Cover-Bild Das tödliche Wort
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Urban
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 27.11.2019
  • ISBN: 9783404209569
Genevieve Cogman

Das tödliche Wort

Roman
Dr. Arno Hoven (Übersetzer)

Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Seit undenklichen Zeiten werden diese Welten von einer erbitterten Feindschaft zwischen Drachen und Elfen erschüttert. Doch nun kommen beide Parteien im Paris des Fin de Siècle zusammen, um unter Führung der Bibliothek einen Friedensvertrag auszuhandeln. Es sieht nach einem Durchbruch aus, bis ein wichtiger Verhandlungsführer der Drachen ermordet wird. Der Täter muss schnellstens gefunden werden! Eine Abordnung - unter ihnen die Agentin Irene Winters - soll den Mörder aufspüren.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2020

Ein Fantasy-Kriminalroman mit meiner absoluten Lieblingsprotagonistin – Jackpot

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Allgemein:

Die britische Autorin Genevieve Cogman bestreitet mit „Das Tödliche Wort“ bereits den 5. Band um die Reihe der „unsichtbaren Bibliothek“. Der Erfolg spricht für sich, so dass Bastei Lübbe Ende ...

Allgemein:

Die britische Autorin Genevieve Cogman bestreitet mit „Das Tödliche Wort“ bereits den 5. Band um die Reihe der „unsichtbaren Bibliothek“. Der Erfolg spricht für sich, so dass Bastei Lübbe Ende 2019 erneut die Veröffentlichung in Deutschland übernahm. Nachdem sich die Bibliothekarin Irene Winters von ihrem letzten Abenteuer im New York der 20er Jahre erholt hat, geht sie ihrem Job wie gewohnt nach und jagt in diversen Parallelwelten nach Büchern. Bis sie für einen besonderen Auftrag zurück geholt wird. In aller Verschwiegenheit soll es zu einem Friedensabkommen zwischen den ordnungsliebenden Drachen und den chaosorientierten Elfen kommen, die seit Beginn der Zeit im Krieg stehen. Eine Hoffnung, die die unsichtbare Bibliothek als neutraler Vermittler beaufsichtigt. Jedoch geschieht ein Mord an einem ranghöheren Drachen und es liegt an Irene und ihrem ungewöhnlich zusammengestellten Team den Fall aufzuklären. Wird ihr das gelingen?

Mein Bild:

Ich habe wirklich auf diesen 5. Band hingefiebert, schon allein der Titel klang vielversprechend. Tja, und dann hatte ich diesen dicken Schinken von 500 Seiten Paperback in der Hand. Ich kann euch jetzt schon sagen, keine Seite davon ist zu viel! Bastei Lübbe bleibt dem Stil der bisherigen Bände treu, so dass sie nebeneinander im Bücherregal richtig schick aussehen. Dieses Mal erscheint das Cover in einem violetten Ton mit einer Stadtkarte von Paris und Symbolen, die im Buch eine Rolle spielen. Ich mag diese Art des Covers sehr, weil es auffällt ohne aufdringlich zu sein.

Auch dieses Buch wird als unabhängiger Band zur Reihe beworben. Ich gebe dahingehend recht, dass die Storyline zum Mord eines hochrangigen Politikers, hier in Form eines Fabelwesens, sich auch so verstehen lässt. Genevieve Cogman versucht dem Leser / der Leserin den Start in diese Welt einfach zu machen, indem der Prolog in Form eines Briefes des Drachenprinzen und ehemaligen Bibliothekslehrlings Kai an seinen Vater verfasst wurde. Als ein Charakter, der die Protagonistin Irene Winters von Anfang an durch ihre Abenteuer begleitet, gibt er einen kleinen Rückblick auf die Geschehnisse des letzten Bandes und eine Erklärung zu den aktuellen Verhältnis zwischen den einzelnen Hauptcharakteren. Ein gelungener Einstieg, den ich persönlich nicht gebraucht hätte, aber für alle Neulinge der „unsichtbaren Bibliothek“ praktisch.

Allerdings bin ich der Meinung, um mit den Figuren wirklich auf Tuchfüllung gehen zu wollen, sind die Vorkenntnisse aus den anderen Büchern Pflicht. Ich verstehe die Protagonistin Irene viel besser, weil jede Andeutung zu ehemaligen Feinden, ihrer Familiengeschichte oder ihrer Zuneigung zu Kai für ein anderes Abenteuer steht, das sie geprägt hat und wow, die Frau wird in jedem Buch besser. Ich finde ihre Entwicklung spektakulär. Ihre Bildung, ihr Mut und ihre Loyalität wird inzwischen durch offensichtliche Emotionen, Klarheit und Verletzlichkeit ergänzt. Für viel Spaß sorgt dabei die immer wieder vorkommende Selbstironie. Die braucht sie inzwischen auch, denn sie sah sich bisher nicht als Führungspersönlichkeit.

Doch nun wird sie dazu verdonnert über ihren Schatten zu springen und ein Ermittlungsteam anzuführen, um eine Friedenskonferenz zu retten. Ich konnte ihren Argwohn dagegen so gut nachvollziehen, denn unterschiedliche Seiten unter einen Hut zu bringen ohne, dass sie sich an die Gurgel springen, ist eine gnadenlose Aufgabe. Ich liebte trotzdem alle Mitglieder der Gruppe. Ich genoss Detektiv Vales Anwesenheit, der extra aus seinem Parallel-London angereist war. Er ist so ein typischer Gentleman und bringt mit seiner Professionalität den Charme eines berühmten Meisterdetektivs in die Geschichte. Über ihn würde ich sogar einen Einzelband lesen! Doch er ist nicht der einzige Stereotyp. Auch der Elf-Lord Silver brachte mich mit seiner so verführerischen Art zum Schmunzeln, weil er Irene mit seinen Flirtversuchen einfach nur den letzten Nerv raubte. Zur Erklärung: Die Elfen leben für Geschichten, Dramen und stereotypische Rollen und stiften damit Chaos. Lord Silver hat sich der Rolle eines verführerischen Liternisten angenommen und ist das durch und durch – ich finde es amüsant, da er sehr vorhersehbar ist.
Die Drachenseite hingegen liebt Disziplin, Ordnung und Kontrolle. Sie sind ebenso magisch, vor allem in der Beherrschung der Elemente und an chinesischer Kultur orientiert. So ist auch ihr Drachenäußeres zu bestaunen. Damit sie dennoch nicht auffallen, streifen sie als elegante Menschen durch ihre Welten und stellten für Irenes Team die unabhängige Ermittlerin Mu Dan. Ein Kaliber, die vor allem mit Stolz, Wut und eine gewisse Kälte trotzt.

Selbst die Nebenfiguren wurden so genau beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Genevieve Cogman ist in ihrem Weltenaufbau so gut, dass jedes Detail zum anderen passt. Außergewöhnliche Kräfte, wie die der Bibliothekare, die mittels der „Sprache“ Dinge beeinflussen können, sie das aber auch sehr viel Kraft kostet. Oder die plausible Aura der Elfen, sodass sich jeder Mensch in das von Elfen gestrickte Drama fallen lassen muss. Dazu tolle Settings in Form von Weltmetropolen wie hier Paris, aber zu einer anderen Zeit mit anderer Technik als historisch beliefert. Die Autorin nimmt sich die Freiheit heraus, dass Parallelwelten anders sein können und hat ein Händchen dafür, dass es glaubwürdig wirkt.

Ich liebe zudem ihre Wortgewandtheit durch die personale Perspektive von Irene Winters. Es hat Niveau, klingt gebildet, aber nicht altklug und es gibt unzählige, fast schon poetische Zitate, die Gegebenheiten oder Figuren so treffend beschreiben, dass ich einfach nur Spaß beim Lesen hatte. Mir gefällt auch, dass Wörter vorkommen, die ich so selten lese oder noch nie gehört habe, weil sie beispielsweise zur Zeit des Settings bzw. zu einem klassischen Kriminalroman passen. Apopo, der Plot kostete mich so manche Gänsehaut und Spannungsmomente. Es wurde absolut nie langweilig, Selbst seitenlange Verhöre von Zeugen waren sehr abwechslungsreich, dass sicherlich an der Außergewöhnlichkeit der Personen lag. Es gibt Twists mit denen ich nicht rechnete, auch immer schön am Kapitelende, damit ich ja weiterlese und zahlreiche Actionszenen, die mich auf eisglatte Straßen oder in dunkle Kellerräume führte. Zudem erfüllte die Autorin mir mit der ein oder anderen Nebenhandlung, besonders der zwischen Kai und Irene, eine Gefälligkeit, die bereits überfällig war. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch, egal wann es erscheint.

Fazit:

Klassischer Kriminalroman meets Fantasy. Actiongeladen, aber niveauvoll, ein Leserausch, der sich sehen lassen kann. Nicht nur für Fans der Reihe!

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Veröffentlicht am 23.12.2019

EIn weiteres spannendes Abenteuer

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In dem Buch " Das tödliche Wort" aus der Reihe " Die Bibliothekare" geht es um die Bibliothekarin Irene Winters und ihre Arbeit. Diesmal reist sie zur Friedensverhandlung zwischen Elfen und Drachen in ...

In dem Buch " Das tödliche Wort" aus der Reihe " Die Bibliothekare" geht es um die Bibliothekarin Irene Winters und ihre Arbeit. Diesmal reist sie zur Friedensverhandlung zwischen Elfen und Drachen in Paris, um dort als neutrale Partei für Sicherheit zu sorgen. Allerdings sind nicht alle Elfen und Drachen begeistert von dem Abkommen, weshalb sie versuchen mit verschiedenen Intrigen die Verhandlungen zu sabotieren.
Mir persönlich hat das Buch und seine neuen Figuren sehr gut gefallen. Besonders begeistert bin ich von der Darstellung der Drachen und Elfen und ihren Wesenszügen, sowie ihren "Ausstrahlungen" auf andere Personen. Auch gut fand ich, dass Vale wieder mehr im Buch vorkam als im letzten Teil, da er in der Buchreihe einer meiner Lieblingsfiguren ist. Auch Kais Darstellung oder viel mehr die seinens Konfliktes zwischen seiner Familie und der Freundschaft zu Irene hat mir wieder hervorragend gefallen, da er dadurch eine der wenigen Personen im Vordergrund ist, die aktiv mir ihrer Familie zu tun haben und somit ein bisschen das Gefühl von Normalität vermittel, so dass man sich gut in sie hinein versetzen kann.

Mein Fazit zu dem Buch ist, das es wieder sehr gelungen ist und auch einen sehr schönen Abschluss hat, welcher auf weitere Bücher hoffen lässt.

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Veröffentlicht am 15.12.2019

Irene's neueste Mission

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Die Bibliothekarin Irene Winters erhält den Auftrag, den Mord an einem Abgesandten der Drachenfraktion aufzuklären. Mithilfe ihres Freundes und Detektivs Vale macht sie sich auf den Weg zur Friedenskonferenz ...

Die Bibliothekarin Irene Winters erhält den Auftrag, den Mord an einem Abgesandten der Drachenfraktion aufzuklären. Mithilfe ihres Freundes und Detektivs Vale macht sie sich auf den Weg zur Friedenskonferenz nach Paris, in einer der vielen Parallelwelten, in die sie reisen können.

Dort werden sie alsbald in die Intrigen zwischen Drachen (die die Ordnung darstellen), den Elfen (Chaos) und der Biblothek verwickelt.
Es scheint eine fast unlösbare Aufgabe zu sein, denn jede Fraktion verdächtigt die andere, inkl. der stets "neutralen" Bibliothek.

Recht zügig steht die erste Verdächtige im Fokus. Doch Irene und Vale sind sich nicht sicher, ob sie tatsächlich die hinterhältige Mörderin ist. Nach einigem Hin und Her, sogar Mordanschlägen auf Irene und Vale, kommen die beiden der Lösung näher.

Der Plot an sich ist sehr spannend und wurde gut umgesetzt, auch der Schreibstil ist sehr flüssig. Zu Beginn hatte ich jedoch einige Probleme in die Geschichte einzutauchen, da ich die Vorgängerbände nicht gelesen habe.
Auch ist leider eine gewisse Langatmigkeit nicht zu leugnen.

Ich kann dieses Buch und die Reihe um Irene Winters empfehlen, allerdings wäre es wohl besser, vorab die Vorgänger-Bände zu lesen.

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Veröffentlicht am 15.12.2019

Spannender Mix aus historischer Fantasy und Krimi

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Das tödliche Wort ist ein Fantasyroman von Genevieve Cogman und der fünfte Band der Invisible Library Serie, 2019 erschienen bei Bastei Lübbe.
Unter der Führung der unsichtbaren Bibliothek kommen die ...

Das tödliche Wort ist ein Fantasyroman von Genevieve Cogman und der fünfte Band der Invisible Library Serie, 2019 erschienen bei Bastei Lübbe.
Unter der Führung der unsichtbaren Bibliothek kommen die verfeindeten Elfen und Drachen im Paris des Fin de Siècle zusammen, um einen Friedensvertrag auszuhandeln. Die Verhandlungen verlaufen gut, bis ein wichtiger Verhandlungsführer der Drachen ermordet wird. Eine Abordnung soll den Mörder schnellstmöglich aufspüren, unter ihnen die Agentin Irene Winters...
Das tödliche Wort ist eine unterhaltsame Mischung Fantasy und Krimi. Drachen und Elfen sind interessante Antagonisten, ihre Intrigen und Machtspiele sorgen für Spannung und bringen Irene Winters in mehr als eine bedrohliche Situation. Paris vor der Jahrhundertwende bildet die perfekte Kulisse für ein spannendes Abenteuer.
Die Ermittlungen gestalten sich aufgrund der politischen Situation und des vorherrschenden Misstrauens schwierig, auch das Ermittlerteam entwickelt eine ganz eigene Dynamik, dennoch kann Irene ihren Intellekt und Hang zum Pragmatismus unter Beweis stellen.
Alles in allem ein fantasievolles und wendungsreiches Abenteuer mit kleineren Spannungseinbrüchen, das mit interessanten Figuren, historischem Setting und temporeichen Ermittlungen kurzweilige Lesestunden beschert und Lust auf ein weiteres Abenteuer macht.

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Veröffentlicht am 15.12.2019

Spannendes Abenteuer im winterlichen Paris

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Normalerweise ist es die Aufgabe der Bibliothekarin Irene Winters im Auftrag der unsichtbaren Bibliothek seltene Bücher aus einer der vielen Parallelwelten zu beschaffen, die benötigt werden um das Gleichgewicht ...

Normalerweise ist es die Aufgabe der Bibliothekarin Irene Winters im Auftrag der unsichtbaren Bibliothek seltene Bücher aus einer der vielen Parallelwelten zu beschaffen, die benötigt werden um das Gleichgewicht zwischen Chaos und Ordnung in der Welt aufrechtzuerhalten.
Doch jetzt wartet ein anderer Auftrag auf sie. Auf der Friedenskonferenz zwischen den Drachen, Repräsentanten der Ordnung und den Elfen, die das Chaos lieben ist ein Mord passiert. Ren Shun, stellvertretender Verhandlungsführer der Drachen und ein hochrangiger Diener des Drachenkönigs Ao Ji, Führer der Drachenfraktion wurde erstochen. Die Friedenskonferenz unter Leitung der Bibliothekare als neutraler Partei droht zu platzen.
Um die Konferenz zu retten muss schnell der Täter gefunden werden und so beginnt Irene unterstützt vom menschlichen Meisterdetektiv Vale (Ähnlichkeiten mit Sherlock Holmes sind bestimmt nicht ganz zufällig) , dem Elfen Lord Silver und der Drachenrichterin Mu Dan mit den Ermittlungen. Relativ schnell wird eine Hauptverdächtige, die Blutgräfin ermittelt, doch Irene will sicher sein, zu viel steht auf dem Spiel. Bald kommen neue Verdächtige hinzu, viele der Anwesenden aller drei Parteien scheinen etwas zu verbergen.. Wer hat ein Interesse daran, die Friedenskonferenz zu sabotieren?
Wieder entführt uns die Autorin in eine bekannte Stadt, ins winterliche Paris, zwar vage vertraut doch auf ihre ganz eigene Art verändert.
Die Handlung ist gewohnt abwechslungsreich und spannend, es gibt überraschende Wendungen und viele Handlungsfäden werden erst am Ende zusammengeführt.
Durch Kai, den Drachenprinzen und ehemaligen Lehrling von Irene kommt auch ein Hauch Romantik ins Spiel.
Mich hat dieser Roman wieder von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich kann es kaum erwarten, bis es ein neues Abenteuer von Irene Winters gibt.
Noch eine Bemerkung zum Schluss : Auch wenn jedes der Bücher über die unsichtbare Bibliothek ein in sich abgeschlossenes Abenteuer beinhaltet und somit separat gelesen werden kann, ist es doch schöner, die Vorgeschichte der handelnden „Personen“ und ihrer Beziehungen zueinander zu kennen.

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