Cover-Bild The Chase – Gegensätze ziehen sich an
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 04.11.2019
  • ISBN: 9783492315371
Elle Kennedy

The Chase – Gegensätze ziehen sich an

Roman
Christina Kagerer (Übersetzer)

Endlich! Die neue »Briar University«-Reihe von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Elle Kennedy ist da! Eishockeyspieler, Leidenschaft und Herzklopfen – die Sports-Romance »The Chase – Gegensätze ziehen sich an« sorgt für Knistern in der Luft!

Es heißt: Gegensätze ziehen sich an. Und da muss etwas dran sein, denn es gibt keine andere logische Erklärung dafür, dass ich mich so zu Colin Fitzgerald hingezogen fühle. Ich mag normalerweise keine tätowierten, videospielenden, Eishockey fanatischen Nerd-Typen, die denken, dass ich einfach nur hibbelig bin. Und oberflächlich. Sein falsches Bild von mir spricht also auch noch gegen ihn.

Und es hilft nicht, dass er ein Kumpel meines Bruders ist.

Und dass sein bester Freund in mich verknallt ist.

Und dass ich gerade bei den drei Jungs eingezogen bin. Oh, hatte ich nicht erwähnt, dass wir zusammen wohnen? Nein?

Ist eigentlich auch egal, denn Colin hat deutlich gemacht, dass er sich nicht für mich interessiert, auch wenn die Funken, die zwischen uns fliegen, unser Haus in Brand stecken könnten. Aber ich bin kein Mädchen, das einem Kerl hinterherläuft, und ich werde jetzt sicherlich auch nicht damit anfangen. Ich habe ohnehin alle Hände voll damit zu tun, mit dem College, einem ätzenden Professor und einer ungewissen Zukunft klarzukommen. Also, falls mein sexy grüblerischer Mitbewohner doch noch aufwacht und erkennt, was ihm fehlt: Er weiß, wo er mich findet.

Die neue »Briar University«-Reihe  ist ein Spin-Off der beliebten »Off-Campus«-Reihe. Auf »The Chase – Gegensätze ziehen sich an« folgt mit »The Risk – Wer wagt, gewinnt« Band zwei!

Die Autorin Elle Kennedy wuchs in einem Vorort von Toronto auf und studierte Englische Literatur an der York University. Ihre »Off Campus«-Reihe war wochenlang auf den internationalen Bestsellerlisten und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Elle Kennedy ist außerdem eine Hälfte des SPIEGEL-Bestseller-Autorenduos Erin Watt, das mit der »Paper«-Reihe große Erfolge feiert.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2019

Macht Lust auf mehr

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ies ist der fünfte Band der Serie, doch mein erstes Buch der Autorin. Es lässt sich sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen. Hin und wieder begegnet man "alten Bekannten" und es sind ein paar mehr Nebencharaktere ...

ies ist der fünfte Band der Serie, doch mein erstes Buch der Autorin. Es lässt sich sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen. Hin und wieder begegnet man "alten Bekannten" und es sind ein paar mehr Nebencharaktere als gewöhnlich. Meist vermittelt dies leicht ein Gefühl ausgeschlossen zu werden, da man Anspielungen etc. nicht versteht. Hier allerdings ist dies überhaupt nicht der Fall, es macht mich nur auf weitere Bücher der Reihe neugierig und man fühlt sich sofort Zuhause.

Ich liebe es, wie die Autorin durch das ganze Buch hinweg mit Vorurteilen spielt. Zum Einstieg brachte mich Summer gleich zum Augenrollen durch ihre ausgeprägte Markenaffinität. Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich mit Summer warm werden könnte. Doch Schicht für Schicht lässt Elle Kennedy tiefer Blicken und zeigt mehr und mehr Facetten auf und schon hat man eine tolle Person, die man nur ins Herz schließen kann.

Colin war mir ebenfalls gleich sympatisch. Auch bei ihm greift die Autorin geschickt Vorurteile auf. Es ist köstlich zu sehen wie Colin sich aus der "Sportler Schublade" befreien möchte, während er selbst Summer nicht aus seinem eigenen Schubladendenken herauslassen kann.

Das Geplänkel der einzelnen Charaktere untereinander wirkt lebendig und lässt einen leicht in die Geschichte abtauchen.


Die Spannung und Anziehung zwischen den beiden Protagonisten ist sofort spürbar und nicht auf das Körperliche reduziert. Durch das ganze Buch fährt eine aufregende Gefühlsachterbahn. Summer ist so emotional und offen brachte mich zum lachen und zum Augen verdrehen. Colin muss sich durch Summer vielen Herausforderungen stellen. Die erotischen Szenen sind prickelnd geschrieben, nehmen nicht zu viel Raum ein, sondern runden die Geschichte toll ab.


Zum Glück geht es bald weiter, The Risk – Wer wagt, gewinnt erscheint bereits am 02.12.19 mit Brenna Jensen als Protagonistin. Sie war mir bereits in diesem Band sehr sympathisch und die Andeutungen zu ihrem Liebesleben versprechen ein sehr humorvolles und spannendes Buch.

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Veröffentlicht am 02.12.2019

Zurück an der Briar University

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Seit ihrer ersten Begegnung fühlen sich Summer und Colin Fitzgerald zueinander hingezogen. Dabei könnten sie nicht verschiedener sein: Der introvertierte Eishockeyspieler ist ein leidenschaftlicher Gamedesigner ...

Seit ihrer ersten Begegnung fühlen sich Summer und Colin Fitzgerald zueinander hingezogen. Dabei könnten sie nicht verschiedener sein: Der introvertierte Eishockeyspieler ist ein leidenschaftlicher Gamedesigner und die aufgeweckte Modestudentin begeistert sich für Partys und die neuesten Trends. Dass sie fortan auf engstem Raum zusammen wohnen, macht ihre Situation nicht leichter. Schon gar nicht, nachdem Fitz auf einer Silvesterfeier schlecht über Summer redet und diese ihren anderen Mitbewohner küsst. Doch das starke Knistern zwischen ihnen kann keiner von beiden noch lange ignorieren...

Summer und Fitz sind zwei unglaublich sympathische Protagonisten. Auch wenn Summer mit ihrer Energie manchmal etwas zu sehr um sich sprüht, ist sie tief in sich oftmals unsicher und sehr selbstkritisch. Ihre Lernschwäche macht ihr schwer zu schaffen und von den meisten Menschen wird sie oft als oberflächlich abgestempelt. Dabei ist sie ein herzensguter Mensch und kann viel mehr, als sie glaubt. Für ihre Freunde und Familie tut sie alles, doch von anderen lässt sie sich auch nicht viel gefallen.
Fitz hingegen bleibt am liebsten unsichtbar und lebt sich kreativ mit Stift oder Computer aus. Summer schüchtert ihn auf eine ganz neue Art ein, mit der er nicht richtig umzugehen weiß. Und dennoch lässt sie ihn einfach nicht mehr los.

Die Geschichte der beiden hat sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Man konnte ihre Gefühle regelrecht spüren und hat mit jedem von ihnen mitgefiebert. Es war sehr spannend, hinter ihre Fassaden blicken zu dürfen und zu sehen, wie sie nach und nach ihre Unsicherheiten überwinden. Auch Spannung wurde an den richtigen Stellen effektiv eingesetzt und viel zu lachen hatte man ebenfalls. Manche Szenen haben mich ein wenig frustriert und vieles konnte man auch früh erahnen, aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte von Fitz und Summer sehr gut gefallen.


Fazit:

Leidenschaft und knisternde Gefühle – zurück an der Briar University gibt die Autorin noch einmal alles. Mit "The Chase" schafft sie einen großartigen Reihenstart für ihre Spin-Off Reihe.

Ich gebe "The Chase - Gegensätze ziehen sich an" 4,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Für mich zu unglaubwürdig und kindisch

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Das Cover finde ich ganz okay, es ist nichts Besonderes, passt aber zu den anderen Büchern von Elle Kennedy
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Die Geschichte ist leider ebenso durchschnittlich: Summer ist gerade von der Brown University ...

Das Cover finde ich ganz okay, es ist nichts Besonderes, passt aber zu den anderen Büchern von Elle Kennedy
.
Die Geschichte ist leider ebenso durchschnittlich: Summer ist gerade von der Brown University geflogen, weil sie aus Versehen das Verbindungshaus abgefackelt hat und braucht nun eine neue Bleibe. Doch im Verbindungshaus ihrer neuen Uni ist sie nicht gewollt, sodass ihr Bruder sie kurzer Hand bei seinen alten Eishockey-Kumpels unterbringt. Unter ihnen ist auch Colin Fitzgerald oder kurz Fitz, für den Summer schon lange eine Schwäche hat. Doch seit sie an Silvester gehört hat, wie er sie als oberflächlich bezeichnet hat und sie daraufhin seinen besten Freund geküsst hat, ist die Stimmung zwischen ihnen mehr als angespannt. Dass sie nun mit beiden Jungs zusammenwohnt, trägt nicht gerade zur Entspannung der Situation bei. Doch Summer versucht sich durchzubeißen und sich gegen die Vorurteile der Uni und der Menschen um sie herum zu wehren.

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich die ersten Teile der Reihe gelesen habe und ich mochte sie recht gerne und hatte eigentlich auch nur gute Erinnerungen an die Storys. Deswegen habe ich mich durchaus auf dieses Spin-off gefreut, ich wurde aber leider enttäuscht. Ich mochte Summer von Anfang an nicht, weil sie mir einfach viel zu kindisch war. Klar wirkt sie auf den ersten Blick absichtlich ein wenig oberflächlich, sodass man Fitz‘ Einschätzung von ihr (die mehr dem dienen, sich selbst zu überzeugen, dass Summer nichts für ihn ist) verstehen könnte. Das ist aber nicht mein Problem mit ihr, sondern dass sie dauernd so reagiert, als wäre sie maximal 16 Jahre alt. So ein Mädchen kann ich einfach nicht ernstnehmen. Ich verstehe sogar, dass sie verletzt ist, als sie all die Gemeinheiten hört, die Fitz über sie sagt, aber sie reagiert darauf, dass sie Hunter küsst? Wenn sie ihn attraktiv gefunden hätte, okay, aber sie tut es nur, um Fitz zu verletzte oder zu ärgern oder was auch immer und das stört mich ab den ersten Seiten und das wird auch im weiteren Verlauf des Buches nicht besser. Fitz gefällt mir schon ein wenig besser, aber auch er ist mir zu unglaubwürdig. Er ist Künstler und Computernerd und spielt Eishockey und sie mit seinen Tattoos soooo unglaublich gut aus. Das ist mir alles zu viel. Man könnte zumindest eine der Sache weglassen, damit der Typ nicht absolut unmenschlich erscheint. So ist er kreativ, sportlich und ein Genie? Ach bitte, gestaltet doch mal ein bisschen glaubwürdigere Charaktere, klar soll man ein bisschen schwärmen können, aber hier war mir viel zu übertrieben.

Auch die Geschichte an sich ist mir zu typisch, zu vorhersehbar und zu kitschig. Wenn die Charaktere glaubwürdiger und besser gestaltet wären, hätte mich das vermutlich nicht besonders gestört und ich hätte das einfach hingenommen, so habe ich aber immer wieder die Augen verdreht, weil ich genau wusste, was als nächstes passiert und wer was mit wem tut. Dazu trägt auch der Schreibstil bei, der zwar nicht schlecht ist, aber eben auch nichts Besonderes. Ich habe das Buch bis zur Hälfte gelesen, weil ich gehofft hatte, dass es evtl. doch noch eine Wendung nimmt, die mich überrascht, aber als bis dahin nichts passiert ist, habe ich es abgebrochen.
Alles in allem ist das Buch nicht unglaublich schlecht, es ist aber viel zu klischeehaft, zu übertrieben und zu unglaubwürdig, als dass ich es wirklich mögen konnte. Vor allem die Charaktere verhalten sich viel zu kindisch für ihr Alter und handeln so vorhersehbar, als dass wirklich Spannung aufkommen konnte.

Veröffentlicht am 02.12.2019

The Chase – Gegensätze ziehen sich an

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Inhalt:

Für die fröhliche und hibbelige Summer fängt an der Briar University ein neues Leben an. Doch schon bald bekommen ihre großen Zukunftspläne erste Risse. Nicht nur ihre ADHS-Erkrankung sorgt dafür, ...

Inhalt:

Für die fröhliche und hibbelige Summer fängt an der Briar University ein neues Leben an. Doch schon bald bekommen ihre großen Zukunftspläne erste Risse. Nicht nur ihre ADHS-Erkrankung sorgt dafür, dass ihr das Lernen enorm schwerfällt. Auch die Tatsache, dass ihr neuer Mitbewohner Colin enorm gut aussieht, ist für Summers Konzentration nicht gerade förderlich. Der grüblerische Einzelgänger gibt ihr allerdings deutlich zu verstehen, dass er lieber Eishockey spielt und Computerspiele designt, als sich mit ihr abzugeben. Doch als die beiden Mitbewohner sich zwangsläufig besser kennenlernen, erkennt er, dass in Summer vielleicht doch mehr steckt, als er auf den ersten Blick gedacht hat.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, packend, emotional, locker, leicht und schnell zu lesen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Summer und Fitz erzählt, so dass man als Leser einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt, die Gedanken und Handlungsweisen von beiden Protagonisten erhält.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Die Charaktere der " Off-Campus" - Reihe spielen eine Rolle, aber Vorkenntnisse sind zum Verständnis nicht notwendig.

Eine herzerwärmende und schöne Liebesgeschichte, die mich gut unterhalten und mir eine tolle Lesezeit beschert hat.

Fazit:

Wieder eine schöne Geschichte aus der Feder der Autorin. Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 27.11.2019

Sehr schöne Geschichte!

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Meine Meinung
Die Off Campus-Reihe von Elle Kennedy stand schon lange auf meiner Wunschliste, doch bin ich nie dazu gekommen, sie zu lesen. Der Spin-Off, die Briar U-Reihe hat mich aber genauso angesprochen, ...

Meine Meinung
Die Off Campus-Reihe von Elle Kennedy stand schon lange auf meiner Wunschliste, doch bin ich nie dazu gekommen, sie zu lesen. Der Spin-Off, die Briar U-Reihe hat mich aber genauso angesprochen, weswegen ich sehr gespannt auf den 1. Teil war.

Summer hat gerade auf die Briar University gewechselt und setzt dort ihr, an der Brown unterbrochenes, Studium in Modedesign fort. Als sie nicht zu ihrer ehemaligen Studenten-Verbindung zugelassen wird, steht sie ratlos vor einer langen Wohnungssuche. Bis ihr Bruder ihr eine Wohnung bei Freunden besorgt – doch ausgerechnet Colin Fitzgerald, Fitz genannt, wohnt in der WG. Und ausgerechnet er hat schon lange Summers Herz gestohlen.

Summer ist Tochter einer reichen und liebevollen Familie, weswegen ihr nie an etwas gefehlt hat. Sie ist besonders fürs Feiern bekannt und wird von vielen auch aufgrund ihres Studienganges als Oberflächig abgestempelt. Doch ist sie viel mehr das: sie liest gerne, ist immer für ihre Freunde da, setzt sich für ihre Mitmenschen ein und ist sehr fürsorglich und verletzbar.
Colin „Fitz“ ist begabter Eishockey-Spieler, der gleichzeitig seinen Traum vom Videospiele-Programmieren umsetzt. Innerlich ist er ein kleiner Nerd mit einem verletzten Herzen und einer introvertierten Art, weswegen er sich von allem Extrovertiertem fernhält- somit auch von Summer.

Bei beiden Charakteren musste ich meine Sympathie zunächst aufbauen. Ich muss zugeben, dass Summer für mich anfangs das kleine Party-Mäuschen dargestellt hat, doch diese Ansicht hat sich schnell geändert. Als ich das gemerkt habe, konnte ich sie schnell in mein Herz schließen. Besonders ihre Familie habe ich sehr gemocht. Denn obwohl sie reich sind, sind sie immer füreinander da und sehr herzlich zueinander, was ich noch nicht oft in solchen Büchern mit erlebt habe.
Fitz ist wie gesagt ein introvertierter Mensch, der eigentlich am liebsten Zeit verbringt. Er spricht nicht offen über seine Gefühle oder Gedanken und ist eher ein stiller Zuhörer, weswegen mir zunächst der Zugang zu ihm fehlte. Doch auch er ist sehr fürsorglich und unter seiner harten Schale ein sehr sensibler Charakter. Auch ihn habe ich nach und nach immer mehr mögen können.

Die Handlung ist eigentlich eine typische College-Geschichte, wie ich sie sehr liebe. Während Summer versucht, den verschlossenen Fitz zu öffnen und sein Herz für sich zu gewinnen, lernen wir auch den wunderbaren Freundeskreis immer besser kennen. Die Nebencharaktere waren nämlich sehr schön beschrieben und haben eine große Rolle in dem Leben von Summer und Fitz gespielt, was ich immer sehr schön finde.
Doch die zunächst eher oberflächig scheinende Geschichte, verbirgt wie ihre Protagonistin selbst, tiefgründigere Thematiken.

Wie bereits erwähnt lernen wir Summer zunächst als das Party-Girl kennen, doch gibt es so viel mehr, was sie ausmacht. Sie liest gerne, zeichnet, ist emotional und humorvoll, immer für ihre Freunde da und kümmert sich liebevoll um ihre Mitmenschen, gleichzeitig vertritt eine Krankheit, die (zumindest aus meinem Empfinden) nicht immer für Ernst genommen wird. Ebenso sieht man Fitz zunächst als grummeligen Sportler, doch er hat eine große Liebe zum Programmieren und ist eben nicht der „dumme“ Sportler, wie zunächst vermutet.
Dieses Buch lässt einen hinter die erste Fassade eines Menschen schauen und zeigt, was Menschen unter ihrer Oberfläche alles schönes verstecken können. Es geht darum, dass nicht immer der erste Eindruck auch der wahre sein muss und wir unser Schubladen-Denken etwas reduzieren sollten.

Gleichzeitig gibt es einige feministische Szenen, die unter anderem auch auf Slutshaming anspielen. Ebenso geht es um das „Runterspielen“ von sexuellem Missbrauch und darum, dass Frauen sich kleiden dürfen, wie sie wollen und sich auch nackt zeigen können, was immer noch keine Einladung für sexuelle Belästigungen darstellt. Ich fand diese kleinen Szenen wirklich schön und sehr sehr wichtig! Ich fand, sie waren schön inszeniert und passten auch sehr schön in die Handlung, ohne dass sie zu sehr nach „das Thema muss noch verbaut werden“ wirkten.

Allerdings muss ich noch zugeben, dass der Mittelteil sich etwas gezogen hat. Während das Drumherum mich schnell begeistern konnte, sind Fitz und Summer etwas zu lange auf der Stelle getreten.


Fazit
Das Buch habe ich als leichte College-Romanze begonnen und als ein gar nicht so oberflächiges Buch über Freundschaft, Liebe, Oberflächigkeit und weitere spannende Themen beendet. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und konnten mich schlussendlich sehr begeistern, die Handlung ist einerseits zwar etwas langatmig, andererseits aber fesselnd und aufregend. Ich freue mich schon sehr auf den 2. Teil!