Cover-Bild Das Buch der verborgenen Dinge

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 10.02.2020
  • ISBN: 9783453320352
Francesco Dimitri

Das Buch der verborgenen Dinge

Roman
Felix Mayer (Übersetzer)

Fabio, Mauro, Tony und Arturo sind schon seit ihrer Schulzeit befreundet, und obwohl das Leben sie inzwischen in alle Himmelsrichtungen verstreut hat, treffen sie sich einmal im Jahr in ihrem apulischen Heimatdorf Casalfranco. Das haben sie sich versprochen, das ist der Pakt. Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn Arturo taucht nicht auf. Ausgerechnet er, der sie einst auf den Pakt eingeschworen hat. Beunruhigt fahren die drei Freunde zu Arturos abgelegenem Bauernhof – nur um das Anwesen völlig verlassen vorzufinden. Sofort ist ihnen klar, dass ihrem Freund etwas zugestoßen sein muss, und sie machen sich auf die Suche nach ihm. Eine Suche, die sie nicht nur in ihre eigene Vergangenheit führt, sondern auch zu einem magischen Geheimnis ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2020

Leider hatte ich zu hohe Erwartungen.

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Als erstes muss ich dieses tolle Cover erwähnen. Wie schön ist es bitte?! So schön mystisch, errinnert mich an die alten Märchenbücher, die meine Oma hatte. Dann hat der Klappentext mich natürlich total ...

Als erstes muss ich dieses tolle Cover erwähnen. Wie schön ist es bitte?! So schön mystisch, errinnert mich an die alten Märchenbücher, die meine Oma hatte. Dann hat der Klappentext mich natürlich total angesprochen. Und das Versprechen, dass Fantasy auf Horror trifft. Ich habe eine Art "Dreamcatcher" erwartet. Vielleicht war meine Erwatung aber dadurch auch einfach zu hoch. Denn weder das eine, noch das andere hab ich nicht richtig durchkommen sehen. Es war ein Roman, eine gute Geschichte über 3 Freunde (die eigentlich 4 sind) , die sich nach langer Zeit wieder treffen. Immer mal wieder reisen wir zurück in die Vergangenheit und dann sind wir wieder im hier und jetzt - ich mag solche Schreibweisen und so erfahren wir vieles über die Vergangenheit der einzelnen Protagonisten, aber auch über die Freundschaft der Männer an sich. Die Geschichte an sich wird aus der Sicht aller geschildert. An sich eine gute Idee, bei so vielen Personen, macht es das ganze zumindest hierbei manchmal nicht so einfach. Wir switchen wie oben schon erwähnt oftmals auch durch verschiedene Genres, das macht es schwer "Das Buch der verborgenen Dinge" einzuordnen. Ab dem Moment in Arturos Haus befindet man sich in einem Krimi - vorallem als die Mafia ihre Finger im Spiel hat. Wenn man aus dem Buch der verborgenen Dinge selbst liest, ist es Fantasy angehaucht. Da hatte ich ein paar Probleme, da ich nicht richtig wusste, wie ich die Story ab und zu einordnen soll. Der Schauplatz ist mit Italien toll gewählt und auch die Protagonisten an sich sind gut beschrieben und man baut eine Verbindung mit ihnen auf.
Trotz all meiner Schwierigkeiten, die ich leider ab und an beim lesen hatte, würde ich das Buch jedem empfehlen, der sich in den Genres Krimi und Fantasy zu Hause fühlt und kein Problem damit hat, viele verschiedene Erzählperspektiven zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2020

Konnte mich gar nicht überzeugen!

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Das Cover von Das Buch der verborgenen Dinge finde ich grandios. Sehr einfach und trotzdem kann man einiges darauf entdecken. Es verspricht ein spannendes und mystisches Buch zu werden.
Leider muss ich ...

Das Cover von Das Buch der verborgenen Dinge finde ich grandios. Sehr einfach und trotzdem kann man einiges darauf entdecken. Es verspricht ein spannendes und mystisches Buch zu werden.
Leider muss ich an dieser Stelle gestehen, dass es nicht das war, was ich mir erhofft habe und demnach enttäuscht bin.

Der Schreibstil ist okay, wenn ich mal ein paar Seiten gelesen habe, bin ich auch gut vorangekommen. Aber es lag schon daran, dass ich kein großes Verlangen danach hatte, nach dem Buch zu greifen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Fabio, Mauro und Tony. Was ich auch gelungen fand. Man erfährt auch einige Dinge aus der Vergangenheit, was mir die Charaktere noch ein bisschen näher gebracht hat. Ich kann auch zu allen dreien sagen wie sie charakterlich sind, aber sie haben mich einfach auf der emotionalen Ebene nicht erreicht.
Auch haben die Charaktere gar nicht ihres Alters entsprechend gehandelt, finde ich. Wenn ein Freund verschwindet, schaue ich doch bei ihm zu Hause nach und suche die Gegend ab um ihn zu finden und gehe dann zur Polizei. Die drei Freunde sind eben nicht gleich zur Polizei gegangen. Dazu gibt es auch noch mehrere Situationen.

Von der Handlung her konnte es mich auch gar nicht abholen. Mir war die Geschichte ein bisschen zu wirr und wusste gar nicht, was jetzt Sache ist. Während der Geschichte erfährt man einiges über die Freundschaft der vier, das hat mir tatsächlich sehr gefallen. Im Großen und Ganzen finde ich es auch toll, dass sie immer zusammenhalten und sich auf die Suche nach Arturo machen, als er beim vereinbarten Treffpunkt nicht aufgetaucht ist.
Aber insgesamt war es einfach nicht meine Geschichte.

Glaube und Religion spielen ebenfalls eine Rolle in der Geschichte. Fand ich aber nicht schön in die Geschichte eingeflochten. Meistens war es mir ein bisschen drüber und zu viel des Guten.
Einige Längen hatte das Buch leider auch parat. Der Autor schreibt zwar sehr bildlich, aber manchmal war es mir einfach auch wieder zu viel.

Insgesamt war Das Buch der verborgenen Dinge einfach nicht meine Geschichte. Denn ich habe einige Rezensionen gesehen, denen das Buch richtig gut gefallen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2020

Spannende Geschichte, aber nicht ganz mein Thema

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Schon in ihrer Jugend haben die vier Freunde Fabio, Tony, Mauro und Arturo einen Pakt geschlossen. Jedes Jahr, immer am gleichen Tag und zur selben Zeit, treffen sie sich in ihrem Heimatort Casalfranco. ...

Schon in ihrer Jugend haben die vier Freunde Fabio, Tony, Mauro und Arturo einen Pakt geschlossen. Jedes Jahr, immer am gleichen Tag und zur selben Zeit, treffen sie sich in ihrem Heimatort Casalfranco. Als aber in diesem Jahr ausgerechnet Arturo, der diesen Pakt ins Leben gerufen hat, nicht zum Treffen erscheint, sind sich die anderen drei sicher, dass irgendetwas geschehen sein muss. Schnell stellen sie fest, dass hinter Arturos Verschwinden mysteriöse Gründe stecken.

Neugierig hat mich bei diesem Buch definitiv das Cover gemacht, denn dieses ist richtig toll und ich kann bereits sagen, dass es ziemlich gut zur Handlung passt. Ebenfalls hörte sich der Klappentext wirklich interessant und spannend an und teilweise konnte die Geschichte auch halten, was dieser verspricht, aber leider nicht zum größten Teil.

Schon der Schreibstil des Autoren ist nicht einfach nullachtfünfzig. Vielmehr schreibt er sehr bildlich, aber auch ausführlich, manchmal schon zu ausschweifend. Das untermalt zwar die Atmosphäre der Geschichte recht gut, sorgt aber eben auch teilweise dazu, dass sich die Geschichte an manchen Stellen ein bisschen in die Länge zieht. Ansonsten ließ sich das Buch, auch auf Grund der recht kurzen Unterkapitel, flüssig und schnell lesen.

Erzählt wird die Geschichte unregelmäßig abwechselnd aus Sicht der drei Freunde Fabio, Tony und Mauro, was bei dem einen oder anderen vielleicht zu Verwirrungen führen könnte. Ich bin damit aber größtenteils ganz gut klar gekommen. Außerdem mochte ich das Setting der Story und ihre Atmosphäre. Man spürt beim Lesen förmlich die Wärme des Südens und das italienische Flair und durch die bildlichen Beschreibungen bekam ich ein sehr gutes Bild von der Landschaft und den Menschen. Zudem war die ganze Geschichte sehr mysteriös, hatte einen leicht düsteren Unterton, und war, solange der Autor eben nicht zu sehr in Trivialitäten abschweifte, meistens sogar wirklich spannend. Nur einige Anekdoten aus der Vergangenheit fand eher langweilig und nicht zielführend. Bei diesen hatte ich das Gefühl, dass sie nur eingebaut wurden, um manchmal gerade in entscheidenden Momenten die ansonsten reichlich vorhandene Spannung zu drosseln. Auch dieser ganze Aspekt rund um Religion und Glaube hat mir gar nicht gefallen, war er mir doch zu negativ behaftet und teilweise sogar respektlos. Weiter wird dieses Buch in die Genres Fantasy und Horror eingeordnet, wovon ich aber nicht wirklich etwas gespürt habe, denn obwohl es oft mysteriös zugeht und ein großes Geheimnis um Arturos Verschwinden gemacht wird, passiert nichts wirklich Unerklärliches, bis die ganze Geschichte mit nur einem Wort aufgelöst wird. Mich persönlich hat das zwar nicht gestört, aber wer genau das erwartet, wird wohl eher enttäuscht werden.

Die Beschreibungen der Charaktere fand ich okay. Extrem aufgefallen ist mir, dass sich Fabio, Tony und Mauro viel zu sehr geähnelt haben. Zwar führt jeder von ihnen ein anderes Leben, aber keiner von ihnen hat irgendetwas Besonderes, was ihn aus der Menge hätte herausstechen lassen. Zudem ist in diesem Roman niemand, auch keiner der Nebencharaktere, sonderlich sympathisch und ihre Ansichten habe ich auch eher selten geteilt. Trotzdem waren die einzelnen Figuren irgendwie authentisch und wirkten lebendig und greifbar, was mir hingegen ganz gut gefallen hat.

Wer hier also einen total gruseligen Fantasyroman erwartet, der sollte gewarnt sein, denn das ist dieses Buch auf gar keinen Fall. Vielmehr gibt es hier eine Geschichte über eine langjährige Freundschaft, gepaart mit ein bisschen Detektivarbeit und fast schon okkultistisch angehauchtem Mysterium. Diese hat mich zwar durchaus gepackt, war aber oftmals thematisch einfach nicht mein Ding.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2020

Solide Story, aber kein Fantasy…

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Der Tite des Buches hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend, weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Angekündigt war Horror und Fantasy. Gefunden hab ich weder ...

Der Tite des Buches hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend, weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Angekündigt war Horror und Fantasy. Gefunden hab ich weder das eine noch das andere.
Wir lernen zuerst einmal 3 Männer kennen, die uns ihre Lebensgeschichte erzählen. Mal gehen wir dabei in die Vergangenheit, mal sind wir in der Gegenwart. Der eine ist Fotograf, der nächste Chirurg und der Dritte ist Anwalt. Soweit so gut, aber es fehlt einer der Freunde. Arturo taucht zum vereinbarten Termin nicht auf, obwohl er es doch war, der diesen Pakt ins Leben rief. Die 3 Männer begeben sich auf die Suche nach ihm und stoßen dabei auf merkwürdige Orte und Dinge, deren Bilder sie nie wieder aus dem Kopf kriegen werden.
Wer ist Arturo fragt man sich sofort und langsam bekommt man einen Eindruck von ihm. Er war die treibende Kraft hinter der Vierer-Freundschaft. Schon früher und auch heute noch. Nur hat sich irgendwie alles verändert.
Wir begeben uns also auf die Suche nach Art und uns begegnen die Abgründe eines Lebens. Wir sehen sowohl Schönes, als auch Unschönes. Wir erleben Sex, Betrug, Verletzung, Liebe, Zärtlichkeit, Freundschaft und Wahnsinn. Allerdings finde ich nirgends Horror oder Fantasy. Ja, Art ist etwas schräg, verrückt, wahnsinnig, wie man es eben benennen will, aber ich finde keine Magie. Wir finden Hokuspokus in einigen Momenten, aber Magie würde ich das nicht nennen.
Außerdem lernen wir vieles über verborgenes. Über wichtige Momente im Leben der 4, sowie ihre Einstellungen zum Glauben und der Kirche. Das alles hat mich in meinem „Unglauben“ noch einmal bestärkt, muss ich zugeben.
Alles in allem ist es ein solider Roman über Freundschaft und das ganze drumherum. Für mich trägt er zwar eine besondere Freundschaft in sich, dennoch ist die Geschichte nicht die, die ich mir versprochen hatte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2020

Spannend, aber stellenweise seltsam

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Das Cover war es tatsächlich, das mich auch dieses Buch aufmerksam gemacht hat, auch den ersten Blick sieht es schön aus, auf den zweiten Blick dann doch ziemlich düster und mysteriös und man weiß erst ...

Das Cover war es tatsächlich, das mich auch dieses Buch aufmerksam gemacht hat, auch den ersten Blick sieht es schön aus, auf den zweiten Blick dann doch ziemlich düster und mysteriös und man weiß erst am Ende, wie es zum Buch passt.

Der Schreibstil hat mir meistens gut gefallen, denn er ist auf jeden Fall flüssig und sehr spannend, zugebenermaßen war ich jedoch die ersten 100 Seiten ziemlich verwirrt, wollte dann aber doch wissen, wie es weitergeht und wie alles zusammenhängt. Man erfährt so einiges über die Vergangenheit der Freunde und natürlich auch was in der Gegenwart geschieht. Manche Stellen sind durchaus etwas extrem geschrieben.

Bei den Charakteren wird es etwas schwieriger, denn so richtig gemocht habe ich tatsächlich keinen, was aber wohl auch so gedacht war, denn die Gruppe besteht aus eher unliebsamen Persönlichkeiten und wenn man am Ende des Buches nicht wenigstens eine Person davon nicht mag, dann ist da wohl was schief gelaufen. Das soll jedoch nicht heißen, dass die Charaktere schlecht beschrieben sind, sondern eher das Gegenteil - man nimmt ihnen die Charakterzüge auf jeden Fall ab.

Insgesamt also ein durchaus spannendes Buch mit einer interessanten Idee dahinter. Mich konnte es leider nicht wirklich überzeugen, denn der Hauptcharakter konnte an keiner Frau vorbeigehen, ohne an Sex zu denken. Auch hatte ich so meine Probleme mit der Art, wie Frauen in dem Buch beschrieben wurden.

2,75/5 Sterne