Cover-Bild Emily Bones

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 17.07.2018
  • ISBN: 9783522505659
Gesa Schwartz

Emily Bones

Die Stadt der Geister
Ein Schmöker mit atmosphärischem Setting und eine Geschichte, die Tim Burton verfilmen würdeEmily glaubt zu träumen, als sie sich eines Nachts in einem Grab wiederfindet. Aber es ist kein Traum. Entsetzt stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken muss. Aber sie denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Denn sie ist keines natürlichen Todes gestorben, und fortan hat Emily nur noch ein Ziel: Sie will ihren Mörder finden und sich das Leben zurückholen, das er ihr gestohlen hat. Doch das ist selbst für einen Geist viel gefährlicher, als Emily es je für möglich gehalten hätte ...

Für Kinder ab 10 Jahren.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2020

definitiv kein Kinderbuch, aber sehr cool (:

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„Wie sollte sie auch einen kühlen Kopf bewahren, wenn sie sich hinter jedem Grabstein einen Werwolf vorstellen könnte.“ Seite 11
„Was glaubst du, wer du bist? Batman?“
„Zu sterblich. Aber seine Höhle ist ...

„Wie sollte sie auch einen kühlen Kopf bewahren, wenn sie sich hinter jedem Grabstein einen Werwolf vorstellen könnte.“ Seite 11
„Was glaubst du, wer du bist? Batman?“
„Zu sterblich. Aber seine Höhle ist gar nicht mal so übel.“
Seite 279

Inhalt:
Eben war Emily Bones noch unterwegs zu einer Halloweenparty, doch jetzt erwacht sie plötzlich in ihrem eigenen Grab. Voller Entsetzten stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof festsitzt. Und das auch noch in ziemlich gewöhnungsbedürftiger Gesellschaft.
Doch nicht nur das: Emily findet heraus, dass sie ermordet wurde und hat nun nur noch ein Ziel: Ihren Mörder zu finden und sich ihr Leben zurückzuholen. Doch selbst für einen Geist gibt es Gefahren und dieser Kampf wird schwieriger, als gedacht …


Aber was wäre die Welt ohne das Ungewöhnliche.
Seite 15

Schon auf den ersten Seiten der Geschichte findet sich der Leser mit Emily in einem Sarg wieder. Sie ist panisch, weiß nicht, was mit ihr geschehen ist, doch es gelingt ihr sich freizukämpfen. Draußen wartet ein nächtlicher Friedhof auf sie und ein wandelndes Skelett, in das sie prompt hineinstolpert und es damit in seine Einzelteile zerlegt. Nicht die beste Methode, um sich Freunde im Reich der Untoten zu machen.
Doch da kommt schon Cosimo, ein Irrlicht, das Emily helfen soll mit ihrem Zustand zurecht zu kommen. Von ihm erfährt sie, dass sie tot und als Geist zurückgekehrt ist, dieser Friedhof soll jetzt ihr neues Zuhause sein.

Welche Wunder der Friedhof auch bereithalten mochte, ein Zuhause konnte er für sie niemals werden.
Seite 97

Aber Emily will sich damit nicht zufriedengeben. Auf einer Vollversammlung der Friedhofsbesucher erkämpft sie sich Antworten und erfährt, wie sie starb: Dass ein Kämpfer des Prinzen der Dunkelheit ihr ihr Leben geraubt hat Emily will sich mit dem Leben als Geist nicht abgeben, sie will ihren Mörder finden und sich ihr Leben zurückholen. Aber so leicht ist das nicht.
Das Buch hat viel Humor. So sagt Cosimo ihr zum Beispiel, was für einen Geist peinlich ist und Emily passieren ständig solche Dinge z.B., dass sie in Ohnmacht fällt. Sie schleichen sich an menschliche Wohnzimmer und schauen Filme mit ihnen. Es gibt zwei Mal die Woche eine Selbsthilfegruppe, die jedoch leider etwas unter geht. Das fand ich etwas schade.

Wahrscheinlich war sie der einzige Geist weit und breit, der sich vor Geistern fürchtete.
Seite 54

Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, allerdings hatte ich von einem Buch, das eher als Kinderbuch gilt, mit einer Leseempfehlung ab 10 Jahren etwas ganz anderes erwartet. Ich muss sagen, dass ich es für ein Kinderbuch viel zu brutal finde und das Emily sich nicht wie eine 13jährige verhält. Besonders die Art, wie sie ihrem Mörder den Kampf ansagt, fand ich nicht zu ihrem Alter passend und auch die ganze Richtung die das Buch nahm, ist doch eher weniger für Kinder. Mit ein paar mehr Informationen wäre das hier ein ganz normales Jugendbuch.

Außerdem hat mich Emilys ständiges Gefluche wirklich sehr gestört und zum Ende hin ging es mir ein bisschen zu sehr Richtung Epos.
Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil genial und man merkt schon, dass die Autorin im Vergleich zu ihren anderen Büchern, hier etwas abgespeckt hat, was ich sehr angenehm fand!
Die Figuren waren toll ausgearbeitet, besonders der „alte Haudegen“ mit dem Emily sich schließlich zusammenschließt.

„Du bist ein Geist und nicht die Schneekönigin.“
„Ach nein? Und ich dachte, ich hätte meine Eiskrone irgendwo verlegt. Danke, dass du mich aufgeklärt hast.“
Seite 229

Kleiner Spoiler zum Thema Liebesgeschichte:
Es gibt keine. Wer eine braucht, dem kann ich dieses Buch dann leider nicht empfehlen.

Außerdem würde mich interessieren, ob hier ein zweiter Band geplant ist, da das Ende doch recht offen ist. Die letzten Zeilen waren aber wunderschön herzzerbrechend.

„Außerdem ist es überaus anstrengend ,deine Gedanken zu lesen. Man stürzt von einem Chaos ins nächste. Ich hab keine Ahnung, wie du es die ganze Zeit in deinem eigenen Kopf aushältst. Seite 160

Urteil:
Diese Geschichte ist für mich mehr Jugend- als Kinderbuch und eher für Leser ab 16 Jahren geeignet. Nichtsdestotrotz ist es eine sehr spannende Geschichte über den Kampf ums Überleben, seinen Platz finden und Freundschaft, mit tollen Humor und einem großartigen Schreibstil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2019

Ganz süß

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Emily wacht eines Tages auf einem Friedhof auf und stellt fest, dass sie tot ist - ermordet. Sie möchte unbedingt ihren Mörder finden und begibt sich dabei in einige Gefahren - selbst für einen Geist.
Ich ...

Emily wacht eines Tages auf einem Friedhof auf und stellt fest, dass sie tot ist - ermordet. Sie möchte unbedingt ihren Mörder finden und begibt sich dabei in einige Gefahren - selbst für einen Geist.
Ich mochte Emily. Für eine 12jährige verhält sie sich wirklich sehr mutig! Generell ihren Mut und ihre innere Stärke fand ich toll. Die Atmosphäre auf dem Friedhof hat mir auch gefallen. Es ist nicht wirklich gruselig, sondern eher skurril-lustig mit den verrückten Untoten dort. Die Story war schön geschrieben und gut ausgearbeitet, aber für mich recht vorhersehbar. Alles in allem ein ganz schönes Buch für die Halloween Zeit für Jugendlich. Für mich war es leider etwas langweilig.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Soft-Grusel an Halloween

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Emily Bones hat gut angefangen. Emily erwacht in ihrem Sarg und muss ihren Tod erstmal verarbeiten. Diverse Anekdoten über das Geisterdasein sind unterhaltsam und die Welt des Friedhof Père Lachaise ist ...

Emily Bones hat gut angefangen. Emily erwacht in ihrem Sarg und muss ihren Tod erstmal verarbeiten. Diverse Anekdoten über das Geisterdasein sind unterhaltsam und die Welt des Friedhof Père Lachaise ist wunderbar. Die Feinheiten der Geister, Skelette und Draugr sind spannend und die magischen Aspekte des Friedhofs, der sich Nachts für die Untoten verwandelt und richtig gemütlich wird, waren spannend und liebevoll ausgearbeitet. Allgemein mochte ich die Idee von Paris als Setting sehr gerne. Für meinen Geschmack kam die Darstellung Paris nicht perfekt durch, allerdings sind die Schauplätze auch auf ungefähr drei beschränkt.

"Willkommen in der Welt der Geister und Untoten, der Schattenspieler und Nekromanten, der Wiedergänger und Gespenster. Willkommen im Refugium der Nacht!"
S. 15

Die Handlung des Buches hat sich für meinen Geschmack etwas zu sehr gezogen. Es gibt drei wichtige Abschnitte und zwei davon sind Anfang und Schluss. Der Mittelteil war leider wenig aufregend, was auch daran lag, dass man eigentlich nur zwei Figuren gefolgt ist, Emily und noch jemand anderem. Das machte die Handlung etwas einsam, nur manchmal unterbrochen von einem kurzen Auftritt einer Nebenfigur, zu der aber keine wirkliche Bindung aufgebaut wird, geschweige denn diese gezeigt. Das fand ich etwas Schade, weil so Emilys Kreis an Vertrauten recht klein blieb und man mit den wenigen Wesen nicht groß mitfühlen konnte.

Emily selber ist eine der nervtötendsten Mischungen aus Mary-Sue und Gryffindor, von der ich bisher gelesen habe. Emily ist immer frech, weiß immer alles besser und gibt einen Bockmist auf das, was die anderen Figuren ihr raten. Sie ist enorm stur und tappt deswegen auch öfter in Fallen als mir lieb war. Dass durch diese Kombinationen auch ein Chosen-One-Trope entstand fand ich zusätzlich ermüdend.

Der Schreibstil ist zu Beginn sehr angenehm, aber dann hatte ich das Gefühl, dass die Autorin sich in Metaphern verrannt hat und konnte bald nicht mehr zwischen einem schönen Vergleich und einer Tatsache unterscheiden. Vielbenutzte inhaltsleere Floskeln gehörten leider auch dazu und für mich starb die Spannung in dem Moment, wo ein Gespräch seinen Inhalt verlor und nur noch dramatisch klang. Durch den etwas unpräzisen Schreibstil erschienen auch einige wichtige Grundpfeiler der magischen Welt unklar und beispielsweise das Besondere an Emilys Fähigkeiten oder den Grenzen einer anderen Art gingen völlig verloren.

Für mich war das Buch leider weniger was, das erste Drittel fand ich noch ganz unterhaltsam und dann begann es sich zu ziehen und Emily ging mir auf die Nerven. Dennoch kann ich es des Settings und der Untoten wegen empfehlen, gerade wenn man sich an Halloween nicht zu Tode gruseln möchte. Ich habe das Buch übrigens an meine kleine Schwester weitergereicht, die genauso alt ist wie Emily - 13 - und bin sehr gespannt auf ihre Einschätzung.

Veröffentlicht am 26.09.2019

Ein wirklich einfallsreiches Buch

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Als erstes möchte ich sagen das die Idee der Geschichte wirklich toll ist und mir das Lesen viel Spaß gemacht hat, es war halt einfach mal etwas anderes. Am Anfang vom jeden Kapitel befindet sich eine ...

Als erstes möchte ich sagen das die Idee der Geschichte wirklich toll ist und mir das Lesen viel Spaß gemacht hat, es war halt einfach mal etwas anderes. Am Anfang vom jeden Kapitel befindet sich eine kleine Illustration sowieso die Seitenzahl Illustriert ist. Ich hätte mir ein paar mehr kleine Illustrationen gewünscht oder auch mal andere als immer nur das selbe. Dies ist aber Geschmackssache. Die Geschichte an sich wurde sehr schöngeschrieben und in einem flüssigen Stil. So kann man die Geschichte ohne Probleme verfolgen selbst nach einer Pause. Gestehen muss ich aber, dass diese länge an Kapiteln manchmal ermüdend war, ich hatte wirklich abends mal Probleme zu sagen ich lese das Kapitel zu ende. Manche waren mir einfach zu Dick dafür. Sonst aber ist die Geschichte wirklich super, die 13-Jährige Emily ist eine tolle Protagonistin und im Buch steigt die Spannung immer wieder an. Ein bisschen gruselig ist die Geschichte aber auch. Passt natürlich. Man kommt mit dem Tod in Berührung und ich bin mir sicher das ist nicht einfach gewesen das in ein Jugendbuch so unterzubringen. Aber sehr gut gemeistert muss ich gestehen.
Zu Halloween hätte man das Buch sicherlich nochmal besser vermarkten können da es Thematisch ja super dazu gepasst hätte.

Veröffentlicht am 09.01.2019

Emily Bones

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Gesa Schwartz hat mit „Emily Bones – Die Stadt der Geister“ eine schaurig- schöne Geistergeschichte geschrieben, welche ab 10 Jahren empfohlen wird.

Klappentext:
Emily glaubt zu träumen, als sie sich ...

Gesa Schwartz hat mit „Emily Bones – Die Stadt der Geister“ eine schaurig- schöne Geistergeschichte geschrieben, welche ab 10 Jahren empfohlen wird.

Klappentext:
Emily glaubt zu träumen, als sie sich eines Nachts in einem Grab wiederfindet. Aber es ist kein Traum. Entsetzt stellt sie fest, dass sie gestorben ist und nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken muss. Aber sie denkt gar nicht daran, sich damit abzufinden. Denn sie ist keines natürlichen Todes gestorben, und fortan hat Emily nur noch ein Ziel: Sie will ihren Mörder finden und sich das Leben zurückholen, das er ihr gestohlen hat. Doch das ist selbst für einen Geist viel gefährlicher, als Emily es je für möglich gehalten hätte...

Von der Autorin Gesa Schwartz kannte ich bereits andere Fantasy- Bücher für Erwachsene und war daher sehr auf ihr Kinderbuch gespannt. Der Schreibstil von ihr ist ja doch recht speziell und daher war ich sehr auf die Umsetzung gespannt.
Zuerst ist mir die liebevolle Gestaltung positiv aufgefallen. Sie hat mich sofort überzeugen können und hat meine Neugier auf den Inhalt des Buches noch gesteigert. Der Schreibstil von Schwartz ist angenehm, phantasievoll und poetisch. Jedoch war ich positiv überrascht, dass der typische Erzählstil von der Autorin hier nicht so zum tragen kommt. Geschickt werden Bilder gemalt, in der poetischen Weise von Schwartz, bloß nicht so intensiv, wie ich es bisher von ihren bisherigen Büchern gewohnt war. Dies hat mir gut gefallen, es hat besser zu einem Kinder- /Jugendbuch gepasst. Schwartz zeichnet in „Emily Bones“ gekonnt ein ansprechendes Setting, man lernt Paris und seine schaurig- schöne Seite besser kennen. Das Setting wird gekonnt in die Handlung eingebunden und verstärkt die Atmosphäre. Auch dieses gekonnte Miteinander hat mich wieder vom Stil der Autorin überzeugen können.
Gut gefallen haben mir auch die Charaktere. Diese sind gut ausgearbeitet, vielseitig und wirklich liebevoll gestaltet. Sie passen einfach zur Handlung und auch zur Atmosphäre und transportieren die Geschichte wunderbar. Allein die ganzen Wesen auf dem Friedhof fand ich wunderbar. Wie sie Emily aufnehmen und in ihren Kreis einführen, als sie als Geist auf diesem Friedhof erwacht. Klar, gibt es Anfangsschwierigkeiten – aber man muss ja auch erst mal überwinden, dass man als Geist wiedergeboren wurde. Protagonistin in das Mädchen Emily. Recht schnell erfährt man, wie sie gestorben ist und warum sie als Geist jetzt ihr Unwesen treibt. Sie hat ihr Herz am richtigen Fleck. Besonders ihre enge Bindung zu ihrer Schwester hat mir gut gefallen. Auch ist Emily mutig und kämpferisch, sie lässt sich nicht so schnell von ihrem Vorhaben abbringen und kämpft für ihre Sache. Ihre liebevolle und dennoch gewitzte Art konnten mich überzeugen. Emily ist ein Mädchen, welches Mut spendet und war mir sofort sympathisch, auch wenn sie manchmal flucht wie ein junger Kesselflicker. Dies hat die Situation gekonnt aufgelockert und ich mochte ihre Art einfach. Aber auch die anderen Charaktere waren liebevoll ausgearbeitet und haben die Geschichte bereichert.
Trotz all dieser positiven Aufzählungen hatte ich leider so meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Irgendwie konnte es mich nicht immer in seinen Bann ziehen – teilweise gab es langatmige Passagen, welche die Spannung des Buches deutlich gedämpft haben. Der Spannungsbogen konnte meiner Meinung nach nicht immer aufrechterhalten werden, ein paar Kürzungen hätten dem Buch gutgetan. Auch das eigentlich spannende Finale konnte mich nicht vollständig in seinen Bann ziehen. Es war gut umgesetzt, die Lösung hat mir gefallen, dennoch musste ich mich zwingen, die letzten Seiten nicht nur zu überfliegen. Die Geschichte und dessen Umsetzung konnten mich leider nicht vollständig überzeugen.

Mit „Emily Bones- Die Stadt der Geister“ hat Gesa Schwartz ein schaurig- schönes Jugendbuch auf den Markt gebracht, welches mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Ein wundervolles Setting mit einer ansprechenden Atmosphäre und liebevollen Charakteren, dennoch konnte mich die Geschichte nicht hundertprozentig fesseln. Daher möchte ich 3,5 Sterne vergeben.