Cover-Bild Der Faden der Vergangenheit
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10,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 13.11.2020
  • ISBN: 9783423218382
Felicity Whitmore

Der Faden der Vergangenheit

Die Frauen von Hampton Hall, Roman

Die geheimen Tagebücher der Lady Abigail

Wer war Lady Abigail Hampton, und was ist vor 180 Jahren wirklich geschehen? Ist sie in den Tod gesprungen, nachdem ihr Geliebter Oliver Rashleigh wegen des Mordes an ihrem Schwager George gehängt wurde? Als die Staatsanwältin Melody Stewart auf einem alten Familiensitz Quartier bezieht, findet sie in dem verlassenen Gemäuer die Tagebücher ihrer Vorfahrin. Fasziniert folgt sie dem Faden der Vergangenheit in das Jahr 1841 und stößt dabei auf eine kluge und tatkräftige Frau, die mutig gegen ihr Schicksal aufbegehrte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2020

Toller Auftakt dieser Reihe

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MEINE MEINUNG:
Dies ist der erste Teil der Hampton Hall Trilogie von Felecity Whitmore.
Ich kenne schon andere Bücher der Autorin und liebe die Geschichte alle. So auch dieses hier.
Schon das wunderschöne ...

MEINE MEINUNG:
Dies ist der erste Teil der Hampton Hall Trilogie von Felecity Whitmore.
Ich kenne schon andere Bücher der Autorin und liebe die Geschichte alle. So auch dieses hier.
Schon das wunderschöne Cover hat mich angezogen und der Klappentext verspricht wieder eine interessante und auch geheimnisvolle Storie, die ich unbedingt entdecken muss.
Der Schreibstil lässdt sich fantastisch lesen. Er ist sehr bildhaft und detailverliebt und man fühlt sich sofort in der Geschichte angekommen. Schon nach einigen Sätzen war ich gefesselt und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Das Buch erhält ein sehr hohes Tempo, allein wegen der spannenden Geschichte, als auch , weil wir zwischen Gegenwart und Vergangenheit springen und jeder Teil für sich eine eigene Geschichte erzählt, die ich interessant fand.
Ganz langsam wird hier das Geheimnis um Lady Abigail enthüllt. Der Leser bekommt die Informationen immer häppchenweise und am Ende ergibt es dann ein komplexes Konstrukt und ein Ausgang, der einerseits neugierig auf den nächsten Teil macht und von dem ich sehr überrascht wurde.
Vor allem haben mich auch die Darstellung der Charakterer beeindruckt. Besonders Abiogail fand ich facettenreich und sehr fortschrittlich und man erkannte deutlich, dass sie viel mehr hätte erreichen können, wenn die Zeiten anders wären und die Frauen mehr Macht hätten.
Ich fand es fantastisch, wie sich am Ende alles miteinander verflochten hat und der Cliffhanger am Ende des Buches macht mich sehr, sehr neugierig auf den nächsten Teil.
Für mich war die Geschichte sehr rund und ich habe sie mit großen Vergnügen gelesen.

FAZIT:
Interessant, geheimnisvoll und vielschichtige Charaktere. Ein perfekter Auftakt dieser neuen Trilogie.

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Veröffentlicht am 30.11.2020

Zwei Frauen, ein Traum

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Das Cover ist einfach nur traumhaft schön. Es hat etwas geheimnisvolles aber auch romantisches.
Inhalt:
Die geheimen Tagebücher der Lady Abigail

Wer war Lady Abigail Hampton, und was ist vor 180 Jahren ...

Das Cover ist einfach nur traumhaft schön. Es hat etwas geheimnisvolles aber auch romantisches.
Inhalt:
Die geheimen Tagebücher der Lady Abigail

Wer war Lady Abigail Hampton, und was ist vor 180 Jahren wirklich geschehen? Ist sie in den Tod gesprungen, nachdem ihr Geliebter Oliver Rashleigh wegen des Mordes an ihrem Schwager George gehängt wurde? Als die Staatsanwältin Melody Stewart auf einem alten Familiensitz Quartier bezieht, findet sie in dem verlassenen Gemäuer die Tagebücher ihrer Vorfahrin. Fasziniert folgt sie dem Faden der Vergangenheit in das Jahr 1841 und stößt dabei auf eine kluge und tatkräftige Frau, die mutig gegen ihr Schicksal aufbegehrte.

Meine Meinung:
Ein wirklich tolles Buch, das mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen hat.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und fesselnd. Besonders interessant ist hier, das immer im Wechsel in zwei verschiedenen Epochen erzählt wird und diese Geschichten nebeneinander laufen. So ist man wirklich gezwungen weiter zu lesen, denn man möchte ja wissen, wie die Geschichte in der jeweiligen Zeit weiter gehen.
Abigail und auch Melody sind beides sehr interessante und faszinierende Charaktere, die trotz aller Hindernisse und Rückschläge immer wieder aufstehen und sich nicht unterkriegen lassen. Besonders gelungen finde ich, das man sehr viele parallelen der beiden Frauen erkennt. Auch haben beide einen „starken“ Mann an ihrer Seite, auf den sie sich verlassen können.
Die Beschreibungen der einzelnen Szenen ist sehr detailliert und bildlich. Man hat die einzelnen Geschehnisse immer sehr gut vor Augen.
Insgesamt ein Buch, das mich vollkommen überzeugen konnte. Ich kann den zweiten Teil der Geschichte kaum erwarten, denn ich bin wirklich gespannt, wie die beiden Leben der Frauen weitergeht.
Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.11.2020

Hinter den Mauern von Abigail's Hall

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Die Oberstaatsanwältin Melody Stewart wird beruflich nach Stockmill versetzt und bezieht deshalb das alte Anwesen „Abigail’s Place“, das ihrer Familien gehört, während ihr Ehemann nebst Töchtern weiterhin ...

Die Oberstaatsanwältin Melody Stewart wird beruflich nach Stockmill versetzt und bezieht deshalb das alte Anwesen „Abigail’s Place“, das ihrer Familien gehört, während ihr Ehemann nebst Töchtern weiterhin in London bleibt. Melody will sich nebenbei dem Verkauf des alten Besitzes widmen, das seit 180 Jahren nicht mehr bewohnt wurde. Bisher hat sich Melody über ihre Familiengeschichte keinerlei Gedanken gemacht, doch mit den nach und nach aufgestöberten Tagebüchern der ehemaligen Bewohnerin Lady Abigail taucht sie immer mehr in deren Vergangenheit ein, die so einige Geheimnisse zu Tage fördern. Unterstützung erhält Melody dabei von ihrem Kollegen Detective Inspector Daniel Rashleigh, der ebenfalls eine Verbindung zum Anwesen und deren damaligen Bewohnern zu haben scheint. Werden Melody und Daniel den fast vergessenen Geheimnissen auf die Spur kommen?
Felicity Whitmore hat mit „Der Faden der Vergangenheit“ den Auftaktband ihrer neuen „Hampton Hall“-Trilogie vorgelegt. Der flüssige, bildhafte und atmosphärische Erzählstil zieht den Leser schon während des spannenden Prologs in die Geschichte hinein und fesselt ihn regelrecht an die Seiten, um gemeinsam mit Melody die Geheimnisse der Vergangenheit ans Tageslicht zu bringen. Gekonnt bringt die Autorin ihre Geschichte mit wechselnden Handlungssträngen und Perspektiven an den Leser, der sich mal in der Gegenwart mit Melody und Daniel wiederfindet, mal in der Vergangenheit an der Seite von Lady Abigail die Ereignisse miterlebt. Bildhafte Beschreibungen lassen nicht nur das alte Anwesen vor dem inneren Auge des Lesers entstehen, sondern geben auch einen wunderbaren Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen der vergangenen Zeit, in denen eine Frau eher schmückendes Beiwerk ihres Ehemannes war und den Konventionen Folge leisten musste. Wie erfrischend, wenn die Hauptprotagonistin dann dem Gegenteil entspricht und sich als Dame der Gesellschaft für die Armen und Geknechteten einsetzt, auch wenn sie sich damit selbst in große Schwierigkeiten bringt. Der historische Hintergrund wurde geschickt mit der Handlung verwoben und klärt den Leser über die damals allseits üblichen Arbeitsverhältnisse in den Fabriken auf, die auch vor Kindern nicht Halt machen und die Menschen all ihrer Kräfte beraubt, sie regelrecht ausbeutet, während sie sich kaum von ihrem verdienten Lohn ernähren können. All dies steht dem Leser bei der Lektüre lebhaft vor Augen und lässt die Gefühle Achterbahn fahren. Der Spannungsbogen wird gleich zu Beginn schon auf ein gutes Niveau gehoben, steigert sich dann aber immer weiter in die Höhe, während dem Leser nach und nach einige Geheimnisse offenbart werden.
Die Charaktere sind facettenreich und aussagekräftig gestaltet, menschliche Eigenschaften lassen sie lebendig und authentisch wirken, so dass der Leser sich ihnen gerne anschließt und mitfiebert. Melody wirkt zwar wie eine Karrierefrau, jedoch versucht sie sich mit den Nachforschungen von einer nicht mehr funktionierenden Ehe abzulenken. Sie ist offen, neugierig und kann Ungerechtigkeit nicht ausstehen. Zudem hat sie sich die berufliche Anerkennung hart erarbeitet, was ihre Familie ihr aber leider eher negativ auslegt. Lady Abigail ist eine herzensgute, einfühlsame und hilfsbereite Frau, die gegen Windmühlen kämpft und dabei Mut sowie Selbstbewusstsein beweist. Aber auch Daniel und Oliver Rashleigh sind für die Handlung von enormer Wichtigkeit.
„Der Faden der Vergangenheit“ lassen den Leser von der ersten Seite durch Familiengeheimnisse, eine Reise in die Vergangenheit, Liebe, Mord und starke Frauencharaktere an den Seiten kleben. Sehr unterhaltsam und kurzweilig zu lesen, was eine verdiente Leseempfehlung nach sich zieht!

Veröffentlicht am 28.11.2020

Die geheimen Tagebücher von Lady Abigail

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Melody Stewart zieht als neue Staadsanwältin von London nach Stockmill.Den alten Familienbesitz Abigail´s Place in Stockmill will sie verkaufen.Den seit einem Unglück vor 180 Jahren hat da keiner mehr ...

Melody Stewart zieht als neue Staadsanwältin von London nach Stockmill.Den alten Familienbesitz Abigail´s Place in Stockmill will sie verkaufen.Den seit einem Unglück vor 180 Jahren hat da keiner mehr gewohnt,es fehlt an Licht und Elektrizität.Ihr Mann und ihre Töchter sind in London geblieben-in ihrer Ehe läuft es nicht sehr gut.Ihr Mann und ihre Schwiegermutter geben ihr das Gefühl eine schlechte Mutter zu sein-weil sie ihren Beruf ausübt.In dem verlassenen Haus an einer verborgenen Stelle findet sie die Tagebücher ihrer Vorfahrin Lady Abigail.Zusammen mit Detective Inspektor Daniel Rashleigh taucht sie in die Vergangenheit von Abigail´s Place ein.Erschüttert lesen sie was damals geschah und stellen fest das es in der Vergangenheit eine Verbindung zwischen ihren Vorfahren gegeben hat.Mit den Tagebüchern tauchen sie immer mehr in das Geheimnis der Villa und ihren Bewohner ein…

Die Autorin Felicity Whitmore hat einen fließenden ,bildhaften Schreibstil.Durch ihre Schilderung der Charaktere aus der Vergangenheit und der Gegenwart hat man das Gefühl dabei zu sein und alles selber zu erleben.Sie erzählt sehr spannend die Geschichte und es hat viel Freude gemacht das Buch zu lesen,sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.11.2020

Abigail`s Hall ist ihr Schicksal

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„“Wir leben heute und sind nicht verantwortlich für das, was unsere Vorfahren getan haben.“ „Und doch profitieren wir heute noch davon.““ (S. 107)
Melody Stewart zieht als neue Oberstaatsanwältin von ...

„“Wir leben heute und sind nicht verantwortlich für das, was unsere Vorfahren getan haben.“ „Und doch profitieren wir heute noch davon.““ (S. 107)
Melody Stewart zieht als neue Oberstaatsanwältin von London nach Stockmill in den alten Familiensitz Abigail´s Place. Sie will sich nebenbei endlich auch um den Verkauf des alten Anwesens kümmern, das seit einem tragischen Vorfall vor 180 Jahren leer steht. Ihr Mann, der wie sie der englischen Oberschicht angehört, und ihre pubertierenden Zwillingstöchter sind London geblieben, da es in Abigail´s Hall noch nicht einmal Strom gibt. Sie macht sich Vorwürfe, ihre Ehe läuft nicht mehr gut und ihr Mann und ihre Schwiegermutter geben ihr das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein und sie für ihre Karriere zu verlassen. Um sich abzulenken und aus Interesse stürzt sie sich auf Lady Abigails Tagebücher, die sie verstreut und zum Teil gut versteckt in dem alten Haus findet. Beim Lesen taucht sie immer tiefer in Abigails Erlebnisse und die Geheimnisse des Hauses ein. Aber hat Abigail´s Geliebter damals wirklich jemanden umgebracht und sie sich nach seinem Tod aus dem Fenster gestürzt? Melody kann dank Detectiv Daniel Rashleigh sogar die alten Polizeiakten einsehen – und auch er kann einiges zur Aufklärung beitragen, denn er ist der Nachfahre von Abigail´s Geliebtem Oliver Rashleigh …

„Der Faden der Vergangenheit“ ist der Auftakt der Trilogie über die Frauen von Hampton Hall und macht auf jeden Fall Lust auf die Folgebände. Geschickt verknüpft Felicity Whitemore die beiden Zeitstränge der 1840er Jahre und heute und auch die Familienbande zwischen Lady Abigail Hampton, Melodys Vorfahrin, und den Rashleighs.

Abigail und Melody sehen sich nicht nur ähnlich, auch ihre Leben weisen Parallelen auf. Sie sind in ihren Ehen nicht glücklich und haben ein großes Unrechtsbewusstsein. Während Melody als Oberstaatsanwältin über Recht und Unrecht entscheidet, hat Abigail eine Art Offenbarung, als sie bei der Rückkehr von einer Reise zu ersten Mal bewusst eine halbverhungerte Bettlerin mit ihrem Kind wahr- und sich ihrer annimmt. Bis dahin hatte sie sich nie dafür interessiert, woher ihr Reichtum kam, schließlich betrieb ihr Mann die größte Baumwollfabrik der Stadt. Erst durch die Bettlerin erfährt sie von den unwürdigen Bedingungen, unter den die Menschen arbeiten und leben, dass durch die beginnende Industrialisierung immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden und man dann die billigsten einstellt – Frauen und (Klein-)Kinder. „Ich schäme mich entsetzlich. Ich habe eine Wohltätigkeitsveranstaltung nach der anderen besucht und auch organisiert. Ich habe immer geglaubt, meinen Teil beizutragen, aber in Wahrheit hatte ich keine Ahnung. Wir klopfen uns gegenseitig auf die Schultern und unseren Fenstern Menschen.“ (S. 63) Sie will die Situation ändern und beginnt hinter dem Rücken ihres Mannes und ihres Schwagers, kleine Veränderungen einzuführen, doch nicht einmal die Arbeiter glauben an sie. „Sie sind eine Frau. … Sie sind vielleicht adelig und haben mehr Geld als wir. Aber ihr Geschlecht macht sie machtlos.“ (S. 124) Unterstützt wird sie dabei vom Verwalter der Fabrik, Oliver Rashleigh, der ihr die Arbeitsabläufe und Geschäftsgebaren näherbringt und ihr hilft, ihr größtes Geheimnis zu wahren …

Das Buch hat mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten. Felicity Whitmore weiß, wie man die Leser fesselt, beschreibt die damaligen Zustände und das Anwesen sehr bildlich und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Ich habe die Emanzipation beider Frauen verfolgt. Besonders beeindruckt hat mich Abigail mit ihrem Kampf für die Arbeiter und gegen ihre eigene Klasse, dass sie als Frau versucht hat, bessere Arbeits- und Lebensverhältnisse für ihrer Angestellten zu schaffen und auch ihre Söhne in diesem Sinn erzogen. Aber auch Melodys Weg zur Erkenntnis, dass sie als Mutter auch Karriere machen darf und sich von ihrem Mann nicht kleinmachen lassen muss, hat mir gut gefallen.

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