Berührend - ganz dicke Weiterempfehlung
Felix ist in Therapie, weil er Eltern und Schwester bei einem Unfall verloren hat. Nur der Familienhund, der so hässlich ist und mit dem Felix bislang so gar nichts anfangen konnte, ist ihm geblieben. ...
Felix ist in Therapie, weil er Eltern und Schwester bei einem Unfall verloren hat. Nur der Familienhund, der so hässlich ist und mit dem Felix bislang so gar nichts anfangen konnte, ist ihm geblieben. Felix und Hund trauern - aber zum Glück lernt Felix in der Therapie den gleichaltrigen Mo kennen. Verbunden durch Trauer, Ängste und Panikattaken werden sie Freunde. Aber was für Freunde!
Das Buch ist mein persönlicher Überraschungsvolltreffer. Es ist so tragisch, aber nicht von einer Schwere, die einem die Kehle zuschnürt, zwischendrin ist es ganz leicht, dann wieder muss man heftig schlucken - und hat so viele Facetten von Freundschaft und Liebe.
Die aufrichtige Freundschaft zwischen zwei Jungs, die Schreckliches durchmachen, die Liebe eines Hundes zu seinem Herrchen, die der Tante zum Neffen, die erste Teenagerliebe, Freundschaften, die Familie ersetzten. Hach!
Das alles so wunderbar erzählt, dass man immer weiter lesen mag.
Absolute Weiterempfehlung!