Cover-Bild Das Glück hat viele Seiten
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 31.07.2019
  • ISBN: 9783404178476
Ella Zeiss, Ellen McCoy

Das Glück hat viele Seiten

Roman
"Bücher berühren die Seele. Sie erden uns und lassen uns gleichzeitig fliegen."

Ein Laden voller verstaubter Bücher in einem Dorf in der Eifel - was hat Tante Marlies sich nur dabei gedacht, ihr Geschäft ausgerechnet Hannah zu vererben, die seit Jahren kein Buch mehr angerührt hat? Zum Glück ist mit dem attraktiven Geschäftsmann Ben schnell ein Käufer gefunden. Als Hannah jedoch von seinen Plänen für den Laden erfährt, setzt sie alles daran, den Verkauf noch zu verhindern. Denn sie ist längst wieder der Magie der Bücher erlegen. Rasch entbrennt ein Kampf um die Zukunft des Buchladens, bei dem zwischen Hannah und Ben heftig die Funken fliegen.

Eine Geschichte über alte Wunden und neue Träume - zum Schmunzeln und Dahinschmelzen. Und eine Liebeserklärung an das Lesen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2019

Idee gut Umsetzung leider nicht so gelungen

3

Zum Cover kann ich nur sagen es ist wunderschön. Es spricht genau das, aus was man auch im Buch vermittelt bekommt, Kleinstadtfeeling mit kleiner, gemütlicher Buchhandlung, kleiner Gaststätte und vielen ...

Zum Cover kann ich nur sagen es ist wunderschön. Es spricht genau das, aus was man auch im Buch vermittelt bekommt, Kleinstadtfeeling mit kleiner, gemütlicher Buchhandlung, kleiner Gaststätte und vielen kleinen hübschen Orten.

Der Schreibstil von Ella Zeiss war am Anfang noch sehr locker und leicht, doch von Abschnitt zu Abschnitt wurde es für mich immer schwieriger flüssig zu lesen, woran es genau liegt, kann ich euch nicht sagen.

Hannah war mir am Anfang sehr sympathisch, doch das verflog schnell. Von Abschnitt zu Abschnitt, hatte ich immer mehr das Gefühl, ich habe es mit einem Teenie zu tun statt mit einer Erwachsenen Frau.

Ben war mir auch sympathisch bis zu einem gewissen Punkt. Auch er wurde mir einfach zu kindisch irgendwann mit seinem Verhalten. Er ist der Sturkopf in Person und arrogant auch noch dazu. Zum Ende hin wird er mir kurz nochmal sympathisch, aber auch das konnte das vorgefallene nicht ändern.

Kommen wir zum Buch. Ich muss gestehen ich war wirklich gespannt, was Frau Zeiss aus der Idee gemacht hat. Leider konnte sie mich mit der Umsetzung nicht überzeugen, es war mir ab dem zweiten Abschnitt einfach zu kindisch, um ehrlich zu sein. Hannah wurde zu einem kleinen Kind, Ben wurde zu einem kleinen Kind, beide haben sich verhalten als hätte man ihnen die Bauklötze weggenommen. Gerade im zweiten Abschnitt habe ich mich wie im Kindergarten gefühlt. Dazu kam das ich wirklich genervt war von den Damen. Ich kann die Liebe voll nachvollziehen, aber von einer Erwachsenen Frau kann man erwarten, dass sie irgendwann ruhe, gibt. Das hat auch nichts mit verlieren zu tun, sondern mit erwachsen sein. Sich Fehler einzugestehen und das Kampffeld zu räumen. Das Ende an sich war schön, was Ben geschaffen hat, war schön. Dennoch kam es mir eher so rüber: wir müssen unbedingt ein Happy end für beide Seiten schaffen das mal eben schnell auf sechs Seiten runter gearbeitet wurde. Hinzu kommt das mir die Hintergrundinfos zu beiden gefehlt haben. Man erfährt über Hannah nicht viel und über Ben auch nicht wirklich über Ihn eigentlich noch weniger. Was mir aber wirklich gut gefallen hat, war das Kleinstadtfeeling mit dem kleinen gemütlichen Buchladen. Ella Zeiss hat das Gefühl sehr gut rübergebracht bekommen. Auch die Beschreibungen der Orte und Geschäfte, hat Frau Zeiss sehr bildlich beschrieben, sodass die Vorstellungskraft gut arbeiten konnte. Alles in allem war es okay aber für mich kein Highlight.

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Veröffentlicht am 05.08.2019

Eine Liebeserklärung an die Bücher

3

Das Cover ist einfach schön und lässt das Herz eines jeden Bücherwurms höher schlagen. Man sieht die Ladenfenster einer Buchhandlung. Die Fasade ist in leuchtendem gelb gestrichen. Durch die Schaufenster ...

Das Cover ist einfach schön und lässt das Herz eines jeden Bücherwurms höher schlagen. Man sieht die Ladenfenster einer Buchhandlung. Die Fasade ist in leuchtendem gelb gestrichen. Durch die Schaufenster lassen sich schon die vollen Bücherregal erahnen. Das Bild strahlt Ruhe und Gemütlichkeit aus, was durch den Stuhl und das Fahrrad vor dem Buchladen noch unterstützt wird. Der Titel des Buches ist gut auf der Straße vor dem Geschäft platziert und der Name der Autorin thront über dem Eingang der Buchhandlung als Schild. Für mich ein gelungenes Cover, was mich zum Zugreifen animiert.

Die Buchhandlung befindet sich in einem kleinen Ort in der Eifel. Hier ist die Protagonistin Hannah aufgewachsen. Sie kehrt nun nach zehn Jahren zurück und möchte sich nur schnell um das Erbe kümmern und dann für immer verschwinden. Da hat sie ihren Plan aber ohne den hiesigen Buchclub und die Freundinnen ihrer verstorbenen Tante gemacht.

Hannah Konrad ist eine naive junge Frau. Sie arbeitet in Köln in einer PR Agentur. Beim Lesen wollte ich sie immer wieder schütteln und wach rütteln. Ihre Naivität tat mir in der Seele weh. So weltfremd kann man doch auch als Frau nicht sein. Ihr „Gegner“ Ben Fullert war da ein ganz anderes Kaliber. Nach außen hin ein knallharter Geschäftsmann mit allen Wassern gewaschen. Bei dieser Konstellation an Charakteren waren die Spannungen vorprogrammiert.

Ich fand das Wechselspiel der zwei sehr amüsant. Auf jede Aktion folgte prompt eine extremere Reaktion und so schaukelten Hannah und Ben sich gegenseitig hoch. Immer mit dabei die Mädels aus dem Buchclub und der Buchladen von Marlies.

Für mich war die Geschichte sehr unterhaltsam. Ich konnte immer mal wieder herzhaft lachen und genauso schnell wieder mit dem Kopf schütteln. Die Spannung hielt bis zum Schluss und so soll es auch sein.

Zum Schluss möchte ich dir noch ein paar Zitate mit auf den Weg geben. Die Sätze berühren jeden Bücherwurm.

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Veröffentlicht am 05.08.2019

Nette Lektüre zum Wohlfühlen

3

Hannah hat Kempenich, dem Ort ihrer Kindheit, vor Jahren den Rücken gekehrt und hat einen coolen Job in einer PR-Agentur in Köln. Sie fällt aus allen Wolken, als ihre Tante ihr in ihrem Testament die Buchhandlung ...

Hannah hat Kempenich, dem Ort ihrer Kindheit, vor Jahren den Rücken gekehrt und hat einen coolen Job in einer PR-Agentur in Köln. Sie fällt aus allen Wolken, als ihre Tante ihr in ihrem Testament die Buchhandlung in Kempenich vererbt. Mit Ben ist ein Käufer für die Buchhandlung schnell zur Stelle und Hannah kann den Laden gar nicht schnell genug loswerden.
Doch dann kommt das böse Erwachen und Hannah fühlt sich über den Tisch gezogen…


Meine Meinung:
Dank der sehr flüssigen und gut zu lesenden Erzählweise war ich sofort schnell im Geschehen und habe die kurzweilige Geschichte, die aus den unterschiedlichen Perspektiven von Hannah und Ben erzählt wird, gerne gelesen.
Die Figuren sind glaubwürdig angelegt und schlüssig gezeichnet, wenngleich mir Hannahs große Naivität zu Beginn ein wenig genervt hat.

Grundsätzlich fand ich den Spannungsbogen der Geschichte sehr gelungen, denn es gab doch einige unerwartete Wendungen mit einem letztendlich nachvollziehbaren und stimmigen Ende.
Sehr schön ist natürlich für einen Buchliebhaber wie mich der Aufhänger des Themas rund um eine Buchhandlung. Da geht jedem, der Bücher liebt, wirklich das Herz auf.

Darüber hinaus ist auch das Flair in dem kleinen Ort Kempenich (in der Eifel) sehr gut beschrieben. Man kann sich die Gegend und das Dorf wirklich gut vorstellen und auch die (fiktiven) Einwohner dort werden voller Wärme und Zuneigung beschrieben.

Insgesamt passt die Geschichte gut zu dem ganz bezaubernden Cover. Ich habe mich beim Lesen rundum wohlgefühlt.


Fazit:
Der Roman hält, was das zauberhafte Cover und der Klappentext versprechen, und hat mir ein paar schöne entspannte Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 12.08.2019

Wird „Marlies Bücherecke“ überleben?

2

Ein Laden voller verstaubter Bücher in einem Dorf in der Eifel - was hat Tante Marlies sich nur dabei gedacht, ihr Geschäft ausgerechnet Hannah zu vererben, die seit Jahren kein Buch mehr angerührt hat? ...

Ein Laden voller verstaubter Bücher in einem Dorf in der Eifel - was hat Tante Marlies sich nur dabei gedacht, ihr Geschäft ausgerechnet Hannah zu vererben, die seit Jahren kein Buch mehr angerührt hat? Zum Glück ist mit dem attraktiven Geschäftsmann Ben schnell ein Käufer gefunden. Als Hannah jedoch von seinen Plänen für den Laden erfährt, setzt sie alles daran, den Verkauf noch zu verhindern. Denn sie ist längst wieder der Magie der Bücher erlegen. Rasch entbrennt ein Kampf um die Zukunft des Buchladens, bei dem zwischen Hannah und Ben heftig die Funken fliegen.

Dieses Buch hat mich mit seinem schönen Setting direkt neugierig gemacht. Es geht um einen urigen Buchladen in einer Kleinstadt, eine junge und selbstbewusste Frau, die nun vor einer unerwarteten Aufgabe steht und ein gutaussehender Geschäftsmann, der nicht ganz mit sauberen Karten spielt. Der Schreibstil trägt den Leser wirklich gut durch die Geschichte, so dass die Seiten quasi dahinfliegen und man nicht merkt, wie schnell die Zeit vergeht.
Setting und Schreibstil haben mir wirklich gefallen und auch Marlies Freundinnen, mit denen sie zu Lebzeiten einen Buchclub hatte, haben mir alles sehr versüßt. Diese rüstigen alten Damen, haben es faustdick hinter den Ohren und zaubern das ein oder andere Schmunzeln.
Leider bin ich mit den beiden Hauptprotagonisten bis zum Ende nicht wirklich warm geworden.
Ben ist ein Geschäftsmann und seine Hotels sind ihm wichtig. Dass er sich dabei immer so ungeschickt gegenüber Hannah anstellt, macht es nicht besser. Auch nicht, dass er eigentlich niemandem etwas Böses will. Alleine wie er mit Hannah redet, hat ihn mir sehr unsympathisch gemacht.
Hannah lag mir zum Schluss mehr am Herzen. Mein Problem mit ihr ist leider, dass sie oft sehr naiv und fast schon anstrengend mit ihrer Art ist. Sie ist impulsiv und unbedacht und dabei manchmal auch zu selbstbezogen. Alleine ihre Charakterentwicklung hat das wieder rausgehauen, wodurch ich sie am Ende doch leiden konnte.
Leider hat mir die fehlende Sympathie mit den beiden Hauptprotagonisten den Spaß an der Geschichte ein wenig genommen. Es ist wirklich kein schlechtes Buch aber in meinen Augen auch leider nicht das Beste, trotz der guten Idee.

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Veröffentlicht am 08.08.2019

Lesen macht glücklich

2

Hannah war nach dem Tod ihrer Mutter jahrelang nicht in ihrem Heimatort in der Eifel. Durch die Erbschaft ihrer Tante Marlies, einem kleinen Buchladen, der früher Hannahs Lieblingsplatz war, müsste sie ...

Hannah war nach dem Tod ihrer Mutter jahrelang nicht in ihrem Heimatort in der Eifel. Durch die Erbschaft ihrer Tante Marlies, einem kleinen Buchladen, der früher Hannahs Lieblingsplatz war, müsste sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Sie sieht nur eine Möglichkeit: den Buchladen schnellstmöglichst in Bares zu verwandeln. Der smarte Geschäftsmann Ben kommt daher wie gerufen. Dass er beim Vertragsabschluss nicht ehrlich war, erfährt Hannah erst durch die Bücherclubfreundinnen ihrer Tante und versucht mit allen Mitteln, den Vertrag rückgängig zu machen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Hannah und Ben erzählt, was Schwung in die Handlung bringt.Beide könnten gegensätzlicher nicht sein, werden aber trotzdem magisch voneinander angezogen. Die verbalen Geplänkel, Intrigen und schon leicht illegalen Winkelzüge sind zunächst noch amüsant, haben mich aber nach und nach zunehmend genervt. Vor diesem Hintergrund hat mich die sich entwickelnde Verliebtheit der beiden auch nicht überzeugen können.
Sehr gut haben mich die Freundinnen des Buchclubs unterhalten und für den einen oder anderen Lacher gesorgt.
Am besten gelungen ist die Beschreibung des Buchladens - in meinem Kopfkino hatte ich die Vorstellung einer kleinen Wohlfühloase in der Hektik des Alltags - und die Integration in den Wellnesstempel am Ende fand ich auch sehr gut beschrieben. Dazu noch die Demo der Bücherfreunde - Leserherz, was willst du mehr.
Insgesamt vergebe ich 3 Sterne (2 für die Liebesgeschichte und 4 für den Buchladen)

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