Cover-Bild The Scars Chronicles: Dorn der Finsternis
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 13.01.2020
  • ISBN: 9783492502979
Ebru Adin

The Scars Chronicles: Dorn der Finsternis

Roman

Düstere Geheimnisse. Eine Welt voller Geister. Und eine Liebe, die alles in die Dunkelheit wirft - ein packender Urban Fantasy-Roman um himmlische und höllische Kriegerheere…  
»Und wenn es eine Sache gibt, die stärker als Liebe ist, dann ist es die Furcht«
Irland, 1921: Olivya Whitethrone muss ihr Erbe als Geisterkriegerin an der Pirestale Akademie antreten. Gemeinsam mit ihrem Team kämpft sie gegen die Gefahren der Geisterwelt. Doch tief in der Finsternis lauert das Böse und wartet nur auf sie...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2020

geheimnisvolle Geisterwelt

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Große Coverliebe! Seit Monten wartete ich gespannt auf dieses Buch.

Das Buch ist grob in vier Teile unterteilt und umfasst insgesamt 41 Kapitel. Zu Beginn der Kapitel gibt es immer kurze Zitate aus Schullehrbüchern ...

Große Coverliebe! Seit Monten wartete ich gespannt auf dieses Buch.

Das Buch ist grob in vier Teile unterteilt und umfasst insgesamt 41 Kapitel. Zu Beginn der Kapitel gibt es immer kurze Zitate aus Schullehrbüchern der Geisterjäger, was mir gut gefiel. Geschrieben ist es abwechselnd aus der Ich-Perspektive der fünf Protagonisten.

Ab und an gibt es ruppige Szenenwechsel, wo man aus dem Lesefluss raus gerissen wird. Ich hatte das Gefühl dass hier oft von der Story zu viel gewollt wurde, zu gezwungen, dadurch verliert es leider etwas an Leidenschaft und trübt das Lesevergnügen.

Bei einer Akademie für Übernatürliches, denke ich häufig an Hogwarts. Aber hier geht es um die Geisterwelt. Die Idee fand ich zu Beginn super. Zum einen gibt es die Nimlis und zum anderen die Asmera. Bei Fantasy immer gerne gesehen: Drachen - auch hier gibt es welche, auch wenn mir deren Rolle etwas zu kurz geraten ist.

Olivya wird ins kalte Wasser geschlissen, denn sie hat von der Geisterwelt und der Akademie keine Ahnung, bis ihr Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird. Ich wurde leider wenig warm mit ihr, dafür mochte ich andere Charaktere sehr. Alle Protagonisten sind recht verschieden und ergeben eine gute Mischung.

Achtung: Dies ist der erste Band und hat ein offenes Ende. Trotz meiner kleinen Kritikpunkte werde ich mir den zweiten Band wohl auch kaufen und bin gespannt wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 23.01.2020

Düstere Geheimnisse. Eine Welt voller Geister. Und eine Liebe, die alles in die Dunkelheit wirft...

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Kurzbeschreibung


Düstere Geheimnisse. Eine Welt voller Geister. Und eine Liebe, die alles in die Dunkelheit wirft - ein packender Urban Fantasy-Roman um himmlische und höllische Kriegerheere…


»Und ...

Kurzbeschreibung


Düstere Geheimnisse. Eine Welt voller Geister. Und eine Liebe, die alles in die Dunkelheit wirft - ein packender Urban Fantasy-Roman um himmlische und höllische Kriegerheere…


»Und wenn es eine Sache gibt, die stärker als Liebe ist, dann ist es die Furcht«


Irland, 1921: Olivya Whitethrone muss ihr Erbe als Geisterkriegerin an der Pirestale Akademie antreten. Gemeinsam mit ihrem Team kämpft sie gegen die Gefahren der Geisterwelt. Doch tief in der Finsternis lauert das Böse und wartet nur auf sie...


Meinung



"The Scars Chronicles - Dorn der Finsternis" ist der erste Band einer Urban Fantasy Reihe von Ebru Adin. Das Buch ist am 13. Jänner 2020 bei Piper Wundervoll, einem neu ins Leben gerufenen Piper Label das für Liebesromane steht, in denen übersinnliche Wesen, große Gefühle, Magie und ferne Welten die Hauptrolle spielen, erschienen, umfasst 480 Seiten und ist als ebook oder als Taschenbuch erhältlich. Die Autorin hat bereits Bücher veröffentlicht. Für mich war dies das erste Buch von ihr. Vor langer langer Zeit, als die Geschichte von Himmel und Erde erst begonnen hatte, entwickelte sich ein Ort, an den sich alles flüchtete, was weder im Himmel noch in der Hölle einen Platz fand. Diese Geisterwelt brachte Aufruhr und Unruhe. So sandten die Engel zwei Krieger, die sich mit ihrer Macht dem Übernatürlichen annehmen sollten. Nimlis führte die Geister ins Licht und schenkte ihnen Frieden. Asmera riss das Böse fort und rang für die Hölle. Doch als sich die beiden ineinander verliebten und gegen die Engel stellten, war die Strafe grausam. Getrennt voneinander und ihrer Erinnerungen beraubt, lebten sie fortan unter den Menschen. Allen die ihrer Linien entstammen, liegt der Kampf gegen die Geister im Blut. Und sie widmen sich diesem bis heute. Die Geisterkrieger.


Olivya Whitethrone ist bei den Menschen aufgewachsen. Sie weiß nichts von der Geisterwelt, den Kriegern und den Gefahren. Sie wünscht sich, sie hätte interessierter den Geschichten ihrer Großmutter gelauscht und Wahrheiten darin erkannt.


Raven Fogsword hasst sein Leben. Seine Daseinsberechtigung besteht darin, die Befehle seines furchterregenden Vaters auszuführen. Gemeinsam mit seinem Freund Gideon bildet er ein starkes Geisterkriegerteam, doch nicht einmal dieser kennt Ravens Geheimnis.


Gideon O'Heart ist ein selbstbewusster und draufgängerischer Geisterkrieger. Mit guter Erfolgsquote bei seinen Missionen versucht er den Anforderungen seines Vaters gerecht zu werden. Aber gut genug wird er wohl nie sein.


Camila van Bonewood ist ein schüchternes, zurückhaltendes und tollpatschiges Mädchen. Den Missionen ist sie nicht gewachsen, weder im Kampf noch im Widerstand gegen die Geister. Nicht nur auf der Akademie ist sie eine Außenseiterin.


Hugo Crown ist ein Krieger des Lichts und der Liebling der Gelehrten. Er zeigt sich freundlich, hilfsbereit und sehr schlau. Er vermeidet Streit und böse Worte. Gewissenhaft und mit Engagement erfüllt er seine Missionen.


Der Leser startet mit einem Prolog, in welchem er die Entstehung der Geisterkrieger überliefert bekommt. Danach begleitet er die sehr unterschiedlichen, etwas klischeehaften Protagonisten. Die Welt des Lichts und der Dunkelheit samt ihrer Geister und Krieger die die Autorin erdacht hat, hat mich sehr angesprochen. Auch die Idee der Akademie, der Ausbildung und der Missionen. Allerdings empfand ich den Fokus zu sehr auf die Charaktere gelegt. Das lässt deren Entwicklung gut verfolgen, doch meiner Meinung nach bleibt dafür die eigentliche Handlung ein wenig auf der Strecke. Ich liebe Perspektivenwechsel wie sie auch hier eingebaut sind. Geschickt eingesetzt bringen sie Weitblick und erhöhen die Spannung. In dieser Erzählung fand ich das nicht immer glücklich umgesetzt. Manchmal wirkten Enden abrupt, wurden erst mit größeren Pausen oder gar nicht fortgesetzt und stifteten Verwirrung. Die Spannung litt meines Erachtens darunter. In diesem Bereich sehe ich Verbesserungsbedarf. Auch kam ich immer wieder durcheinander und wusste plötzlich nicht mehr welche Perspektive ich gerade verfolge. Vermutlich kristallisierte sich der Kontrast nicht immer prägnant heraus. So kann ich zusammenfassend sagen, dass ich die Idee sehr mochte, die Umsetzung aber Luft nach oben lässt.


Erzählt wird abwechselnd von verschiedenen Protagonisten. So lernt der Bücherliebhaber die Charaktere gut kennen. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Leicht, klar und einfach führt sie durch die Seiten. Die Sprache ist zur Geschichte passend. Das Buch ist in 4 Abschnitte aufgeteilt. Über jedem Kapitel steht der Name des Erzählenden. Außerdem werden diese zum Beispiel mit Wissen aus dem Lehrbuch für Geisterkunde, aus Einführung in die Seelengeschichte oder der Praxis der Pflanzenphilosophie eingeleitet. Ein Glossar am Ende hilft bei Unklarheiten.


Fazit: "The Scars Chronicles - Dorn der Finsternis" ist der erste Band einer Urban Fantasy Reihe von Ebru Adin. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Idee sehr mochte, die Umsetzung aber Luft nach oben lässt. Von mir gibt es *** Sterne.


Zitat



"Die Erscheinung eines Geistes hängt mit der Todesursache und seinem Leben zusammen. Je grausamer das Leben und der darauffolgende Tod, desto furchteinflößender die Gestalt des Verstorbenen."


Reihe



Band 1: The Scars Chronicles - Dorn der Finsternis

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Veröffentlicht am 19.01.2020

Interessante Idee... mehr nicht

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Der Klappentext war vielversprechend, die dahinterstehende Idee hat mir gefallen. Leider war das Lesen dann doch eine Enttäuschung. Am Anfang hat mich das ganze etwas an die Bücher von Andreas Suchanek ...

Der Klappentext war vielversprechend, die dahinterstehende Idee hat mir gefallen. Leider war das Lesen dann doch eine Enttäuschung. Am Anfang hat mich das ganze etwas an die Bücher von Andreas Suchanek (Das Erbe der Macht) erinnert, und dort hatte ich anfangs auch kleine Schwierigkeiten mich auf die Story einzulassen. Bei Suchanek ist es mir gelungen, bei Adin nicht.
Teilweise waren gute Ansätze vorhanden, aber der ständige Perspektivenwechsel (die Geschichte wird aus der Sicht von, meiner Meinung nach, zu vieler Personen erzählt) macht aus der vielleicht spannenden Geschichte eine zähe Angelegenheit, bei der es schwer fällt, am Ball zu bleiben.
Schade eigentlich ... ich hatte mehr erwartet.
Ein interessanter Konflikt, eine interessante Gesellschaft, langweilig (und teilweise etwas klischeehaft und uninspiriert) in Szene gesetzt.
1921 ... nun ja, davon merkt man auch nicht viel, sieht man vom Fehlen diverser moderner Gerätschaften an. Aber was Zeit und Ort der Handlung anbelangt, so hätte dies irgendwo irgendwann (auch in einer fiktiven Welt) stattfinden können.
Die Zeit spielt keine Rolle ... der Ort spielt keine Rolle und wenn ich ehrlich bin:
Ich habe keinen Zugang zu den Charakteren und der Handlung bekommen. Hin und wieder wurde ich aus meiner Langeweile gerissen in der Hoffnung, dass sich der Stoff noch entwickelt, aber ... mal wieder eine vergebene Gelegenheit eine interessante Urban Fantasy-Reihe zu schreiben.

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Veröffentlicht am 15.01.2020

Die Leser erwartet ein düsteres Setting, verzwickte Gefühle und aufregende Einsätze zwischen Schulstress und Unterricht, ...

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Meinung:

In „The Scars Chronicles: Dorn der Finsternis“ von Ebru Adin aus dem Piper Verlag geht es um Geisterkrieger an einer uralten Akademie. Dem voraus liegt eine uralte Legende, der Ursprung der ...

Meinung:

In „The Scars Chronicles: Dorn der Finsternis“ von Ebru Adin aus dem Piper Verlag geht es um Geisterkrieger an einer uralten Akademie. Dem voraus liegt eine uralte Legende, der Ursprung der Asmera und Nimliskrieger. Es herrscht eine eisige Stimmung zwischen den Kriegsheeren, und eine uralte Prophezeiung zieht sich zielgerichtet um die Charaktere zusammen. Sie müssen sich Missionen stellen, und der Feind lauert bereits auf sie, – vielleicht ist er schon näher, als sie zu glauben wagen.

Der Leser wird durch viele separate Sichtweisen durch die Geschichte geführt, so bekommt er verschiedene Handlungsstränge mit. Es gibt Publikumslieblinge aber auch Charaktere, die man am liebsten ganz kräftig durchschütteln möchte.

Mein absoluter Lieblingscharakter dieser Geschichte war Olivya Whitethrone. Ich mochte ihre kämpferische Art. Sie erlebt anfangs unglaublich viel Neues und muss dies alles erst einmal verarbeiten. Olivya ist alles andere als ein schwacher Charakter und glänzt mit taffen Sprüchen und ihrem Mut.

Nach Olivya gefiel mir dicht gefolgt Camila Van Bonewood. Sie ist der gebrochene Charakter, der erst an Stärke gewinnen muss. Ich habe innerhalb dieses Buches so mit ihr mitgelitten.

Gideon O´Heart gehört einfach zu den Charakteren, die sich erst noch beweisen müssen. Hier „glänzt“ er zu Beginn mit fehlendem Mitgefühl und einer abstoßenden Arroganz.


In Sachen Überheblichkeit steht wohl Raven Arthur Fogsword ihm in nichts nach. Manchmal würde ich bei diesen beiden am liebsten ins Buch springen und einschreiten. Sie fühlen sich beide gehoben und von höherem Stand. Die beiden provozieren immer wieder, und es fällt schwer so etwas wie Sympathie für die beiden zu Beginn zu empfinden zumal sie einige Grenzen des Tragbaren überschreiten.

Dagegen erschien Hugo Crown wie der aalglatte Gentleman und Retter. Zu glatt sogar manchmal für meinen Geschmack. Wo sind seine Ecken und Kanten; wo die Grenzen seines Edelmutes? Wo seine Schwächen? Kann jemand so gut sein?

Im Ganzen fand ich, wirkte die Geschichte wie eine gute Mischung zwischen Shadowhunters und Harry Potter, und doch war es etwas ganz Eigenes. Diese Geschichte fängt ein paar Elemente wie den Schulunterricht mit Schulflair und Missionen ein, schreibt sich dann aber ganz neu. Die Pirestale Akademie wirkte auf mich wie ein einzigartiger Ort an dem vieles möglicherweise seinen Ursprung haben könnte. Auf jeden Fall ein mystischer Ort mit vergleichbarem Charme wie Hogwarts.

Der Schreibstil weiß zu begeistern und den Leser in eine Welt zu führen, in der Geister keine Märchen und Hirngespinste sind, sondern knallharte Realität. Die Atmosphäre wirkte wie statisch geladen, aufregend und gruselig zugleich. Einzig die Handlungssprünge waren zu Anfang für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Was aber besonders ins Auge fiel waren die tollen Abschnitte der Schulbücher zu Beginn jedes Kapitels als Einführung in den Lehrunterricht zum Geisterkrieger, was dem Leser den Eindruck vermittelte selbst Schüler der Akademie zu sein.

Fazit:

In „The Scars Chronicles: Dorn der Finsternis“ erwartet die Leser ein düsteres Setting, verzwickte Gefühle und aufregende Einsätze zwischen Schulstress und Unterricht, welches bei der herannahenden Gefahr in den Hintergrund gedrängt wird. Eine aufregende aufbauende Handlung die uns in die Welt der Geisterkrieger einführt inklusive Gruselfaktor. Ich mochte die tiefergehenden Konflikte und die erwartungsschwangere Atmosphäre die die Autorin Ebru Adin geschaffen hat. Jeder Charakter scheint eine Hintergrundgeschichte zu haben welche alles andere als unwichtig für den weiteren Verlauf ist. Es wirkt als ob ein dichter Nebel vor dem Leser aufziehen würde, welcher erst gebändigt werden muss um hinter die Fassade zu blicken!

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Veröffentlicht am 14.01.2020

Ganz tolle Idee mit etwas schwacher Umsetzung

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Meine Meinung zum Buch

Das Cover wirkt sehr schlicht, passt aber hervorragend zur Thematik. Der Übergang von hell zu dunkel ist toll platziert und ergibt ein schönes Gesamtbild. Die dezente Schrift ist ...

Meine Meinung zum Buch

Das Cover wirkt sehr schlicht, passt aber hervorragend zur Thematik. Der Übergang von hell zu dunkel ist toll platziert und ergibt ein schönes Gesamtbild. Die dezente Schrift ist gut hervorgehoben und es gibt keine nervige Ablenkung.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und man findet langsam in das Geschehen rein. 
Anfangs lernt man nach und nach die Hauptprotagonisten kennen und erfährt ein wenig über ihren 
Hintergrund. Durch die verschiedenen Charakterwechsel konnte man die Geschichte aus verschiedenen Sichten begleiten, was anfangs wirklich praktisch und hilfreich war. Die gesamte Geisterthematik in  diesem Maß war mir neu und wurde sehr spannend beschrieben. Auf jedes Schulfach wurde genauer  eingegangen und die Buchzitate am Anfang jedes Kapitels waren toll geschrieben und festigten die Thematik mehr. Es hat Spaß gemacht, die Protagonisten bei der Geisterjagd zu begleiten und man konnte bei jedem eine starke charakterliche Entwicklung feststellen. Leider wurden mir die verschiedenen Charaktere irgendwann zu viel und ich habe völlig den Überblick über die Zeit verloren. Ich wusste nicht mehr, ob der nächste Charakter zu selben Zeit erzählt oder ob wieder ein paar Tage vergangen sind. Auch waren mir die abrupten Wechsel zu heftig. Wichtige Sachen wurden mitten im Geschehen abgebrochen und die Handlung setzte erst wieder am nächsten Tag ein. Dadurchwar ich wirklich oft raus und konnte mich mit dem Geschehen nicht mehr richtig auseinandersetzen. 
Auch war mir das Verhalten untereinander oft ein Rätsel. Da ich wie bereits erwähnt keinen Überblick mehr über das zeitliche Geschehen hatte, waren mir die Verhaltensveränderungen zu krass und verwirrend. An einem Tag hassen sich die beiden Gruppen noch enorm, am nächsten knistert es gewaltig. Dieser Sprung war mir zu schnell und kam zu plötzlich. Obwohl das Buch von Anfang an sehr spannend war, konnte diese nicht gehalten werden. Wichtige Dinge waren urplötzlich vorbei, bevor man sich richtig darauf einlassen konnte. Durch die zwischenmenschlichen Dinge war mir der Fantasy Part zu wenig und hat ein wenig darunter leider müssen. 
Olivya ist ein sympathisches Mädchen, das schon früh mit vielen Verlusten zu kämpfen hat. An der Akademie lernt sie Camila kennen, die schon bald zu einer engen Freundin wird und die beiden stärken sich gegenseitig enorm. Ihre anfängliche naive, ängstliche Art verwandelt sich und sie wird selbstbewusster und hinterfragt die Dinge öfter. Ihre Gefühle sind sehr verworren, was aber gut zu einem jungen Mädchen in ihrer Situation passt. 
Camila war mir anfangs zu tollpatschig und hilflos. Ihre weinerliche, schwache Art war irgendwann sehr nervig und ich musste oft mit dem Kopf schütteln. Als man dann den Grund für ihre Taten kannte, hatte ich schon mit Mitleid mit ihr und konnte ihre Entwicklung sehr gut beobachten. Sie hat meiner Meinung nach auch die beste Entwicklung durchgemacht.  
Gideon ist ein klassischer Draufgänger. Für ihn zählt nur körperlicher Kraft und wie er diese anwenden kann. Er ist durch viele Vorurteile eingenommen und kann den Groll Camila gegenüber kaum überwinden. Für mich war er der am schlechtesten einzuschätzende Protagonist, hat sich aber wahnsinnig gut weiterentwickelt.  
Raven kämpft seit seiner Kindheit mit dem Einfluss seines Vaters und hat durch dessen Gehirnwäsche ziemliche Probleme. Seine Zerrissenheit wird wahnsinnig gut dargestellt und man bekommt trotz seiner Taten Mitleid mit ihm. Besonders auf seinen Werdegang bin ich sehr gespannt. Hugo ist mir anfangs zu glatt, da er perfekt scheint. Im weiteren Verlauf wird er allerdings durch seine Normalität und Menschlichkeit zu meinem Lieblingscharakter und ich habe seinen Weg sehr gerne verfolgt. Die ganze Geschichte war wahnsinnig komplex und sehr gut ausgearbeitet. Das extrem offene Ende hat mich mit offenem Mund zurückgelassen und ich werde mir trotz der vielen Schwächen den zweiten Band zulegen. Außerdem hoffe ich, dass sich alle Fragen vernünftig klären und sich andere Sachen besser erschließen. 
 
Fazit

Das interessante Setting zieht einen in seinen Bann und wird durch die gut ausgearbeitete Geschichte perfekt unterstrichen. Da ich durch die häufigen Charakterwechsel leider irgendwann den Überblick verloren habe, kam irgendwann leider kein richtiger Lesespaß mehr auf und ich konnte die Handlung nicht mehr wirklich verfolgen. Auch die schnell abfallende Spannung hat es einem schwer gemacht, die Geschichte komplett zu genießen obwohl diese extrem viel Potenzial hat. Trotz dieser Kritik werde ich mir Band zwei kaufen um den weiteren Weg aller Protagonisten weiterhin zu verfolgen. Außerdem ist die Grundidee extrem spannend und interessant.

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