Als bei einem Hausbrand in der Kleinstadt Akranes ein junger Mann ums Leben kommt, deutet zunächst alles auf einen tragischen Unglücksfall hin. Auch in Eva Björg Ægisdóttirs drittem Krimi ist nichts so, wie es zunächst scheint, und sie erweist sich einmal mehr als Meisterin der psychologischen Spannungsliteratur.
Die Kleinstadt Akranes ist zutiefst erschüttert, als beim Brand eines Einfamilienhauses ein junger Mann ums Leben kommt. Als sich im Zuge der Ermittlungen von Kommissarin Elma und ihrem Team herausstellt, dass es sich um Brandstiftung handelt, sehen sie sich schnell mit einem äußerst komplexen Fall mit verschiedenen Verdächtigen konfrontiert. Und die letzte Online-Recherche des mutmaßlichen Opfers legt nahe, dass man es eventuell nicht nur mit einem, sondern mit zwei Morden zu tun haben könnte.
Ein paar Monate vor dem Brand: Eine junge Holländerin tritt eine Stelle als Au-pair-Mädchen in Akranes an, um sich nach dem Tod ihres Vaters ein neues Leben aufzubauen. Doch die zunächst so perfekt wirkende Familie, in der sie unterkommt, hat offenbar ihre ganz eigenen Probleme. Im Zuge der sich immer weiter verzweigenden Ermittlungen hat Elma zusätzlich noch mit einigen persönlichen Schwierigkeiten zu kämpfen — und sie gerät sogar in Lebensgefahr, als klar wird, dass jemand bereit ist, alles zu tun, damit sein Verbrechen nicht ans Licht kommt.
Alle Fälle der Krimi-Reihe »Mörderisches Island«:
Verschwiegen
Verlogen
Verborgen
Verlassen
Verschworen
Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
„Verborgen“ ist der dritte Teil der Islandkrimis rund um die Polizistin Elma und ihren Kollegen Saevar von der Polizei in Akranes.
Bei einem Brand kommt ein junger Mann ums Leben. Die Umstände sind allerdings ...
„Verborgen“ ist der dritte Teil der Islandkrimis rund um die Polizistin Elma und ihren Kollegen Saevar von der Polizei in Akranes.
Bei einem Brand kommt ein junger Mann ums Leben. Die Umstände sind allerdings verdächtig und Elma und Saevar müssen akribisch ermitteln, um den Fall lösen zu können. Die Handlung bleibt lange spannend, die beiden müssen vielen Spuren nachgehen. Rückblenden und Einblicke in das Leben der beteiligten Personen ermöglichen es, noch mehr ins Geschehen zu finden. Auch das Privatleben der beiden Ermittler und deren Umfeld spielt wieder eine Rolle und macht die Charaktere besonders sympathisch und nahbar.
Ein toller Schreibstil, das düstere Setting, ein undurchsichtiger Fall und sympathische Charaktere ergeben einen fesselnden Krimi. Ich kann die gesamte Reihe nur empfehlen und freue mich auf die Fortsetzung.
Bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Akranes kommt ein junger Mann ums Leben. Alle sind zutiefst erschüttert und zunächst deutet alles auf Selbstmord hin. Doch im Zuge der Ermittlungsarbeit von Ermittlerin ...
Bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Akranes kommt ein junger Mann ums Leben. Alle sind zutiefst erschüttert und zunächst deutet alles auf Selbstmord hin. Doch im Zuge der Ermittlungsarbeit von Ermittlerin Elma und ihrem Partner stellt sich heraus, dass es sich hier um Brandstiftung handelt. Schnell sehen sie sich mit verschiedenen Verdächtigen konfrontiert. Die letzte Online-Recherche des Brandopfers legt nahe, dass es noch ein weiteres Mordopfer geben könnte. Ein paar Monate zuvor tritt eine junge Frau aus Amsterdam eine Stelle als Au-Pair bei einer Familie an. Alles läuft gut bis sie scheinbar Hals über Kopf abgereist ist.
"Verborgen" ist der 3. Teil der Serie mit Kommissarin Elma. Der Fall kann unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden, dennoch ist es empfehlenswert, wie bei allen anderen Serien auch, die Vorgänger zu kennen, allein schon für die persönliche Geschichte der Protagonisten.
Kommissarin Elma ist mir bereits aus den Vorgängerbänden schon bekannt und ich finde sie nach wie vor sehr sympathisch. Ihre persönliche Geschichte wurde hier auch toll weiterentwickelt und es ist genauso spannend ihre Geschichte zu verfolgen wie dem eigentlichen Kriminalfall. Auch ihr Partner Saevar wurde gut weiterentwickelt, auch wenn er z.T. noch etwas blass wirkt.
Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven, sowohl der Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten als auch auf unterschiedlichen Zeitebenen, erzählt. Die Spannung ist hier eher ruhig und baut sich doch nur langsam auf. Hier prägen eher die Befragungen und die Ermittlungsarbeit den Fall, was wieder sehr gut gelungen ist. Dennoch hat es einige interessante Wendungen zu bieten und somit wird die Spannung bis zum Schluss gehalten, auch wenn es ganz ohne großen Nervenkitzel ist.
Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und durch die düstere Erzählperspektive wird hier auch eine tolle Atmosphäre geschaffen.
Mein Fazit:
Ein ruhiger Island-Krimi mit einem tollen Mix aus Kriminalfall und persönlichem Unterfangen der Hauptprotagonistin Elma. Ich hatte hier spannende Lesestunden und kann den Krimi nur empfehlen.
Bei dem Brand in einem Einfamilienhaus stirbt ein junger Mann, kurz danach ist klar, dass es Brandstiftung gewesen ist. Im Zuge der Ermittlungen findet Kommissarin Elma heraus, dass das Opfer anscheinend ...
Bei dem Brand in einem Einfamilienhaus stirbt ein junger Mann, kurz danach ist klar, dass es Brandstiftung gewesen ist. Im Zuge der Ermittlungen findet Kommissarin Elma heraus, dass das Opfer anscheinend nicht ganz so unschuldig war, wie es den Anschein hat, warum sonst hätte er kurz vor seinem Tod online danach gesucht haben, wie man eine Leiche verschwinden lassen kann. Die Wahrheit aber lässt nicht lange auf sich warten.
Das vorliegende Buch ist der dritte Band der Reihe mit Kommissarin Elma rund um die Kleinstadt Akranes in Island. Die ersten beiden Bücher muss man nicht zwingend gelesen haben, um der Geschichte zu folgen, zum besseren Verständnis allerdings würde ich dazu raten, denn das Privatleben von Elma, ihrer Familie sowie den Kolleginnen und Kollegen wird zu ausführlich thematisiert, um unwichtig zu sein. Hinzu kommt, dass vergangene Begebenheiten erzählt und Dinge verraten werden, die im ersten Teil zur Spannung beigetragen haben. Die Gefahr von Spoilern ist dadurch sehr hoch.
Im dritten Teil der Reihe blieb die Autorin ihrem Erzählstil treu; verschiedene Stränge liefen lange nebeneinander, es dauerte lange, bis sich ein klares Bild ergab. Die Ermittlung nahm bald eine ungewöhnliche Wendung, als eine neue Komponente hinzukam, die dazu führte, dass plötzlich alles erneut rätselhaft erschien. Im zweiten Teil dann ließ die Geschichte einen Einblick in zurückliegende Ereignisse zu, was wesentlich zur Klärung beigetragen hat. Vieles, das bisher unklar war, ergab nun endlich einen Sinn. Ich war erstaunt und fand es beeindruckend, wie gut die einzelnen Aspekte zusammenpassten, jede Einzelheit wurde berücksichtigt und vervollständigte das Bild. Obwohl es unausweichlich war, welche Richtung die Geschichte nahm, war ich überrascht über den Ausgang, denn die Auflösung kam zwar nicht unerwartet, war an Tragik aber nicht zu überbieten. Dramatische Ereignisse folgten, zum Ende hin wurde es noch einmal turbulent und was dann geschah, ging mir unglaublich nah. Dieses Ende hätte ich nicht erwartet, das war nun wirklich ein Abschluss, der es in sich hatte. Nun bleibt mir nur, darauf zu warten, dass der nächste Teil der Reihe baldmöglichst übersetzt wird, damit ich erfahre, wie es mit Elma weitergeht. Ich freue mich darauf!
In dem kleinen beschaulichen Ort Akranes brennt das Haus einer vielköpfigen Familie. Bei den Löscharbeiten wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Der ganze Ort ist erschüttert, besonders als herauskommt, ...
In dem kleinen beschaulichen Ort Akranes brennt das Haus einer vielköpfigen Familie. Bei den Löscharbeiten wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Der ganze Ort ist erschüttert, besonders als herauskommt, dass er wohl schon vorher ermordet worden ist. Elma und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Es entspinnt sich eine Geschichte voller Lug und Trug. Niemandem kann dem anderen trauen und was nach außen hin perfekt aussah, entpuppt sich im Innern als verfault und übel. Elma bleibt hartnäckig, obwohl sie doch selbst in ihrem Privatleben ziemlich im Umbruch ist. Dies ist der dritte Teil der Island-Krimireihe. Ich war wieder begeistert von dieser ruhigen, aber mystischen Stimmung, die hier aufgebaut wird. Aktion und Tempo sucht man hier vergebens. Die Figuren werden vorsichtig und zart aufgebaut, bis man denkt man würde sie verstehen und dann zeigen sie doch plötzlich ganz andere Seiten. Sind ganz anders als gedacht und überraschen einen ungemein. Die Gespräche sind unaufgeregt und ruhig und zwischen den Zeilen doch so voller Emotionen. Ich liebe diese Erzählkunst und lasse mich sehr gerne auch ein viertes Mal in die wundersame isländische Welt entführen.
Eva Björg Ægisdóttir verwöhnt Fans gepflegter Islandkrimis erneut. In "Verborgen" ermittelt Kommissarin Elma zum dritten Mal. Wie gewohnt ist der Fall eher unblutig, aber der Aufbau der Geschichte und ...
Eva Björg Ægisdóttir verwöhnt Fans gepflegter Islandkrimis erneut. In "Verborgen" ermittelt Kommissarin Elma zum dritten Mal. Wie gewohnt ist der Fall eher unblutig, aber der Aufbau der Geschichte und die Glaubwürdigkeit der Protagonisten beruhen stark auf Motiven, auf der Psyche und ihren Abgründen.
Der Krimi, der in der Kleinstadt Akranes spielt, startet mit einem Brand. Dieser ist schnell gelöscht, beim Lesen hat man aber das Gefühl, dass unter der Oberfläche aller Beteiligter die Glut weiter glimmt. Elma und ihr Kollege befragen viele Personen während der Ermittlungen.
Für alle, die dabei schnell den Überblick verlieren, oder trotz des flüssigen Erzähltempos öfter längere Pausen machen müssen, gibt es am Ende der 357 Seiten ein Personenregister. Die Ermittlungen plätschern - wie das wohl oft so ist - eine Weile eher gemächlich dahin, es gibt den einen oder anderen Anhaltspunkt, aber keinen Durchbruch.
Doch dann dreht ein Detail, auf das man beinahe vergessen hätte, die Ermittlungen fast auf den Kopf. Zudem steigt die Spannung, weil dann auch Rückblick-Kapitel etwas Licht ins Dunkel bringen. Führten die bisherigen Ereignisse überhaupt in die richtige Richtung? Gab es vielleicht mehrere Opfer und auch mehrere Täter oder sind doch Missverständnisse und Unfälle für die Ereignisse verantwortlich?
"Verboten" blickt hinter die oft so perfekt erscheinende Fassade gut situierter isländischer Familien und deren Kinder. Selbstverständlich ist alles fiktiv, aber in manchen Alltagsbetrachtungen auch beklemmend realistisch. Die Befragten spielen nicht nur der Polizei vor, es sei alles in Ordnung, sie versuchen auch, sich selbst und sich gegenseitig eine heile Welt vorzuspielen, die es so schon lange nicht mehr gibt.