Cover-Bild Die Dorfschullehrerin
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 27.05.2022
  • ISBN: 9783751710435
Eva Völler

Die Dorfschullehrerin

Was das Schicksal will

1964: Als Helene das Angebot erhält, an die Schule in Kirchdorf zurückzukehren, geht sie nur zögernd darauf ein, denn sie befürchtet, dass ihre Gefühle für den Landarzt Tobias ihr Leben erneut durcheinanderwirbeln könnten. Doch nicht nur diesem Problem muss sie sich stellen. An der Schule warten ungeahnte Herausforderungen auf Helene, die ihren ganzen Einsatz erfordern. Ihre zwölfjährige Tochter Marie zeigt sich zunehmend dickköpfig, und ihre Freundin Isabella hat eine Beziehung zu einem schwarzen GI, den die Dorfbewohner mit Argwohn betrachten. Die nahe Zonengrenze sorgt für zusätzlichen Zündstoff in dem kleinen Ort. Und dann wird Helene völlig unerwartet von den Schrecken aus ihrer Vergangenheit eingeholt. Plötzlich scheint alles auf dem Spiel zu stehen, was sie liebt ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2022

Helene kehrt zurück nach Kirchdorf

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Das Cover zeigt eine Frau von der Seite im roten Kleid, die ein junges Mädchen im Matrosenkleid an den Händen hält. Ansonsten ist das Cover ganz ähnlich gestaltet, wie schon beim ersten Buch der Reihe. ...

Das Cover zeigt eine Frau von der Seite im roten Kleid, die ein junges Mädchen im Matrosenkleid an den Händen hält. Ansonsten ist das Cover ganz ähnlich gestaltet, wie schon beim ersten Buch der Reihe. Die Farbwahl gibt dem Buch einen nostalgischen touch, was gut zur Zeit des Romans passt. Neben dem Titel sind drei fliegende Störche zu sehen, die eine schöne Ergänzung zum Gesamtbild sind.

Die Dorfschullehrerin – Was das Schicksal will von Eva Völler ist der zweite Band der Reihe. Das erste Buch: Die Dorfschullehrerin – Was die Hoffnung verspricht habe ich Anfang des Jahres gelesen und rezensiert. Das Buch startet mit einem Alptraum von Helene und so gibt es eine gute Einleitung für all jene Leser, die den ersten Band nicht kennen. In wenigen Sätzen werden hier die Ereignisse aus dem ersten Buch genannt, so dass ich als Leser alle Informationen habe, um der vorliegenden Geschichte folgen zu können. Für das Lesevergnügen empfehle ich allerdings die Bücher nacheinander zu lesen. Man kann sich einfach viel mehr mit Helene freuen, wenn man das erste Buch auch gelesen hat.

Die Geschichte ist inzwischen im Jahre 1964 angekommen und Helene reist zusammen mit ihrer Tochter Marie zurück nach Kirchdorf, dem Schauplatz des ersten Buches. Der Ort ist fiktiv, befindet sich aber irgendwo in der Rhön an der innerdeutschen Grenze. Viele Figuren aus dem Dorfleben sind mir schon bekannt und so habe ich mich sowohl auf den Landarzt, als auch auf die Hebamme gefreut. Beide gehören mehr oder weniger zum engen Freundeskreis der Lehrerin Helene.

Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und konnte nicht aufhören. Die Spannung hält bis zum Schluss sowohl bei der Protagonistin Helene, als auch bei ihrer besten Freundin Isabella, der Hebamme. Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Besonders der letzte Teil hat mich zu Tränen gerührt. Da solltest du auf jeden Fall eine Packung Taschentücher parat haben. Die Geschichte ist ein tragisch schöner Rückblick in längst vergangene Tage. Wobei anzumerken ist, dass die Handlung fiktiv ist. Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es genau so passiert sein könnte. Das Buch endet mit einem Epilog, bei dem man direkt das dritte Buch lesen möchte. Es werden dort so viele Fragen angeregt, deren Lösung ich gerne sofort wüsste. Wie geht es in Kirchdorf weiter? Was wird aus Isabella? Schafft Agnes sich ihre Träume zu erfüllen? Und ganz wichtig: Wie geht es mit Helene als Rektorin weiter?

Ich lass mich überraschen und warte nun sehnsüchtig auf den dritten Band. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, für alle Fans von Familiengeschichten, die in der innerdeutschen Grenzregion spielen. Wie oben schon erwähnt empfehle ich die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen, da das Lesevergnügen dann einfach höher ist. Ich wünsche dir viel Spaß in Kirchdorf und bin gespannt, wie du die Schule dort findest.

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Veröffentlicht am 08.08.2022

Interessant

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Das Buch spielt im Jahr 1964. Helene bekommt ein Job-Angebot in einer Schule, was widersprüchliche Gefühle in ihr auslöst und bald stellt sich heraus, dass sie vor vielen Problemen steht. Mir hat das Buch ...

Das Buch spielt im Jahr 1964. Helene bekommt ein Job-Angebot in einer Schule, was widersprüchliche Gefühle in ihr auslöst und bald stellt sich heraus, dass sie vor vielen Problemen steht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Durch den schönen detaillierten Schreibstil fühlt man sich in die damalige Zeit versetzt. Geschichtliche Hintergründe werden gut dargestellt und die Probleme sorgen für Spannung. Das Cover finde ich sehr gelungen und die Figuren sind interessant angelegt. Ein tolles Buch, das ich gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 27.05.2022

An der Grenze

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Von der Schriftstellerin Eva Völler lese i ich ihre Bücher h schon seit Jahren gern.

Die Dorfschullehrerin – Was das Schicksal will ist der zweite Teil der Dorfschullehrerin. Deren Lebensgeschichte ...



Von der Schriftstellerin Eva Völler lese i ich ihre Bücher h schon seit Jahren gern.

Die Dorfschullehrerin – Was das Schicksal will ist der zweite Teil der Dorfschullehrerin. Deren Lebensgeschichte geht nahtlos weiter.
Ihre Karriere ist ihr wichtig. Es ist interessant, wie es in dem Greinzort zur DDR zu geht.
Die alten Dorfbewohner wollen alles beim Alten lassen.
Es ist wieder eine fesselnde berührende Geschichte.
Lesenswert.

Veröffentlicht am 27.05.2022

In einem kleinen Dorf

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Nach ihrer Flucht aus Ostdeutschland hat Helene es nicht leicht. Ihr Mann ist im Stasi-Gefängnis gestorben, ihre Tochter war monatelang im Kinderheim. Dank hilfreicher Verwandter hat sie eine schöne Wohnung ...

Nach ihrer Flucht aus Ostdeutschland hat Helene es nicht leicht. Ihr Mann ist im Stasi-Gefängnis gestorben, ihre Tochter war monatelang im Kinderheim. Dank hilfreicher Verwandter hat sie eine schöne Wohnung in Frankfurt, eine gute Stelle als Lehrerin. Trotzdem gibt sie das auf für eine Stelle als Rektorin in einem kleineren Grenzort, in dem es auch noch Bekanntschaften aus ihrer ersten Zeit im Westen gibt. Probleme sind vorprogrammiert.
Nicht nur bei ihr. Welche Schande war es noch in den 60er Jahren, als Ledige ein Kind zu bekommen, noch dazu von einem GI.
Helene wird anschaulich beschrieben, gut dargestellt ist der Spagat zwischen Job und Familie. Auch die Atmosphäre in Kirchdorf, wo bigotte oder einfach nur missgünstige Menschen den Frauen das Leben schwer machen. Auch die wenig hilfreiche, dafür aber umso mehr fordernde Schulaufsicht wird realistisch einbezogen. Da hat sich bis heute nichts geändert.
Eva Völler schreibt wieder unterhaltsam und mit lockerem Stil über die Liebe, das tägliche Leben, Probleme und Lösungen. Ob sich wie immer alles zum Guten wendet?
Schicksalsroman mit historischen Bezügen, verlegt von Lübbe.

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Veröffentlicht am 24.05.2022

Realitätsnaher Blick in die Vergangenheit

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Zum Inhalt:
1964 lebt Helene mit ihrer Tochter Marie bei ihrer Großtante in Frankfurt als ihr angeboten wird, die Schule in Kirchdorf als Direktorin zu übernehmen. Da sie sich von Tobias getrennt hat, ...

Zum Inhalt:
1964 lebt Helene mit ihrer Tochter Marie bei ihrer Großtante in Frankfurt als ihr angeboten wird, die Schule in Kirchdorf als Direktorin zu übernehmen. Da sie sich von Tobias getrennt hat, befürchtet sie, dass ihre Gefühle sie behindern könnten, dennoch ergreift sie die Chance des beruflichen Aufstiegs. Schon bald muss sie sich einer gewaltigen beruflichen Herausforderung stellen, denn eine Umstrukturierung der Schulen steht bevor und Tochter Marie fühlt sich immer mehr vernachlässigt. Aber auch ihre Freundin Isabella braucht ihre Freundin Helene jetzt mehr denn je. Aufregende Zeiten brechen in dem kleinen Kirchdorf an der innerdeutschen Grenze an.

Meine Meinung:
Der 1. Teil war schon interessant, doch im zweiten Teil passiert so viel mehr.

Das Leben auf dem Land und vor allem in Nähe der innerdeutschen Grenze ist für die Bewohner hart und Neuerungen werden skeptisch abgelehnt. Als Dorfkind fühlte ich mich beim Lesen des Buches teilweise wie in meine eigene Vergangenheit zurückversetzt. Ich konnte mir die kleine Dorfschule genauso wie die Umstrukturierung zu einer großen Schule sehr gut vorstellen, da ich es erlebt habe. Helene erinnerte mich mit ihren Lehrmethoden und den Einsatz für ihre Schüler an eine ehemalige Lehrerin. Verständlich, dass mit ihren neuen Aufgaben wenig Zeit für Marie bleibt, dennoch lief Marie mir hier etwas zu sehr nebenher. Ihre Freundin Isabella wagt ebenfalls einen beruflichen Wandel und mit der Freundschaft zu dem farbigen GI Bill tauchen ganz neue Probleme auf. Die Bewohner sind nicht ganz einfach und haben so ihre Ecken und Kanten, hadern mit den Gegebenheiten, sind klatschhaft, haben aber auch Respekt, sie sind so typisch menschlich. Was die Geschichte so ausgewogen macht, sind die vielen kleinen und großen Probleme, aber auch die Entwicklungen der Protagonisten und der einzelnen Figuren, die meist so authentisch beschrieben sind, dass ich das Gefühl hatte alles hautnah mitzuerleben. Sicherlich spielten hier auch meine Kindheitserinnerungen eine Rolle.

Da Eva Völler die Liebe am Herzen liegt, kam ihr schriftstellerischer Erfindungsreichtum zum Schluss nochmal zum Höhepunkt.

Fazit:
Der 2. Teil um die Dorfschullehrerin ist abwechslungsreich und unterhaltsam.

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