Cover-Bild FLEISCHESLUST IN UNTERFILZBACH
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Luzifer Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 340
  • Ersterscheinung: 30.04.2021
  • ISBN: 9783958355620
Eva Adam

FLEISCHESLUST IN UNTERFILZBACH

Krimikomödie aus Niederbayern
Im niederbayerischen Dorf Unterfilzbach geht es um die Wurst:

Der ehemalige Metzger Max Saxinger ist zum konsequenten Tierschützer und »Kuhflüsterer« mutiert und will nun alle Unterfilzbacher zum Vegetarismus bekehren. Das stößt jedoch nicht durchweg auf Begeisterung. Nachdem Metzger Saxinger plötzlich tot im Stall des Huberbauern gefunden wird, ist die Liste der Verdächtigen dementsprechend lang. Und der erprobte Bauhof-Detektiv Hansi Scharnagl hat sofort das ungute Gefühl, dass der zuständige Kommissar Bernhard Dietl bei seinen Ermittlungen auf dem Holzweg ist.

Doch auch im Hause Scharnagl herrscht wieder einige Aufregung. Der Stammhalter Hansi Junior will endlich seine Jungfräulichkeit verlieren und erhält dabei tatkräftige Unterstützung von seiner Schwester Isabelle. Zudem treiben die Beziehungsprobleme von Hansis Freund Sepp Müller, ein geheimnisvoller schwarzer Van, seine sportbegeisterte Frau Bettina und seine große Leidenschaft für weißen Presssack den armen Familienvater beinahe an den Rand der Verzweiflung …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2021

Der Kuhflüsterer

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Mit dem vierten Band der Unterfilzbachtreihe "Fleischeslust in Unterfilzbach" von Eva Adam geht es in dem kleinen, beschaulichen Dörfchen wieder weiter. Wie der Titel schon erahnen lässt, ist das Thema ...

Mit dem vierten Band der Unterfilzbachtreihe "Fleischeslust in Unterfilzbach" von Eva Adam geht es in dem kleinen, beschaulichen Dörfchen wieder weiter. Wie der Titel schon erahnen lässt, ist das Thema Fleisch bzw. Tierhaltung vordergründig und wird in humorvoller Weise in einen Krimi eingebettet. Wer nun die volle Action mit Mord und Totschlag erwartet, wird vielleicht etwas enttäuscht werden. Allerdings kommen die Liebhaber Krimödien voll auf ihre Kosten. Auf den 340 Seiten schafft es die Autorin, den Leser in die Geschehnisse einzubinden. Kurzum, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war ständig am Rätseln, wer nun den Mord begangen haben könnte und vorallem, was denn der Anlass war. Erst am Ende klären sich die Dinge und der Landfrieden ist wieder hergestellt. Die Protagonisten waren sehr detailliert beschrieben, so dass auch Reihenneulinge schnell in die Geschehnisse eingebunden wurden. Allerdings kann man den Lesegenuss noch etwas erhöhen, in dem man die Vorgängerbände bereits kennt. Das Setting ist ländlich schön und suggeriert anfangs eine gewisse Idylle. Ach, wie der Schein doch trügen kann. Alles in Allem hat mir dieser Band sehr gut gefallen und ich hoffe, dass die Autorin noch viele Ideen für die Unterfilzbacher hat, so dass die Reihe noch lange am Leben erhalten werden kann. 


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Veröffentlicht am 05.06.2021

Ein Dorf ist zweigeteilt

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Hansi Scharnagel, von Beruf Bauhofmitarbeiter, hat es nicht leicht. Seine Frau Bettina will ihm das Fleisch essen untersagen, seine Kinder werden mehr oder weniger flügge was Probleme aufwirft und das ...

Hansi Scharnagel, von Beruf Bauhofmitarbeiter, hat es nicht leicht. Seine Frau Bettina will ihm das Fleisch essen untersagen, seine Kinder werden mehr oder weniger flügge was Probleme aufwirft und das halbe Dorf erwartet, dass er bei der Aufklärung eines Mordes den eher langsamen Dietl Bernhard unterstützt.
Wird Hansi diesen ganzen Anforderungen, die man an ihn stellt gerecht werden können?

Das Cover des Buches hat mich beim ersten Blick darauf titeltechnisch erst einmal an einen Softporno denken lassen. Auf den zweiten Blick wurde aber klar, dass mit der Fleischeslust tatsächlich die Lust am Fleisch essen gemeint ist. Genau so wie das Cover ist auch das ganze Buch. Es steckt voller Irrungen und Wirrungen, die so gekonnt in Szene gesetzt wurden, das es mich an manchen Stellen vor Lachen fast zerrissen hat.

Herrliche Namenskreationen wie z. B. Berta, als die Mata Hari von Unterfilzbach zu bezeichnen, oder dem Schwein des Wirts den Namen Schweinsteiger zu geben und vieles mehr haben mich schmunzeln lassen.
Situationen, wie der kranke Hansi oder aber auch die Bemühungen Bettinas ihren Mann von einem gesünderen Lebenswandel zu überzeugen hat mich ganz stark an meine Situation hier vor Ort denken lassen, in der es mir oft genau so ergeht. So war ich ganz drin im Roman und fühlte mich auf diese Art nicht alleine mit meinen Männerproblemen.

Das es den Saxinger Max erwischen musste hat man von vorneherein gewusst, da es auf der Buchrückseite in der kurzen Inhaltsangabe schon erwähnt wurde. Wie dramatisch sich das ganze jedoch anließ und wer alles als Verdächtige zum Tatzeitpunkt in der Nähe war erstaunte mich doch etwas.

Die Ermittlungen des Polizisten Dietl gestalten sich eher stümperhaft, so dass der Hansi und seine Ermittlerkollegen da doch noch einiges ans Licht bringen müssen, bevor der Fall geklärt werden kann. Mit welchen Methoden man in Unterfilzbach ermittelt fand ich grandios. Der Einsatz ist auf jeden Fall bemerkenswert. Das hinter jedem erfolgreichen Mann eine starke Frau steht kann man auch hier wieder gut erkennen.

Schön fand ich auch das man einen Einblick in das Alltagsleben und die Gebräuche eines Dorfes in Niederbayern erhält. Auch das Leben im Hause Scharnagel ist nicht langweilig zu nennen, da es doch das ein oder andere Schmankerl parat hält was den Leser gut unterhält und Lachsalven hervorruft.

Die Unterfilzbacher sind mir auf jeden Fall, während des Lesens so ans Herz gewachsen, das ich mir sicherlich in der nächsten Zeit auch noch die ersten Fälle des Hansi Scharnagel in seinem beschaulichen Ort in Niederbayern, zu Gemüte führen werde.
Aus sicherer Quelle weiß ich das es auch wohl noch einen Folgeband geben, der aber noch ein Weilchen auf sich warten lassen wird. Aber ich habe Geduld, denn was lange währt wird sicherlich wieder sehr gut.

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Veröffentlicht am 17.06.2021

Amüsant-schräge Krimikomödie aus Niederbayern

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Die Gemeinde Unterfilzbach ist neuerdings aufgespalten, in die eingefleischte und die vegetarische Fraktion! Die Situation schaukelt sich immer weiter hoch, nachdem Hardcore-Veganer und Ex-Metzger Max ...

Die Gemeinde Unterfilzbach ist neuerdings aufgespalten, in die eingefleischte und die vegetarische Fraktion! Die Situation schaukelt sich immer weiter hoch, nachdem Hardcore-Veganer und Ex-Metzger Max Saxinger mit seiner Überzeugung fürs Tierwohl wüst durch die Gemeinde wütet!
Als der selbsternannte Tierflüsterer Max dann auch noch tot im Stall des Huber-Bauern aufgefunden wird, glaubt Hansi Scharnagl der Hobby-Detektiv vom Bauhof keinesfalls an einen Unfall und beginnt mit eigenen Ermittlungen...!

Die skurrile Kriminalkomödie von Autorin Eva Adam „Fleischeslust in Unterfilzbach“ kommt aus der Niederbayrischen Provinz und ist schon der vierte Fall für den selbsternannten Sherlock Hansi Scharnagl vom örtlichen Bauhof und seinen besten Kumpel Sepp Müller.
Das Buch liest sich wie geschmiert, die Seiten gleiten nur so dahin:), das liegt vor allem an den liebevoll konstruierten Figuren und der außergewöhnlich amüsanten und spannend gestrickten Handlung;)! Natürlich gibt’s auch einiges an regionalen Delikatessen, Brauchtum und Dialekt zu verdauen, man wird mit einem Augenzwinkern unterhalten und vielen liebenswerten Ausdrücken.
Eine brillante Idee der Autorin, dieses brisante Thema vegetarische Ernährung versus Fleischeslust mit all seinem Konfliktpotenzial zu wählen.
Das wunderbar bunt und witzig ausgestaltete Cover passt prima zum Buch, man erkennt sofort in welchem Genre sich das Buch bewegt.


Mein Fazit:
Sehr kurzweiliger Regionalkrimi, mit einem ungewöhnlichen Ermittler und jeder Menge humorvoller Szenen. Für Liebhaber skurriler Geschichten perfekt:).

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Veröffentlicht am 09.06.2021

Deftig in jeder Hinsicht

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Spaß hat das Lesen dieses Buches auf jeden Fall gemacht. Umso mehr, da ich selbst 10 Jahre in Niederbayern verbringen durfte und mich deshalb sehr hingezogen fühlte zu den Bewohnern von Unterfilzbach.

Wenn ...


Spaß hat das Lesen dieses Buches auf jeden Fall gemacht. Umso mehr, da ich selbst 10 Jahre in Niederbayern verbringen durfte und mich deshalb sehr hingezogen fühlte zu den Bewohnern von Unterfilzbach.

Wenn der beste Metzger des Ortes zum Vegetarier mutiert, als Kuhflüsterer der ortsansässigen Tierärztin das Geschäft vermiest und schließlich tot im Stall neben dem ebenfalls toten Eber gefunden wird und wenn der zuständige Kommissar offensichtlich die Dinge völlig falsch sieht, dann kann sich Hansi Scharnagel gar nicht mehr zurückhalten und muss seiner geheimen Leidenschaft, dem Ermitteln, nachgehen. Wobei die Liste der möglichen Täter immer länger wird und dem Hansi beim vielen Nachdenken der Magen knurrt…

Ja, gegessen wird viel im Buch, eigentlich fast ständig, und das von fast allen handelnden Personen, auch von den überzeugten Vegetariern. Und wenn nicht gegessen wird, dann wird getrunken. Und wenn nicht gegessen und nicht getrunken wird, wird zumindest über Essen diskutiert. Und deftig geht es nicht nur beim Essen und Trinken zu! Eva Adam hat sich allerlei einfallen lassen, um Niederbayern in seiner ureigensten Direktheit abzubilden. Sie spielt mit allen denkbaren Klischees und Verallgemeinerungen, die nur denkbar sind. Zu bewundern ist ihr Ideenreichtum, was Situationskomik und sinnig-unsinnige Dialoge betrifft. Und wenn die Fußpflegerin Hornhaut-Hanni heißt und der Schäferhund auf den Namen Paulaner hört, ist das einfach nur lustig.

Man muss sie schon mögen, die Gattung der Regionalliteratur, um Freude daran zu haben. Die gängige Definition ist „Literatur aus einer Provinz für Leser derselben Provinz, also mit Themen und einer Sprache, die diesen Lesern geläufig ist“. Was letztlich bedeutet, dass der Leser Spaß daran hat, seine eigene Heimat im Geschriebenen wiederzuerkennen, möglichst verpackt in ein spannendes oder lustiges Geschehen. Nach dieser Definition ist der vorliegende Krimi von Eva Adam in jeder Hinsicht perfekt geraten.

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Veröffentlicht am 05.07.2021

Regiokolorit

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Max Saxinger war Unterfilzbachs Garant für delikaten Pressack, gschmackigen Leberkäse und Grillwürste zum Niederknien. Doch nun hat er die Seiten gewechselt und wie viele Konvertiten ist er gleich ins ...

Max Saxinger war Unterfilzbachs Garant für delikaten Pressack, gschmackigen Leberkäse und Grillwürste zum Niederknien. Doch nun hat er die Seiten gewechselt und wie viele Konvertiten ist er gleich ins Extrem gesprungen. Er wurde zum Veganer und Tierschützer und schreckt auch vor grenzwertigen Aktionen nicht zurück um seine Umwelt zu missionieren. Auch als „Kuhflüsterer“ hat er sich einen Namen gemacht, sehr zum Ärger der örtlichen Tierärztin, die nun in ihrer leeren Praxis sitzt. Doch beim Bummerl, dem preisgekrönten Zuchtstier des Huberbauern ist was schiefgegangen. Denn am nächsten Morgen liegen Stier und Max tot im Stall.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und mir sind auch keine gravierenden Fehler aufgefallen.
Die Bewohner von Unterfilzbach werden detailliert beschrieben, was den Lesefluss aber in keinster Weise beeinflusst. Man sieht Menschen, wie du und ich. Man kann sich jede Person und jedes Gefühl sehr gut vorstellen.
Einen richtigen Krimi findet man hier allerdings nicht. Natürlich geht es, wie in einem Krimi, um Unfall oder Mord, aber das ist hier eher zweitrangig.
Das ganze Buch ist mit Humor ausgestattet und lässt einen schmunzeln.
Ein netter Krimi für zwischendurch

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