Cover-Bild Ich bin die Rache

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 28.02.2019
  • ISBN: 9783404177783
Ethan Cross

Ich bin die Rache

Thriller
Dietmar Schmidt (Übersetzer)

Oft schon hat der Serienmörder Francis Ackerman jr. seinem Bruder, dem Regierungsagenten Marcus Williams, und dessen Kollegen geholfen, die grausamsten Verbrechen aufzuklären. Mittlerweile ist dem Killer das Agenten-Team der Shepherd Organization sogar irgendwie ans Herz gewachsen. Als die Shepherd-Agentin Maggie in die Hände des berüchtigten Serientäters "The Taker" fällt, nimmt Ackerman deshalb sofort die Verfolgung auf. Die Suche führt ihn und Marcus tief in das Herz eines Indianerreservats in New Mexico. Um den Taker aus seinem Versteck zu locken und Maggie zu retten, zettelt Ackerman einen blutigen Krieg an - einen Krieg, der viele Opfer fordern wird. Auf beiden Seiten.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2019

Brutal, spannend, temporeich und fesselnd

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Shepherd-Agentin Maggie Carlisle ist immer noch auf der Suche nach ihrem Bruder Tommy, der vor Jahren vom „Taker“ entführt wurde und natürlich nach dem Täter. Dann hatte sie Hinweise bekommen, unter anderem ...

Shepherd-Agentin Maggie Carlisle ist immer noch auf der Suche nach ihrem Bruder Tommy, der vor Jahren vom „Taker“ entführt wurde und natürlich nach dem Täter. Dann hatte sie Hinweise bekommen, unter anderem von Francis Ackerman jr. Nun ist sie dem Serienmörder wohl zu nahegekommen und fällt ihm ebenfalls in die Hände. Sie ist verschwunden und Marcus Williams und Ackerman machen sich auf die Suche nach ihr. Ackerman will sie retten und hat einen Plan, um den Taker aus seinem Versteck zu locken. Doch das wir zu einem Krieg, der viele Opfer fordert, auf allen Seiten.
"Ich bin die Rache" ist der sechste Band um Special Agent Marcus Williams und seinen Bruder, den Serienkiller Francis Ackerman jr. Obwohl es interessant ist, die Entwicklung der Protagonisten zu verfolgen, lässt sich dieses Buch auch lesen, wenn man die anderen Bände nicht kennt, denn alles Wichtige wird aufgegriffen.
Auch dieser Band lässt sich wieder gut lesen und man wird förmlich in die Geschichte hineingezogen. Dabei geht es wirklich drastisch zu und es wird reichlich brutal und blutig. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet. Diese verschiedenen Handlungsstränge laufen am Ende zusammen.
Kann man einen psychopathischen Killer sympathisch finden? Wenn Francis Ackerman jr kennengelernt hat, wird man sagen ja. Er wurde von seinem Vater zu einem eiskalten Serienkiller gemacht. Sein Bruder Marcus Williams arbeitet für die Shepherd Organization. Er ist bei Pflegeeltern aufgewachsen. Trotzdem bekam auch er die Grausamkeit der Familie zu spüren. Doch es gibt Familienbande und Marcus und Francis arbeiten zusammen. Ackermann hat Marcus versprochen, nicht wieder zu töten, aber für Maggie würde er alles tun. Maggie, die auch immer ihre Traumata mit sich herumgetragen hat, ist in einer bedrohlichen Situation, aus der sie sich alleine nicht retten kann.
Dieses Mal müssen die Protagonisten ohne die Rückdeckung der Shepherd Organization auskommen.
Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und das Ende ist heftig, wie bei Ethan Cross üblich.
Auch wenn die Bücher des Autors nicht jedermanns Sache sind, ich finde sie spannend und wurde wieder gut unterhalten.

Veröffentlicht am 13.03.2019

Das perfekte Ende

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Ich bin die Rache ist der sechste und angeblich finale Teil der Shepherd-Reihe von Ethan Cross. Offiziell hat sich der Autor dazu noch nicht geäußert und so bleibt offen, ob es nicht doch ein Wiedersehen ...

Ich bin die Rache ist der sechste und angeblich finale Teil der Shepherd-Reihe von Ethan Cross. Offiziell hat sich der Autor dazu noch nicht geäußert und so bleibt offen, ob es nicht doch ein Wiedersehen gibt.

Die Story beginnt ohne Umschweife direkt Mitten im Geschehen: Maggie befindet sich bereits in den Händen des Takers und erwacht in einer Kammer. Doch wie der Klappentext schon verrät, sind Marcus und sein Bruder Francis Ackerman Junior ihr und dem Serienkiller bereits dicht auf den Fersen.
Daher ist es kaum verwunderlich, dass gleich in der nächsten Szene Ackerman seinen Auftritt hat - und was für einer. Er taucht in der Polizeistation des Indianerreservats auf, wobei er natürlich nicht einfach nur zur Tür herein kommt und seine Fragen stellt. Das wäre ja so gar nicht Ackerman-Like. So selbstsicher wie eh und je und voller Sarkasmus demonstriert er nicht nur dem Leser aufs Neue seine Genialität und Überlegenheit, sondern auch der jungen Polizistin Liana Nakai, die im weiteren Verlauf noch eine wichtige Rolle spielt. Natürlich ist sofort klar, dass Ackerman mit seinem Besuch etwas größeres im Schilde führt - kennt man ja so von ihm - was genau das ist, bleibt aber noch offen.
Neben diesem Erzählstrang, gibt es noch drei weitere, die alle in der Vergangenheit spielen: Wir begleiten Maggie circa einen Monat vorher und erfahren so Schritt für Schritt, wie sie dem Taker auf die Spur kam und so in seine Fänge geraten ist.
Als zweites gibt es einen Erzählstrang, der 30 Jahre zurück liegt und in dem wir einen Jungen kennen lernen, der unter extrem harten Bedingungen aufwächst. Dass ein Zusammenhang bestehen muss, ist logisch. Wie dieser aussieht, kristallisiert sich aber nur langsam heraus. Die Anzeichen sind aber da, sodass mir nach circa der Hälfte klar war, wer der Taker sein muss.
Der Dritte Strang schildert uns immer wieder Szenen aus Maggies und Marcus Beziehung, sodass der Leser hier vor allem auf der emotionalen Ebene angesprochen wird. Man bekommt deutlicher als in jedem anderen Teil zu sehen, wie tief die Gefühle der beiden zueinander waren und wie besonders ihre Beziehung.
Insgesamt haben wir also vier Erzählstränge, wobei jedoch die Gegenwart, also die Suche von Marcus und Ackerman nach Maggie, im Vordergrund steht. Und das ist auch gut so, denn diese Abschnitte sind es, die voller Action, Spannung und Informationen stecken. Wie immer, schrecken die zwei vor nichts zurück und der persönliche Aspekt lässt sie noch skrupelloser werden, sowohl ihren eigenen Grenzen als auch ihren Feinden gegenüber. So ist es kein Wunder, dass am Ende ein Kampf auf Leben und Tod entsteht, der (wie der Klappentext schon andeutet, wenn auch maßlos übertrieben) nicht für jeden gut ausgeht.
Ich bin die Rache ist für mich ein rundum gelungenes Buch, das ich in zwei Tagen verschlungen habe, wobei ich es locker auch an einem durchgesuchtet hätte, hätte ich die Zeit gehabt. Und auch wenn ich die Reihe über alles liebe, hoffe ich nach diesem Ende sogar, dass es wirklich das Finale war. Zwar beantwortet der Schluss viele Fragen, ist aber auch offen genug für eine Fortsetzung. Womit ich mich anfreunden könnte, wäre ein Spinn-Off, aber die Reihe hat für mich mit diesem Teil ihr perfektes Ende gefunden.
Was ich zum Schluss noch anmerken möchte ist, dass der Verlag beim Lektorat ganz schön geschludert hat. Es finden sich in dem Buch viel zu viele Rechtschreibfehler und ganze Wörter stehen doppelt da, fehlen oder sind in ihrer Reihenfolge vertauscht, was beim Lesen extrem gestört hat. Von einem großen Verlagshaus wie Bastei Lübbe kann man hier doch etwas mehr Professionalität erwarten. Dieser letzte Punkt hat natürlich keine Auswirkungen auf die Gesamtwertung, trägt der Autor hier doch keine Verantwortung.

Veröffentlicht am 11.03.2019

Ein letztes mal...

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Das ich ein großer Fan der Shepherd Serie von Ethan Cross bin ist längst kein Geheimnis mehr und so war ich begeistert wieder einen neuen Band in der Hand zu halten, wenn ich auch etwas traurig bin das ...

Das ich ein großer Fan der Shepherd Serie von Ethan Cross bin ist längst kein Geheimnis mehr und so war ich begeistert wieder einen neuen Band in der Hand zu halten, wenn ich auch etwas traurig bin das es der letzte Teil ist.

Endlich endlich endlich wird eines der größten Themen die sich durch die Serie zieht behandelt: die Geschichte um die Entführung von Maggie's Bruder. Maggie hat endlich eine heiße Spur zum Taker, verfolgt diese und begibt sich dadurch in große Gefahr. Nur Marcus und Ackerman sind jetzt noch in der Lage sie zu finden und zu retten.

Dieses Buch ist ganz anders aufgebaut als die letzten Bücher der Ich bin... Reihe. Normalerweise fangen die Bücher relativ sanft an. Die Organisation bekommt einen Auftrag, sie ermitteln, verfolgen verschiedene Spure bis sie die heiße finden und rücken dem Täter immer näher bis es ums große und blutige Finale geht. Dazwischen gibt es immer wieder kurze Einblicke in die Welt des Killers, lange weiß man aber nicht wer es ist.
Diesmal jedoch ist es ganz anders. Wir stecken schon mitten drin beim Täter. Wir wissen von Anfang an wer der Feind ist und was auf dem Spiel steht. Wir sind sozusagen schon im Finale, nur das sich dieses diesmal über fast 500 Seiten zieht, immer größer und immer spannender wird. Ein Ereigniss knallt uns ums nächste um die Ohren. Bildlich gesprochen. Wir bekommen zwar auch diesmal immer wieder Einblicke in die Psyche des Täters aber diesmal gibt es eben keine Verfolgunsjagd. Das Konzept fand ich sehr spannend. Das Buch war ein einziges Finale.

Die Geschichte wird größtenteils aus den verschiedenen Perspektiven von Marcus und seinem Bruder Francis oder Frank erzählt. Ab und zu jedoch auch Szenen aus der Vergangenheit von Maggie und Marcus, so wie auch Teile der Recherche von Maggie bevor sie entführt wurde. Die kurzen Kapitel erhöhen da nur den Spannungsbogen.

Natürlich begegnen wir auch dem Taker, darauf lief ja alles hinaus, allerdings ist er für mich nicht so wie ich es erwartet habe. Ich hätte mir da mehr Schock erhofft, mehr Logik, mehr Schock. Irgendwie war das nicht so ganz stimmig - vielleicht auch weil er durch die anderen Bücher zum großen bösen Monster gemacht wurde. Es ist wohl wie im echten Leben - die Realität kann nie ganz die Erwartungen erfüllen.

Zu den Charakteren und dem Schreibstil brauchen wir an dieser Stelle nichts mehr zu sagen. Wie gewohnt erstklassig. Allerdings sind in dieser Erstausgabe sehr viele Rechtschreibfehler, das hat mich echt ein bisschen gestört. Auch die Übersetzung ist so gar nicht gelungen.

Das Ende war dann natürlich der absolute Höhepunkt, obwohl die Spannung ja schon das ganze Buch über vorhanden war. Ich bin eigentlich sehr zufrieden wie der Kampf ausgegangen ist, sehr stimmig für die Shephard Reihe, allerdings fand ich das Ende ende irgendwie unpassend und langweilig. Ich hätte mir ein passenderes Ende für die Serie gewünscht. Kein Liebesroman Happy Ending, ganz klar, aber irgendein Ende das mehr Eindruck hinterlassen hätte. Eines das einem das Gefühl gibt diese Reihe wirklich beenden zu können, damit abzuschließen.

FAZIT
Auch wenn ich durch die Seiten geflogen bin und die Geschichte verschlungen habe, kam sie für mich nicht an das letzte Buch ran. Ja es war super spannend, ich habe es genossen mit alten Freunden ein Abenteuer zu erleben, aber trotzdem hat es für mich nicht so ganz reingehauen. Ein echt guter Cross - keine Frage - aber es hat nicht alle Erwartungen und bisherigen Erlebnisse in die Luft gesprengt. Dennoch ein klares muss für jeden Cross und Shephard Fan!

Veröffentlicht am 10.03.2019

Temporeich, fesselnd und super spannend

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Maggie sucht noch immer ihren vor Jahren entführten Bruder. „The Taker“ hatte ihn geschnappt und nachdem sie im vorangegangenen Fall einen Hinweis bekommen hat macht sich Maggie allein auf die Suche und ...

Maggie sucht noch immer ihren vor Jahren entführten Bruder. „The Taker“ hatte ihn geschnappt und nachdem sie im vorangegangenen Fall einen Hinweis bekommen hat macht sich Maggie allein auf die Suche und scheint ihn auch gefunden zu haben, denn auch sie verschwindet nun spurlos. Marcus und Ackerman jr. beginnen die Suche im Indianerreservat in New Mexiko– ganz auf ihre gewohnt brachiale Art. Ein spannender, blutiger Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Dies ist nunmehr der sechste Fall um Ackerman jr. und vorweg – es hat wieder alles, was Fans der Reihe erwarten. Actionreiche Szenen, spannende Hintergründe, Ackermans Witz und eine rasante Schreibe, die es kaum möglich macht das Buch aus den Händen zu legen, bevor es beendet ist – insgesamt also die bekannte Sogwirkung, die Fans der Reihe so lieben.
Schon der Beginn ist typisch schnell und spannend gelungen. Maggie steckt in ernsten Schwierigkeiten, aber die Brüder Marcus und Ackerman sind schon auf dem Weg. In diesem Fall riskieren sie alles, denn es geht um eine der ihren und das lässt die beiden nochmal richtig aufdrehen. Ohne Rücksicht auf Verluste kämpfen die beiden Seite an Seite, denn Rückhalt von ihrer Organisation gibt es nicht. Sie müssen da schon ganz allein zurechtkommen. Dabei sind die Gegner nicht nur sehr gut bewaffnet, sondern auch gut ausgebildet und haben einiges zu verlieren. Gelungen sind wieder die Perspektivwechsel, die kurzen Kapitel, die ein Weiterlesen regelrecht erzwingen, die Zeitsprünge, die nach und nach aufdecken, warum alles geschehen ist, das Hoffen und Bangen nicht nur mit den Brüdern, sondern auch anderen Personen, die man erst im Buch kennenlernt, aber auch Maggie. Wird sie lebend gefunden werden? Was ist mit ihrem Bruder? Und überleben Marcus und Ackerman diesen Krieg überhaupt?

Ich hatte die fünf Vorgänger gelesen und auch wenn die Fälle als solche in sich abgeschlossen sind, empfehle ich alle Bände der Reihe nach zu lesen, denn die Entwicklung der Charaktere ist teilweise enorm und ohne die Vorgänger eventuell nicht so nachvollziehbar. Zartbesaiteten rate ich auch hier eher wieder vom Lesen ab, denn es geht ziemlich zur Sache, vielleicht noch ein wenig mehr als es sonst der Fall war.

Zum Ende hin gab es da die eine oder andere Kleinigkeit, die ich nicht ganz so rund fand, wie den Rest, aber da ansonsten die Spannung durchgängig da und ziemlich hoch war –ziehe ich trotz aller Begeisterung letztlich doch ein halbes Sternchen ab.

Veröffentlicht am 06.03.2019

Rasanter Rachefeldzug

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Noch immer sucht die Shepherd-Agentin Maggie verzweifelt nach ihrem Bruder, der vor vielen Jahren von einem Serientäter, der "The Taker" genannt wird, entführt wurde. Nach einem Hinweis, den sie im vorherigen ...

Noch immer sucht die Shepherd-Agentin Maggie verzweifelt nach ihrem Bruder, der vor vielen Jahren von einem Serientäter, der "The Taker" genannt wird, entführt wurde. Nach einem Hinweis, den sie im vorherigen Band der Reihe erhielt, kommt sie ihm nun näher. Anscheinend zu nah, denn plötzlich verschwindet Maggie spurlos. Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., der ebenfalls seit geraumer Zeit für die Shepherd Organisation tätig ist, machen sich auf die Suche nach Maggie. Sie setzen alles daran, sie lebend zu finden. Ihren Gegnern wird schnell klar, dass es den beiden ernst ist. Todernst! Marcus und Ackerman kämpfen mit allen Mitteln und ohne Rücksicht auf Verluste....

"Ich bin die Rache" ist bereits der sechste Band um Special Agent Marcus Williams und seinen Bruder, den Serienkiller Francis Ackerman jr. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und können sicher auch unabhängig voneinander gelesen werden, da wichtige Details, die man aus vorherigen Bänden wissen sollte, in die aktuelle Handlung eingestreut werden. Allerdings entwickeln sich die Charaktere von Band zu Band weiter, sodass es bei dieser Serie sinnvoller ist, sie in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen.

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn schon auf den ersten Seiten ist klar, dass Maggie in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Sie wird sich aus dieser Situation nicht selber befreien können und ist dringend darauf angewiesen, dass Marcus und Ackerman sie finden. Die Zeit dafür ist allerdings äußerst knapp. Die Suche nach Maggie ist für Marcus und Ackerman ihr persönlichster Fall. Sie sind auf sich allein gestellt und müssen ohne die Unterstützung der Organisation auskommen. Deshalb gehen sie mit aller Härte, ohne Rücksicht auf Verluste oder Konsequenzen, vor. Die Spannung ist deshalb von Anfang an spürbar, sodass man früh in den Sog der Ereignisse gerät.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Es gibt immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, in denen man nicht nur erfährt, wie Maggie in die ausweglose Situation geraten konnte, sondern auch welche, die zunächst nicht mit dem aktuellen Geschehen in Verbindung gebracht werden können. Doch nach und nach verknüpft Ethan Cross diese Stränge geschickt miteinander. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig. Man kann sich die beschriebenen Szenen und die unterschiedlichen Charaktere lebhaft vorstellen und deshalb ganz in den Rachefeldzug von Marcus und Ackerman eintauchen. Allzu zartbesaitet darf man beim Lesen allerdings nicht sein, denn hier geht es ordentlich zur Sache. Es kommt zu actionreichen und äußerst blutigen Szenen, in denen die Brüder und ihre Gegner, mit aller Härte ihre Ziele durchzusetzen versuchen. Ackerman läuft zu wahrer Hochform auf! Das Erzähltempo ist hoch und die Spannung durchgehend spürbar. Das Ganze gipfelt in einem hochspannenden Finale, das für einige Überraschungen sorgt.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und auch dieser Teil konnte mich voll und ganz begeistern. Die Spannung war für mich von Anfang an spürbar und konnte durchgehend gehalten werden. Deshalb geriet ich ganz in den Sog der Ereignisse und habe das Buch beinahe in einem Rutsch verschlungen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung für Fans der Reihe!