Cover-Bild Das Faultier und die Motte
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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: arsEdition
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 32
  • Ersterscheinung: 18.09.2020
  • ISBN: 9783845834146
Emilia Dziubak

Das Faultier und die Motte

Die ungewöhnlichsten Tierfreundschaften
Thomas Weiler (Übersetzer), Emilia Dziubak (Illustrator)

Die außergewöhnlichsten Freunde im Tierreich

Was ist ein echter Freund – und wie findet man ihn? In diesem wunderschön illustrierten Bilderbuch folgen Kinder ab 3 Jahren dem Kater Homer auf dieser Suche. Homer beschließt, in die weite Welt zu ziehen, doch zunächst muss er darüber nachdenken, was ihm in einer Freundschaft am wichtigsten ist. Sich umeinander zu kümmern, selbstlos zu sein und treu? Auf seiner Reise trifft er ungewöhnliche und erstaunliche Paare: Ameisen und Blattläuse, Esel und Pferde, Clownfisch und Anemone und viele andere Kreaturen. Wird er einen Seelenverwandten finden?

Ein Freund, ein guter Freund …

Emilia Dziubak verbindet auf wunderbare Weise die Geschichte der Freundschaft mit Kuriositäten aus dem Leben von Tieren und Pflanzen. Dabei gelingt es dem Buch immer, die Sachinformationen mit der Erzählgeschichte so zu verknüpfen, dass keine Langeweile aufkommt.

  • Einzigartig schöne Illustrationen: Emilia Dziubaks Bilder unverwechselbare Zeichnungen verpacken naturalistische Details und witzige Einzelheiten, die sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Schmunzeln bringen
  • Erstes Sachwissen, kindgerecht verpackt: Was verbindet Clownfische und Anemonen, Elche und Mistkäfer, Löwen und Hyänen?
  • Lebensnahe Geschichte über Freundschaft und Zuhause: Kater Homer ist eine originelle Identifikationsfigur für Mädchen und Jungen ab 3
  • Mit Quiz: Am Ende des Buches wartet nicht nur ein kniffliges Labyrinth, sondern auch ein Test. Was für ein Freund bist du?
  • Perfektes Geschenk ab 3 Jahren: Dieses Sachbilderbuch begleitet Kinder vom Kindergarten an über Jahre hinweg

 Diese Publikation wurde gefördert vom Polnischen Buchinstitut

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2021

Lehrreiches Buch für Groß und Klein

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„Das Faultier und die Motte“ kommt auf den ersten Blick als interessantes Buch über die Tierwelt daher im Stil von Wimmelbüchern. Doch es ist so viel mehr und vermittelt auf amüsante Weise jede Menge Wissen ...

„Das Faultier und die Motte“ kommt auf den ersten Blick als interessantes Buch über die Tierwelt daher im Stil von Wimmelbüchern. Doch es ist so viel mehr und vermittelt auf amüsante Weise jede Menge Wissen über die Tierwelt. Die Zeichnungen sind einfach wundervoll und mit so viel Detailreichtum gestaltet. Zudem zieht sich eine schöne Geschichte durch das Buch über den Kater Homer, der Zuhause kleine Katzen vorfindet und so in die Welt zieht, um neue Freunde zu finden. Dabei lernt der Leser jede Menge über die Tierwelt, deren Beziehung miteinander und zur Natur. Auch erwachsene Leser werden hier so einiges dazu lernen, denn so manche Information ist wirklich außergewöhnlich und alles andere als Allgemeinwissen. Am Ende gibt es noch einen netten kleinen Test, um zu sehen, welcher Typ man selber in Bezug auf Freundschaften ist.
Ein schön gestaltetes Buch, welches jede Menge erstaunliche Informationen bietet und zudem unterhalten kann. Es ist sicherlich noch nicht so interessant für jüngere Leser, da es kein reines Geschichtenbuch ist, sondern eher ein toll aufgemachtes Fachbuch.

Veröffentlicht am 29.12.2020

Eine unerwartete Mischung aus Sach- und Erzählbuch

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„Das Faultier und die Motte: Die ungewöhnlichsten Tierfreundschaften“ von Emilia Dziubak ist im September 2020 im Verlag arsEdition erschienen und umfasst 32 Seiten. Das Lesealter wird mit 3-5 Jahren angegeben.

Kater ...

„Das Faultier und die Motte: Die ungewöhnlichsten Tierfreundschaften“ von Emilia Dziubak ist im September 2020 im Verlag arsEdition erschienen und umfasst 32 Seiten. Das Lesealter wird mit 3-5 Jahren angegeben.

Kater Homer sucht einen echten Freund und fragt sich, was denn eine gute Freundschaft ausmacht. Er überlegt genau und schließlich begibt er sich auf eine Reise in die weite Welt, um endlich einen für ihn geeigneten Freund zu finden. Dabei lernt er einige Tiere kennen, die miteinander ganz unterschiedliche und auch ungewöhnliche Beziehungen eingehen.

Auf jeweils einer Doppelseite erklärt Emilia Dziubak eine besondere Art der Freundschaft aus dem Tierreich. Dies geschieht mit einem sehr einfachen, kurzgehaltenen Sachtext und wirklich wunderschönen, detailverliebten Zeichnungen.

Emilia Dziubak hat hier eine sehr besondere Mischung aus Sach- und Erzählgeschichte entworfen, die wir so aufgrund des Titels und des Covers erst einmal nicht erwartet hatten und uns deshalb wohl zunächst auch etwas schwer damit getan haben. Letztendlich sind wir aber zu dem Schluss gekommen, dass es sich hier um einen ganz besonderen Schatz handelt, der nur leider mit dem Verhältnis von Bild und Text im Sachteil und auch dem Anspruch an die Rahmenhandlung nicht übereinstimmt.
Das angegebene Lesealter können wir auch nicht auf sich beruhen lassen, wir würden es auf „ab 6 Jahre“ setzen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 17.12.2020

Hatte wohl etwas anderes erwartet

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Ein Buch, das für Kinder ab drei empfohlen wird, also genau das perfekte Buch für meinen Sohn. Dachte ich zumindest. Nur leider passt die Altersangabe nicht wirklich. Mein Sohn war schnell gelangweilt, ...

Ein Buch, das für Kinder ab drei empfohlen wird, also genau das perfekte Buch für meinen Sohn. Dachte ich zumindest. Nur leider passt die Altersangabe nicht wirklich. Mein Sohn war schnell gelangweilt, da für ihn auch der Text nicht wirklich ansprechend war. Klar die Bilder haben ihm gefallen, denn die Illustrationen sind zauberhaft und detailreich und man kann sich in ihnen verlieren. Doch der Text selbst ist für mich nicht richtig kindgerecht. Für die kleinen Zuhörer war er stellenweise zu schwierig, für die großen Kinder ist er dann doch zu einfach mit zu wenig Hintergrundinformationen, ich höre hier schon die ganzen Rückfragen, die Kinder mal schnell haben.
Andererseits kann man in diesem Kindersachbuch noch jede Menge lernen, auch als Erwachsener. So gibt es Tierverbindungen, die man kennt, wie Clownfisch und Seeanemone. Doch auch viele weitere mir unbekannte Verbindungen, die äußerst faszinierend sind. Sehr hat mir auch der Kater Homer gefallen, der uns die Verbindungen vorstellt und dabei auf der Suche nach seinem perfekten Partner ist. Diese kleine Geschichte hat meinem Sohn gefallen, doch der Rest war für ihn leider nicht passend. Er hat nach der ersten Seite mit den Paaren die Lust am Text verloren und wir haben nur die Bilder betrachtet. Vielleicht versuchen wir es in ein, zwei Jahren erneut und das Buch gefällt ihm dann besser.

So kann ich dieses wundervoll illustrierte Buch nur mit drei Sternen bewerten.

Veröffentlicht am 03.12.2020

3,5*: Interessantes Sachbuch mit wunderschönen Illustrationen – leider nur bedingt für die Zielgruppe (3+) geeignet !

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Inhalt

In diesem Buch stehen Symbiosen und Freundschaften im Tierreich im Mittelpunkt – eingerahmt von einer kleinen Geschichte um einen unzufriedenen Kater auf Wanderschaft.

Übersicht

Einzelband oder ...

Inhalt

In diesem Buch stehen Symbiosen und Freundschaften im Tierreich im Mittelpunkt – eingerahmt von einer kleinen Geschichte um einen unzufriedenen Kater auf Wanderschaft.

Übersicht

Einzelband oder Reihe: Einzelband
Altersempfehlung: 3+
Erzählweise: Ich-Erzähler, Sachbuchstil, Präsens
Tiere im Buch: + Im Buch werden keine Tiere verletzt oder getötet. Lediglich die Strategien der Beutegreifer werden kurz erläutert. Mich freut es übrigens sehr, dass in diesem Buch einmal keine Katze alleine gehalten wird – so muss das sein, da Katzen in Einzelhaltung unglücklich sind.
Triggerwarnung: -

Warum dieses Buch?

Ich liebe die Illustrationen von Emilia Dziubak, deshalb lasse ich mir auch keine ihrer Neuerscheinungen entgehen!

Meine Meinung

Geschichte / Inhalt (3 Lilien)

„PISTOLENKREBS und GRUNDEL – Die Grundel (ein Fisch) beschützt den Krebs. Der baut dafür die
gemeinsame Höhle.“ E-Book, Seite 4

Bei „Das Faultier und die Motte“ handelt es sich um ein bedingt kindgerechtes Sachbuch über das Tierreich, durch das ein Kater führt. Kleinen Kindern wird es sicher gefallen, die niedliche Katze auf jeder Seite zu suchen und durchs Buch zu begleiten. Thematisch stehen Symbiosen, die Liebe zwischen verschiedenen Tierarten (z. B. Esel und Pferd) und „Freundschaften“ (Zusammenarbeit) im Tierreich im Mittelpunkt. Beschrieben werden bekannte Symbiosen wie die Seeanemone und der Clownfisch, die Orchidee und der Pilz und der Kapuzineraffe und der Feigenbaum. Für Kinder wird jedoch das meiste neu sein – und auch ich konnte noch einiges dazulernen! Wusstet ihr zum Beispiel, dass die Nyala-Antilope und der Pavian zusammenarbeiten, indem sie gegenseitig auf ihre Warnrufe hören? Kindern, die sich für Tiere, Biologie und die Natur interessieren (also so gut wie alle Kinder!) wird es Spaß machen, die verschiedenen Tierfreundschaften in diesem Buch zu entdecken. Auch die Botschaft am Ende, dass es zu Hause, wo man geliebt wird, doch am schönsten ist, hat mir sehr gut gefallen. Am Schluss gibt es noch einen Psycho-Test, mit dem man herausfinden kann, welcher Freundschaftstyp man ist, und ein Labyrinth, das zum Mitmachen animiert.

Ganz so begeistert wie von den anderen Büchern der Autorin, in denen meist herzerwärmende fiktive Geschichten erzählt werden, bin ich von diesem Sachbuch allerdings leider nicht. Das liegt daran, dass es auch Schwächen hat. Mein größter Kritikpunkt ist die schwierige Altersempfehlung. Einerseits soll das Buch für Kinder ab 3 Jahren geeignet sein, dafür ist der Text aber teilweise zu nüchtern, zu schwer verständlich und vermutlich auch nicht interessant genug. Der Psycho-Test mit seinen vielen Antwortmöglichkeiten scheint sich hingegen an Schulkinder zu richten. Andererseits sind die Informationen für ältere Kinder schon wieder zu oberflächlich und das Labyrinth viel zu leicht. Generell finde ich, dass das Buch vieles zu schnell und oberflächlich behandelt. Ich bin mir nicht sicher, ob da wirklich Begeisterung und Interesse geweckt werden können. Ich hätte es besser gefunden, sich hier auf weniger Aspekte zu konzentrieren und dafür mehr in die Tiefe zu gehen (z. B. mehr Bilder zu einer Symbiose). Insgesamt scheint das Buch für keine Altersgruppe so richtig geeignet zu sein, was ich schade finde. Die Idee, dass man mit dem Buch aufwächst, sich zuerst die Bilder anschaut und erst später mit dem Text beschäftigt, wie in manchen Rezensionen vorgeschlagen wurde, finde ich nicht schlecht. Das kann funktionieren.

Allerdings gibt es meiner Meinung nach bessere Sachbücher für kleine Kinder. Hier kann ich zum Beispiel meine letzte Lektüre, „Wenn es Winter wird im Wald“ von Marion Dane Bauer, wärmstens empfehlen. Dort werden Sachinformationen geschickt in eine herzerwärmende Geschichte eingebettet.

Schreibstil (3 Lilien)

„RAUPE DES AMEISENBLÄULINGS und AMEISE – Die Raupe des Ameisenbläulings lockt mit einem süßen Nektar Ameisen an und sondert eine Substanz ab, die die natürliche Aggressivität der Ameisen senkt. Die Ameisen halten die Raupe dadurch für eine Ameisenlarve, füttern sie und ziehen sie groß.“ E-Book, Seite 13

Der Schreibstil an sich hat mir trotz seiner Schwächen (siehe „Inhalt“) nicht schlecht gefallen. Die Bilder sind mit Nummern versehen, die dazu gehörende Erklärung findet sich in „Fußnoten“, also gesammelt in einem Textfeld, wodurch viel Platz für die Illustrationen bleibt. Die Informationen sind kurz und knapp, meist auch leicht verständlich. Fachbegriffe (wie z. B. Bestäubung) werden in einem eigenen Feld erklärt, manchmal sind jedoch trotzdem noch zusätzliche Erklärungen von den Vorlesenden nötig (Woher sollen Kinder zum Beispiel wissen, was der „Stempel“ einer Pflanze ist?).

Figuren (4 Lilien)

Homer ist ein süßer, sympathischer Protagonist, der meiner Meinung nach als Begleitung durch das Buch sehr gut gewählt wurde. In die Tiefe konnte bei der Figurenzeichnung aufgrund seiner kleinen Rolle verständlicherweise aber leider nicht gegangen werden.

Illustrationen (5 Lilien ♥)

Auch dieses Mal überzeugt Emilia Dziubak mit wunderschönen, kunstvollen Illustrationen. Dieses Mal sind ihre gemalten Bilder allerdings nicht so fantasievoll wie gewöhnt, sondern bis auf kleine Details sehr naturnah gehalten. Das nächste Buch der Autorin werde ich mir alleine wegen der Illustrationen sicher wieder nicht entgehen lassen!

Geschlechterrollen (5 Lilien)

Dieses Buch ist (auch aufgrund des tierischen Inhalts) vollkommen frei von Geschlechterstereotypen und klischeehaften Geschlechterrollen.

Mein Fazit

Bei „Das Faultier und die Motte“ handelt es sich um ein bedingt kindgerechtes Sachbuch über das Tierreich, durch das ein Kater führt. Begeistert haben mich auch dieses Mal wieder die wunderschönen, kunstvollen Illustrationen, doch der interessante, aber auch oberflächliche Inhalt und der nüchterne, nicht immer leicht verständliche Schreibstil lassen mich zwiespältig zurück. Die größte Schwäche des Buches ist, dass es für keine Altersgruppe so richtig geeignet ist. Deshalb ist „Das Faultier und die Motte“ sicher nicht das beste Buch der Autorin (ich empfehle hier eher „Linas Reise ins Land Glück“ und „Als Larson das Glück wiederfand“), und es gibt meiner Meinung nach bessere Sachbücher für kleine Kinder. Hier kann ich euch zum Beispiel meine letzte Kinder-Lektüre, „Wenn es Winter wird im Wald“ von Marion Dane Bauer, wärmstens ans Herz legen. Dort werden Sachinformationen geschickt in eine herzerwärmende Geschichte eingebettet. Das nächste Buch der Autorin werde ich mir trotzdem (alleine schon aufgrund der wunderschönen Illustrationen!) wieder nicht entgehen lassen!

Bewertung

Idee: 5 Lilien ♥
Geschichte / Inhalt: 3 Lilien
Ausführung: 3 Lilien
Schreibstil: 3 Lilien
Figuren: 4 Lilien
Illustrationen: 5 Lilien ♥
Rollenbilder: 5 Lilien

Insgesamt:

❀❀❀,5 Lilien

Dieses Buch erhält von mir dreieinhalb Lilien!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2020

♥ Eine kleine Geschichte mit Tierwissen & unvergleichbaren Illustrationen! ♥

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Klappentext:
Was ist ein echter Freund – und wie findet man ihn? In diesem wunderschön illustrierten Bilderbuch folgen Kinder ab 3 Jahren dem Kater Homer auf dieser Suche. Homer beschließt, in die weite ...

Klappentext:
Was ist ein echter Freund – und wie findet man ihn? In diesem wunderschön illustrierten Bilderbuch folgen Kinder ab 3 Jahren dem Kater Homer auf dieser Suche. Homer beschließt, in die weite Welt zu ziehen, doch zunächst muss er darüber nachdenken, was ihm in einer Freundschaft am wichtigsten ist. Sich umeinander zu kümmern, selbstlos zu sein und treu? Auf seiner Reise trifft er ungewöhnliche und erstaunliche Paare: Ameisen und Blattläuse, Esel und Pferde, Clownfisch und Anemone und viele andere Kreaturen. Wird er einen Seelenverwandten finden?

Autorin und Illustratorin:
Emilia Dziubak, 1982 geboren, studierte Grafikdesign an der Kunsthochschule in Posen, Polen. Seit 2010 arbeitet sie als freie Illustratorin. Das von ihr illustrierte Bilderbuch von Przemyslaw Wechterowicz, „Komm in meine Arme!“, wurde von der Internationalen Jugendbibliothek für den White Ravens Katalog ausgewählt, 2014 erhielt sie dafür den Warschauer Literaturpreis.

Übersetzer:
Thomas Weiler wurde 1978 im Schwarzwald geboren. Nach Abschluss seines Übersetzerstudiums in Leipzig, Berlin und Sankt-Petersburg begann er 2007 seine freie Tätigkeit als Übersetzer aus dem Russischen, Polnischen und Belarussischen. Und das sehr erfolgreich: 2017 erhielt der Titel "Bienen" von Piotr Socha den Deutschen Jugendliteraturpreis. Seither folgten einige Nominierungen und viele weitere Publikationen im Bereich Belletristik und Kinderliteratur sowie von Texten für diverse Zeitschriften. Thomas Weiler lebt mit seiner Familie auf dem Pleißenhof in Markkleeberg bei Leipzig.


Bewertung:
Das Cover ist ein dickes WOW! Was für ein Anblick ... es wirkt schon auf dem ersten Blick etwas wie ein Sachbuch, durch die verschiedenen Tieraufteilungen. Der Klappentext hat mich ebenfalls sehr neugierig gemacht. Der Titel ist etwas irreführend, wenn man es wortgetreu auf die Geschichte bezieht. Jedoch nehme ich an, es soll philosophisch gemeint sein, zu den vielen Tierarten und ihre Beziehungen zueinander. Das wird aber nicht von jedem so verstanden, nicht jeder kann zwischen den Zeilen lesen. Ich habe es nach dem Lesen auch erstmal nicht verstanden, aber anders gelesen und interpretiert, passt es.

Kater Homer begibt sich auf die Reise nach einem besten Freund, jemanden, der ihn versteht, da er sich Zuhause missverstanden fühlt. Die Tiere und ihre Freundschaft zueinander stellt Homer knapp in einem Satz vor. Er ist sozusagen der Reiseführer für uns Leser. Es werden immer zwei Tiere als "ideales" Paar der Sache vorgestellt. So lernen wir die verschiedensten Tiere und ihre Eigenschaften kennen. Homer erzählt hier nur über die Erdbewohner, er spricht nicht mit ihnen - es entwickelt sich keine Geschichte mit den Tieren. Die Tiere dienen nur als reine Wissensobjekte, um über sie zu lernen.

Am Ende der Tierreise geht Homer wieder nach Hause und entdeckt, dass sein Herrchen ihn und seine Bedürfnisse nicht vergessen hat.

Am Ende der gesamten Reise gibt es noch ein Freundschafts-Quiz für die Kinder, um herauszufinden, welcher Freundschaftstyp sie sind. Dabei sind die typen in der Auflösung auch toll und kindgerecht dargelegt. Danach gibt es noch ein kleines Irrrätsel, dass die Kinder lösen können. Ein Pistolenkrebs hat sich unter der erde verirrt und die Kinder sollen mit ihm den richtigen weg raus finden.

Es ist ein ungewöhnliches Kinderbuch, dass eine Geschichte beinhaltet, und innerhalb dieser Geschichte, Tierwissen eingebaut wird. Also 2 in 1 sozusagen. Das macht das Buch so besonders. Die Kinder bekommen einen kleinen Einblick in die Tierwelt. Die Illustrationen sind atemberaubend schön ...!!! Ein Traum! Der Erzählstil ist leicht poetisch und nicht sehr kinderleicht geschrieben.


Fazit:
Ein wunderbares Geschichts-Wissens-Buch mit eindrucksvollen Illustrationen! Da macht alleine das Anschauen der Bilder unheimlich Spaß. Ich würde es sogar als reines Bilderbuch lesen. Wieder ein Volltreffer vom Verlag! Ich verstehe aber auch die negative Kritik der Leser, es ist schon ein ungewöhnliches Buch, in vielerlei Hinsicht.

Ich weiß nicht, ob die Erzählart für 3-jährige geeignet ist ... ich denke schon, dass es etwas schwierig zu begreifen ist, in diesem Alter. Während des Vorlesens sollte der Vorleser auch dem Kind verständlich erklären, worum es geht. Für ältere Kinder ist es jedoch wirklich ein super Wissensbuch mit einer eingespielten Geschichten. Solche Bücher sind jedoch in Printversion besser geeignet als als Ebook.



Vielen ♥lichen Dank an das netgalley-Team und dem Verlag! Ich bin wiedermal begeistert!



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