weil man nie weiß, wie viele man noch hat!

Zwei weitere Kritikpunkte (die auch im Rahmen der Leserunde angsrprochen wurden, in der ich das Buch lesen durfte), sollen nicht unerwähnt bleiben:
- Warum muss Henrys Hund ein gezüchteter Labradoodle sein? Diese Rasse wird zu Recht kritisiert und generell sollt die Züchtung kritisch gesehen werden.
- In der Sexszene wurde kein Gedanke an Safer Sex verschwendet (kein Kondom oder Testung erwähnt), was mMn definitiv wichtig ist!

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Enttäuschend

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Ich habe gehofft das dieses Buch ein 5-Sterne Buch wird. Aber leider hat mich das Buch überhaupt nicht gepackt. Ich bin sehr schlecht in das Buch rein gekommen. Erst nach ca 200 Seiten hatte ich den Drang ...

Ich habe gehofft das dieses Buch ein 5-Sterne Buch wird. Aber leider hat mich das Buch überhaupt nicht gepackt. Ich bin sehr schlecht in das Buch rein gekommen. Erst nach ca 200 Seiten hatte ich den Drang zu erfahren was los ist. Den Grund Gedanke hinter der Geschichte fand ich gut, aber die Umsetzung schwierig. Daher für mich leider keine Empfehlung…

Trigger bitte beachten!

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Veröffentlicht am 03.06.2025

✎ Dominik Gaida - Death Duet 1 Gestern waren wir unendlich

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Ich hatte mich wirklich auf „Gestern waren wir unendlich“ gefreut - das erste Hörbuch der „Death-Duet“-Reihe von Dominik Gaida. Vielleicht auch, weil ich letztes Jahr meine Oma gehen lassen musste und ...

Ich hatte mich wirklich auf „Gestern waren wir unendlich“ gefreut - das erste Hörbuch der „Death-Duet“-Reihe von Dominik Gaida. Vielleicht auch, weil ich letztes Jahr meine Oma gehen lassen musste und mir insgeheim etwas Trost erhofft hatte. Eine Geschichte über Verlust, Liebe und Abschied - das klang zunächst vielversprechend.

Doch was ich bekommen habe, war leider weit entfernt von dem, was ich erwartet hatte. Die Erzählweise wirkte auf mich langatmig und inhaltlich erschreckend monoton. Natürlich rechnet man bei einem Zeitschleifenroman mit Wiederholungen, aber Gaida nutzt Wiederholungen als zentrales Stilmittel auch bei seinen Charakterbeschreibungen - und zwar so konsequent, dass es ermüdend wirkt.

So bleiben die Figuren in meinen Augen blass. Weder Henry noch Louis - und auch keine der anderen auftretenden Personen - konnten mich emotional erreichen. Sie werden in einem engen Rahmen festgehalten, beschrieben mit immer denselben Phrasen. Dadurch bekommen sie kaum Gelegenheit, sich zu entfalten oder Tiefe zu entwickeln. Die Protagonisten hatten somit gar nicht die Möglichkeit, sich in mein Herz zu schleichen, da sie auf bestimmte Charaktereigenschaften reduziert wurden.

Auch die Story selbst bot wenig Überraschung. Es gab keine echten Wendepunkte, keine emotionalen Höhepunkte, die mich hätten mitreißen können. Alles lief ziemlich linear und vorhersehbar ab. Für ein Hörbuch, das sich mit Verlust und Liebe auseinandersetzt, blieb es seltsam distanziert.

Nach dem ersten Teil ist für mich Schluss. Ich habe beide Protagonisten daraus bereits kennengelernt - und leider hat mich niemand von sich überzeugt.

„Gestern waren wir unendlich“ ist ein Hörbuch mit einer an sich berührenden Thematik, das jedoch in seiner Umsetzung hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist.

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