Cover-Bild Finnja Feentochter und die sieben Gefährten
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16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 15.03.2021
  • ISBN: 9783764151980
  • Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Elke Satzger

Finnja Feentochter und die sieben Gefährten

Traust du dich ins Land der Sumpfhexe? Wagst du die Reise ins Ungewisse? Stehst du uns bei im Kampf gegen die Drachen? Dann mach dich bereit für ein nervenaufreibendes Fantasyabenteuer ab 11 Jahren!
 
Die 13-jährige Finnja ist fassungslos: Der Drachenfürst Dragon und die grausame Sumpfhexe haben ihre Mutter entführt – die Königin des Feenlands. Mutig wählt Finnja sieben Gefährten für die beschwerliche Reise ins Land der Sumpfhexe. Dazu gehören ihre beste Freundin Maja, der Troll Wuhuu, ein wehleidiger Drache – und Leon, ein Menschenjunge.
Leon, der auf der Suche nach seinem verlorenen Smartphone im Feenreich gelandet ist und nicht glauben kann, dass Finnja seine "Smatfo-Magie" für ihren größten Trumpf hält. Doch auf das, was die sieben Gefährten auf ihrer Reise erwartet, ist keiner von ihnen vorbereitet …
 
Ein bildhaft und atmosphärisch erzähltes Abenteuer mit außergewöhnlichen Illustrationen im Buch, das bis zur letzten Seite fesselt!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Hoernchen in einem Regal.
  • Hoernchen hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2021

Ein wunderbares Buch voller Abenteuer, Witz, Charme und Magie!

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Als ich das erste Mal von „Finnja Feentochter“ hörte, wusste ich sofort, dass ich das Buch lesen muss. Es klang einfach so gut und von dem Cover fühlte ich mich auf den ersten Blick wie magisch angezogen. ...

Als ich das erste Mal von „Finnja Feentochter“ hörte, wusste ich sofort, dass ich das Buch lesen muss. Es klang einfach so gut und von dem Cover fühlte ich mich auf den ersten Blick wie magisch angezogen. Von Elke Satzger hatte ich bisher noch nichts gelesen. „Finnja Feentochter und die sieben Gefährten“ sollte also mein erstes Werk von ihr werden.

Der 13-jährige Leon verbringt seine Sommerferien bei seinen Großeltern auf dem Land. Seine Begeisterung darüber hält sich jedoch sehr in Grenzen. In dem Ort Altkleinkirchendorf ist einfach nichts los und auf Opas Nachhilfeunterricht in Latein könnte Leon sehr gut verzichten. Als er eines Tages sein Smartphone verliert, soll sich alles schlagartig ändern. Auf seiner Suche nach seinem Handy landet Leon auf einmal in einer fremden Welt: Dem Feenreich. Leon meint zunächst zu träumen, als er sich Feenprinzessin Finnja und weiteren magischen Wesen gegenübersteht. Und dass diese Finnja ihn und seine „Smatfo-Magie“ für die rettende Lösung ihrer Probleme hält, kann er ebenfalls gar nicht glauben. Die Mutter von Finnja, die die Königin des Feenlandes ist, wurde von Drachenfürst Dragon und Sumpfhexe Swampilla entführt und wird im Turm der alten Klosterruine Mon Diö gefangen gehalten. Gemeinsam mit ihren Reisegefährten hat sich die Feenprinzessin nun aufgemacht, um ihre Mutter zu retten. Für Leon steht schnell fest, dass er Finnja helfen muss. Eine unvergessliche Reise beginnt...

Ein fesselndes Fantasyabenteuer, welches uns Leserinnen auf eine gefahrvolle Reise mitnimmt und in dem Feen, Drachen und Trolle ihr Unwesen treiben? Das klang einfach nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Ich war daher ausgesprochen guter Dinge, dass mir „Finnja Feentochter“ wundervolle Lesestunden bereiten wird. Voller Freude begann ich also mit dem Lesen. Schon nach wenigen Seiten wusste ich, dass ich absolut richtig vermutet habe. Ich habe insgesamt eine herrliche Zeit mit dem Buch verbracht und kann mit großer Begeisterung sagen: Was für eine zauberhafte Geschichte. Unbedingt lesen! Wenn ihr gerne in phantastische Erzählungen eintaucht, die spannend und witzig zugleich sind und uns Leserinnen in ein Land voller Fantasie und magischer Geschöpfe mitnehmen, kann ich euch nur wärmstens empfehlen, in „Finnja Feentochter“ einzutauchen.

Der Einstieg in das Buch gelang mir spielend leicht. Der bildhafte und humorvolle Schreibstil gefiel mir auf Anhieb unglaublich gut. Für mich hat er sich super angenehm flüssig lesen lassen.
Auch den 13-jährigen Menschenjungen Leon mochte ich vom ersten Moment an richtig gerne. Mit ihm hat Elke Satzger einen tollen Protagonisten erschaffen, dessen sympathische und leicht sarkastische Art man einfach sofort lieben muss und in den man sich dank der authentischen Darstellungsweise seiner Gefühls- und Gedankenwelt mühelos hineinversetzen kann.
Leons anfängliche miese Stimmung, weil er die Sommerferien in dem öden Kaff seiner Großeltern verbringen muss; seine Verzweiflung, als er sein Smartphone verliert (mehrere Wochen in dem schnarchlangweiligen Altkleinkirchendorf ohne Handy? Horror pur!); sein Unglaube, als er zum ersten Mal auf die Feenprinzessin Finnja und ihre Gefährten trifft – all dies wird absolut glaubhaft dargestellt. Ich konnte Leons Fühlen, Denken und Handeln jederzeit nachvollziehen und für seine Tapferkeit und Entschlossenheit habe ich ihn überaus bewundert. Leon und seine neuen Freunde müssen auf ihrer Reise so einige Hürden und Gefahren meistern, aber mutig und gewitzt wie unsere Helden sind, denken sie in keiner Sekunde ans Aufgeben.

Mit den weiteren Charakteren konnte mich Elke Satzger ebenfalls auf ganzer Linie überzeugen. Da hätten wir zum einen unsere zweite Hauptprotagonistin Finnja, die eine Feenprinzessin ist. Wenn ihr nun aber denken solltet, dass Finnja ein süßes, ängstliches Feenprinzesschen ist, habt ihr euch getäuscht. Finnja ist das genaue Gegenteil davon – sie ist mutig und aufgeweckt und wie Leon eine sehr willensstarke Figur.
Was die weiteren Reisegefährten angeht, kann ich mich ebenfalls nur begeistert äußern. Finnjas Freundin Maja, der Troll Wuhuuu, Feenkundschafter Hermarius, der Drache Sangrian, die beiden Spaider – diese außergewöhnlichen Kreaturen sind allesamt einfach einzigartig und besitzen teils so hinreißend schräge und charmante Eigenarten. Mir haben unsere Freunde immerzu lauter vergnügliche Schmunzelmomente beschert.

Neben dem Humor kam für mich selbstverständlich auch die Spannung nicht zu kurz. Ich habe die Handlung als ungemein packend und mitreißend empfunden und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Mitfiebern ist hier definitiv Programm!
Was genau unsere acht Gefährten alles auf ihrer aufregenden Reise durchs Feenland erleben werden, welchen Geschöpfen sie begegnen und was für wundersame Orte sie besuchen werden, werde ich euch hier nicht verraten. Und ob es ihnen gelingen wird, die Feenkönigin aus den Fängen des Drachenfürsten Dragon und der grausamen Sumpfhexe zu befreien, wird hier in meiner Rezension selbstverständlich ebenfalls ein Geheimnis bleiben. All das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zu der Innengestaltung des Buches. Illustriert wurde die Geschichte von Lena Winkel, deren besondere und unverkennbare Zeichenkunst mir bereits aus dem Kinderbuch „Luftpiraten“ bekannt war. Schon da war ich ganz hingerissen von ihren Bildern und auch hier konnte sie mich mit ihren schwarz-weiß Zeichnungen wieder vollkommen verzaubern. Alle Seiten werden an den Rändern von fantasievollen Vignetten geziert und ab und an kommen wir in den Genuss von ganzseitigen Illustrationen. Die Innenaufmachung ist wirklich klasse und zum Verlieben schön.

Fazit: Ein magisches Abenteuer voller Spannung, Witz und Charme!
Elke Satzger hat mit „Finnja Feentochter und die sieben Gefährten“ eine wunderbare Geschichte aufs Papier gebracht, in der sie uns Leser*innen auf eine unvergessliche und ganz fantastische Reise mitnimmt. Das Buch lässt die Herzen aller Fantasyfreunde höher schlagen, es lädt durchweg zum Mitfiebern, macht richtig gute Laune und kann mit einer wunderhübschen Innenaufmachung aufwarten. Ich hatte unheimlich viel Spaß beim Lesen und kann jedem, egal ob Jung oder Alt, ob Männlein oder Weiblein, nur ans Herz legen, unsere acht tapferen Gefährten auf ihrer abenteuerlichen Rettungsmission zu begleiten. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Ein Buch das sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern wird

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Inhalt:
Die 13-jährige Finnja ist fassungslos: Der Drachenfürst Dragon und die grausame Sumpfhexe haben ihre Mutter entführt – die Königin des Feenlands. Mutig wählt Finnja sieben Gefährten für die beschwerliche ...

Inhalt:
Die 13-jährige Finnja ist fassungslos: Der Drachenfürst Dragon und die grausame Sumpfhexe haben ihre Mutter entführt – die Königin des Feenlands. Mutig wählt Finnja sieben Gefährten für die beschwerliche Reise ins Land der Sumpfhexe. Dazu gehören ihre beste Freundin Maja, der Troll Wuhuu, ein wehleidiger Drache – und Leon, ein Menschenjunge.
Leon, der auf der Suche nach seinem verlorenen Smartphone im Feenreich gelandet ist und nicht glauben kann, dass Finnja seine „Smatfo-Magie“ für ihren größten Trumpf hält. Doch auf das, was die sieben Gefährten auf ihrer Reise erwartet, ist keiner von ihnen vorbereitet …

Meinung:
Leon verbringt die Ferien bei seinen Großeltern auf dem Land. Während seine Großmutter den ganzen Tag am liebsten in ihrem Garten arbeitet, gibt sein Großvater Leon Nachhilfeunterricht in Latein. So hat sich Leon die Ferien eigentlich nicht vorgestellt. Doch alles ändert sich an dem Tag, an dem er sein Smartphone verliert. Auf der Suche nach seinem Handy landet Leon plötzlich in einer anderen Welt. In dieser Welt leben jede Menge magische Kreaturen und Feenprinzessin Finnja benötigt dringend seine Hilfe. Denn ihre Mutter, die Königin des Feenlandes, wurde von Sumpfhexe Swampilla und Drachenfürst Dragon entführt.

Schon beim Lesen des Klappentextes war ich hin und weg von der Geschichte. Denn eine Handlung in der Feen, Sumpfhexen und Drachenfürsten drin vorkommen, kann für mich als Liebhaber von fantastischen Kinder- und Jugendbüchern einfach nur gut werden.

Der Start in die Geschichte ist mir auch gut geglückt. Autorin Elke Satzger stellt uns neben dem Menschenjungen Leon auch noch die Feenprinzessin Finnja vor. Der Leser kommt daher in den Genuss von zwei Perspektiven. Ich fand es toll, dass hier sowohl ein männlicher als auch ein weiblicher Protagonist gewählt wurde. Schon alleine dadurch bietet sich die Geschichte für beide Geschlechter an.

Jungs sollten nämlich in keiner Weise davon abgeschreckt werden, dass es hier um Feen geht. Ja, diese tauchen zwar im Buch auf, dennoch gibt es so viele andere interessante Figuren, sodass die Feen eine nicht ganz so zentrale Rolle spielen. Zudem wurden die Feen in diesem Buch in meinen Augen auch nicht verniedlicht, was den Charme der Geschichte nur noch mehr unterstreicht.

Mir persönlich hat Menschenjunge Leon ab der ersten Seite sehr gut gefallen. Ich mochte seine leicht zynische Art unglaublich gerne. Auch wie er damit umgeht plötzlich im Feenland gelandet zu sein, fand ich beeindruckend.
Finnja ist jedoch auch nicht zu unterschätzen. Von Beginn an wird klar, dass sie eine willensstarke und mutige Protagonistin ist. Die Befreiung ihrer Mutter spornt sie enorm an.

Elke Satzger nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise quer durch das Feenland. Gemeinsam mit Leon staunt der Leser über die vielen verschiedenen Kreaturen und lässt sich gerne immer tiefer in die Feenwelt entführen.
Für mich persönlich fehlte am Ende jedoch der letzte Funke, der einfach nicht überspringen wollte. Ich las die Geschichte gerne, mochte auch die Protagonisten, aber fieberte nicht ganz so enthusiastisch mit, wie ich dies sonst tue.

Illustratorin Lena Winkel war mir aufgrund ihrer grandiosen Zeichnungen im Buch "Luftpiraten" noch mehr als gut im Gedächtnis. Daher freute ich mich riesig darüber, dass sie nun auch in "Finnja Feentochter" den Zeichenstift geschwungen hat. Ihr Zeichenstil ist wirklich unverwechselbar und sehr besonders.

Fazit:
Ein Buch das sowohl Mädchen als auch Jungs in seinen Bann ziehen wird. Das männliche Geschlecht sollte sich auf gar keinen Fall von dem Wort "Fee" abschrecken lassen. Denn die Feen in diesem Buch sind anders als die pinkfarbenen Flügelwesen, die einem so manches Mal über den "Bücherweg" laufen.
Viel mehr steht die abenteuerliche Reise der so ungleichen Gefährten im Vordergrund. Auch der unterschwellige Humor blitzt immer wieder auf und lässt den Leser noch größeren Spaß an der Geschichte haben.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

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