Cover-Bild Kräuterrosi, ledig, sucht…

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10,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 12.03.2015
  • ISBN: 9783954515226
Doris Fürk-Hochradl

Kräuterrosi, ledig, sucht…

Kräuterrosi, 62, ledig, sucht. eigentlich nichts. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und ihrer Tätigkeit als Kräuterhexe des Dorfes, auch wenn ihre beste Freundin der festen Überzeugung ist, dass Rosi einen Mann braucht. Doch dann lernt sie den 'Bumshütten-Sepp' kennen, ihre beiden Kinder machen schwere Zeiten durch, und schließlich wird auch noch eine Leiche im Moor gefunden. Für Rosi ist das ruhige Leben ab jetzt vorbei, und sie beginnt ihre ganz eigenen Ermittlungen. Eine skurril-schrullige Hobbyermittlerin mit Helfersyndrom: herzlich-fröhliche Unterhaltung mit Hochspannung.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Gudrun67 in einem Regal.
  • Gudrun67 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein amüsanter Dorfkrimi

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Auch jenseits der 60 ist das Leben nicht vorbei. Eine Erfahrung, die Rosi Beingruber machen muss, als ihr eingefahrenes Dasein als Kräuterhexe eine Wende widerfährt. Denn anstatt die Bewohner eines kleinen ...

Auch jenseits der 60 ist das Leben nicht vorbei. Eine Erfahrung, die Rosi Beingruber machen muss, als ihr eingefahrenes Dasein als Kräuterhexe eine Wende widerfährt. Denn anstatt die Bewohner eines kleinen Ortes von Rückenleiden und Verdauungsproblemen zu befreien, führt sie plötzlich eine Mordermittlung. Aber nicht nur dass. Auch ihre erwachsenen Kinder bereiten Probleme, ein ungewöhnlicher Geschäftsmann kreuzt ihren Weg und eine enge Freundin versucht, sie mittels einer Radiosendung für sehnsuchtsgeplagte Herzen und liebeshungrige Seelen zu verkuppeln.

„Kräuterrosi, ledig, sucht …“ ist das kriminelle Debüt von Doris Fürk-Hochradl, das seine Leser mit alltäglichen Dorfgeschichten, humorvollen Plänkeleien und einer ernst zu nehmenden Mordermittlung kurzweilig unterhält. Dabei taucht er tief in das Leben der im Dorf geachteten Kräuterhexe Rosi ein und ist über 304 Seiten lang dabei, wenn Ferkel geheilt, Streitigkeiten geschlichtet, Potenzprobleme behoben und verbrecherische Machenschaften geklärt werden. Und das alles in einer Art und Weise, die den Leser die Lachfalten ins Gesicht treibt und seinen Glauben an eine dörfliche Idylle vergessen lässt. Lediglich die Spannung kommt hier um einige Längen zu kurz und so sollten nur die Krimifreunde zu Kräuterrosis erstem Fall greifen, die Wert auf humorvolle Unterhaltung legen und nicht auf eine intensiv geführte Mordermittlung.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Leider lässt die Hochspannung trotz sich überschlagender Ereignisse auf sich warten.

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Doris Fürk-Hochradl hat mich bis etwa zur Hälfte des Buches voll und ganz "abgeholt". Der lockere Erzählstil, der mit vielen Floskeln und Witzen gespickt war, hat es zu einem kurzweiligen Buch werden lassen. ...

Doris Fürk-Hochradl hat mich bis etwa zur Hälfte des Buches voll und ganz "abgeholt". Der lockere Erzählstil, der mit vielen Floskeln und Witzen gespickt war, hat es zu einem kurzweiligen Buch werden lassen. Jedoch wurden diese Jokes und Zoten immer wieder und wieder verwendet, was ich dann langweilig empfand.

Das Buch handelt von Rosi, einer 62-jährigen Witwe, die sich auf Kräuterheilkunde versteht und in ihrem beschaulichen Rentnerdasein somit ihrem Umfeld Gutes tut. Sie hat immer ein offenes Haus und Ohr für ihre Mitmenschen und schlichtet auch mal den ein oder anderen Streit. Dann überschlagen sich jedoch die Vorkommnisse in der eigenen Familie, wie auch im Dorf. Es kommt zu einem Todesfall, bei dem unklar ist, ob es ein Mord oder ein Unfall war. Da ist natürlich auch die Hilfe von der Kräuterrosi gefragt.....Ja, und die Liebe bleibt natürlich auch nicht auf der Strecke.

Was mir sehr gut gefallen hat, waren anfangs die Witze und Anekdoten, gerade in Bezug auf Österreich und Bayern. Die Autorin konnte jedoch den urigen Charme nur bis etwa zur Hälfte des Buches aufrechterhalten. Durch ständige Wiederholungen der oben genannten und durch die Vorhersehbarkeit, empfand ich das Buch dann leider etwas schal und fade.
Ein weiterer Pluspunkt waren für mich die Kapitelanfänge, denen Doris Fürk-Hochradl Haus- und Heilmittel vorangestellt hat. Diese Mittelchen wurden auch im jeweiligen Abschnitt "verarbeitet". Dies fand ich sehr gelungen.

Mein Fazit: Leider lässt die Hochspannung trotz sich überschlagender Ereignisse auf sich warten.