Cover-Bild Kipferl, Killer, Kerzenschein
Band 3 der Reihe "Annemie Engel"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 25.09.2025
  • ISBN: 9783740822316
Elke Pistor

Kipferl, Killer, Kerzenschein

Ein Weihnachtskrimi
Annemie Engel ist zurück!

Ausgerechnet in der Adventszeit bricht eine bekannte Influencerin tot in Annemies Café zusammen, und der Verdacht, Annemies Gebäck könnte damit etwas zu tun haben, macht blitzschnell die virale Runde. Das kann Annemie nicht auf sich sitzen lassen. Todesmutig wirft sie sich in das Haifischbecken der Social-Media-Sternchen und muss bald feststellen: Dieses Weihnachtsfest wird alles andere als besinnlich.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Tod im kleinen Engelsstübchen

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In Annemie Engels Café Engelsstübchen in Niedelsingen trifft sich regelmäßig eine Gruppe junger Frauen um zu plauschen und influenzen. Als eine der Frauen nach dem Genuss eines Stücks Torte auf ihrem Stuhl ...

In Annemie Engels Café Engelsstübchen in Niedelsingen trifft sich regelmäßig eine Gruppe junger Frauen um zu plauschen und influenzen. Als eine der Frauen nach dem Genuss eines Stücks Torte auf ihrem Stuhl zusammenbricht und der Notarzt nur noch ihren Tod feststellen kann, fällt der Verdacht natürlich sofort auf die Weihnachtstorte der ehemalige Konditorin Annemie. Da daraufhin die Gäste nicht nur im Café ausbleiben, sondern auch ihr Plätzchen-Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt keinen Umsatz mehr macht, sieht sich Annemie gezwungen, selbst nach der Todesursache der jungen Frau zu forschen. Hat da vielleicht eine Konkurrentin die Influenzerin aus dem Leben gekickt? Oder steckt da etwas ganz anderes dahinter?

Auch in ihrem 3. Fall ist die scharfsinnige ehemalige Konditorin wieder voll in ihrem Element. Mit der Unterstützung ihres Verlobten Werner, der eine kleine Buchhandlung führt, ihrer besten und einzigen Freundin Gerburg, die in ihrem Wollladen selbst eingefärbte Wolle verkauft und deren neuem Freund, dem Elektriker Thilo, geht Annemie auf Spuren- und Tätersuche. Dabei bringt sie nicht nur sich sondern auch Werners kleine Enkelin Nölli in Gefahr, was ihr von ihrem Geschäftspartner Farin und Werners Tochter Maike richtig Ärger einbringt. Am Ende jedoch findet Annemie die Lösung und kann den Fall aufklären.
Autorin Elke Pistor hat mich ganz schnell in den neuen Fall von Annemie hinein gezogen und ich war bis zum Schluss gespannt, ob sie es auch diesmal schaffen würde, den Fall vor Kommissar Oliver Lehmann zu klären. Besonders gut haben mir auch diesmal die Gespräche gefallen, die Annemie z.B.mit ihrem Werner führt. Oder wie die Beiden versuchen über Nachbarn und Spielplatzbekanntschaften mehr über die Müttergruppe und die Tote heraus zu bekommen. Annemie sieht sich hier mit so ganz anderen Vorstellungen vom Leben der jungen Frauen als Mütter und Hausfrauen von heute konfrontiert, die nicht nur sie zum Nachdenken bringen.
In der nicht ganz so besinnlichen Adventszeit wird viel gebacken und Süßes verspeist. Dazu bekomme ich nach den 24 Kapiteln der Adventskalendergeschichte auch noch einen Adventskalender mit 24 Kuchen- und Keksrezepten, die zum nach backen einladen.

Ein insgesamt unterhaltsamer Weihnachtskrimi, der mir einige süße und auch nachdenkliche Lesestunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Für Generationen

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Eine Influencerin bricht tot zusammen und das im Café von Annemarie Engels, Konditorin.

Was mir an dem Buch besonders gefallen hat: Hier kommen Generationen zusammen. Zum einen, die völlig altmodische ...


Eine Influencerin bricht tot zusammen und das im Café von Annemarie Engels, Konditorin.

Was mir an dem Buch besonders gefallen hat: Hier kommen Generationen zusammen. Zum einen, die völlig altmodische Annemarie Engels, die sich immer und überall höflich vorstellt und auch ihren Namen sagt. Und andererseits die Influencer, alles völlig modern und alles wird per Filmchen ins Netz gestellt.

Ich habe schon viele Bücher von Elke Pistor gelesen und mag ihren Schreibstil. Ich stolpere nicht über Sachen und wenn dann freu ich mich und spicke mein Buch mit Lesezeichen.

Seite 22 wird Goethe zitiert. „Mit Ungeduld bestraft sich zehnfach Ungeduld, man will das Ziel heranziehen und entfernt es nur.“
Seite 64: „Ich bin nicht alt, ich bin in der Blüte meiner Abnutzung.“
Seite 83 wird Sherlock Holmes (bzw. das was der Schriftsteller über ihn erfunden hat) zitiert: Deduktion. „Wenn man das unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unmöglich sie auch klingen mag.“
Seite 214: „ Wussten Sie, dass wenn man statt Kalorien Leckerpunkte sagt, es gleich viel schöner klingt?“
Seite 222/223: Backen half immer, düstere Gedanken zu vertreiben.

Die Geschichte fand ich sehr schön weihnachtlich und etwas spannend. Die Charaktere fand ich gut getroffen. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Eine 1 mit weihnachtlich geschmückten Sternchen.

Ach so ja, hinten gibt es auch noch wunderschöne Rezepte. Wunderschön deshalb, weil sie super klingen und ich es noch nicht geschafft habe, sie nach zu backen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein wunderbarer Weihnachtskrimi, der einerseits unterhaltsam und etwas spannend ist. Ich mag die Zitate und Redewendungen. 5 Feensternchen.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Mord im Café

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Inhalt: Annemie Engels führt zusammen mit ihrer Familie das Café Engelsstübchen. Ausgerechnet in der Adventszeit bricht eine bekannte Momfluencerin tot in ihrem Café zusammen. Blitzschnell verbreitet sich ...

Inhalt: Annemie Engels führt zusammen mit ihrer Familie das Café Engelsstübchen. Ausgerechnet in der Adventszeit bricht eine bekannte Momfluencerin tot in ihrem Café zusammen. Blitzschnell verbreitet sich die Nachricht über den Tod von Lenalaura und das Gerücht geht um, dass sie an Annemies Torte gestorben sein soll. Alles Quatsch, denkt sich Annemie und nimmt die Ermittlungen selbst in die Hand. Todesmutig wirft sie sich selbst ins Haifischbecken der Social-Media-Bekanntheiten und erkennt dabei, dass alles hier mehr Schein als sein ist. Wem kann sie hier wirklich trauen und wer hat Lenalaura in ihrem Café umgebracht?

Meinung: Das Cover finde ich richtig weihnachtlich gestaltet und auch den Klappentext fand ich sehr interessant. In die Geschichte bin ich recht gut gestartet. Der angenehme Schreibstil der Autorin war super zu lesen. Allerdings hat die Spannung dann recht schnell nachgelassen. Annemie empfand ich zunehmend als sehr anstrengende Persönlichkeit, weil sie auch immer wieder erwähnt hat, dass sie „Konditorin sei“. Mir hat es hier einfach an Sympathie gefehlt. Außerdem hätte ich mir etwas mehr Weihnachtsstimmung gewünscht. Mit dem Ende habe ich jedoch bis zum Schluss nicht gerechnet. Lange wird der Krimi jedoch nicht in meinem Kopf bleiben.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Keine sympathischen Charaktere

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Ich liebe es sehr in der Vorweihnachtszeit weihnachtliche Bücher zu lesen. Das bringt mich so richtig in Stimmung. Gerne darf es da auch ein weihnachtlicher Krimi sein. Bei diesem Buch hat mich schon das ...

Ich liebe es sehr in der Vorweihnachtszeit weihnachtliche Bücher zu lesen. Das bringt mich so richtig in Stimmung. Gerne darf es da auch ein weihnachtlicher Krimi sein. Bei diesem Buch hat mich schon das Cover angesprochen.

Annemie für ihr eigenes Café und Konditoren aus Leidenschaft. Sie liebt die Vorweihnachtszeit und verköstigt ihre Kundschaft mit selbst gemachten Leckereien. Als eines Tages eine Influencerin tot in ihrem Kaffee zusammenbricht, macht sich die alte Dame auf die Suche nach dem Mörder.

Ich mag es gerne, wenn ein Krimi mal nicht so blutrünstig ist und eine Prise Humor mit sich bringt. Genau das habe ich im Buch erwartet. Leider hat mir die Lektüre nicht ganz so gut gefallen. Bisher habe ich aber auch noch keinen anderen Band aus dieser Reihe gelesen. Annemie war mir leider so gar nicht sympathisch. Richtig Stimmung und Spannung sind im Buch leider auch nicht aufgekommen. Die Geschichte und die Handlung fand ich leider nur so semi. Die Idee von ermittelnden Senioren war ja ganz nett, aber die Umsetzung leider eben nur so mittel. Die Mord Ursache war für mich komisch und auch die Ermittlungen der Hauptcharaktere nicht gerade nachvollziehbar. Am Ende war ich nahezu erschrocken in welche Gefahr Annemie ihre Enkelin ausgesetzt hat. Alles in allem leider kein besonders stimmiges Weihnachtsbuch. Mir fehlt einfach die Spannung und die Sympathie zu den Charakteren im Buch.

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