Cover-Bild Magic Kleinanzeigen - Gebrauchte Zauber sind gefährlich
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Magellan
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 13.07.2021
  • ISBN: 9783734847370
  • Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Esther Kuhn

Magic Kleinanzeigen - Gebrauchte Zauber sind gefährlich

Kristina Kister (Illustrator)

Magic Kleinanzeigen? Wo ist Tobi denn da hineingeraten? In der Theorie klingt das alles super: Alte Spielsachen in das Anzeigenportal hochladen, verkaufen und dann im Gegenzug echt magische Hilfsmittel einkaufen. Zaubercremes, unsichtbar machende Hüte und magische Schreibfedern würden einige von Tobis Problemen in Luft auflösen. Doch leider hat das Ganze einen Haken: Die Zaubergegenstände sind gebraucht und haben manchmal einen eigenen Willen. Schnell steckt Tobi mittendrin im Abenteuer …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2021

Absoluter Page-Turner

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Wenn ich ehrlich bin, hat mich das farbenfrohe Cover angezogen und neugierig gemacht. Doch auch die Geschichte, die ich zwischen den Buchdeckeln entdecken durfte, war kunterbunt, ausgefallen und erfrischend ...

Wenn ich ehrlich bin, hat mich das farbenfrohe Cover angezogen und neugierig gemacht. Doch auch die Geschichte, die ich zwischen den Buchdeckeln entdecken durfte, war kunterbunt, ausgefallen und erfrischend neu.
Stellt euch vor, es gäbe ein Kleinanzeigenportal für magische Dinge. Geheim, versteht sich, und nur wenige Auserwählte bekommen exklusiven Zutritt. Unvorstellbar? Dachte ich auch, bis ich Ester Kuhns zauberhafte Geschichte kennenlernen durfte.
Wie der Teleporter, der die Gegenstände zum Tausch in das Portal einsaugt, wurde ich von der Story in ihren Bann gezogen. Besonders hat mir Tobias gefallen, aus dessen Perspektive wir die Geschichte erleben. Er hat einige Hürden zu meistern, die ihm zu schaffen machen und dann tritt auch noch dieses komische Mädchen, die eine Wollmütze im Sommer trägt, in sein Leben. Da scheint Chaos direkt vorprogrammiert. Ich könnte euch natürlich noch einiges verraten, aber das wäre fies, denn ihr solltet euch selbst verzaubern lassen. Mir hat das Buch, das ich tatsächlich an einem Tag gelesen habe, viel Freude bereitet und meine Kids freuen sich auch schon drauf.

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Veröffentlicht am 13.12.2021

It‘s Magic

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Schon das Cover lässt uns erahnen, dass hier ganz viele knallbunte magische Abenteuer auf uns zukommen werden. Die Figuren sind plastisch hervorgehoben und zeichnerisch absolut gelungen gestaltet.

Der ...

Schon das Cover lässt uns erahnen, dass hier ganz viele knallbunte magische Abenteuer auf uns zukommen werden. Die Figuren sind plastisch hervorgehoben und zeichnerisch absolut gelungen gestaltet.

Der 6-Klässler Tobi hat es nach seinem Umzug nicht leicht, seine Eltern haben Erwartungen an seine schulischen Leistungen, die er nicht erfüllen kann, sein bester Freund scheint das Interesse an ihm verloren zu haben und dann wird er auch noch von der total merkwürdigen Klassenkameradin Feline verfolgt, die es auf seine Stofftiere abgesehen hat. Auf einmal sieht er sich dann auch noch mit einer absurden magischen Welt konfrontiert, in der man über das Internet Zaubergegenstände eintauschen kann, mit denen man „fast“ alle Probleme lösen kann. Natürlich ist die Sache aber nicht ganz so einfach wie erwartet.

Das Lesen selbst hat meiner Tochter (11 Jahre) und mir riesigen Spaß gemacht. Der Schreibstil ist kindgerecht, aber nicht zu simpel, die Kapitel sind nicht zu lang und und nicht zu kurz, sondern genau richtig, um die Motivation beim Lesen konstant aufrecht zu erhalten. Viele Passagen sind zudem einfach urkomisch, sodass meine Tochter laut lachen musste.

Mir gefällt besonders gut, dass die einzelnen Charaktere so ansprechend ausgearbeitet sind und jeder seinen eigenen Charme versprüht. Die Handlung wird vom Ich-Erzähler Tobi berichtet, der humorvoll Einblicke in alltägliche und auch ganz spezielle Probleme Jugendlicher in seinem Alter gibt. Sogar mir als Erwachsene ist das Buch an keiner Stelle langweilig geworden und meine Tochter hat es verschlungen.

Ich vergebe deshalb 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.12.2021

Sehr fantasie- und humorvoll mit ernsthaften Themen

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Klappentext
„Magic Kleinanzeigen? Wo ist Tobi denn da hineingeraten? In der Theorie klingt das alles super: Alte Spielsachen in das Anzeigenportal hochladen, verkaufen und dann im Gegenzug echt magische ...

Klappentext
„Magic Kleinanzeigen? Wo ist Tobi denn da hineingeraten? In der Theorie klingt das alles super: Alte Spielsachen in das Anzeigenportal hochladen, verkaufen und dann im Gegenzug echt magische Hilfsmittel einkaufen. Zaubercremes, unsichtbar machende Hüte und magische Schreibfedern würden einige von Tobis Problemen in Luft auflösen. Doch leider hat das Ganze einen Haken: Die Zaubergegenstände sind gebraucht und haben manchmal einen eigenen Willen. Schnell steckt Tobi mittendrin im Abenteuer …“

Gestaltung
Mit den knallig bunten Farben versprüht das Cover schon einen magischen Touch und es sticht sofort ins Auge. Ich finde die Farbgebung auffällig, aber trotzdem passend. All die Gegenstände, die über das Cover fliegen, passen zum Buchinhalt, in dem es im Leben der Protagonisten dank eines Anzeigenportals und magischen Gegenständen recht turbulent zugeht. Diese Magie der Gegenstände kann man auch visuell auf dem Cover in Form von kleinen Wirbeln entdecken, was mir gefällt.

Meine Meinung
Von Esther Kuhn habe ich schon „SOS – Mission Blütenstaub“ gelesen und für gut befunden, sodass ich auch zu „Magic Kleinanzeigen“ gegriffen habe. Hierbei hat mich vor allem die Idee fasziniert, dass Gegenstände magisch sind, denn in dem Buch geht es darum, dass man in einem Anzeigenportal alte Spielsachen verkaufen kann und dafür dann magische Gegenstände kaufen kann. Da diese jedoch meistens gebraucht sind, ist es nicht immer leicht, die Gegenstände zu nutzen…

Besonders gut gefallen hat mir die Idee mit den magischen Kleinanzeigen und den Zaubergegenständen, die man erwerben kann. Von fliegenden Besen über allwissende Stifte bis hin zu unsichtbar machenden Hüten ist hier wirklich alles dabei, was das Herz begehrt! Die Idee mit dem Onlinehandel fand ich genial und auch die Umsetzung des Geschäfts fand ich mehr als witzig, da schon die Anmeldung für große Unterhaltung sorgt.

Sobald dann die magischen Gegenstände dann aber beim neuen Besitzer ankommen und genutzt werden, geht es erst so richtig los, denn die Zaubergegenstände sind gebraucht und weisen teilweise einige Macken auf. Dadurch ist ihre Funktionsweise oftmals nicht mehr ganz reibungslos gewährleistet, weswegen es zu einigen sehr lustigen Momenten kommt. Ich hatte mir diesbezüglich schon vor dem Lesen gewisse Dinge erhofft und war dann sehr glücklich, als ich beim Lesen feststellen konnte, dass meine Erwartungen erfüllt wurden.

Neben dieser tollen, fantasiereichen Kreativität überzeugt das Buch aber nicht nur mit humorvolleren Momenten, sondern auch mit Ernsthaftigkeit, denn im Leben des Protagonisten Tobi geht es aktuell nicht so rosig zu. Seine Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern sind nicht berauschend. Seine Mutter scheint eine Midlifecrisis zu haben, in der sie dem Fitnesstrend folgt und auf cool macht. Gleichzeitig soll er sich von seinen Kuscheltieren trennen, da er dafür angeblich zu alt sei. Zudem distanziert sich sein bester Freund Leon von Tobi. Da kommt ganz schön viel zusammen! Die Autorin hat all diese Themen gekonnt in die Handlung eingewoben, ohne die Geschichte zu schwermütig werden zu lassen. Vielmehr konnte ich gut mit Tobi mitfühlen, sodass ich diese Hauptfigur sehr gerne mochte.

Fazit
Mit den kreativen Zaubergegenständen des Onlinehandels hat mich Esther Kuhn total überzeugt. Besonders die aufregenden Momente bei der Inbetriebnahme der Gegenstände hat mich von „Magic Kleinanzeigen“ überzeugt. Aber das Buch weist nicht nur fantasievolle und lustige Momente auf, sondern auch ernsthafte Probleme von Zwölfjährigen. Mir hat die ausgewogene Mischung gut gefallen!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 27.08.2021

Eine wunderbar magische Geschichte!

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Da mir mein erstes Werk aus der Feder von Esther Kuhn so gut gefallen hat, stand für mich sofort fest, dass ich auch ihr neues Buch unbedingt lesen muss. Auf „Magic Kleinanzeigen“ war ich wahnsinnig gespannt!

Als ...

Da mir mein erstes Werk aus der Feder von Esther Kuhn so gut gefallen hat, stand für mich sofort fest, dass ich auch ihr neues Buch unbedingt lesen muss. Auf „Magic Kleinanzeigen“ war ich wahnsinnig gespannt!

Als Tobi eines Tages plötzlich von einer Bande Kinder entführt wird, ahnt er zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass dies der Beginn eines unglaublichen Abenteuers sein wird. Seine Kidnapper entpuppen sich als vier seiner Mitschüler, die gerade auf der Suche nach einem fünften Mitglied für ihre Crew sind. Zudem haben sie großes Interesse an Tobis alten Kuscheltieren, um sie bei Magic Kleinanzeigen zu verkaufen. Magic Kleinanzeigen? Hä? Tobi kann es zunächst gar nicht fassen als ihm die Crew erzählt, um was es sich bei diesem mysteriösen Magic Kleinanzeigen handelt: Eine magische Onlineplattform, auf der man alte Spielsachen und sonstige gebrauchte Artikel verkaufen und im Gegenzug Zaubergegenstände erwerben kann wie Hüte, die unsichtbar machen oder fliegende Besen. Wow, wie cool ist das denn? Tobi ist begeistert. Mithilfe der magischen Gegenstände könnte er einige seiner derzeitigen Probleme im Nu verpuffen lassen. Doch so leicht, wie er sich das vorgestellt hat, soll es leider nicht werden. Zum einen besitzen manche verzauberten Gegenstände ihren eigenen Willen und zum anderen muss das Ganze streng geheim bleiben.

Dies war also mein zweites Werk von Esther Kuhn und was soll ich sagen, ich bin auch von diesem richtig begeistert! Esther Kuhn hat in meinen Augen mit „Magic Kleinanzeigen“ ein tolles Kinderbuch aufs Papier gebracht, das voller Überraschungen, Einfallsreichtum, Abenteuer und Magie steckt, lustig und ernst zugleich ist und an keiner Stelle Langeweile aufkommen lässt. Ich habe eine wunderbare Zeit zwischen den farbenfrohen Buchdeckeln verbracht und die Geschichte quasi in einem Rutsch durchgelesen.

Ich habe prima in das Buch hineingefunden. Der flüssige Schreibstil von Esther Kuhn gefiel mir auch dieses Mal auf Anhieb; für mich hat er sich erneut schön locker-leicht und angenehm lesen lassen.

Unseren 12-jährigen Hauptprotagonisten Tobi, aus dessen Sicht wir alles in der Ich-Perspektive erfahren, mochte ich ebenfalls vom ersten Moment an. Tobi ist einfach so jemand, den man sofort gernhaben muss. Er ist liebenswert und sympathisch und da er stets vollkommen authentisch wirkt, gelingt es einem auch als Erwachsener spielend leicht sich in ihn hineinversetzen. Mir zumindest ist dies mühelos geglückt. Tobis Denken, Handeln, Fühlen, seine Sorgen, Ängste und Wünsche – ich habe alles vollkommen nachvollziehen können und richtig mit ihm mitgefiebert und stellenweise auch sehr mit ihm mitgelitten.

Als Leserinnen erfahren wir relativ zu Beginn, dass Tobis Leben leider gerade alles andere als rund läuft. In der Schule bereiten ihm die naturwissenschaftlichen Fächer große Probleme, doch anstatt mit seinen Eltern darüber zu sprechen, verschweigt er ihnen seine schlechten Noten und behauptet ihnen gegenüber sogar, dass er sich für diese Fächer interessiere – was nur überhaupt nicht der Fall ist. Da er seine Eltern, die Top-Abis in Biologie und Mathematik gemacht haben, aber nicht enttäuschen möchte, kann er ihnen einfach nicht die Wahrheit sagen.
Neben der Schule schaut es auch bei ihm zu Hause gerade nicht gut aus. Tobis Mutter verhält sich in der letzten Zeit ziemlich merkwürdig und peinlich und mit der Ehe seiner Eltern lief es auch schon mal besser.
Dann besteht seine Mutter zudem plötzlich auch noch darauf, dass Tobi sich endlich von seinen geliebten Kuscheltieren trennen soll (er ist schließlich kein kleiner Junge mehr) und als wären das alles nicht schon mehr als genug Probleme, geht Tobis allerbester Freund Leon immer mehr auf Abstand. Uff. Tobi kann einem echt nur leid tun.
Aber keine Sorge, zu schwer und bedrückend wird die Handlung nicht. Esther Kuhn behandelt alles sehr einfühlsam und kindgerecht und genau richtig humorvoll. Ich bin insgesamt sogar ausgesprochen oft ins Schmunzeln geraten. So fand ich den Gag mit Merlins Po einfach nur herrlich, hihi. Was genau es damit auf sich hat, werde ich euch hier jedoch nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. ;)

Die Balance zwischen Ernst und Humor ist Esther Kuhn meiner Meinung nach wirklich perfekt gelungen und da sie ihrer Fantasie mal wieder ihren freien Lauf gelassen hat, sprüht die Geschichte nur so vor Kreativität und Magie. Allein schon die Idee mit der Onlineplattform, auf der man magische Gegenstände kaufen und verkaufen kann ist absolut genial. Die Erzählung kann aber noch mit vielen weiteren ziemlich coolen Einfällen auffahren, das könnt ihr mir glauben.
Auch die Spannung und unvorhersehbaren Wendungen können sich sehen lassen, sodass man von Anfang bis Ende völlig gebannt von den Geschehnissen ist. Man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und hat einfach nur super viel Freude dabei es durchzuschmökern.

Neben der Handlung und unserem Ich-Erzähler Tobi hat mich Esther Kuhn auch mit den zahlreichen Nebenfiguren überzeugen können. Allesamt wurden sie facettenreich und glaubhaft ausgearbeitet und machen das Leseerlebnis mit ihren verschiedenen Persönlichkeiten und Eigenarten zu etwas ganz Besonderem.

Das Ende ist recht abgeschlossen, sodass das Buch durchaus für sich alleine stehen könnte. Potenzial für einen Folgeband wäre allerdings zweifellos vorhanden. Also ich hoffe sehr, dass es sich hier um einen Reihenauftakt handelt und wir auch noch ein zweites Abenteuer mit Tobi und seinen Freunden erleben dürfen.

Fazit: Eine magisch schöne Geschichte, die große Lust auf mehr macht!
„Magic Kleinanzeigen – Gebrauchte Zauber sind gefährlich“ von Esther Kuhn ist ein rundum gelungenes Kinderbuch für Leser
innen ab 10 Jahren, welches ich jedem, egal ob Jung oder Alt, wärmstens empfehlen kann. Ich bin richtig begeistert von der Geschichte, die voller spannender Momente steckt, witzig und tiefgründig zugleich ist und mit lauter originellen Ideen aufwarten kann. Ich hatte super viel Spaß beim Lesen und hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit Tobi und Co. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 11.08.2021

Eine magische Geschichte

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Inhalt:

Tobis Leben läuft zur Zeit alles andere als rund. Seine schulischen Leistungen entsprechen dem Vorbild und den Anforderungen seiner Eltern nur selten. Nur: davon wissen diese nichts.
Beide Elternteile ...

Inhalt:

Tobis Leben läuft zur Zeit alles andere als rund. Seine schulischen Leistungen entsprechen dem Vorbild und den Anforderungen seiner Eltern nur selten. Nur: davon wissen diese nichts.
Beide Elternteile haben damals ein Spitzen-Abitur in Bio und Mathe gemacht und interessieren sich für Naturwissenschaften. Tobis Interesse für diese Fächer wird da natürlich vorausgesetzt.

Hinzu kommt, dass Tobis Mutter zur Zeit mitten in einer Selbstfindungsphase steckt. Sie färbt sich die Haare, steht unglaublich früh auf, um vor der Arbeit grüne Smoothies zu trinken und joggen zu gehen. Auch möchte sie plötzlich Ändy genannt werden.

“Ändy“ analysiert und diagnostiziert, dass Tobi mitten in der Pupertät stecke. Pickel und übler Körpergeruch seien da selbstverständlich. Tobi bekommt bei diesen Worten jedoch die Totalkrise. Zu allem Überfluss soll er sich nun auch noch von seinen geliebten Kuscheltieren trennen. Ein Jugendlicher spielt schließlich nicht mehr mit Plüschtieren. Zeit, dass er sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Tobi sorgt dafür, dass die Kuscheltiere erst einmal im Keller Zuflucht finden.

Die schlechten Zensuren sind aber nicht seine einzige Sorge. Tobis bester Freund scheint sich von ihm zu entfremden. Dieser sucht sich neue Freunde und hat immer weniger Zeit für Tobi. Allerdings zeigt das komische Mädchen, das selbst im Hochsommer Schals und Strickmützen trägt, Interesse an ihm.

Das Ganze eskaliert, als Tobi schließlich entführt wird. Das Schicksal scheint aktuell wirklich nicht auf seiner Seite zu sein. Doch die Entführung ist nur ein Vorwand. Filine, so der Name des kaltblütigen Mädchens, und ihre Freunde, versuchen herauszubekommen, ob Tobi in ihre Crew passt und außerdem haben sie Interesse an seinen Kuscheltieren. Diese Crew ist fast noch verrückter als Filine selbst. Und sie haben ein großes Geheimnis. Eines, das helfen könnte, Tobis Probleme zu lösen.



Meinung:

Esther Kuhn schreibt mit „Magic Kleinanzeigen – Gebrauchte Zauber sind gefährlich“ einen Reihenauftakt in einer unaufgeregten Selbstverständlichkeit, die zu gefallen weiß.

Tobi ist ein Junge, der mitten in der Pupertät steckt. Hinzu kommen aber noch allerhand andere Probleme. Freundschaften verändern sich, die eigene Mutter versucht sich neu zu entdecken und dann kriselt es auch noch in der Ehe der Eltern. Einen willkommenen Halt findet Tobi bei seinem treuen Freund, dem Kuschelhasen Hoppel. Doch dem und seinen Freunden, will seine Familie nun plötzlich auch ans Fell.

Tobi versucht, soweit es möglich ist, die Probleme in seinem Leben zu lösen. Seine Eltern wünschen sich ein Kind, das gut in der Schule ist. Das ist gar nicht so einfach. Doch die verrückte Mitschülerin Filine, die im Hochsommer noch Schals und Mützen trägt, weiß eine Lösung. Dafür muss Tobi jedoch das ein oder andere Opfer bringen.

Mit Filine und ihren Freunden lernt Tobi auch eine Onlineplattform kennen und die ist ziemlich genial. Hier kann man mit gebrauchten Gegenständen handeln und bekommt dafür eine Onlinewährung. Von dieser kann man sich dann wiederum magische Gegenstände kaufen. Das ist verdammt cool. Wäre da nicht das Problem, dass diese eben auch gebraucht sind und ihren ganz eigenen Willen haben. Das Benutzen dieser Gegenstände sorgt also für einiges an Trubel und eine Menge Lesespaß zwischen den Buchseiten.

Spätestens ab der Seite auf der Tobi die Onlineplattform entdeckt, kam für mich auf die ohnehin schon sehr unterhaltsame Geschichte noch eine Schippe weiterer Lesespaß oben drauf. Alleine bei der Anmeldung, die Tobi vornehmen musste, um auf die Seite zu gelangen, hatte ich schon Spaß. Hier wird der Anwender nämlich erstmal von einem Randomcharakter begrüßt. In Tobis Fall war das eine ständig müde Elfe, die während des Vorgangs immer wieder einzuschlafen droht.

Ich konnte mir vorstellen, wie Tobi durch die Seiten voller interessanter magischer Seiten klickt und sich kaum entscheiden kann, welchen Gegenstand er in den Einkaufswagen legen soll. Ich war genauso aufgeregt wie er, ob der Artikel noch zu haben sein würde.

Nach dem Einkauf beginnt dann aber der wahre Spaß. Denn jeder Artikel bringt so seine Tücken mit sich. Ein Stift, der alles Wissen aufsaugt und dieses dann für den Besitzer anwenden kann, ein Werkzeug, das in der Lage ist, Reparaturen wie von Geisterhand zu erledigen oder ein Hut, der unsichtbar macht? All das hört sich im ersten Moment sehr genial an. Man ahnt aber schon, welche Tücken im Betrieb lauern.



Fazit:

„Magic Kleinanzeigen – Gebrauchte Zauber sind gefährlich“, merkt man regelrecht an, wie viel Spaß die Autorin an ihren zahllosen kreativen Ideen gehabt haben muss.

Wer würde nicht gerne mal auf ein Onlineportal zugreifen, auf dem man magische Gegenstände einkaufen kann. Das wäre doch richtig cool, oder nicht? Natürlich bricht Chaos aus. Es ist dieses Moment des Chaos, des Unvorhergesehenen, das einen an den Seiten kleben lässt.

Die Geschichte nimmt zudem im Verlauf ständig an Komplexität zu.

Dieser Abwechslungsreichtum der Einfälle, Figuren und Probleme macht das Buch im besten Sinne kurzweilig und zugleich unglaublich unterhaltsam.

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen.

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