Cover-Bild Light Up the Sky

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 31.01.2020
  • ISBN: 9783736311657
Emma Scott

Light Up the Sky

Inka Marter (Übersetzer)

Ich werde nie wieder zulassen, dass ein Mann mein Herz bricht.
Nie wieder lieben, ohne mir sicher zu sein, dass diese Liebe mit ganzer Seele erwidert wird.

Nach allem, was mit Connor und Weston geschehen ist, war ich fest entschlossen, mich daran zu halten und mein Herz zu schützen. Doch dann kehrte er zurück, und mein Schwur wurde sein Versprechen. Er hielt mein Herz ehrfürchtig in seinen Händen, er liebte mich so aufrichtig und wahrhaftig, dass ich wusste, ich würde in hundert Leben nie wieder so etwas fühlen. Es war real - bis zu dem Moment, als all die Lügen ans Licht kamen ...

"Mir fehlen die Worte, um die Schönheit dieser Geschichte zu beschreiben!" A LITERARY PERSUAL

Abschlussband des BEAUTIFUL-HEARTS-Duetts

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2020

ICH BIN SOWAS VON VERLIEBT!

1

„Sie müssen für sich kämpfen, damit die Liebe, die Sie für sie empfinden, eine Chance hat.“ (S. 115)

KLAPPENTEXT
Ich werde nie wieder zulassen, dass ein Mann mein Herz bricht.
Nie wieder lieben, ohne ...

„Sie müssen für sich kämpfen, damit die Liebe, die Sie für sie empfinden, eine Chance hat.“ (S. 115)

KLAPPENTEXT
Ich werde nie wieder zulassen, dass ein Mann mein Herz bricht.
Nie wieder lieben, ohne mir sicher zu sein, dass diese Liebe mit ganzer Seele erwidert wird.

Nach allem, was mit Connor und Weston geschehen ist, war ich fest entschlossen, mich daran zu halten und mein Herz zu schützen. Doch dann kehrte er zurück, und mein Schwur wurde sein Versprechen. Er hielt mein Herz ehrfürchtig in seinen Händen, er liebte mich so aufrichtig und wahrhaftig, dass ich wusste, ich würde in hundert Leben nie wieder so etwas fühlen. Es war real - bis zu dem Moment, als all die Lügen ans Licht kamen ...

MEINUNG
Wow, einfach nur Wow. Dieses Buch ist der Wahnsinn! In einem Rutsch habe ich die Geschichte gelesen, was sag ich da, ich habe sie inhaliert. Der gigantische Schreibstil zog mir den Boden unter den Füßen weg. Jedes Wort sog ich auf wie ein Schwamm. Ich war wie im Rausch, die Seiten flogen an mir vorbei. Wie kann ein einzelner Mensch so etwas wundervolles auf Papier bringen? Die Worte stehen in so einer Harmonie zueinander; sie sind wahre Poesie. Manchmal las ich Sätze zweimal, weil sie so wunderschön klingen. Emma Scott hat einen eigenen  poetischen Schreibstil, in den ich mich jedes Mal aufs neue verliebe.
Auf der einen Seite wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Aber auf der anderen sollte diese Geschichte nicht enden. 400 Seiten geballte Emotionen, Tiefgang und Liebe. Mit jeder Seite verlor ich mein Herz mehr an die Charaktere, vor allem an Weston.
 
Weston, oh Weston. Ich bin verliebt. Nachdem ich den zweiten Teil von „All In“ las, hätte ich niemals gedacht, dass die Autorin einen weiteren Charakter erschaffen kann, der Theo das Wasser reichen kann. Und dann kam Weston um die Ecke. Schon in „Bring Down The Stars“ war ich fasziniert von seiner Art. Harte Schale, weicher Kern bekommt eine ganz neue Bedeutung bei ihm. Seine Wandlung im Laufe der Geschichte rührte mich und ich verliebte mich mehr in ihn. Seinen Kampfgeist und Mut bewunderte ich. Mein Herz schmolz bei seinen Worten.
 
Autumn gefällt mir in diesem Teil noch besser als im vorigen. Mut und Stärke zeichnen sie.Sie ist für Weston da, als er am Abgrund stand. Sie streckte ihre Hand aus und wusste nicht, ob er sie mit runterzog.
Weston und Autumn - Autumn und Weston – die beide sind Poesie. Bei ihrer Liebesgeschichte ist regelrecht mein Herz geschmolzen. Die beiden passen perfekt zusammen.

„Mehr. Das war ein Wort. Da war mehr zwischen Weston und mir. Mehr Gefühle, die keinen Sinn ergaben, mehr Elektrizität, mehr Feuerwerk und mehr Verlangen. Reines, ungefiltertes Verlangen.“ (S. 63)
 
Connor ist eher im Hintergrund, aber auch seine Geschichte berührte mich. Seine Handlungen sind absolut nachvollziehbar, obwohl ich sie nicht gutheiße. Auch er findet sein Happy End, was mich mit Stolz erfüllte. Die Freundschaft zwischen Weston und ihn ist schwer in Worten zu beschreiben. Auch sie gehen durch Tiefen und Höhen, aber das Band der Freundschaft ist immer da; ihre Verbindung immer spürbar.
 
Die Geschichte ist so viel mehr als eine einfache Geschichte. Sie ist voller Hoffnungen, Leid, Freundschaften, Mut und Liebe. Sie zeigt uns, dass es nach jedem Hoch ein Tief kommt. Selbst in der tiefsten Dunkelheit kann ein kleines Licht leuchten. Wir sollten lernen unser Schicksal anzunehmen und nicht ständig der Vergangenheit nachtrauern. Mit Zuversicht sollten wir draus lernen und nach vorne blicken.
Nachdem ich „Light Up The Sky“ beendete, musste ich mir nochmal die ersten Worte der Autorin zu Beginn durchlesen. Nun ergibt sie so viel Sinn und ich sehe die Geschichte mit ganz anderen Augen. Ich konnte regelrecht spüren, mit viel Liebe und Hingabe die Autorin dieses Buch schrieb.
 
Die Gedichte sind wieder traumhaft. Am liebsten würde ich sie alle auf einem Zettel schreiben und in meiner Wohnung verteilen. Emma Scott ist wirklich talentiert und rührte mich mehrmals zu Tränen.
Dieses Buch besteht nicht einfach nur aus Buchstaben, sonder aus pure Gefühlen. Sie leuchten durch die Seiten und wärmen mein Herz. Ich fühlte die tiefe Verbundenheit zwischen Connor und Weston, die unendliche Liebe zwischen Autumnn und Weston.

Ach und noch ein paar kurze Worte zum Cover: es ist traumhaft, so wie das vom ersten Band. Der Lyxverlag hat sich mal wieder selbst übertroffen. Ich bin verliebt in die Geschichte, die Charaktere und das Cover.

FAZIT
Als ich das Buch beendete, dachte ich mir, ich würde es gerne nochmal von vorne lesen und all die Emotionen spüren. Es ist ein Meisterwerk und hat den vorigen Band nochmal übertroffen. Emma Scott ist in Höchstform.
„Light Up The Sky“ verdient mehr als 5/5 Sterne! Diese Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingen und ich empfehle sie wirklich jeden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2020

Grandioser Abschluss

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Nachdem mich Band 1 wahnsinnig begeistert hat und mich am Boden zerstört zurück gelassen hat, war ich unfassbar froh, als ich endlich die Fortsetzung beginnen konnte. Kurze Zeit später hatte ich den Band ...

Nachdem mich Band 1 wahnsinnig begeistert hat und mich am Boden zerstört zurück gelassen hat, war ich unfassbar froh, als ich endlich die Fortsetzung beginnen konnte. Kurze Zeit später hatte ich den Band durch und was soll ich sagen? Ich bin ein absoluter Fan von Emma Scotts Werken!
In der Fortsetzung geht es nicht mehr so intensiv um die Dreiecksbeziehung zwischen Weston, Connor und Autumn. Viel mehr stehen nun die Erlebnisse der beiden Männer im Vordergrund.
Weston und Connor haben sich ja für die Army verpflichtet und dort einiges wirklich schreckliches erlebt. Die beiden haben dem Tod ins Auge gesehen und zahlreiche schwerwiegende seelische und physische Wunden erlitten.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Autumns und Westons erzählt, was ich ja bereits im ersten Band schon richtig gerne mochte. Connor steht diesmal eher im Hintergrund.
Emma Scott schafft es, dass die gesamte Geschichte so verdammt emotional war, dass ich wirklich enorm mitgelitten und auch einige Tränen verdrückt habe.
Ihr Schreibstil ist wie schon zuvor immer sehr poetisch und lässt alles realistisch erscheinen, sodass man eine Bindung zu den Charakteren aufbauen und sie richtig fest ins Herz schließen kann. Man fliegt nur so durch ihre Bücher, da sie spannend, realitätsnah und so wunderschön und gleichzeitig wahnsinnig herzzerreißend sind. Ich bewundere diese Frau so sehr für ihre Wortgewalt und ihre Art, die Leser emotional so mitzureißen.
Die Poetry Texte haben mir richtig gut gefallen, obwohl ich eigentlich eher weniger Fan von deutschen Gedichten bin.
Die Freundschaft zwischen Connor und Weston hat mich wirklich beeindruckt, denn auch wenn die beiden richtig heftige Sachen durchgemacht haben und sich vielleicht ein wenig aus den Augen verlieren, so hat man dennoch durchweg gespürt, wie viel sie dem anderen bedeuten.
Weston habe ich sowieso tief ins Herz geschlossen, da man wirklich sieht, dass sein bester Freund seine größte Priorität hat und immer haben wird. Außerdem finde ich seine emotionale Art, die er nach außen hin nicht preisgibt sehr sympathisch.
Connors Verhalten konnte ich durchaus auch nachvollziehen, aber in mancher Hinsicht hätte ich ihn gerne wachgerüttelt.
Autumn wirkte in diesem Band noch stärker und mutiger als bisher und sie hat richtig für sich und ihre Wünsche gekämpft.
Insgesamt gab es einige Handlungsverläufe, die ich bereits erahnt habe, was dem ganzen aber dennoch nicht wirklich geschadet hat, da es trotzdem durchweg spannend zu lesen war. Es gab aber auch den ein oder anderen Aspekt, der mich unvorbereitet getroffen hat und mich auch ziemlich sprachlos gemacht hat (ich sag nur Connor).
Mir hat es richtig gut gefallen, das die Handlung ohne komplett überflüssiges Drama auskommt und das alles ziemlich realistisch wirkte. Natürlich gab es einige Dinge, bei denen ich den Kopf schütteln musste, aber so ist das schließlich fast immer.

Fazit:

Ein Abschluss, der mich auf so viele Weisen berühren konnte. Es geht um so viel mehr als eine Liebesgeschichte, denn es geht um tiefe seelische Wunden, Freundschaft, Träume und auch Ängste.
Die Charaktere gehen durch Höhen und Tiefen, so wie im echten Leben, wodurch die Geschichte so realitätsnah wird. Emma Scott kann Gefühle so deutlich vermitteln, wie kein anderer. Ihre Wörter sind so gewaltig und so viel mehr als bloß Wörter!
Der Abschluss war rund und schlüssig, aber hier hat mir ein wenig das "Zusammenkommen" aller Protagonisten gefehlt. Insgesamt hat mir Band 1 ein klitzekleines bisschen besser gefallen, aber ich habe definitiv beide Bände wahnsinnig geliebt.
Auch die Gedichte waren definitiv lesenswert und ich hatte so viel Spaß beim Lesen dieser Bücher!
Von mir gibt es 4,5 von 5 Sterne und eine klare Empfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2020

Grandioser zweiter Teil und Abschluss des Duetts!

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VORSICHT! Diese Rezension wird Spoiler zum Ende von Bring down the Stars enthalten und den Cliffhanger auflösen. Allerdings thematisiere ich inhaltlich nur das, was bereits in der Leseprobe von Light up ...

VORSICHT! Diese Rezension wird Spoiler zum Ende von Bring down the Stars enthalten und den Cliffhanger auflösen. Allerdings thematisiere ich inhaltlich nur das, was bereits in der Leseprobe von Light up the Sky zu lesen ist!

Wie fange ich am Besten an? Ich denke, es gibt keine passenden Worte, um dieses Buch zu beschreiben. Ehrlich nicht. Nach Bring down the Stars hatte ich ja große Hoffnungen in Light up the Sky gesetzt, doch ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich so unfassbar begeistert sein würde. Noch nie hat mich ein New Adult-Buch emotional so mitgerissen, noch nie habe ich eins so schnell gelesen – in einem Rutsch durch, innerhalb weniger Stunden. Wie ihr seht: ich bin total begeistert. Und das hat mehrere Gründe.
Nach den schockierenden Ereignissen am Ende von Bring down the Stars kehren Connor und Weston nach Hause zurück. Connor ist traumatisiert von seinem Kriegseinsatz, Weston schwer verletzt. Beide müssen das Geschehene verarbeiten, wieder gesund werden, heilen und das ist, wo Light up the Sky richtig beginnt. Man erlebt, wie Autumn von allem erfährt, wie es gesundheitlich um die Beiden steht, wie die Familien mit alledem umgehen. Man leidet mit, Leserherzen werden gebrochen, das Buch beginnt in einer sehr, sehr düsteren Zeit für alle Charaktere. Und gleichzeitig ist das einer der Gründe, warum ich Light up the Sky so sehr liebe: alles ist realistisch dargestellt. Sowohl die medizinischen Aspekte der Geschichte, die Abläufe, vor allem aber die Gefühle der Charaktere. Jeder einzelne von ihnen muss darum kämpfen, wieder ins Leben zurückzufinden. Jeder geht anders mit diesem Trauma um und ich spreche hier nicht nur von Connor und Weston, sondern auch von Autumn und den Angehörigen der Beiden. Für alle ist es eine sehr schwere Zeit. Manche sind hysterisch, andere stoßen alle von sich weg, insgesamt ist dieser ganze Prozess sehr authentisch und, WOAH, das hat mich wirklich umgehauen. Ich war mitten in der Geschichte. Ich bewundere Emma Scott dafür, dass sie es geschafft hat, diese Geschichte auf eine ganz besondere Art und Weise in Worte zu fassen.

Aus diesem Grund war Light up the Sky eins der emotionalsten Bücher, die ich bis dato gelesen habe. Ich konnte es nicht weglegen und habe bis mitten in der Nacht gelesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Alle Charaktere haben sich in dem Buch weiterentwickelt, inwiefern kann ich aber ohne Spoiler nicht sagen, da es einfach sehr mit der Handlung verknüpft ist. Nur eins: wie auch in Teil 1 liebe ich Weston einfach! Noch nie habe ich besondere Stellen in Büchern markiert, doch in Light up the Sky finden sich jetzt vier Einmerker für ganz besondere Stellen, die vor allem mit Weston zu tun haben.

Emma Scotts Schreibstil ist wie gewohnt wundervoll. Sie findet in den richtigen Momenten die passenden Wörter, um den Leser zu packen. Noch mehr: in Light up the Sky ist er an manchen Stellen richtig poetisch und das hat die ganze Geschichte einfach nur wunderbar unterstützt.

Zwei winzig kleine Kritikpunkte habe ich dennoch: in Teil 1 habe ich ja kritisiert, dass Connor für mich ein sehr eindimensionaler Charakter und für mich einfach nicht richtig greifbar ist. Das hat sich in Teil 2 zwar ein gutes Stück verbessert, allerdings war auch hier noch Luft nach oben. Nichtsdestotrotz fand ich auch seinen Handlungsstrang sehr gelungen.

Kritikpunkt Nummer zwei ist, dass ich finde, dass das Ende etwas zu lang ist. Es gibt einen Punkt im Buch, an dem eigentlich alle Konflikte gelöst sind und man es gut hätte abrunden können. Stattdessen folgen noch viele Ausführungen, wie die Zukunft für die verschiedenen Charaktere aussieht und an dieser Stelle hätte ich mir ein etwas offeneres Ende gewünscht, damit der Leser sich selbst die Zukunft ausmalen kann.

Diese beiden Kritikpunkte tun aber meiner Begeisterung keinen Abbruch. Für mich ist diese Geschichte einfach besonders. In Light up the Sky wird Stärke und Hoffnung an dunklen Orten gefunden, man lernt, wie es ist loszulassen, weiterzumachen, zu sich selbst zu finden und für seine Träume zu kämpfen. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, gemeinsam mit den Charakteren zu heilen. Mein Herz, das am Ende von Bring down the Stars gebrochen wurde, wurde in Light up the Sky wieder zusammengesetzt.

Fazit: Was für ein Buch! Eine höchst emotionale Geschichte, die aufgrund der tollen Erzählweise und der Authentizität in der Handlung glänzt. Light up the Sky wird einen nicht mehr so schnell loslassen. Ich vergebe 5/5 Sterne, bin absolut begeistert und spreche eine RIESIGE Leseempfehlung aus!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2020

Emotionaler Abschluss der Dilogie

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Cover
Das Cover finde ich wieder unglaublich schön und ist für mich ein absoluter Hingucker. Es passt von der Gestaltung natürlich sehr gut zum ersten Band, hat jedoch jetzt einen dunklen roten Ton. Die ...

Cover
Das Cover finde ich wieder unglaublich schön und ist für mich ein absoluter Hingucker. Es passt von der Gestaltung natürlich sehr gut zum ersten Band, hat jedoch jetzt einen dunklen roten Ton. Die Bücher sehen nicht nur zusammen wunderschön aus, sondern auch einzeln.
Schreibstil
Ich weiß gar nicht mehr was ich zum Schreibstil von Emma Scott sagen soll. Ich finde ihn einfach unglaublich schön, so poetisch, gefühlvoll und besonders. Ihre Worte fesseln einen, ziehen einen in ihren Bann und wecken die verschiedensten Gefühle in einem. Dazu hat man einen so angenehmen Lesefluss und kommt hervorragend durch die Seiten. Man verliert sich in ihren Worten und merkt gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Autumn und von Weston, wodurch man einen sehr guten Einblick in die Gefühle und Gedanken von beiden Protagonisten bekommt. Lediglich der Prolog ist aus der Sicht von Connor.
Meine Meinung
Der zweite Band knüpft sofort an den ersten an und langsam fügen sich die Puzzleteile über das was am Ende von Band eins passiert ist, zusammen. Dieser Anfang war schon unglaublich emotional und mitreißend. Was Connor und Weston erlebt haben, hat sehr starke Auswirkungen auf sie, sowohl physisch als auch psychisch. Sie müssen nun beide lernen mit dem was sie erlebt haben, umzugehen.
Weston hat ein besonders schweres Schicksal getroffen und er hat meinen vollsten Respekt dafür, wie er alles stemmt. Zu Anfang trifft ihn alles noch sehr und er braucht Zeit für sich, stößt die Leute, die ihn lieben, von sich. Er ist am Ende, gebrochen und auch verbittert. Doch die Wandlung, die er dann durch macht ist einfach nur bemerkenswert. Weston entwickelt sich zu einem ganz anderen Menschen, einen, der seine Vergangenheit hinter sich lässt und stärker denn je wird. Seine Entwicklung war für mich sehr emotional und berührend.
Autumn hat sich für mich in diesem Band auch von einer anderen Seite gezeigt. Ich fand sie weniger naiv und definitiv stärker. Sie hat herausgefunden für was ihr Herz schlägt und was sie in Zukunft erreichen will. Ich konnte außerdem wieder sehr mit ihr mitfühlen und ihren Schmerz spüren. Zudem war es ganz wundervoll, wie sie für Weston da war.
Connor ist in diesem Band nicht sehr präsent und das war auch mein Problem mit seinem Charakter. Aus Schuldgefühlen oder welchen Gründen auch immer, lässt er seinen besten Freund zurück und lebt sein Leben. Natürlich hat auch ihn der Krieg sehr zugesetzt und seine Spuren hinterlassen und ich kann absolut nachvollziehen, dass er vielleicht etwas Abstand braucht. Nichtsdestotrotz hat er Weston im Stich gelassen und sehr verletzt. Ich fand ihn aufgrund seines Verhaltens schon im ersten Band nicht besonders sympathisch und das wurde in diesem auch nicht besser. Auch die Entwicklung zum Ende hin hat das für mich nicht geändert.
Die Liebesgeschichte von Weston und Autumn war für mich am Anfang noch sehr schön. Die beiden gehören für mich definitiv zusammen und geben letztendlich auch ein schönes Paar zusammen ab. Es gibt einige sehr emotionale Szenen, viel Kribbeln und Gefühl. Dennoch muss ich zugeben, dass der Zauber der beiden bei mir irgendwann ab der Hälfte verloren gegangen ist. Ich kann leider nicht wirklich sagen woran es lag, aber das Besondere verflog irgendwann einfach.
Das Ende bietet dann nochmal einige Enthüllungen, die ich mir zwar irgendwann selbst schon zusammengereimt habe, die aber dennoch überraschend sind und insgesamt dann doch ein schönes Ende für alle Charaktere bildet.
Fazit
Insgesamt hat mir Light up the sky aber sehr gut gefallen. Die allgemeine Handlung ist definitiv gefühlvoll, emotionsgeladen und herzzerreißend, doch die Liebesgeschichte hätte davon letzten Endes mehr gebraucht. Nichtsdestotrotz war die Dilogie für mich wieder ein ganz wundervolles Leseerlebnis und eine absolute Empfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2020

Etwas ruhiger, dennoch wunderschön

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Endlich geht es weiter mit der „Beautiful Hearts“-Reihe von Emma Scott. Nachdem der erste Band mit einem sehr fiesen Cliffhanger endete und ich das schlimmste befürchtete, musste ich mich sofort nach Erhalt ...

Endlich geht es weiter mit der „Beautiful Hearts“-Reihe von Emma Scott. Nachdem der erste Band mit einem sehr fiesen Cliffhanger endete und ich das schlimmste befürchtete, musste ich mich sofort nach Erhalt des Buches darauf stürzen.
Obwohl der erste Band schon etwas her ist, war ich schon nach den ersten Seiten wieder mitten in die Geschichte eingetaucht und wollte das Buch immer nur ungern beiseitelegen. Denn Emma Scott schreibt nicht nur unfassbar fesselnd, sondern gibt die Geschichte auf eine sehr schöne poetische Weise wieder. All die schönen Gedichte und Weisheiten berührten mich sehr und ich musste mir fast alles rausschreiben. Emma Scott hat einfach einen wunderschönen und emotionalen Schreibstil. Man hängt sehr an ihren Worten und muss auch im Nachhinein noch über jedes einzelne Wort nachdenken.
Die Dreiecksbeziehung aus dem ersten Band verschwindet immer mehr in den Hintergrund, vielmehr stehen nun die Erlebnisse der beiden jungen Männer im Vordergrund. Ich finde es bemerkenswert, wie sehr sich Emma Scott mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, denn einfach ist es in keinem Fall. Sie beschäftigt sich nicht nur mit den nach außen hin sichtbaren Verletzungen, sondern auch die im Inneren eines Menschen. Ich fand das so wichtig und gut, denn meist sind die inneren – psychischen – Verletzungen schwerwiegender als diejenigen, die man auf den ersten Blick sieht. Jedoch wird das leider oft verdrängt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Wes‘ und Autumns Perspektive geschrieben. Es ist sehr schön zu sehen, wie und wohin sich einzelne Protagonisten, aber auch deren Beziehungen untereinander entwickeln. Das ein oder andere habe ich bereits geahnt und doch war es schön, das Ganze schwarz auf weiß zu lesen. Auch die Liebe kommt hier keinesfalls zu kurz. Es ging meiner Meinung nach etwas ruhiger und weniger dramatisch zu (als bisher von der Autorin bekannt), aber ich finde, es hat einfach perfekt gepasst. Alles andere wäre in diesem Fall auch einfach zu viel gewesen.
Das Ende rundet die Geschichte perfekt ab und hätte echt nicht besser sein können.
Auch das Cover mit der kräftigeren Farbe und der „Explosion“ ist wieder einmal gelungen und passt sehr gut zur Reihe.
„Light Up the Sky“ bzw. die „Beautiful Hearts“-Dilogie von Emma Scott ist eine weitere gelungene Reihe der Autorin. Sie ist emotional und herzzerreißend, beinhaltet sehr viel Poesie und behandelt ein schwieriges Thema. Liebe und Freundschaft, Trauer und Wut, aber auch Hoffnung und Vergebung sind wichtige Anhaltspunkte in dieser Reihe. Ich kann dieses Buch bzw. diese Dilogie auf jeden Fall weiterempfehlen und vergebe 5/5 Sterne.

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