Cover-Bild Schatten im Bernstein

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: AmazonCrossing
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 440
  • Ersterscheinung: 05.05.2015
  • ISBN: 9781503945760
Freda Lightfoot

Schatten im Bernstein

Rita Kloosterziel (Übersetzer)

Nach dem Selbstmord ihrer Mutter kehrt Abbie Myers nach England in den Lake District zurück. Sie kommt mit ihrer kleinen Tochter – und ohne Ehering am Finger. Als sie erfährt, dass ihr Vater und ihr Bruder sie für die Tragödie verantwortlich machen, ist sie am Boden zerstört. Sie beschließt, mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter herauszufinden. Auf der Suche nach Antworten wendet sie sich an ihre geliebte Großmutter Millie, und die alte Dame erzählt ihr, wie sie 1911 als junge Gouvernante nach Russland kam und dort in die Wirren der Revolution geriet. Während Abbie versucht, den Lebensunterhalt für sich und ihr Kind zu verdienen, erkennt sie, dass diese lange zurückliegenden Ereignisse ungeahnte Folgen haben. Die Auswirkungen drohen, eine zaghafte Annäherung zwischen ihr und ihrer Familie zunichtezumachen, die Abbie so sehr am Herzen liegt. Vor dem Hintergrund des englischen Lake District in den 1960er-Jahren und der revolutionären Umwälzungen in Russland zu Beginn des Jahrhunderts erzählt Freda Lightfoot eine mitreißende Geschichte über Eifersucht und Rache, Versöhnung und Vergebung.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2021

Spannender Historischer Roman mit einem Familiengeheimnis

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Dieser tolle historische Roman hat generationsübergreifend zwei Erzählstränge. Wir begleiten Abbie in den 1960ern, die mit Kind und von der Liebe desillusioniert aus Paris nach England zurückkehrt, weil ...

Dieser tolle historische Roman hat generationsübergreifend zwei Erzählstränge. Wir begleiten Abbie in den 1960ern, die mit Kind und von der Liebe desillusioniert aus Paris nach England zurückkehrt, weil ihre Mutter Selbstmord begangen hat. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
In der Heimat wird sie nur von ihrer Großmutter freudig empfangen. Vater und Bruder geben ihr die Schuld am Suizid der Mutter. Die Mutter wurde von der Großmutter Millie adoptiert und Abbie kann die Vorwürfe nicht auf sich beruhen lassen und möchte von ihrer Grandma mehr über die Umstände der Adoption erfahren. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Und hier beginnt der zweite Handlungsstrang. Wir werden mitgenommen in die Anfänge des 20. Jahrhunderts und begleiten Millie nach Russland. Dort gerät sie mitten rein in die Zeit des 1. Weltkrieg und die Zeit von Umwälzungen und der Revolution.
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Der Roman ist einfach packend geschrieben und wunderbar vielschichtig in seiner Handlung. Freda Lightfoot versteht es wirklich gut die Irrungen und Wirrungen einer Zeit einzufangen und die Auswirkung dieser auf den einzelnen Mensch darzustellen. So bekommt man etwas geschichtliches Wissen vermittelt und dazu das Gefühl, was es für einen Menschen bzw. in dem Fall einer ganzen Familie bedeutet in der entsprechenden Zeit zu leben.

Was mir sehr an dem Buch gefällt ist die doch recht realistische Darstellung im zwischenmenschlichen Miteinander. Es läuft nicht alles rosarot und Liebesglück ist kein zentrales Thema. Einzig am Ende wird es etwas zu perfekt, was nach meinem Geschmack nicht so recht zum Gesamtwerk passt.

Fazit:
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Es liest sich flüssig, man taucht in die Zeit der russischen Revolution ein und bekommt noch eine interessante und spannende Geschichte einer Familie mit einem lang gehüteten Geheimnis...