Cover-Bild The Light in Us
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 30.08.2019
  • ISBN: 9783736310445
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Emma Scott

The Light in Us

Inka Marter (Übersetzer)

Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht bei einem Unfall verloren hat. Noah Lake war Fotograf und Extremsportler, immer auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinrausch. Nun stößt er alle Menschen von sich, unfähig, sein Schicksal anzunehmen. Doch Charlotte ist entschlossen, ihm zu beweisen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat ...

"Atemberaubend, wunderschön, einzigartig!" Maryse’s Book Blog

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2020

Gelungenes Buch mit Ähnlichkeiten

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Idee:
Die Idee hat mich sehr angesprochen, denn "Ein ganzes halbes Jahr" hat mir damals sehr gut gefallen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich während des Lesens doch sehr starke Ähnlichkeiten gefunden ...

Idee:
Die Idee hat mich sehr angesprochen, denn "Ein ganzes halbes Jahr" hat mir damals sehr gut gefallen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich während des Lesens doch sehr starke Ähnlichkeiten gefunden haben. Dadurch habe ich die zwei Bücher ständig miteinander verglichen. Ich finde es schade, dass beide Bücher so viele Gemeinsamkeiten haben. Dennoch hat mir "The Light in Us" gut gefallen, denn die Geschichte wirkte auf mich sehr harmonisch. Allerdings konnte mich das Buch nicht überraschen durch unerwartete Wendungen oder ähnliches.

Schreibstil:
Emma Scott kann einfach schreiben. Sie ist eine begnadete Schriftstellerin. Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und reißt mich mit. Er fesselt mich und nimmt mich für sich ein. Ihre Worte werden in meinem Kopf lebendig und ich kann mir die Charaktere und das Setting super vorstellen. Die Autorin schreibt einfach grandios und voller Gefühl. Beide Sichtweisen waren für mich super verständlich und gut nachzuvollziehen.

Dialoge:
Die Dialoge in dem Buch haben mir sehr gut gefallen. Sie waren spritzig und hatten ihren Witz und auf der anderen Seite waren sie sehr bewegend und emotional. Ich konnte mir die Protagonisten richtig vorstellen wie sie ihre Unterhaltungen geführt haben. Ich fieberte richtig mit während sie sich gestritten oder versöhnt haben. Die Dialoge waren mitreißend und konnten mich auf ganzer Linie abholen. Man konnte ebenfalls an den Dialogen miterleben wie sich unsere Protagonisten immer mehr verändert haben, das hat mir am besten gefallen.

Humor:
Das Buch ist grundsätzlich ziemlich ernst. Das ist auch gut so, denn das passt zur Thematik. Allerdings sind die Dialoge zwischen unseren beiden Hauptfiguren dennoch spritzig geschrieben und man muss das ein oder andere mal schmunzeln. Das gefällt mir sehr gut.

Spannung:
Die Geschichte hatte mich fest im Griff und ich war sehr gespannt auf den weiteren Verlauf. Trotzdem erinnerte mich die Geschichte zu stark an "Ein ganzes halbes Jahr", sodass ich auf einzelne Wendungen gefasst war und das Buch mich nicht wirklich überraschen konnte. Aber dennoch wollte ich unbedingt erfahren wie es mit Charlotte und Noah weiter geht.

Gefühl:
Wir begleiten Noah und Charlotte dabei, wie sie die unterschiedlichsten Gefühle durchleben. Trauer, Wut, Frustration, Anziehung und Liebe ist alles dabei. Es hat mir Spaß gemacht in die Gefühlswelt der beiden einzutauchen. Zudem waren für mich die Gefühle der beiden auch greifbar und nachvollziehbar. Gegen Ende des Buches wurde es mir allerdings zu dramatisch und kitschig. Es war für mich einfach etwas "zu viel". Trotzdem konnte ich, besonders mit Noah, mitfühlen.

Hauptfiguren:
Charlotte ist eine junge Frau die den ein oder anderen Schicksalsschlag einstecken musste. Sie hat sich zurück gezogen, wirkt verschlossen und im allgemeinen sehr unglücklich. Das ändert sich aber im laufe des Buches. Sie hat einen unheimlichen Kampfgeist und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht sie das auch durch. Das hat mir sehr gut gefallen. Ebenso der Aspekt das sie Musik lebt und liebt hat mir gut gefallen. Die Musik spielt im gesamten Roman eine tragende Rolle, was sehr gut ins Gesamtbild gepasst hat.
Noah ist gebrochen und hasst die Welt und sein Leben. Er hat seinen Antrieb, sein Glück und seine Lebensenergie verloren. Man leidet mit ihm mit und dennoch legt er ein Verhalten an den Tag, das ihn sehr mürrisch erscheinen lässt. Umso mehr man in die Geschichte eintaucht, erfährt man weshalb Noah so ist, wie er ist. Er war Extremsportler und hatte einen schweren Unfall, auf einmal kann er nicht mehr das tun was er liebt und kann sich mit seinem neuen Ich sowie seinem jetzigen Leben nicht anfreunden. Durch Charlotte verändert er sich und dabei bleibt er dennoch er selbst, aber die Lebensfreude kehrt in ihn zurück. Noah auf seiner Reise zum Glück, zu begleiten war wunderschön.

Nebenfiguren:
Die Nebenfiguren waren wunderbar ausgearbeitet. Die Freunde von Charlotte waren mir (nicht alle) sofort sympathisch und auch Noahs Bezugspersonen haben es mir angetan. Sie tragen zur Geschichte bei und verleihen ihr einen familiären Touch.

Ende:
Ich hatte vorhin schon erwähnt das für mich das Ende zu viel Drama hatte. Und dieser Punkt stört mich am meisten an dem Buch. Es wirkte auf mich unnötig in die Länge gezogen. Ab diesem Punkt konnte ich auch unsere Protagonisten nicht mehr 100%ig nachvollziehen. Es war für mich einfach zu viel. Es triefte vor Kitsch und hat für mich die Geschichte von Charlotte und Noah nicht perfekt abgerundet.

Gesamteindruck:
Zusammengefasst glänzt dieses Buch durch einen grandiosen Schreibstil und sympatische Charaktere. Allerdings bin ich von der Idee und dem Ende sehr enttäuscht und habe mir mehr erwartet. Trotzdem konnte mich das Buch fesseln und mitreißen. Es ist ein gelungener Roman über den Verlust der Lebensfreude und dem Weg zu einem erfüllten, glücklichen Leben. Es zeigt auf, dass auch wenn man etwas verliert, nicht alles verloren ist. Die Aussage des Buches hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 08.04.2020

Mit zu großen Erwartungen drangegangen

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Inhalt: Nach einem schwerwiegenden Verlust in der Familie hat Geigerin Charlotte Conroy ihr Gefühl für die Musik verloren. Wen sie die Seiten anschlägt, kann sie nicht mehr wie früher all ihre Emotionen ...

Inhalt: Nach einem schwerwiegenden Verlust in der Familie hat Geigerin Charlotte Conroy ihr Gefühl für die Musik verloren. Wen sie die Seiten anschlägt, kann sie nicht mehr wie früher all ihre Emotionen übertragen und ist gefangen in der Gegenwart. Noah war ehemaliger Journalist und Extremsportler bis er bei seinem letzten Auftrag verunglückte und dadurch sein Augenlicht verlor. Seitdem lebt er abgeschieden und stößt aus lauter Selbsthass, Wut und Frustration jeden der versucht ihm näher zu kommen. So zunächst auch bei seiner neuen Assistentin, denn Charlotte steckt im Geldmangel. Doch gegenseitig sehen sie in die Seelen des jeweils anderen und Charlotte versucht Noah zu zeigen, was noch alles im Leben steckt.

Meinung: Nach der All In Reihe bin ich mit hohen Erwartungen an die Reihe gegangen und hatte gehofft, dass mich Emma Scott mit ihren Worten und Geschichte wieder berührt. Leider ging dies nur bedingt.

Der Schreibstil war angenehm und die Worte an manchen Stellen gut gewählt. Der Anfang verlief noch relativ ruhig und wurde gut veranschaulicht . Man lernt etwas über Charlotte's Vorleben und den Unfall von Noah, wodurch die Charaktere einem näher gebracht wurden. Als die zwei dann mehr unfreiwillig zusammen wohnen, steht vorallem zuerst Noahs aggressive Art zwischen einem normalen Umgang der Beiden. Je länger die Zwei aber aufeinander Hocken, desto mehr sehnt sich der Mensch in Noah nach Kontakt und er sucht zunehmend ihre Präzens auf.

"Ich dachte lieber nicht darüber nach, was das Beste für mich war"~

Gerade was Noahs Entwicklung angeht, war ich positiv begeistert. Den Schmerz über seinen Verlust und die Tragweite der Ausmaße sind für ihn zunächst gar nicht greifbar. Er kann es einfach nicht akzeptieren und ich finde es nachvollziehbar und gut so ein schwieriges Thema so überzeugend darzustellen. Ich hab mit ihm mitgefühlt und jedem seiner Gedanken zugehört, weil er einfach so missverstanden wurde und ihm niemand half als er Hilfe dringend nötig hatte.
Bis Charlotte kam. Bei ihr muss ich sagen, konnte ich definitiv nicht mitfühlen. Ich fand ihre Beweggründe nicht mehr zur Musik zurück zufinden als Ausreden und nicht verständlich. So nah ihr der Verlust auch ging, so wurde es ihm Buch nachvollgend nicht verdeutlicht und sie wäre für mich in der Lage gewesen normal weiterzumachen. Das sie sich schließlich um Noah kümmern muss und das als Ausrede nimmt um nicht mehr zu spielen, fand ich auch nicht gut, weil sie so niemanden einem Gefallen tut.

So konnte ich Noah & Charlotte einfach nicht genießen und mich vollkommen für sie freuen. Ich hab sie nur von außen bewundert und manch intime Stellen überflogen und vergessen, da ich ich nicht mitempfinden konnte.
Ich wusste schon während der Hälfte, dass mich das Buch nie zu 5🌟 überzeugen könnte. Geflasht war ich dann aber auf den letzten 50 Seiten.

Wieso konnte das ganze Buch nicht so aufgebaut sein? Erst ab da hat sich Charlotte nämlich endlich getraut den Schritt zu gehen, denn sie ohnehin vor langem alleine hingekriegt hätte. Und dieser Augenblick im Buch auf den letzten Seiten, war so harmonisch abgeklungen und passend. Mich aber wirklich erst auf der letzten Seite zu Tränen zu rühren, rettet leider nicht die Gefühlslosigkeit die ich während dem Rest des Buches gefühlt habe. Einfach nur Schade.

Es ist eine nette Geschichte, die mich aber erst wirklich zuletzt rühren konnte. Vielleicht habe ich mir zu viel erhofft denn es ist keine Geschichte die ich nochmal lesen würde, trotz der schönen Ansätze und Worte.
Ich stecke meine Hoffnung einfach in die nächste Reihe der Autorin, denn sie kann schreiben.

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Veröffentlicht am 06.04.2020

Schöne Geschichte

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Die erste Dilogie der Autorin ("All In") hat mich wahnsinnig begeistert. Umso neugieriger war ich natürlich auf ihre nächsten Bücher. Und auch hier hat sie mich nicht enttäuscht, wenn es auch nicht ganz ...

Die erste Dilogie der Autorin ("All In") hat mich wahnsinnig begeistert. Umso neugieriger war ich natürlich auf ihre nächsten Bücher. Und auch hier hat sie mich nicht enttäuscht, wenn es auch nicht ganz so genial war wie die anderen.
Ich hatte hohe Erwartungen an die Geschichte, schlicht weil die Autorin mich bisher überzeugt hat. Ich war mir schon bewusst, dass dieses Buch nicht unbedingt an die Emotionalität von "All In" heran kommt, aber zumindest im Ansatz hatte ich mir das erhofft. Und das hat die Autorin auch wirklich gut geschafft. Ich hatte auch schon mal ein Buch mit einer ähnlichen Idee, aber die beiden gingen vom Inhalt her doch weit auseinander.
Charlotte hat mir wirklich gut gefallen. Endlich mal eine Protagonistin, die nicht dem üblichen Klischee entspricht und auch für sich einsteht. Okay, vor allem in Bezug auf sich und ihre Karriere hätte sie ein bisschen fordernder sein können, aber ich konnte die Entwicklungen nachvollziehen. Am meisten hat mich wohl ihre natürliche Art überzeugt.
Noah ... tja, am Anfang unsympathisch, dann mit jeder Seite sympathischer. Ich fand, dass die Autorin seine Gefühle und Gedanken wirklich gut dargestellt hat. Allerdings fand ich die Einblicke recht kurz, er hat nicht allzu viele Erzählparts, da hätte ich mir doch noch ein paar mehr gewünscht.
Die Handlung selbst fand ich fesselnd. Ich hab das Buch praktisch in einem Rutsch verschlungen. Einige Sachen konnte man sich denken, aber es hat mich nicht gestört, weil mich die Entwicklung der Protagonisten einfach in ihren Bann gezogen hat.
Aber irgendwas hat gefehlt. Nach Beenden hatte ich irgendwie das Gefühl, dass einfach etwas fehlte - und leider weiß ich immer noch nicht, was. Es war spannend, fesselnd, emotional... eigentlich alles da und dann doch wieder nicht.
Das Ende hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn es etwas kurz war. Da wird aber der zweite Band noch Abhilfe schaffen, denn der beleuchtet das noch ein wenig näher. Da freue ich mich schon drauf.

Mein Fazit
Charlotte und Noah haben mich in ihren Bann gezogen. Sie haben mich als Protagonisten unglaublich gut gefallen und es war spannend, ihre Entwicklungen zu verfolgen. Die Handlung hat mich gefesselt, ich hab das Buch in einem Rutsch verschlungen. Aber irgendwas hat mir am Ende gefehlt und ich weiß immer noch nicht, was das ist. Ich freue mich jedenfalls auf die Novelle.

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Veröffentlicht am 21.03.2020

Schön für zwischendurch, aber es fehlte mir etwas an Emotionen

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Was wenn die Musik dein Leben ist, doch von dem einen auf den anderen Tag verstummt?

Charlotte spielt seit ihrer Kindheit leidenschaftlich gerne Geige und nicht nur das, sie ist auch noch sehr talentiert ...

Was wenn die Musik dein Leben ist, doch von dem einen auf den anderen Tag verstummt?

Charlotte spielt seit ihrer Kindheit leidenschaftlich gerne Geige und nicht nur das, sie ist auch noch sehr talentiert und hatte immer die besten Aussichten auf eine Karriere als erfolgreiche Geigerin. Doch durch einen Schicksalsschlag gerät ihre Welt aus den Fugen und die Musik in ihr verstummt. Da sie dadurch nicht mehr in ihrem eigentlichen Beruf arbeiten kann, beginnt sie in einem kleinen Café zu kellnern. Aufgrund von fehlendem Personal wird Charlotte eines Tages gebeten eine Bestellung zu einem Mann nach Hause zu liefern. Dieser verhält sich ihr gegenüber äußerst unhöflich, weshalb Charlotte schnell weiß, weshalb niemand die Bestellung ausliefern wollte. Als sie am nächsten Tag jedoch erneut gebeten wird ihm sein Mittag zu bringen, kommt es zu etwas, womit sie niemals gerechnet hätte. Sie stimmt zu, seine Assistentin zu werden. Denn Noah Lake, ehemaliger Extremsportler und Reporter, hat bei einem schweren Unfall sein Augenlicht verloren. Nun hat er sämtliche Freude am Leben verloren. Er stößt jeden von sich weg, da er kein Interesse daran hat sich ein neues Leben aufzubauen. Für ihn zählt nur alles, was er verloren hat und nicht das was er dennoch alles erreichen könnte. Doch diese Rechnung hat er ohne Charlotte gemacht. Diese setzt sich als Ziel Noah davon zu überzeugen, dass es im Leben noch mehr gibt, wofür es sich zu leben lohnt. Ob sie es schafft zu ihm durchzudringen und wenn ja, wie sein neues Leben aussieht, müsst ihr schon selbst herausfinden. 😉

Charaktere:

Während Charlotte immer noch eine große Liebe zur Musik verspürt, schafft sie es nicht, diese auch zum Ausdruck zu bringen. Ihre Technik ist perfekt wie eh und je … doch ihr fehlen die Gefühle, die sie sonst beim Spielen verspürte. Obwohl sie in der Vergangenheit einen schweren Verlust erlitten hat, ist sie dennoch bemüht ihr Leben weiterzuleben und nicht aufzugeben. Für Charlotte ist es nicht leicht, sich finanzielle über Wasser zu halten, weshalb der Job bei Noah, welcher aus reicher Familie stammt, ihr wie gelegen kommt. Obwohl Noah, vor allem am Anfang der Geschichte, nicht besonders freundlich zu Charlotte ist, beschließt sie nicht aufzugeben. Und zwar nicht nur den Job, sondern auch Noah. Sie nimmt sich vor ihm zu beweisen, dass das Leben noch viel für ihn bereithält, auch wenn es vielleicht andere Dinge sind, als er früher geplant hatte. Sie ist eine starke, beeindruckende, liebenswert und warmherzige Protagonistin. Und steht damit zunächst im totalen Widerspruch zu Noah. Dieser ist zu Beginn der Handlung mürrisch, schlecht gelaunt, abweisend, kalt und voller Hass auf sich und alle anderen. Sein Leben lang hat er immer wieder den Adrenalinkick gesucht und war nahezu davon abhängig. Als ihm dieses nach seinem Unfall nun nicht mehr möglich ist, beginnt er in Selbstmitleid und -hass zu baden. Er schließt jeden aus seinen Leben aus: Familie, Freunde et cetera. Doch durch Charlottes andauernde Versuche ihm das Leben auf eine neue Weise nahezubringen, beginnt er nach und nach sich wieder neu zusammenzusetzen. Er entdeckt einen anderen Noah unter der verletzten Oberfläche. Und zwar einen, der vielleicht nicht sportlich mit seinem alten Selbst konkurrieren könnte, doch was seinen Charakter betrifft, schlägt er den oberflächlichen, alten Noah um Längen.

Schreibstil/Spannungsbogen:

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch hat sich sehr angenehm, leicht und flüssig gelesen. Was mir allerdings ein wenig gefehlt hat, war die Spannung bzw. Emotionalität. Ich dachte, dass Buch würde mehr Richtung „Ein ganzes halbes Jahr“ gehen. Natürlich finde ich es prinzipiell gut, dass die Autorin einen anderen Weg eingeschlagen hat. Man möchte verständlicherweise nicht immer wieder und wieder dieselbe Handlung in verschiedenen Büchern lesen. Leider war für mich das Buch allerdings einfach nicht emotional genug. Ich hatte es mir trauriger vorgestellt. Während das Ende wirklich schön und gelungen ist, hätte ich mir im Mittelteil einfach mehr gewünscht, mit den Protagonisten mitleiden zu können.

Fazit:

Für mich war „The Light in Us” ein schönes Buch für zwischendurch. Ich denke, wenn einen der Klappentext anspricht, dann kann man wenig falsch mit diesem Buch machen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Protagonistin ist sympathisch und auch Noah hat glücklicherweise eine schöne Charakterentwicklung. Das einzige, was ich mir von dem Buch mehr gewünscht hätte, wäre das es beim Leser, wobei ich natürlich hierbei nur von mir ausgehen kann, mehr Emotionen hervorruft. Ich finde die Geschichte hätte hergegeben, dass man noch mehr Dramatik einbaut, sodass man noch mehr mit den Charakteren mitfiebert und -leidet.

Alles in allen ist es aber dennoch ein sehr schönes Buch, das sicherlich vielen gefallen könnte. 🙂

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Veröffentlicht am 27.02.2020

Ein Buch mit einer tollen Botschaft

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Allgemein
Emma Scott hat es wieder einmal geschafft, eine glaubhafte Geschichte über schwere Schicksalsschläge und den Weg bis zur Akzeptanz des neues Lebens zu schreiben.
MIt der Musik als "Nebenthema" ...

Allgemein
Emma Scott hat es wieder einmal geschafft, eine glaubhafte Geschichte über schwere Schicksalsschläge und den Weg bis zur Akzeptanz des neues Lebens zu schreiben.
MIt der Musik als "Nebenthema" neben Noahs Leben mit seiner Blindheit schafft sie es außerdem, immer wieder von der Hauptthematik abzulenken, sodass diese nicht übertrieben stark im Vordergrund steht.
Für Bücherwürmer, welche gerne ein klein wenig Drama und vor allem Disskussionen zwischen den Protagonisten lieben, ist dieses Buch in jedem Fall empfehlenswert.
Cover
Für alles gibt es ein erstes Mal. Bisher habem mir alle Cover aus dem Lyx-Verlag gefallen. BISHER. Leider muss ich diesmal sagen, dass ich wirklich enttäuscht vom Cover bin. Hätte ich den Namen der Autorin nicht gekannt, wäre es aufgrund des Covers bestimmt nicht dazu gekommen, dass ich das Buch im Laden aus dem Regal gezogen hätte.
Meiner Meinunung hebt sich die Schrift nicht ausreichend vom Hintergrund ab. Dadurch wirkt das Cover Ton-in-Ton und irgendwie trist, trotz der eher fröhlichen Farbe.
Auch die Handlung wird im Cover nicht aufgriffen. Das ist natürlich kein Muss, hätte sich bei diesem Buch aber angeboten. Einerseits mit Noahs Dunkelheit und Schwärze, andererseits mit der Musik von Charlotte, die man gut mit Noten, Notenschlüsseln oder ähnlichem hätte darstellen können.

Erzählstil
Der Erzählstil hat mir von Beginn an gefallen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich schon andere Bücher von Emma Scott gelesen habe, mit welchen ich Anfangs, wegen des Erzählstils, ein paar Probleme hatte.
Mittlerweile gefällt mir die Lockere Art von Emma Scott jedoch und ich konnte die Geschichte aufgrund des Schreibstils schnell und flüssig lesen.

Handlung
Bei der Handlung bin ich mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll.
Allgemein hat mir die Geschichte und die Charakterentwicklung gefallen. Aber irgendwie ist die Handlung aus vorhersehbar.
Achtung, Spoilergefahr
Noah verhält sich Charlotte gegenüber anfangs wirklich gemein. Durch ihre Musik und die Tatsache, dass sie keine Angst vor seiner Blindheit und seinen Narben hat kommen sich die beiden näher, verlieben sich und nach einem Streit und einer kurzen Trennung gegen Ende - wie es in so ziemlich jedem NA-Roman ist - vertragen sie sich wieder.
Eine Szene hat sich besonders in meinen Kopf eingebannt, die irgendwie nicht richtig passt. Nach dem Überfall und dem Diebstahl von Charlottes Geige machen die beiden weiter, als wäre nichts gewesen. In Noahs Gedanken wird zwar kurz erwähnt, dass Charlotte aufgrund ihres Bruders sehr an ihrem Instrument hängt, aber dies wird meiner Meinung nach viieelll zu kurz erwähnt und behandelt.
Spoilergefahr, beendet
Trotz allem hat mir die Handlung gefallen. Sie hat mich nicht wahnsinnig stark mitgerissen, aber die Tatsache, dass immer wieder Charlottes Hobby, die Musik miteinfließt, hat mich doch irgendwie überzeugt.

Charaktere
In der Geschichte liegt das Hauptaugenmerk meiner Meinung nach auf der Charkterentwicklung.
Noah lernt in der Geschichte, sein neues Leben mit seiner Blindheit zu akzeptieren, während Charlotte über ihren Schicksalsschlag hinwegkommt, um wieder mit ihrer Musik eins werden zu können.
Mir persölich ging die Charkterentwicklung teilweise zu sprungshaft und zu schnell von statten, aber dennoch kann ich mich eigentlich nicht beschweren, dass zu große Lücken vorhanden sind.

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