Cover-Bild Der kleine Inselladen

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 15.02.2019
  • ISBN: 9783746634265
Fenna Janssen

Der kleine Inselladen

Roman
Krabben zum Frühstück.

Nach Jahren in der Großstadt kehrt Spitzenköchin Jette zurück auf die Insel Spiekeroog. Entsetzt stellt sie fest, dass Oma Tildes Tante-Emma-Laden kurz vor dem Ruin steht. Für Jette kommt ein Verkauf nicht in Frage, schließlich verbrachte sie hier die schönsten Stunden ihrer Kindheit. Aber wie kann sie den Laden retten? Als dann plötzlich Benno vor ihr steht, wird es richtig kompliziert. Er war ihre erste große Liebe, doch nach ihrem gemeinsamen Sommer ist er einfach verschwunden. Und auf einmal befindet sich ihr Herz in Seenot …

Romantisch und humorvoll – die perfekte Lektüre für den Strandkorb.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2019

Inselflair ist hier nicht zu finden, dafür viele Fehler :-(

0 0

Jette hat es geschafft, sie steht auf der Erfolgsleiter im Job ganz oben und hat sich den Ruf als Spitzenköchin redlich verdient.
Ihre Rückkehr nach Spiekeroog hat sie sich allerdings ganz anders vorgestellt ...

Jette hat es geschafft, sie steht auf der Erfolgsleiter im Job ganz oben und hat sich den Ruf als Spitzenköchin redlich verdient.
Ihre Rückkehr nach Spiekeroog hat sie sich allerdings ganz anders vorgestellt - ein bisschen mehr Glamour und weniger Entsetzen hätte sie schon schön gefunden. Denn Oma Tilde braucht ihre Hilfe, weil sie nach einem Sturzaußer Gefecht gesetzt ist.
Jette stellt fest, dass der kleine Laden von Oma alles andere als gut läuft und da heißt es, Ärmel hochkrempeln und anpacken. So eine Beschäftigungstherapie kann doch nur gut sein, wenn man neu anfangen will/muss..oder sieht Jette das falsch ?

Nach diesem Buch habe ich mir geschworen, dass ich in Zukunft einen großen Bogen um alle Bücher mache, die im Titel irgendwie die Adjektive "klein", zauberhaft, "fabelhaft" , "traumhaft" etc tragen und mich auf den ersten Blick begeistern, aber auf den zweiten Blick hart auf den Boden der Tatsachen holen.
Denn dieses Buch ist wie alle Bücher, die solche Titel tragen - nichtssagend und einfach nur fad und das macht mich mittlerweile einfach nur wütend.
Da gaukelt man dem Leser mit einem traumhaft schönen Cover eine wunderschöne Szenerie vor, lässt ihn ins Träumen kommen und die Sehnsucht nach Insel, Meer und Wellen ist geweckt.
In diesem Roman ist von Inselflair aber genauso wenig zu spüren, wie in Frankfurt auf der Haupteinkaufsmeile zur Rushhour und ich frage mich, warum man hier den Leser derart in die Irre führt.
Manchmal habe ich das Gefühl, eine Neuauflage von "Tratsch im Treppenhaus" zu lesen, nur dass hier tranige Inselbewohner anstatt der agilen und amüsanten Heidi Kabel ihrem Geschwätz eine Plattform geben.
Die Hauptfigur Jette ist kalt wie ein Fisch, dafür ist Oma Tilde ständig auf Krawall gebürstet und dieses "Traumpaar" tötet mir noch den letzten Nerv, um der Geschichte halbwegs entspannt zu folgen.
Die vielen Rechtschreib- & Grammatikfehler machen das ganze zur Krönung des Irrsinns - wie kann ein so renommierter Verlag diese Fehler übersehen ?
Das war weder Inselflair, noch Meeresrauschen, sondern eine Kakophonie an Wörtern und Szenen, die mich liebevolle Darstellung der Protagonisten, Gefühl und Inselfeeling schmerzlich vermissen lassen.
Da kommt der berühmte Satz mir X -Das war nix

Veröffentlicht am 23.03.2019

Eine kleine Geschichte

0 0

Da ich Geschichten, die an Ost- oder Nordsee angesiedelt sind, einfach nicht widerstehen kann, musste ich dieses Buch einfach lesen.
"Der kleine Inselladen" ist, passend zum Titel, leider auch nur eine ...

Da ich Geschichten, die an Ost- oder Nordsee angesiedelt sind, einfach nicht widerstehen kann, musste ich dieses Buch einfach lesen.
"Der kleine Inselladen" ist, passend zum Titel, leider auch nur eine kleine Geschichte. Soll bedeuten: Nix besonderes und für mich daher etwas enttäuschend.
Ich kenne Spiekeroog und die tolle Atmosphäre dieser Insel kam bei mir nicht wirklich rüber.

Zur Handlung:
Jette reist zur Oma, bei der sie aufgewachsen ist, nach Spiekeroog.
Oma Tilde, die jahrelang den namensgebenden kleinen Laden geführt hat, ist gestürzt und braucht Hilfe.
Jette, die als Köchin in München Karriere gemacht hat, kann einen Ortswechsel selbst gut gebrauchen.
Ihr Ehemann hat einer Versetzung nach Monte Carlo zugestimmt, was der sowieso schon taumelnden Ehe den Todesstoß versetzt hat.
Auf Spiekeroog trifft Jette auf ihre Jugendliebe Benno. Auch wenn die beiden immer wieder "kreative Differenzen" haben, ist Leser(in) und Dorfgemeinschaft schnell klar - die beiden gehören zusammen.
Als erst der reiche Hamburger Christoph auftaucht, dann der zukünftige Ex-Mann wieder anruft, steht Jette plötzlich zwischen gleich drei Männern.

Die Idee zur Geschichte ist nicht neu, was mich nicht wirklich gestört hat.
Leider war die Umsetzung eher schwach:
Zum einen fand ich Jette nicht so super sympathisch. Obwohl Mitte 30 und erfolgreich im Beruf, handelt sie wie ein noch lebensunreifer, trotziger weiblicher Teenager, der dazu noch hirnlos einem hübschen männlichen Gesicht nachhechelt.
Oma Tilde ist, freundlich formuliert, nordisch stur. Ich persönlich fand sie unmöglich und der Enkelin gegenüber oft sehr unfreundlich und auch sehr ruppig.
Warum muss die Versetzung nach Monte Carlo sein? Fand ich etwas zu dick aufgetragen. Für einen Schritt nach oben auf der Karriereleiter hätte es für einen Banker auch Frankfurt sein können!
Auch das der Chef eines Sternerestaurants die Chefköchin so einfach von einem Tag auf den anderen gehen lässt, scheint mir mehr als unrealistisch!
Gefallen hat mir allerdings die teilweise etwas skurrile Dorfgemeinschaft.
Die Idee, die Jette für den Laden hat, war klasse und ich denke es würde sogar so funktionieren.
Ich hätte jetzt durchaus Lust auf ein Krabbenbrötchen.... nach einer Wattwanderung....

Negativ leider: Einige Rechtschreibfehler - was ich bei einem doch renommierten Verlag weder erwarte, noch möchte!


Veröffentlicht am 18.03.2019

Eine perfekte Unterhaltungslektüre

0 0

In ihrem Roman "Der kleine Inselladen" ist der erste Roman, den ich von der Atorin Fenna Jansen gelesen habe. Die Autorin entführt uns ihrer unterhaltsamen Lektüre auf die Nordseeinsel "Spiekeroog". Und ...

In ihrem Roman "Der kleine Inselladen" ist der erste Roman, den ich von der Atorin Fenna Jansen gelesen habe. Die Autorin entführt uns ihrer unterhaltsamen Lektüre auf die Nordseeinsel "Spiekeroog". Und hier lernen wir wunderbare Menschen und ihre Geschichte kennen.

Spitzenköchin Jette lebt seit Jahren in der Großstadt. Doch richtig heimisch ist sie eigentlich in München nie geworden. Als ihre Beziehung in die Brüche geht und ihre Oma Tilde krank ist, macht sich Jette kurzentschlossen auf nach Spiekeroog. Hier hat sie in ihrer Kindheit die schönsten Stunden verbracht. Als sie dann auf der Insel vor Oma Tildes Tante-Emma-Laden steht, muß sie mit Schrecken feststellen, dass dieser kurz vor dem Ruin steht. Ein Investor hätte großes Interesse den Laden und das Grundstück zu kaufen, doch das kommt für Tilde und Jette nicht in Frage. Doch Jette muss schnell etwas einfallen, um den Laden zu retten. Plötzlich steht auch noch ihre Jugendliebe Benno vor der Tür und nun wird es für Jette richtig kompliziert ....

Einfach zum Träumen schön! Schade, dass mein Aufenthalt auf Spiekeroog so schnell zu Ende ging. Ich habe mich hier auf dieser Insel, die ja so wunderbar beschrieben wird, pudelwohl gefühlt. Ich habe die langen Strandspaziergänge, den rauhen Wind, der mir um die Nase geweht hat, wirklich sehr genossen. Und ich die Menschen, die hier leben, sind etwas ganz besonderes. Die meisten von ihnen sind mit ihrer Heimat tief verwurzelt, so auch Benno ein äußerst sympathischer Zeitgenosse. Seine Herzlichkeit und Herzenswärme sind ja förmich zu spüren. Und dann ist da Jette, die hier auf der Insel auch endlich zu Ruhe kommt, obwohl ja einiges los ist. Doch sie kann die Hektik der Großstadt abschütteln und ich bewundere sie für ihre Entschlossenheit, den Laden zu retten. Ihre Oma Tilde habe ich auch sofort ins Herz geschlossen. Ja und dann sind da plötzlich drei Männer in Jettes Leben. Und eigentlich wollte sie ja von der Liebe nichts mehr wissen. Doch für wen schlägt ihr Herz wohl am meisten?

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Am liebsten würde ich sofort meinen Koffer packen und ein paar Tage auf Spiekeroog verbringen. Das Cover ist ja auch ein echter Hingucker - total gelungen. Gerne vergebe ich für dieses perfekte Unterhaltungsleküre 5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.02.2019

Kleiner Lückenfüller

0 0

Jette arbeitet als Sterneköchin bei einem Nobelitaliener in München, als ihr Freund Robert mitteilt, dass er von seiner Bank befördert und nach Montecarlo versetzt wird. Aber er wird ohne Jette gehen, ...

Jette arbeitet als Sterneköchin bei einem Nobelitaliener in München, als ihr Freund Robert mitteilt, dass er von seiner Bank befördert und nach Montecarlo versetzt wird. Aber er wird ohne Jette gehen, aus ihrer Beziehung ist die Luft raus. Jette hat sich von dieser Ankündigung noch nicht ganz erholt, als ihre Mutter aus Hamburg anruft, um ihr zu berichten, dass Oma Tilde gestürzt ist und sich das Bein gebrochen hat. Jette fährt kurzentschlossen auf die Insel Spiekeroog, um nach dem Rechten zu sehen, hat sie doch als Kind all ihre Sommer bei Oma Tilde verbracht. Der alte Inselladen und das Wohnhaus von Oma sind völlig heruntergekommen, und Kunden kommen ebenfalls nicht mehr, nur alte Freunde und Nachbarn schauen ab und an vorbei. Hier ist eine Menge Arbeit nötig, um den Laden wieder zum Laufen zu bringen. Dann läuft Jette auch noch ihr alter Jugendfreund Benno über den Weg, in den sie mal so verliebt war und der sie einfach hat hängen lassen. Doch er geht ihr nicht aus dem Kopf. Allerdings gibt es da auch noch diesen attraktiven Christof aus Hamburg, der gerade zu Gast auf der Insel ist und Jette den Kopf verdreht. Wird es Jette gelingen, den Laden wieder flott zu kriegen und sich für einen der Männer zu entscheiden?
Fenna Janssen hat mit ihrem Buch „Der kleine Inselladen“ einen unterhaltsamen Roman vorgelegt, der vor allem den besonderen Zusammenhalt der Inselgemeinschaft heraushebt. Der Schreibstil ist locker-flüssig und als Leser ist man sofort an Jettes Seite, um sie von München auf die Insel Spiekeroog zu begleiten. Das Buch ist in drei Abschnitte mit jeweils 7 Kapiteln unterteilt. Während der Lektüre hat der Leser oft den Eindruck, als wären es drei Folgebände, weil einiges wiederholt wird. Die Handlung selbst plätschert eher vor sich hin als wirklich spannend zu sein. Der Beschreibung der Örtlichkeiten fehlt es leider auch an dem gewissen Flair, für einen Inselroman gibt es viel zu wenig Meeresbrise, Strand und Dünen. Die Inselgemeinschaft dagegen lebt von Klatsch und Tratsch, aber auch vom Zusammengehörigkeitsgefühl und dem aufeinander Achtgeben, was hier gut herausgearbeitet wurde. Der Verlag wäre gut beraten, sich noch einmal der vielen Rechtschreibfehler anzunehmen, die sich innerhalb der 288 Seiten versteckt haben.
Die Charaktere sind individuell ausgestaltet, wirken aber durchweg meist blass und unscheinbar. Der Leser steht eher außen vor als mittendrin, eine richtige Beziehung zu ihnen baut sich nicht auf. Jette ist mit ihren Ende Zwanzig oftmals noch sehr begriffsstutzig und naiv. Sie ist zwar hilfsbereit und freundlich, aber meist wirkt sie hilflos und ungeordnet. Benno ist ein Seebär, der schon seit seiner Kindheit in Jette verliebt ist. Er hilft, wo er kann und wird doch immer wieder vor den Kopf gestoßen. Tilde ist eine Inselpflanze, wortkarg und immer in Abwehrhaltung. Birthe dagegen ist der Lichtblick in dem Roman, denn sie ist patent und liebenswürdig. Christof ist ein attraktiver Mann, der so seine Geheimnisse hat. Auch die anderen Protagonisten wie Harry oder Kerstin lassen die Handlung bunt wirken.
„Der kleine Inselladen“ ist ein Unterhaltungsroman für zwischendurch – mehr leider nicht.