Cover-Bild Im Zeichen des Raben

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 10.12.2018
  • ISBN: 9783734161469
Ed McDonald

Im Zeichen des Raben

Roman
Ruggero Leò (Übersetzer)

Die Dunkelheit kommt, und die letzte Hoffnung der Menschen ist eine Illusion.

Ryhalt Galharrow ist Hauptmann der Schwarzschwingen. Sie übernehmen im Kampf gegen dämonische Wesen die Drecksarbeit: Kopfgeldjagden, Morde, Einschüchterung, Folter. Ryhalt hat sich dieses Leben nicht ausgesucht, vielmehr trieb ihn sein Pech in diese erbärmlichen Lebensumstände. Und er ist gut in dem was er tut, auch wenn er manchmal seiner Ehre nachtrauert, die er dem Pragmatismus geopfert hat. Da trifft er seine Jugendliebe wieder und er weiß: Für sie will er ein besserer Mensch sein. Doch das Schicksal – und die Götter – haben andere Pläne …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2019

Wow!

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Düster, düsterer, Schwarzschwinge.

Ich wusste bei dieser Geschichte absolut nicht, was mich erwarten wird und so stürzte ich kopfüber in eine düstere Welt voller Magie, Zauberer und selbsternannter Götter. ...

Düster, düsterer, Schwarzschwinge.

Ich wusste bei dieser Geschichte absolut nicht, was mich erwarten wird und so stürzte ich kopfüber in eine düstere Welt voller Magie, Zauberer und selbsternannter Götter. Wir begleiten den Hauptmann Galharrow in einer Gegend bestehend aus Kolonien und dem Magieverwüsteten Elend voller Kreaturen und Albträume. Es herrscht ein alter, finsterer Krieg in dem die Menschen als Fußsoldaten der mächtigsten agieren und gerne auch als Kollateralschaden abgehakt werden. Niemand ist sich seiner Unwichtigkeit so sehr bewusst wie Ryhalt Galharrow, der gemeinsam mit seinen Söldnern - ein Trupp aus loyalen Nichtsnutzen - die dreckigsten Geschäfte erledigt.

Zur Veranschaulichung der wichtigsten Schauplätze ist in dem Buch eine Karte hinterlegt, welche mir sehr gut gefallen hat um mich in der Geschichte einfacher zu orientieren und zu wissen wie weit unsere Helden nun von der ein oder anderen Station entfernt sind. Aber insgesamt ist die Geschichte nicht sonderlich unübersichtlich, denn Ed McDonald schafft es trotz rasanter Hetzjagden, Fluchten und Kämpfen immer den Leser gekonnt durch die Geschichte zu führen. Jedoch erwartet uns hier kein eitler Sonnenschein, denn diese Welt ist unglaublich düster und dramatisch. Mir gefiel dieser Weltenbau sehr gut, denn nicht umsonst lese ich eine solche Fantasygeschichte. Es ist zwar eine zarte - vor allem vergangene - Liebesgeschichte vorhanden, aber diese steht sehr weit im Hintergrund, wenn sie auch Ryhalt Galharrows handeln sehr stark beeinflusst.

Die magischen Komponenten in der Geschichte sickern zunächst sehr langsam ein, doch sind sie immer vorhanden. Der Leser muss nur die Augen offen halten. Alleine das Gebiet des Elends ist vom Himmel bis zum letzten krümel Staub reinste magieverseuchte Substanz. Hinzu kommt das Lichtweben, was genau das ist wonach es klingt. Einige Menschen sind entsprechend begabt Mondlicht zu weben und zu speichern um daraus eine Energiequelle zu liefern, welche auf vielfältige Weise eingesetzt wird. Aber auch die selbsternannten Götter der Tiefe und die mächtigen Zauberer spielen eine übergeordnete Rolle, jedoch ohne sich in den Vordergrund zu drängen und eben dies macht die Genialität der Geschichte aus.

Zwischen Albträumen - ich war so entsetzt über einige Kreaturen des Elends und des Feindes - und Dunkelheit schafft es der Autor doch auch noch einen besonderen Humor einzuflechten und so ist das was unser "Held", der Hauptmann Ryhalt Galharrow, sagt oder denkt oftmals von einem wunderbaren schwarzen Humor begleitet. Wenn er sich mal wieder über die "Scheißzauberer!" aufregt zum Beispiel. Dass der Leser trotz aller Grausamkeit in der Geschichte also doch noch was zum Grinsen bekommt ist unglaublich erleichternd und auch einzigartig gut geschrieben.

Düster, furchtbar und furchtbar unterhaltsam. Was soll ich sagen: Der Hauptmann trifft mit seinen Aussagen eben genau meinen Humor und Ed McDonald schafft hier eine ziemlich interessante Geschichte. Wir arbeiten uns Schritt für Schritt durch die Geschichte und ich hatte zwar zu Beginn etwas Angst, dass diese zu verwirrend werden würde, doch so ist das überhaupt nicht. Hier werden nicht hunderte Fäden zu einer Geschichte zusammengeführt, es ist vielmehr wie die Arbeit an einem Webstuhl. Nach und nach wird das Bild klarer. Ich bin begeistert von der sehr, sehr guten Erzählweise und dem unglaublich perfekt passenden Titel.

Veröffentlicht am 27.12.2018

Ein tolles Buch!

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Meinung

Ein wirklich fantastisches Fantasy-Debüt, welches mich in seinen Bann gezogen hat.

Ich habe schon wirklich viel über dieses wunderbare Buch gehört, weshalb ich es dann auch unbedingt lesen ...

Meinung

Ein wirklich fantastisches Fantasy-Debüt, welches mich in seinen Bann gezogen hat.

Ich habe schon wirklich viel über dieses wunderbare Buch gehört, weshalb ich es dann auch unbedingt lesen musste. Auch das Cover ist ein Highlight und hat mir auf Anhieb gut gefallen.

Den Schreibstil des Autors Ed McDonald muss man wirklich mögen. Er benutzt einige vulgäre Wörter, die meiner Meinung nach der Geschichte Authentizität verleihen. Denn es handelt sich hier um eine gewaltige Geschichte, in der es um Kriege, Macht und Götter geht. Dieses Buch ist also wirklich nicht für jeden gedacht und man sollte gut abwägen, ob sie etwas für einen ist. Mir jedenfalls hat sie sehr zugesagt, da sie wirklich authentisch ist und der Autor Ed McDonald eine fantastische Idee gut umgesetzt hat.

Ich muss sagen, dass hier also wirklich viele Faktoren zusammenkommen. Denn ein Ereignis jagt das nächste und an Ideenreichtum hat es dem Autor definitiv nicht gefehlt. Jedenfalls ist die Geschichte von Anfang an spannend, auch wenn ich erst in diese finden musste. Es war zwar nicht ganz leicht, direkt einen Draht zum Buch aufzubauen, es ist mir aber nach ein paar Seiten dann doch gelungen.

Wenn ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich wohl abgefahren wählen. Sie ist nämlich wirklich abgefahren verrückt, aber durchaus gut durchdacht.

Die Welt, in der Ryhalt Galharrow lebt, ist zutiefst verstörend und kaputt. Durch den bildlichen und detailreichen Schreibstil des Autors konnte ich mir diese sehr gut vorstellen. Auch, weshalb Ryhalt so ist, wie er hier ist. Diese Welt mag ein Grund für seine vulgäre Aussprache sein. Doch auch Gewalt steht ganz oben an der Tagesordnung. Es lassen sich einige schreckliche Ereignisse finden.

Ryhalt Galharrow als Protagonist hat mir sehr gut gefallen. Er wirkt eben durch seine Aussprache sehr authentisch für die Welt, in der er lebt. Irgendwie muss er sich durchsetzen und verhält sich deshalb oftmals gewalttätig und verstörend. Für seine Jugendliebe, die ebenfalls einen sehr interessanten Charakter aufweist, möchte er sich bessern. Dabei enttarnen sie beide wirklich magische Dinge und begeben sich auf eine gefährliche Reise.

Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch mehr Fahrt auf und es passiert noch einmal richtig viel, sodass ich dieses förmlich verschlungen habe. Hier konnte ich keine Pause mehr einlegen und musste das Buch beenden.

Fazit

Es handelt sich bei diesem Buch um eine durchaus ideenreiche und gut durchdachte Geschichte. Zwar lassen sich einige vulgäre Wörter finden, diese verleihen ihr aber nur entsprechende Authentizität. Wer also eine Geschichte über Götter, Magie, Krieg und Macht lesen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Mir jedenfalls hat es sehr gut gefallen und mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 26.12.2018

Kann man lesen, muss man nicht

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Ryhalt Galharrow ist Hauptmann der Schwarzschwingen. Sie übernehmen im Kampf gegen dämonische Wesen die Drecksarbeit: Kopfgeldjagden, Morde, Einschüchterung, Folter. Ryhalt hat sich dieses Leben nicht ...

Ryhalt Galharrow ist Hauptmann der Schwarzschwingen. Sie übernehmen im Kampf gegen dämonische Wesen die Drecksarbeit: Kopfgeldjagden, Morde, Einschüchterung, Folter. Ryhalt hat sich dieses Leben nicht ausgesucht, vielmehr trieb ihn sein Pech in diese erbärmlichen Lebensumstände. Und er ist gut in dem was er tut, auch wenn er manchmal seiner Ehre nachtrauert, die er dem Pragmatismus geopfert hat. Da trifft er seine Jugendliebe wieder und er weiß: Für sie will er ein besserer Mensch sein. Doch das Schicksal – und die Götter – haben andere Pläne …

Das Cover passt gut zum Titel, ist aber ansonsten nichts besonderes was aber nicht weiter schlimm ist .

Der Schreibstil war leider nicht so meins, er war zwar meist spannend und auch flüssig, aber mir an vielen Stellen zu obszön und auf die Dauer hat mir das einfach nicht gefallen und ist etwas nervig geworden.

Die Charaktere waren ganz interessant, eher Antihelden, was ich normalerweise mag, aber dieses ständige gesaufe war leider nicht so meins. Trotzdem war es interessant zu sehen was ihnen passiert ist und wie sie sich entschieden haben.

Insgesamt hatte ich einfach etwas mehr erwartet und hätte mich gefreut, wenn die Charaktere sich etwas anders verhalten hätten.