Cover-Bild Das Herz der Kriegerin

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 09.03.2020
  • ISBN: 9783570311370
Eloise Flood

Das Herz der Kriegerin

Silvia Schröer (Übersetzer)

Die wahre Erbin der Torwächter von Vandala

Seit jeher wird das Tor von Vandala von den Torwächtern beschützt. Brenna Einarsdottir ist eine von ihnen, und sie ist die mutigste von allen. Dass ihr Großvater Halrik, Oberhaupt der Torwächter, sie zur Nachfolgerin bestimmt, passt nicht jedem – am wenigsten ihrem Zwillingsbruder Gunnar. Als Halrik plötzlich stirbt und Vandala heimtückisch attackiert wird, ergreift Gunnar die Macht und Brenna muss fliehen. Will sie jemals wiederkehren, um ihr rechtmäßiges Erbe anzutreten, muss sie die sagenhafte Axt von Eldron finden. Auf einem feindlichen Schiff, in entgegengesetzter Richtung unterwegs, ist Aki, dessen Küsse Brenna vermisst. Doch sind Akis Bestimmung und seine Liebe zu Brenna jemals vereinbar?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2020

Magisches Wikinger-Abenteuer

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Brenna ist die Enkelin des Oberhaupt der Torwächter von Vandala. Sie ist eine der stärksten Kämpferinnen. Als Ihr Großvater stirbt, ernennt er sie als seine Nachfolgerin und übergeht damit ihren Zwillingsbruder ...

Brenna ist die Enkelin des Oberhaupt der Torwächter von Vandala. Sie ist eine der stärksten Kämpferinnen. Als Ihr Großvater stirbt, ernennt er sie als seine Nachfolgerin und übergeht damit ihren Zwillingsbruder Gunnar. Als das Tor von Vandala jedoch heimtückisch attackiert wird, schafft es Gunnar die Macht an sich zu reißen.

Nun ist es Benna´s einzige Chance die Axt von Eldron zu finden um die Macht zurückzuerlangen. Auch ihr Freund Aki muss sich seinem Schicksal stellen. Werden sie es gemeinsam schaffen ihre Völker zu retten?

Brenna ist eine sehr tapfere und starke junge Frau. Ich fand es toll, dass sie sich in dieser harten Welt so gut behaupten kann und sogar die Männer in ihre Schranken weißt. Aber sie ist auch gleichzeitig so gütig und hat ein großes Herz. Sie bekennt sich zu ihrer Freundschaft zu Aki, obwohl er für alle andere ein Außenseiter ist. Aki hat für mich am Anfang noch etwas verloren gewirkt. Umso schöner fand ich seine Entwicklung im Buch.

Es wird abwechselnd aus der Sicht von Brenna und Aki erzählt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. So wusste man immer was beide fühlen und war auch über die Vorgänge auf beiden Seiten informiert.

Man bekommt viele Informationen über die nordische Mythologie was mir sehr gut gefallen hat. Die Autorin hat es geschafft eine bildhafte Welt zu erschaffen. Neben Verschwörungen und Kämpfen, spielt auch Freundschaft und Liebe eine große Rolle.

Für mich war es eine gelungene Kombination sowohl aus historischen Elementen, als auch Fantasy. Es gibt zwar auch die ein oder andere Kampfszene, aber es war nicht zu blutrünstig wie man vielleicht bei einem Wikingerbuch vermuten würde. Daher ist es meiner Meinung nach auch für etwas jüngere Leser geeignet. Ich kann euch das Buch nur weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2020

Nordische Götter und Magie

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Brenna ist die Enkelin des Hauptmanns der Torwächter. Seit Jahrhunderten schützen diese das Große Tor von Vandala vor Feinden. Brenna ist eine von ihnen, wenn nicht sogar die Stärkste und Mutigste. Als ...

Brenna ist die Enkelin des Hauptmanns der Torwächter. Seit Jahrhunderten schützen diese das Große Tor von Vandala vor Feinden. Brenna ist eine von ihnen, wenn nicht sogar die Stärkste und Mutigste. Als ihr Großvater sie zu seiner Nachfolgerin ernennt, sind dennoch nicht alle begeistert. Vor allem ihr Zwillingsbruder Gunnar hegt einen Groll gegen sie, war er sich doch sicher, dass ihm diese Ehre zu Teil werden würde. Schließlich wird das Große Tor hinterrücks angegriffen, Brenna muss fliehen. Um ihr Leben zu retten, muss sie die Axt Eldrons finden. Dies ist eine sagenumwobene Waffe, die sich tief in einem Labyrinth eines Berges befinden soll.

Aki wurde als Baby an den Strand von Vandala angespült. Die Einheimischen haben ihn zwar aufgenommen, doch viele haben in ihm stets "den Fremden" gesehen, er wurde schikaniert und nicht ernst genommen. Auch hier ist wieder Brennas Bruder Gunnar ganz vorne mit dabei. Während des Angriffs auf das Große Tor wird Aki entführt und in den hohen Norden verschleppt. Dort wartet eine Bestimmung auf ihn, von der er sich nie zu träumen gewagt hätte.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht dieser beiden Protagonisten geschrieben. Man lernt beide kennen und lieben. Allerdings gibt es noch eine Vielzahl anderer spannender Charaktere, wie Erik, Laila oder auch Gunnar. Gerne hätte ich auch über sie noch mehr erfahren. Doch man bekommt eben nur das mit, was auch Brenna und Aki wahrnehmen. Dies macht es zwar authentisch, schade fand ich es trotzdem.

Neben dem historischen Szenario spielen im Buch auch nordische Götter, alte Sagen, Magie und Fantasy-Elemente eine Rolle. Es geht um Familie, Freundschaft, Liebe, Verrat, Intrigen, Machtkämpfe und Rache. Es werden die Fragen aufgeworfen was gut und was böse ist, was richtig und was falsch. Es droht ein Krieg zwischen zwei Völkern auszubrechen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die seit Jahren in einem zerbrechlichen Frieden leben. Die Geschichte ist düster, teilweise ein wenig gruselig und auch brutal. Es gibt auch eine Liebesgeschichte, diese steht jedoch nicht primär im Vordergrund, beeinflusst aber natürlich die ein oder andere Entscheidung oder Handlungsweise.

Wer nordische Geschichten mag, in denen Götter und Magie vorkommen, wird an "Das Herz der Kriegerin" bestimmt Gefallen finden. Mich konnten die Handlung, das Szenario und die Charaktere auf jeden Fall überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2020

Lässt sich gut lesen

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Das Cover passt auf jeden Fall sehr gut zur Geschichte, zum Setting und zum Titel - mir gefällt es leider eher weniger, da ich kein Fan von Personen auf dem Cover bin.

Auch der Schreibstil hat mir ziemlich ...

Das Cover passt auf jeden Fall sehr gut zur Geschichte, zum Setting und zum Titel - mir gefällt es leider eher weniger, da ich kein Fan von Personen auf dem Cover bin.

Auch der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen, denn er ist flüssig, leicht zu lesen und durchaus abwechslungsreich, da die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Brenna und Aki geschrieben sind. So kann man sich besser in die beiden Charaktere hineinversetzen und besser verstehen, warum sie manche Entscheidungen treffen. Auch kann man so die verschiedenen Seite, auf denen sie stehen besser kennenlernen und man verliert die Gesamtsituation nicht aus dem Blick.

Anfangs war ich noch nicht so ganz überzeugt von den beiden Hauptcharaktere, aber sowohl Brenna, als auch Aki machen eine große Veränderung durch und lernen sich selbst besser kennen - das hat mir gut gefallen und besonders, dass man sie dabei beobachten konnte, wie sie nach und nach selbstsicherer wurden. Akis Teil der Geschichte fand ich ein kleines bisschen interessanter, hätte mir aber hin und wieder einfach ein bisschen mehr Hintergrundwissen über die Nebencharaktere gewünscht.

Insgesamt ein gutes Buch, dass bestimmt einigen gefallen wird, besonders denjenigen, die nordische Geschichten mögen. Mir hat das Ende wirklich gut gefallen, auch wenn es hier und da etwas zu schnell oder an anderen Stellen etwas zu langsam ging.

3,5/5 Sterne