Cover-Bild Die Totenklägerin
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 02.03.2026
  • ISBN: 9783751789820
Greta Jung

Die Totenklägerin

Nichts ist vergessen. Kriminalroman | Atmosphärischer Spannungsroman über alte Wunden und die Suche nach Gerechtigkeit

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Die Anwältin der Toten - Gerechtigkeit kennt keine Ruhe

Matilda Rizzo ist Trauerrednerin - und Ermittlerin im Namen der Toten. Im abgelegenen Reuth im Bayerischen Wald soll sie den Abschied einer alten Frau begleiten. Doch schnell spürt sie: Hier stimmt etwas nicht. Gemeinsam mit der klugen und eigensinnigen Zwölfjährigen Jackie beginnt sie nachzuforschen - und stößt auf ein Geflecht aus Abhängigkeit, Schweigen und Schuld. Je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr brechen auch alte Wunden wieder auf - nicht zuletzt ihre eigenen. Ein atmosphärischer Spannungsroman über Gerechtigkeit, Vertrauen und die Frage, was ein Leben am Ende wirklich zählt.

Für Fans von Spannung mit starken Figuren, moralischen Grauzonen und ganz viel Atmosphäre

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2026

Wo Worte zu Waffen werden

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Schon das Cover ist ein optisches Highlight. Der Engel fühlt sich rauer an als der übrige Buchdeckel, rau wie Stein. Er ist zur Seite gekippt, und nach der Lektüre fragt man sich unweigerlich, ist das ...

Schon das Cover ist ein optisches Highlight. Der Engel fühlt sich rauer an als der übrige Buchdeckel, rau wie Stein. Er ist zur Seite gekippt, und nach der Lektüre fragt man sich unweigerlich, ist das ein Engel oder vielleicht doch ein Racheengel.
Als ein solcher tritt die Totenrednerin Matilda Rizzo immer wieder auf. Wenn sie Unrecht wittert, spricht sie es offen aus, denn sie versteht sich als Anwältin der Toten.
Aus diesem Grund sucht das junge Mädchen Jackie ihre Hilfe. Durch ein geöffnetes Fenster hat sie aufgeschnappt, dass es beim Ableben von Oma Resi nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Matilda soll sich der Sache bitte annehmen.
Und das tut sie. Hartnäckig taucht sie immer tiefer in die Machenschaften des unsympathischen Besitzers der Glasbläserei ein, eines Mannes, der sich für unantastbar hält.
Gleichzeitig erfährt man mehr über Rizzos schreckliche Kindheit, aber auch andere Schicksale kommen ans Licht. Nach und nach fügt Matilda die einzelnen Hinweise zu einem klaren Bild zusammen und hält schließlich eine Trauerrede, die sich gewaschen hat und Oma Resi posthum Gerechtigkeit verschafft.
Dieser Roman ist kein klassischer Krimi, in puncto Spannung jedoch absolut ebenbürtig. Fast noch mehr als das Geheimnis um Oma Resi hat mich Matildas chaotische Kindheit an der Seite ihrer verblendeten Mutter fasziniert. Die Autorin versteht es zudem, die Atmosphäre rund um Passau lebendig einzufangen. Sie nimmt sich Zeit für eindringliche Beschreibungen von Stadt, Land, Natur und Menschen, ohne dabei auszuschweifen oder zu langweilen. Die kurzen Kapitel sorgen zusätzlich für ein hohes Lesetempo.
Matilda Rizzo hat als neue Figur im Bücherkosmos mehr als genug Kraft für weitere Fortsetzungen. Mich hat sie so beeindruckt, dass ich sie vorbehaltlos empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Spannender Kriminalroman mit viel Tiefgang

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Der Kriminalroman “Die Totenklägerin - Nichts ist vergessen” von Greta Jung, erschienen 2026 bei Lübbe deckt die Hintergründe zum Tod einer alten Frau auf und erzählt eine unglaubliche Geschichte mit viel ...

Der Kriminalroman “Die Totenklägerin - Nichts ist vergessen” von Greta Jung, erschienen 2026 bei Lübbe deckt die Hintergründe zum Tod einer alten Frau auf und erzählt eine unglaubliche Geschichte mit viel Tiefgang.
Matilda Rizzo ist Trauerrednerin und ermittelt im Namen der Toten in Reuth im bayerischen Wald. Nach dem unvorhersehbaren Tod einer alten Frau beauftragt die 12-jährige Jackie Matilda, um dem Tod von Frau Wimmer nachzuforschen. Doch in Teilen der Familie entgegnet Matilda große Ablehnung. Dabei kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und stoßen auf ein Geflecht aus Schweigen, Abhängigkeiten und alten Wunden.
Der Hauptcharakter Matilda Rizzo hat selbst eine schwierige Vergangenheit und tritt als taffe Ermittlerin auf. Nach kurzer Zeit freundet sie sich mit der 12-jährigen Jackie an, die sich häufig in Reuth herumtreibt und es ohne Schulfreunde und mit einer ständig arbeitenden Mutter auch nicht leicht hat. Beide Charaktere sind sehr sympathisch und bieten dem Leser gute Unterhaltung.
Das Cover mit der Engelstatur von hinten passt sehr gut zum Thema. Der Schreibstil ist lebendig und unterhaltsam.
Meiner Meinung nach bietet der Kriminalroman “Die Totenklägerin” spannende Lesestunden mit viel Tiefgang. Es geht um Sterbehilfe, Schweigen, verborgene Geheimnisse in der Familie und Freundschaft. Und am Ende kommt die ungeschminkte, harte Wahrheit ans Licht.
Fazit: Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Sehr zu empfehlen

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Ein tolles Buch mit einem überraschendem Ende. Matilda ist Trauerrednerin und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Die zwölfjährige Jackie bittet Matilda um Hilfe, da sie glaubt einen Mord gehört zu haben. ...

Ein tolles Buch mit einem überraschendem Ende. Matilda ist Trauerrednerin und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Die zwölfjährige Jackie bittet Matilda um Hilfe, da sie glaubt einen Mord gehört zu haben. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Die Hintergründe der Lebensumstände von Matilda und Jackie werden klar beschrieben. Ein Buch welches ich so schnell nicht aus der Hand legen konnte. Das ende war für mich sehr überraschend. Ein Thema, dass viele betrifft und Diskusionen entfacht.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Was bleibt am Ende, außer der Wahrheit?

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Ihren Beruf Anwältin hat Matilda Rizzo längst an den Nagel gehängt. Stattdessen arbeitet sie als Trauerrednerin. Es sind keine Reden in denen nur Nettes und Belangloses gesagt wird. Matilda versteht sich ...

Ihren Beruf Anwältin hat Matilda Rizzo längst an den Nagel gehängt. Stattdessen arbeitet sie als Trauerrednerin. Es sind keine Reden in denen nur Nettes und Belangloses gesagt wird. Matilda versteht sich eher als Anwältin der Toten und versucht in ihren Reden immer die Wahrheit zu sagen, auch wenn diese unbequem ist und nicht unbedingt von jedem gehört werden will. So auch im Fall von Therese Wimmer. Als Oma Resi stirbt ist die zwölfjährige Jackie gerade im Garten und wartet auf deren Tochter, die ihr Nachhilfe gibt. Jackie spürt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und beauftragt Matilda Nachforschungen anzustellen. Anfänglich lehnt Matilda ab, doch dann kommen auch ihr Zweifel an den Todesumständen.
„Die Totenklägerin“ ist kein Kriminalroman im klassischen Sinn mit Ermittlungen oder gar blutigen Szenen. Stattdessen geht es eher ruhig zu, aber dafür wird die Atmosphäre sehr gut eingefangen. In dem kleinen Bergdorf Reuth kennt fast jeder jeden. Matilda und Jackie sind starke Frauen, aber beide sind Außenseiterinnen. Matilda, weil sie noch nicht lange in dem Dorf lebt, sondern in dem geerbten Haus ihrer gestorbenen Oma lebt. Sie besitzt Ecken und Kanten und es ist nicht immer einfach mit ihr umzugehen. Hartnäckigkeit und Unbestechlichkeit zeichnen sie aus. Auch Jackie hat es nicht leicht. Oft ist sie allein, weil die Mutter arbeitet und Freunde besitzt sie auch keine, sie ist sozial ausgegrenzt. Doch nach ein paar Schwierigkeiten entwickelt sich tatsächlich so etwas wie Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Frauen.
Im Verlauf der Handlung tauchen zwischendurch immer wieder Rätsel und Geheimnisse der Dorfbewohner auf, die jedoch bis zum Ende des Buches gelöst werden. Es bleiben also keine Fragen offen.
Das Ende war für mich vollkommen überraschend, passt aber sehr gut zu dem gesamten Verlauf der Handlung.
Insgesamt ein ruhiges, aber dennoch spannendes Buch, bei dem das Gesamtbild mehr im Fokus steht als die klassische Ermittlungsarbeit. Der Schreibstil ist sehr angenehm und obwohl es nicht temporeich zu geht, kommt man dennoch schnell durch das Buch. Die Bezeichnung Spannungsroman trifft es wirklich perfekt.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

kann ich uneingeschränkt empfehlen

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Matilda ist kein leicht verträglicher Typ. Sie hat dunkle Geheimnisse, lässt ungern jemanden hinter ihre Fassade blicken und doch schafft es die 12jährige Jackie ihr näher zu kommen. Sie ist es, die ihr ...

Matilda ist kein leicht verträglicher Typ. Sie hat dunkle Geheimnisse, lässt ungern jemanden hinter ihre Fassade blicken und doch schafft es die 12jährige Jackie ihr näher zu kommen. Sie ist es, die ihr schwere schwer ersparten 50 Euro einsetzt, damit Matilda sich den Tod von Oma Resi näher ansieht. Sie glaubt nicht, dass Oma Resi einfach so gestorben ist. Natürlich nimmt Matilda das Geld von Jackie nicht, aber trotzdem versucht sie näheres über die alte Dame und ihr Ableben herauszubekommen.
Unter der Lüge, Oma Resi hätte mit ihr vereinbart, dass sie die Trauerrede bei ihrer Beerdigung hält, beginnt sie mehr und oft weniger erfolgreich Antworten zu finden.
Anfangs habe ich mich mit Matilda als Hauptfigur schwergetan. Sie war mir zu abweisend, wenig strukturiert, von Sozialkompetenz ganz zu schweigen. Aber das hat sich mit Lesefortschritt immer mehr verbessert. Denn ihrem Abweisen von Nähe und ihrer schroffen Art verbirgt sie nicht nur die Erfahrungen einer schwierigen Kindheit, ist in ihrem Kern trotzdem allem ein herzlicher Kern. Vor allem ist sie aber eines: nicht auf den Mund gefallen und auch wenn der Graf von Reuth, der reichste Unternehmer des Ortes, sie offen anfeindet, bietet sie gekonnt Paroli. Überzeugt hat mich das Buch schlussendlich mit Matildas Trauerrede am Grab von Oma Resi. Gekonnt wirft Matilda hier Fragen auf, sät Zweifel und kommt der Wahrheit sehr nahe ohne direkt anzuklagen. Wirklich super gemacht. Insgesamt gibt’s von mir 4 Lese-Sterne.

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