Cover-Bild Die Köchin von Castamar

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: C. Bertelsmann
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 09.06.2020
  • ISBN: 9783570104132
Fernando J. Múñez

Die Köchin von Castamar

Auf Liebe und Tod. Roman
Anja Rüdiger (Übersetzer)

Eine skandalöse Liebe, böse Intrigen und gefährliche Duelle am Hof von Castamar

Clara, Chefköchin am Hof von Castamar, schwärmt schon lange für den Herzog. Doch obwohl sie mehrere eindeutige Zeichen erhalten hat, kann sie immer noch kaum glauben, dass der Herzog ihre Gefühle erwidert. Als Clara bei einem großen Festessen den Gästen des Herzogs vorgestellt wird, gerät die Situation außer Kontrolle: Mehrere Adlige machen anzügliche Bemerkungen, bis Clara - ihrer niedrigen Stellung zum Trotz - ihrer Wut freien Lauf lässt. Ein Skandal, der sofort die Runde macht. Doch der Herzog gibt nicht auf, um Clara zu werben. Auch wenn er damit ins Netz der Verschwörung gerät, die seine Feinde seit Langem sorgfältig inszeniert haben ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2020

Diese Liebe hat es nicht leicht

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Klappentext:

„Clara, Chefköchin am Hof von Castamar, schwärmt schon lange für den Herzog. Doch obwohl sie mehrere eindeutige Zeichen erhalten hat, kann sie immer noch kaum glauben, dass der Herzog ihre ...

Klappentext:

„Clara, Chefköchin am Hof von Castamar, schwärmt schon lange für den Herzog. Doch obwohl sie mehrere eindeutige Zeichen erhalten hat, kann sie immer noch kaum glauben, dass der Herzog ihre Gefühle erwidert. Als Clara bei einem großen Festessen den Gästen des Herzogs vorgestellt wird, gerät die Situation außer Kontrolle: Mehrere Adlige machen anzügliche Bemerkungen, bis Clara - ihrer niedrigen Stellung zum Trotz - ihrer Wut freien Lauf lässt. Ein Skandal, der sofort die Runde macht. Doch der Herzog gibt nicht auf, um Clara zu werben. Auch wenn er damit ins Netz der Verschwörung gerät, die seine Feinde seit Langem sorgfältig inszeniert haben ...“



Nachdem der Auftakt so grandios war, war ich natürlich auch auf den zweiten Teil sehr gespannt und hatte große Erwartungen. Es war ein Hochgenuss wieder mit Clara am Hofe zu sein und zu lesen wie weit sie es doch gebracht hat! Aber wie hätte es anders sein sollen, als das sie so einen Karrieresprung macht? Sie kann es einfach und diese ganze Geschichte darum ist absolut glaubwürdig.

Ebenso ihre Gefühle zu Don Diego, dem Herzog von Castamar, werden hier ganz schön durcheinander gewirbelt und auf eine harte Probe gestellt. Claras Reaktion war so herrlich erfrischend und ehrlich, wie wir es von ihr gewohnt sind. Es war ein Befreiungsschlag erster Güte und er stand ihr perfekt. Das was dann danach geschah, war zwar abzusehen aber dennoch sehr angenehm zu lesen. Múñez verpackt hier wieder so viele Parts der Gefühlswelt, das einem schon schwindelig wird, aber das liegt wohl am spanischem Temperament und es steht der Geschichte ganz excellent! Man folgt den ganzen Intrigen, Irrungen und Kirrungen bis zur letzten Seite und ist echt enttäuscht, wenn man die letzte Seite gelesen hat.

Ich war so gern mit Clara in der Küche, habe mir ihr mitgelitten und mitgefiebert zu ihrer Liebe zu Don Diego, habe viele Hassmomente erlebt bei Protagonisten, die mich komplett überrascht haben und ich habe das spanische Flair mehr als genossen...Ob Clara und Don Diego ihre Liebe leben können, müssen Sie schon selbst herausfinden...es lohnt sich jedenfalls sehr und es stecken so viele Überraschungen in der Geschichte, das man darauf erstmal einen Mojito brauch...



Dieser Band erhält, wie auch schon Band 1, 5 von 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.08.2020

Abschluss der Dilogie

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Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und letzten Teil der Reihe um die Köchin Clara Belemont von herzoglichen Sitz Castamar. Ein historischer Liebesroman mit viel Drama und Intrigen!

ES GEHT ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und letzten Teil der Reihe um die Köchin Clara Belemont von herzoglichen Sitz Castamar. Ein historischer Liebesroman mit viel Drama und Intrigen!

ES GEHT NAHTLOS WEITER…

Der erste Band hörte an mehreren spannenden Stellen auf und mit viel Vorfreude stürzte ich mich somit auf die Fortsetzung von Munez. Ich wurde auch nicht enttäuscht und war schnell mittendrin im Trubel von Intrigen, Gefühlen und gesellschaftlichen Ränkespielchen.
Clara und der Herzog nähern sich durch ein Ereignis schnell an und genauso schnell werden auch die Gefühle offenbart, wobei sich bereits im ersten Teil viel angebahnt hatte.
Auch Senorita Castro gerät in weitere Verwicklungen und Dona Sol sorgt noch für viel mehr Ärger, als sie zunächst beabsichtigt hatte.

Der Roman geht nahtlos weiter, als wäre da kein Halt gewesen und auch dieses Mal konnte ich es in einem Tag runter lesen.
Besonders viel Raum nimmt nun der Intrigant Don Enrique an, der mit seinen Planungen immer weiter vorankommt. Dabei werden noch einige Geheimnisse mehr ans Licht gebracht bis zum großen Showdown.

SKLAVEREI, HOMOSEXUALITÄT UND DER STAND DES ADELS

Besonders der Ziehbruder Gabriel, der durch seine dunkle Hautfarbe aus der Gesellschaft ausgeschlossen ist, wird hier viel öfters auftreten und seine Geschichte bekommen und es tut sich bei vielen anderen Charakteren einiges, dass noch zu Überraschungen führt.
Rundum also eine sehr abwechslungsreiche Fortsetzung, die tiefer in die angesprochenen Themen reingeht.
Wiederum aber mehrere Dinge viel zu schnell angesprochen und abgeschlossen hat. Als wäre es alles so einfach beim Adel und ich hatte an manchen Stellen das Gefühl, dass sich der Autor sehr beeilt hat und es alles in ein Buch packen wollte.

Die romantischen Aspekten zwischen dem Herzog und Clara fand ich auch zu wenig, sodass ich sie nicht als authentisches Liebespaar sehe. Dass die beiden sich wie verrückt anhimmeln, war gleich klar, aber ihre Heirat kam mir doch sehr plötzlich und übereilt vor. Außer den Briefen, die sie sich seit dem ersten Band hin und her geschickt hatten, gab es keine richtige Unterhaltung zwischen den Liebenden.

An anderer Stelle fand ich das Buch deutlich brutaler und anzüglicher als davor. Besonders der erste Punkt hatte mich sehr schockiert und ich wollte die eine oder andere Stelle nicht lesen. Für mich hatte es etwas von der schönen Atmosphäre genommen, die ich noch aus dem ersten Teil hatte und ich war wirklich verwundert vom Autor.

FAZIT

Im Großen und Ganzen war es ein sehr aufregender Abschluss der Dilogie und ich hatte eindeutig meinen Spaß damit. Andererseits habe ich hier mehr Dinge zu bemängeln als im ersten Teil, was das alles für mich in der Bewertung runterzieht. Ich frage mich, ob es vielleicht als Trilogie gut gewesen wäre und wenn der Autor den Charakteren mehr Raum gegeben hätte sich langsamer zu entwickeln.
Auf die Verfilmung freue ich mich trotzdem und werde auf jeden Fall reinschauen!

Veröffentlicht am 12.07.2020

Eintauchen, mitleiden, mitlieben, mithassen – was für eine grandiose Fortsetzung

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1721 in Spanien. Clara, ist zur Chefköchin am Hof von Castamar aufgestiegen und schwärmt schon lange für den Herzog Don Diego. Da Beziehungen außerhalb des eigenen Standes nahezu ausgeschlossen sind (der ...

1721 in Spanien. Clara, ist zur Chefköchin am Hof von Castamar aufgestiegen und schwärmt schon lange für den Herzog Don Diego. Da Beziehungen außerhalb des eigenen Standes nahezu ausgeschlossen sind (der Ruf des Hauses Castamar muss schließlich gewahrt werden), kann sie kaum glauben, dass Don Diego ihre Gefühle erwidert. Doch der Herzog wirbt tatsächlich um Clara – gegen alle Konventionen zum Trotz. Dies spielt seinem Erzfeind Don Enrique in die Karten, der alles daransetzt, Don Diego und das Haus Castamar zu zerstören. Dabei ist ihm jede Intrige und jedes Mittel recht – sogar Mord, Folter und Vergewaltigung.

Band 2 setzt unmittelbar da an, wo Band 1 geendet hat. Wieder begleite ich Clara, Don Diego und die Bewohner, Gäste und Bediensteten von Castamar und wieder bin ich völlig gefangen von dieser nervenaufreibenden Geschichte. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten, mich gefreut und gefürchtet. Ich war begeistert und unsagbar wütend. Die Geschichte hat mich schlicht mitgerissen und völlig gefesselt.

Der Autor beschreibt seine Charaktere so lebendig und vielschichtig, dass sie einfach Teil von einem werden, man fühlt sich wie mittendrin. Ich mag Clara und Don Diego. Don Gabriel ist ein herzensguter Mensch, Dona Ursula ist gefühlskalt, wofür man aber Verständnis entwickelt, Don Enriquo ist durch und durch grausam und ich habe ihn SO verachtet u.s.w.
Jeder einzelne ist ein wichtiger Teil dieser Geschichte und alle sind sie mir an Herz gewachsen bzw. haben in mir tiefste Verachtung ausgelöst. Es ist diese Art Buch, das man so schnell wie möglich lesen möchte um zu wissen, wie es weitergeht, von dem man aber andererseits hofft, es möge bitte nicht so schnell enden.

Ein absolut mitreißender, fesselnder und berührender historischer Roman.

Fotos und vor allem eine Leseprobe zum Buch findet ihr in meinem Blog: https://lesezauber-zeilenreise.webnode.com/l/die-kochin-von-castamar-auf-liebe-und-tod-von-fernando-j-munez/

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Veröffentlicht am 11.07.2020

Gelungene Fortsetzung

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Auf Liebe und Tod ist der zweite Teil der Castamar Dilogie und knüpft nahtlos an den ersten Teil an.

Claras Kochkünste begeistern die Herrschaft nach wie vor und schnell steigt sie zur Chefköchin auf, ...



Auf Liebe und Tod ist der zweite Teil der Castamar Dilogie und knüpft nahtlos an den ersten Teil an.

Claras Kochkünste begeistern die Herrschaft nach wie vor und schnell steigt sie zur Chefköchin auf, womit sie sich nicht nur Freunde macht. Voller Argwohn wird es auch angesehen, dass sich der Herzog immer mehr zu Clara bekennt. Vor allem die Haushälterin hat große Probleme damit, dass eine einfache Küchenhilfe Herrscherin über Castamar werden soll.


Einen sehr großen Raum nimmt in dieser Geschichte die Intrige Don Enriques ein, der dem Herzog niemals verziehen hat, ihm das Liebste genommen zu haben.


Dieser zweite Teil konnte mich noch mehr als der Vorgängerband begeistern. Die Charaktere sind dermaßen gut beschrieben, man leidet und fiebert mit ihnen mit, vor allem der Marquis hat mir oft Gänsehaut ob seiner Brutalität beschehrt.

Die Seiten flogen nur so dahin, es gab viel Abwechslung, den der Autor spricht viele Themen an. Wie Standesunterschiede, Homosexualität, Sklaven und Diskriminierung, wodurch die Geschichte zu keiner Zeit Längen aufwies.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig und machen viele Veränderungen durch, seien sie positiv oder negativ.

Vor allem Clara, die sehr willensstark ist und gegen die Geringschätzung der Frauen ankämpft, hat mir sehr gut gefallen.

Leider habe ich die Dilogie nun beendet, fiebere aber sehr der Verfilmung entgegen, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten läßt.

Für beide Teile gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne.

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