Cover-Bild Die Herren der Zeit
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Scherz
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 25.03.2020
  • ISBN: 9783651025851
Eva García Sáenz

Die Herren der Zeit

Thriller
Alice Jakubeit (Übersetzer)

Die Rituale stammen aus dem Mittelalter. Doch die Opfer sterben hier und heute.

Vitoria im Baskenland. Wieder erschüttert eine Serie von Morden die Stadt. Sie folgen düsteren mittelalterlichen Ritualen. Inspector Ayala alias Kraken muss feststellen, dass die Verbrechen alle in einem geheimnisvollen historischen Roman beschrieben sind. Der Titel des Buchs lautet »Die Herren der Zeit«. Und auch mit Krakens eigener Vergangenheit scheint das Epos zusammenzuhängen. Ein höchst gefährlicher Fall, nicht nur für den Inspector, sondern auch für seine Familie.

Der dritte Fall für Inspector Ayala, genannt KRAKEN.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2020

Klasse - richtig spannend!

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Leider bin ich hier mit Band drei der Trilogie eingestiegen - hätte ich doch nur schön der Reihe nach gelesen...
Man kann problemlos folgen, ein Quereinstieg ist kein Problem, aber mich hat das Buch so ...

Leider bin ich hier mit Band drei der Trilogie eingestiegen - hätte ich doch nur schön der Reihe nach gelesen...
Man kann problemlos folgen, ein Quereinstieg ist kein Problem, aber mich hat das Buch so begeistert, dass ich jetzt auf jeden Fall die Vorgängerbände lesen will und tja, dann hätte ich doch besser gleich von vorne angefangen.

Der Aufbau ist originell - es gibt ein Buch im Buch: alles startet damit, dass das Ermittlerteam gespannt auf eine Lesung des neuen Bestsellers Spaniens geht - auch um endlich den geheimnisumwitterten Autor kennenzulernen. Doch Pustekuchen, statt Meet the author gibt es einen Mord.

Dann springt die Geschichte immer wechselweise in den Bestseller, der im 12. Jahrhundert spielt und obwohl ich eigentlich historische Romane nicht besonders mag, hat mich die Story ebenso in ihren Bann gezogen.
Anfangs hatte ich mit dem ständigen Wechsel so meine Probleme, da beide Ebenen so spannend sind, fand ich es störend, immer wieder aus meinem Lesefluss gerissen zu werden, da musste ich mich erst daran gewöhnen. Nach der Gewöhnungsphase dann aber volle Begeisterung.

Die vielen spanischen (und auch historischen) Namen haben hingegen im Lesefluss gar nicht gestört, das hat prima gepasst.

Ja, das war wieder einmal ein Buch der Sorte, bei dem ich dem Alltag so viel wie möglich Lesezeit abschwatzen musste, da ich es einfach nicht weglegen wollte.
Spannend, für mich nicht vorhersehbar, ich werde die anderen zwei Bände auf jeden Fall noch lesen und freue mich schon.

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Veröffentlicht am 16.04.2020

Ein würdiger und fesselnder Abschluss der Trilogie

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Dieser dritter Thriller ist nun das Ende der Kraken-Reihe. Es wird hier noch einmal so richtig spannend.

Nach dem Inspector Unaí López de Ayala, genannt Kraken, gemeinsam mit seinem Team die Morde in ...

Dieser dritter Thriller ist nun das Ende der Kraken-Reihe. Es wird hier noch einmal so richtig spannend.

Nach dem Inspector Unaí López de Ayala, genannt Kraken, gemeinsam mit seinem Team die Morde in „Das Ritual des Wassers“ aufgeklärt hat und Vater einer kleinen Tochter geworden ist, bildet er mit seiner Lebensgefährten (und Chefin) Alba so etwas wie eine kleine Familie. Die Wertigkeiten haben sich ein wenig verschoben. Alba liebäugelt mit dem Gedanken den aufreibenden Job als Subcomisaria an den Nagel zu hängen und das Hotel ihrer Mutter zu führen. Auch
Kraken mag eigentlich keine Leichen mehr sehen. Doch dann müssen sich die beiden nochmals einer Mordserie stellen.
Bei der Präsentation eines historischen Romans eines bislang unbekannten Autors, erscheint dieser nach wie vor nicht. Aber dafür wird beim anschließenden Buffet ein Gast durch das Gift der „Spanische Fliege“ ermordet. Mit Schrecken stellt Kraken fest, dass dieser Mord in jenem Buch des geheimnisvollen Autors detailliert beschrieben ist. Damit noch nicht genug, werden zwei Jugendliche vermisst, die wenig später tot aufgefunden werden. Die Umstände ihres Todes sind ebenso grausam wie mittelalterlich: Man hat sie lebendig eingemauert.

Diese beiden Verbrechen sind nur der Auftakt zu einer Reihe von Morden, die alle in diesem historischen Roman, der um 1200 in Vitoria spielt, beschrieben sind.


Meine Meinung:

Der Autorin ist es wieder gelungen, mich völlig in den Bann des Geschehens eintauchen zu lassen. Ich bin in die Welt der hochmittelalterlichen Stadt Vitoria versunken. Geschickt lässt sie die beiden Handlungsstränge parallel laufen. Doch durch die Morde verknüpfen sich die beiden in immer kürzeren Abständen. Dazu kommt, dass die Vorfahren einiger Personen der Gegenwart ebenfalls eine große Rolle spielen. Interessant auch die philosophischen Ansätze, dass im Laufe der Zeit jeder Vorfahren hat, die entweder Täter oder Opfer waren.

„Es hat schon immer eine Kette der Gewalt gegeben, die bis in die ersten Menschenzeitalter zurückreicht.“ (S. 221).

Im historischen Teil erfahren wir einiges über die spanische Geschichte, den Zwist zwischen den Königen von Navarra und Kastilien und darüber, dass man den Herrschern nicht über den Weg trauen darf. Das Leben im Mittelalter ist penibel recherchiert. Interessant sind so kleine Details, wie die Haube mit den drei Spitzen, die anzeigt, dass die Trägerin schon dreimal verwitwet ist.

Wie immer finden wir in den Buchinnenseite Stadtplan und Landkarte des Schauplatzes. Ein ausführliches Glossar und ein Personenverzeichnis helfen den Lesern den Überblick zu bewahren.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Einen besonderen Platz nimmt Krakens fast hundertjähriger Großvater ein. Diese Figur ruht in sich, ist trotz des hohen Alters agil und bringt die Leser mit seinem trockenen Humor auch zum Schmunzeln. In seinem langen Leben hat er schon viel erlebt, Könige und Diktatoren kommen und auch wieder gehen gesehen. Seine Lebensweisheiten helfen Kraken und seinem Bruder Gérmain über so manche Krise des Lebens hinweg.

Dass Kraken und Alba aus dem aktiven Polizeidienst ausscheiden werden, hat sich ja schon ausgezeichnet. Nur das WIE war ja noch offen. Der Autorin ist ein plausibles Ausstiegsszenario gelungen. Der Leser kann mit der Lösung sehr zufrieden sein. Sie ist rund und stimmig.


Fazit:

Ein würdiger Abschluss dieser fesselnden Thriller-Trilogie, der ich sehr gerne eine Leseempfehlung (richtige Reihenfolge einhalten) und wieder 5 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 13.04.2020

Der Abschlussband

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Mit "Die Herren der Zeit" liegt nun der dritte und letzte Bad der Triologie rund um Inspektor Ayala - genannt Krake - vor und auch dieses Buch konnte mich wieder richtig begeistern.
Wie üblich in dieser ...

Mit "Die Herren der Zeit" liegt nun der dritte und letzte Bad der Triologie rund um Inspektor Ayala - genannt Krake - vor und auch dieses Buch konnte mich wieder richtig begeistern.
Wie üblich in dieser Reihe baut die Autorin va Garcia Sáenz zwei verschiedene Geschichtsszrtänge auf, die sich immer weiter miteinander verquicken. Diesmal findet sich einmal die Beschreibung von schlimmen Ereignissen im Jahre 1192 auf die sich dann scheinbar eine Mordserie in der Gegenwart bezieht, indem die Opfer ähnliche Tode sterben wie in der Chronik aus dieser Zeit des Mittelalters.
Ist dies alles Zufall, haben wir es hier mit einem oder mehreren Psychopathinnen zu tun oder werden die Spuren bewusst so gelegt um die wahren Täterinnen zu vertuschen?
Ayala, seine Kolleginnen Alba, Estibaliz und Elbina ermitteln auf jeden Fall in alle Richtungen und kommen den Täterinnen viel zu nahe.
Der Autorin gelingt erneut ein richtig spannender Krimi, der durch die darin erzählte Geschichte, die Charaktere und den Rückgriff auf geschichtliche Ereignisse überzeugt. Ich bin traurig, das diese Reihe hiermit endet, gönne Ayala und Alba aber natürlich den wohlverdienten Ruhestand.

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Veröffentlicht am 09.04.2020

Ein Muss!

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Der Thriller „Die Herren der Zeit“ von der spanischen Autorin Eva García Sáenz entführt den Leser gleich in zwei verschiedene Welten, ins heutige Nordspanien und ins Mittelalter. Gleicher Ort, gleiche ...

Der Thriller „Die Herren der Zeit“ von der spanischen Autorin Eva García Sáenz entführt den Leser gleich in zwei verschiedene Welten, ins heutige Nordspanien und ins Mittelalter. Gleicher Ort, gleiche grausame Mordrituale aber mehr als 800 Jahre Zeitunterschied, und spannend ab der ersten Sekunde. Der dritte Band der Reihe um die weiße Stadt Vitoria ist ein absolutes Muss für all diejenigen, die auch die beiden ersten Fälle des Inspector Ayala verschlungen haben, denn im Gegensatz zu vielen anderen Trilogien wird „Die Herren der Zeit“ den hohen Erwartungen mehr als gerecht und vollendet somit auf zufriedenstellende
Art und Weise die Geschichte vom Inspector, unter seinen Kollegen und der breiten Bevölkerung auch bekannt als Kraken, und seiner Familie. Nach dem ersten Kapitel hat man das Gefühl seine alten Freunde wiederzutreffen, die sich diesmal mit mittelalterlichen
Ritualen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, Psychospielchen, einer eingeschweißten Dorfgemeinschaft und auch Ahnenforschung auseinandersetzen müssen. Gleichzeitig taucht man ein in das Vitoria des 12. Jahrhunderts und erlebt die Geschehnisse um den Conde Don Diago Vela so authentisch mit, dass man wie gefesselt und gleichzeitig erleichtert ist, diese Welt, wenn nötig auch wieder zuklappen zu können. Was man natürlich
nicht tut, da einen das Buch quasi magisch anzieht. Das liegt nicht nur an den sympathischen Charakteren mit ihren Eigenheiten, sondern auch an den zwei Erzählsträngen, die gekonnt von der Autorin miteinander verwoben wurden. Dramatische Liebesbeziehungen, mächtige Familiendynastien und ganz viel Gänsehaut, alles vereint in „Die Herren der Zeit“. Wer diese Trilogie nicht kennt, sollte unbedingt anfangen, sie zu lesen, denn „Die Stille des Todes“,
„Das Ritual des Wassers“ und „Die Herren der Zeit“ sind zwar nichts für zarte Gemüter, aber dennoch auch für alle Nicht-Krimi und -Thriller Fans zu empfehlen, allein schon für einen kurzen Aufenthalt im spanischen Baskenland und eine Zeitreise ins Mittelalter.

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Veröffentlicht am 09.04.2020

Fulminanter dritter Teil der Trilogie!

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Handlungsort, die Stadt Vitoria im Baskenland 2019

Der neue Fall beginnt mit dem Erscheinen eines historischen Romans, der seinen Leser ins historische Vitoria entführt. Die Faszination dieses Romans ...

Handlungsort, die Stadt Vitoria im Baskenland 2019

Der neue Fall beginnt mit dem Erscheinen eines historischen Romans, der seinen Leser ins historische Vitoria entführt. Die Faszination dieses Romans erfasst die gesamte Stadt, auch Fallanalytiker Inspektor Unai Lopez des Ayala, genannt "Kraken" und sein ganzes Umfeld sind dem Buch „Die Herren der Zeit“ verfallen und gespannt auf eine angesagte Lesung in einem historischen Gebäude der Stadt. Dort passiert es dann, eine Person wird tot aufgefunden! Ein reicher Unternehmer, vergiftet nach mittelalterlicher Methodik, durch das Gift der Spanischen Fliege!

Das ist aber nur der Auftakt zu einer unbeschreiblich grauenvollen Mordserie, die unverkennbar im Zusammenhang mit dem Roman steht. Wer ist überhaupt dieser Autor unter unbekanntem Pseudonym!? Unai und Kollegin Esti nehmen die Witterung auf......



„Die Herren der Zeit“ ist finaler Abschluss der Trilogie der weißen Stadt, ein außergewöhnlicher Thriller aus der Feder von Autorin Eva García Sáenz, der uns dieses Mal auch ins 12. Jahrhundert entführt. Ein Teil der Geschichte läuft in einer Parallel-Welt ab, mit historischen Episoden aus einem Roman der Stadtgeschichte.

Auch dieses Mal überrascht eine atemraubende und außergewöhnliche Handlung den Leser, wieder erschüttert eine grauenvolle Mordserie das geschichtsträchtige Vitoria! Es wird außerordentlich brutal gemordet nach mittelalterlichem Modus Operandi! Das Fachwissen, die Geduld und das Gespür von „Kraken“ und seinem Team, wird wieder auf eine harte Probe gestellt und von der Autorin gekonnt in Szene gesetzt. Es faszinieren all die wundervollen unterschiedlichen Protagonisten und deren unglaubliche Interaktion zu einem kompletten Ganzen! Dahinter steckt eine glänzende Recherche und Kombinationsgabe der Autorin, ein Sternchen fügt sich ins andere.

Mit einer fesselnden Geschichte, einem gekonnten Schreibstil und einer Vielzahl an Geschehnissen werden alle Handlungsstränge miteinander verbunden. Die Spannung steigt langsam aber stetig, auch gute alte Bekannte aus den Vorgängerbänden kommen mit ins Spiel! Alle offenen Fragen sind am Ende gelöst und man verlässt das Buch mit einem gesättigten Gefühl des Zufrieden-Seins :) Daher hervorragend gelungene Kombination aus historischer Stadtgeschichte und fesselndem Thriller! Schon die vergangenen Bände streiften vergangene Zeiten und Riten, aber dieses Finale war absolut gigantisch! Also absolute Leseempfehlung von mir, am besten alle Bände der Reihe nach....um von Grund auf in diese tolle Thriller-Serie eintauchen, zu können!

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