Cover-Bild Solange wir lügen
(21)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 21.06.2017
  • ISBN: 9783473585120
E. Lockhart

Solange wir lügen

Alexandra Rak (Übersetzer)

Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2021

Dieses Buch hat es definitiv in sich!

0

Die Geschichte rund um die Lügner, deren Familie und die Insel musste ich gleich zweimal lesen. Das Buch hat mich so sehr berührt, dass ich, nachdem ich es auf Deutsch gelesen hatte, es auch noch auf Englisch ...

Die Geschichte rund um die Lügner, deren Familie und die Insel musste ich gleich zweimal lesen. Das Buch hat mich so sehr berührt, dass ich, nachdem ich es auf Deutsch gelesen hatte, es auch noch auf Englisch verschlungen hatte.
Ich muss zugeben, dass ich Anfangs meine Probleme hatte mit dem Schreibstil warm zu werden, da dieser eher außergewöhnlich ist und für mich nicht so flüssig zu lesen war. Das Cover hat mich leider auf den ersten Blick nicht sonderlich angesprochen, der Klappentext jedoch umso mehr, sodass ich mich dann doch dazu aufgerafft habe das Buch zu lesen.
Ich brauchte ungefähr bis zur Hälfte des Buches um in die Geschichte und die Welt rund um Cadence Sinclair richtig eintauchen zu können. Das lag zum Einen an dem Schreibstil und an den sehr kurzen Kapiteln, aber auch weil man zu Beginn noch nicht viel mit all den Informationen anfangen kann. Jedoch wir dadurch auch eine ungemeine Spannung erzeugt.
Zum Ende hin habe ich mich immer wieder dabei ertappt zu rätseln, was in der Familie bzw. zwischen den Lügnern vorgefallen sein könnte. Trotz meiner zahlreichen Theorien habe ich das Ende überhaupt nicht kommen sehen und es hat mir den Atem geraubt. Als ich den letzten Abschnitt gelesen habe stand mir wortwörtlich der Mund offen, ich hätte niemals mit so einem krassen Plottwist gerechnet. Nach und nach hat es bei mir Klick gemacht und ich habe innerlich alle Puzzleteile zusammengesetzt, die man im Verlauf der Geschichte so bekommen hat. Durch die Enthüllung im letzten Teil des Buches ist man plötzlich in der Lage alle Informationen einzuordnen und begreift endlich was auf der Insel geschehen ist, was die gesamte Geschichte umso dramatischer und trauriger macht!
Zusammenfassend kann ich sagen, dass all die mysteriösen Ereignisse, die vielschichtigen Charaktere und vor allem das atemberaubende Ende „Solange wir lügen“ zu einem unglaublich tollen, spannenden und dramatischen Buch machen. Tränen garantiert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2020

Verwirrend schönes Jugendbuch!

0

Ich weiß nicht genau wo ich anfangen soll, weil mich dieses Buch so unerwartet tief und zerschmetternd berührt hat, dass ich immer noch total down bin.
Solange wir Lügen, sagt eigentlich alles. Dachte ...

Ich weiß nicht genau wo ich anfangen soll, weil mich dieses Buch so unerwartet tief und zerschmetternd berührt hat, dass ich immer noch total down bin.
Solange wir Lügen, sagt eigentlich alles. Dachte ich. Irrtum.
Es geht um drei Teenager die in eine Form gepresst werden, in die sie nicht gepresst werden wollen. Ihre Familie ist nach außen perfekt, aber von innen einfach nur zerstört.
Es wird sich um das Erbe gestritten und sich um belanglose Dinge gesorgt. Am Anfang fand ich die Story total seltsam, weil nichts irgendwo Sinn ergeben hat. Und als ich dachte ich hätte verstanden worum es geht, wurden alle Puzzleteile in meinem Kopf wieder durcheinander gewirbelt und mein Herz gebrochen.
Ich hätte nie gedacht, dass das möglich wäre,weil die Geschichte total emotionslos erzählt wird und man die Protagonisten so gut wie gar nicht kennen lernt.
Die Haupt Protas sind :
Cadence, Johnny, Gat und Mirren. Beste Freunde die leben wollten.
Man hat niemanden wirklich näher kennengelernt, da alles aus der Perspektive von Cadence erzählt wurde und man somit nur erlebt hat, wie kaputt sie war.
Die Geschichte war sehr spannend erzählt und unglaublich traurig. Die tiefe Traurigkeit hat einen so unvorbereitet erwischt, dass man nicht wusste wohin damit.
Der flüssige Schreibstil der Autorin hat es mir erlaubt, das Buch schnell zu beenden und hinter das dunkle und schreckliche Geheimnis der Cadence Sinclair zu blicken.
Ich kann gar nicht mehr so viel sagen, ohne zu spoilern. Die Geschichte war unerwartet emotional und hat die Wahrheit über die Tragödie aus Sommer fünfzehn enthüllt.Das was geschah ist unglaublich schrecklich und eine Geschichte über drei Freunde die etwas bewegen wollten und dabei ihr Leben verloren.Solange wir Lügen ist die Geschichte dreier Freunde die eigentlich gar keine Lügner gewesen sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2019

Sollte Zu Ende gelesen werden

0

Die Story
Cadence ist eine Sinclair. Sie sind eine wohlhabende, angesehene Familie mit einer Privatinsel, auf der sie in den Sommermonaten leben. Doch im Sommer 15 hatte Cadence einen schrecklichen Unfall, ...

Die Story
Cadence ist eine Sinclair. Sie sind eine wohlhabende, angesehene Familie mit einer Privatinsel, auf der sie in den Sommermonaten leben. Doch im Sommer 15 hatte Cadence einen schrecklichen Unfall, an den Sie sich nicht mehr erinnern kann. Zusammen mit ihren Freunden versucht sie ihre Erinnerungen zurückzuerlangen.

Das Cover
Das Buch besitzt einen transparenten Schutzumschlag auf dem ein Mädchen und ein Junge, sowie der Titel und der Autor abgebildet sind. Auf dem Buch an sich befindet sich ganz viel Nebel und Meer. Nur auf der Vorderseite kann man ein Haus am Klippenrand erkennen. Die Gestaltung des Covers mit dem Umschlag ist wunderschön und, genauso wie das Buch, etwas ganz Besonderes.

Der Schreibstil
Das Buch besitzt einen ganz außergewöhnlichen Schreibstil, an den man sich erst gewöhnen muss. Das komplette Buch besteht aus kurzen, abgehackten Sätzen. Es ist oft nicht unterscheidbar, ob Cadence die Realität erzählt oder gerade eine Metapher meint. Zwischendurch erzählt sie immer eine abgewandelte Form von Märchen, in denen sie ihre Familiensituation erklärt, wie sie sie gerade sieht. Das Ganze ist oft verwirrend. Am Ende allerdings wird einem klar, dass es so geschrieben sein muss.

Das Ende lässt einen überrascht, geschockt, überfordert und heulend zurück, sodass man das ganze erst einmal in Ruhe verarbeiten muss. Diese Wende hat man nicht kommen sehen, obwohl im Nachhinein Anspielungen vorhanden waren. Dieser Moment, an dem Cadence sich erinnert, ist fantastisch vorbereitet worden. Einfach atemberaubend.

Die Charaktere
Cadence erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Sie spürt, dass ihre Familie ihr Dinge verschweigt und möchte herausfinden, was im Sommer 15 geschah. Sie ist einem trotz der komischen Erzählweise sympathisch. Man leidet während ihrer Migräneattacken mit ihr mit und will sich selbst erinnern können, doch das kann man nicht. Aber nach und nach setzen ihre Erinnerungen wieder ein.

Fazit
Das Buch ist zwar schwierig und besonders am Anfang verwirrend geschrieben, aber es lohnt sich es zu Ende zu lesen, denn dieser Stil wird gebraucht, damit es einem am Ende umso mehr umhaut. „Solange wir lügen“ überrascht, überfordert und schockt den Leser, außerdem ist es berührend und einfach nur wunderschön.

Veröffentlicht am 21.06.2018

Solange wir lügen

0

Inhalt:

Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. ...

Inhalt:

Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit 


---


Das Buch handelt von Cadence die jedes Jahr den Sommer mit ihren Tanten, Cousins, Cousinen und Gat auf der Insel der Großeltern verbringt. Nur ist bei der wohlhabenden Familie nicht alles Gold was glänzt... 

Nach einem Unfall erinnert sie sich an fast nichts mehr aus dem "Sommer 15" und kehrt erst zwei Jahre später wieder dorthin zurück und versucht herauszufinden was passiert ist. 


Komplett aus der Sicht von Cadence geschrieben, tappt man als Leser anfangs komplett im Dunkeln und versucht zu verstehen was passiert ist. Es wurden immer wieder Märchen eingeflochten die kleine Hinweise gaben und manchmal auch in dir irre führten. 

Zudem gab es immer wieder Zeitsprünge due aber gut als solche zu erkennen waren. 


Der Schreibstil hst mir leider garnicht gefallen. Es gab viele kurze, teilweise abgehakte Sätze die den Lesefluss immer wieder ins Stocken brachte. Dadurch blieben auch die Emotionen etwas auf der Strecke und die einzelnen Figuren blieben ziemlich farblos und nicht sehr symphatisch. 


Trotzdem war die unterschwellige Spannung so hoch das man einfach immer weiter lesen musste. Ich hatte während des Lesens einige Theorien, die ich alle schnell wieder verwerfen musste. Nur um anschließend direkt weiter zu lesen und zu rätseln. 

Mit dem Ende hab ich überhaupt nicht gerechnet und war total baff. Da ist das Verwirrspiel (in meinem Fall) vollkommen geglückt. 


Dafür gibt es von mir 3,5 Sterne, da ich das Buch trotz der negativen Punkte nicht aus der Hand legen konnte.

Veröffentlicht am 18.06.2018

Ganz anderer Schreibstil

0

Dieses Buch hat mir nach dem Lesen ziemliches Kopfzerbrechen beschert. Ich würde mal sagen es sticht aus den üblichen Büchern, die ich lese, hervor.

Zum Inhalt:

Johnny, Mirren, Gat und Cadence. Das sind ...

Dieses Buch hat mir nach dem Lesen ziemliches Kopfzerbrechen beschert. Ich würde mal sagen es sticht aus den üblichen Büchern, die ich lese, hervor.

Zum Inhalt:

Johnny, Mirren, Gat und Cadence. Das sind die Sinclair-Kinder. Naja fast. Gat ist da irgendwie mit reingerutscht. Seit sie klein sind verbringen sie ihre Sommer auf der Insel ihres Großvaters. Auf ihr stehen vier Häuser. Für jede der drei Töchter von Harris Sinclair eines plus dem, in dem er wohnt.

Gat und Cadence verbindet noch mehr als die Erinnerungen und Abenteuer, die sie mit den anderen teilen. Gat liebt Cadence und Cadence liebt Gat. Eine Sinclair zu sein ist jedoch nicht einfach. Überall wird gelogen, betrogen, ausgespielt. Im Sommer fünfzehn geschieht etwas, dass die Familie verändert. Etwas über das keiner reden will. Cadence jedoch erinnert sich nicht. Ihre Kopfschmerzen sind alles, was ihr geblieben sind. Was ist in dem Sommer passiert? Und warum erzählt es ihr keiner?



Zum Buch:

An den Schreibstil von E. Lockhart in diesem Buch musste ich mich erst gewöhnen. Die Autorin nutzt viele Metaphern, Hauptsätze und Wiederholungen und verleiht der Geschichte somit einen ganz eigenen Charakter. Cadence wirkt an vielen Stellen für mich als unzuverlässige Erzählerin, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt. Es ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, passt aber wirklich gut zu der Geschichte. Durch den Stil schafft die Autorin es alles besonders undurchsichtig erscheinen zu lassen. Ich habe wirklich bis zuletzt nichts geahnt.

Dadurch, dass man immer wieder in Frage stellt, was Cadence oder die anderen erzählen, entstand für mich unheimlich viel Spannung.



„Aasfressende Vögel picken an meinem herausquellenden Hirn herum, das aus meinem zerdrückten Schädel tropft.“ (S. 129)



Die Sinclairs sind eine Familie in sich und man kann durchaus nachempfinden, warum die Kinder die Stimmung auf der Insel zwischen den Tanten und dem Großvater als so bedrückend empfinden.

Man lernt Johnny, Mirren, Gat und Cadence von Kindesbeinen an kennen. Einiges erscheint manchmal etwas verquer, anderes passt so gut zu den vieren, dass man sich als Leser wünscht man könnte in ihre Welt mit eintauchen. Sie werden die Lügner genannt und ich denke jeder Leser kann sich schlussendlich seine eigene Meinung bilden, was genau damit gemeint ist. Ganz einfach gesagt sind sie natürlich Lügner, weil sie so tun, als sei alles wie jeden Sommer, obwohl sie schon längst nicht mehr auf der Insel sind. Andererseits sind sie auch Lügner, weil sie dazu gezwungen werden und die Art wie Cadence es „ausspricht“ und die Situationen beschreibt, klingen sehr ähnlich: Sie verabscheut es, dass ihre Mütter und ihr Großvater sie dazu bringen andere Sachen zu sagen, als sie meine. Sie verabscheut es, dass alle immer nur auf ihr eigenes Wohl bedacht sind, aber so gar nichts dafür tun. Und sie verabscheut es, dass von den Kindern so viel erwartet wird, obwohl es doch an ihnen ist ihr Leben zu bestimmen. Johnny will Marathonläufer werden, Mirren heiraten und in den Kongo reisen und Gat die 100 berühmtesten Bücher lesen und auf das College gehen.

Cadence selbst bezieht sich dabei wenig in die Geschichte ein. Sie löscht sich nach und nach aus und betont immer wieder die besonderen Seiten ihrer drei Lügner. Darum fällt es ihr vermutlich nach dem schrecklichen Ereignis auch schwer wieder zurück ins Leben zu finden. Was bleibt letztlich? Wo liegt der Wert des Lebens?

Das einzige was ihr wirklich genommen wurde ist die Liebe zu Gat. In wieweit man von richtiger Liebe sprechen kann, kann nicht nur ich als Leser anzweifeln, sondern sie tut es auch. Die Beiden teilen allerdings so viele schöne Momente und Erinnerungen. Ich glaube die Beiden haben sich schon von Anfang an auf einer anderen Ebene getroffen, als ein „normales“ Paar. Sie haben ihren Weg gefunden, ihre Perfektheit zu erreichen.



„Es ist gut, wenn man geliebt wurde, selbst wenn es nicht von Dauer war. Es ist gut zu wissen, dass es Gat und mich gab, vor langer, langer Zeit.“ (S. 208)



„Ich spreche nicht von Schicksal. Ich glaube nicht an Vorsehung oder Seelenverwandtschaft oder Übersinnliches. Ich will bloß sagen, dass wir einander verstanden. Ganz und gar.“ (S. 13)



Fazit:

Bei diesem Buch ist es mir echt nicht leicht gefallen eine konkrete Bewertung zu geben, denn es ist so ganz anders als gewohnt. Der Schreibstil hat mich zunächst verwirrt, ist aber total schön und perfekt für Cadence´ Geschichte.