Cover-Bild Cthulhus Ruf

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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 64
  • Ersterscheinung: 12.10.2020
  • ISBN: 9783453534988
H. P. Lovecraft

Cthulhus Ruf

H. P. Lovecrafts berühmteste Erzählung, brillant illustriert von François Baranger

Boston, 1926. Francis Thurston stößt im Nachlass seines kürzlich unter mysteriösen Umständen verstorbenen Großonkels auf seltsame Dokumente, die von unerhörten Todesfällen, Blutritualen in den Sümpfen von Louisiana, Künstlern, die nach albtraumhaften Visionen dem Wahnsinn anheimfallen und von gigantischen Städten, die vom Grund des Meeres emporsteigen, berichten. Bald erkennt Thurston, dass sein Großonkel mit seinen Nachforschungen der Wahrheit zu nahe gekommen ist: In den Schatten lauern Gestalten, die den schlafenden Gott Cthulhu aufwecken und damit die ganze Welt in Wahnsinn und Chaos stürzen wollen. Die Sterne scheinen richtig zu stehen – ist das Ende der Welt wirklich nahe?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2020

Von einem uralten Wesen in den Tiefen dieser Welt, das ruht und wartet

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Die Ahnung von etwas Uralten, Monströsen erfüllt die Geschichte ›Cthulhus Ruf‹. Ist es zu Beginn noch der plötzliche Tod des Onkels des Icherzählers, der Rätsel aufgibt, verdichtet sich das düstere Netz ...

Die Ahnung von etwas Uralten, Monströsen erfüllt die Geschichte ›Cthulhus Ruf‹. Ist es zu Beginn noch der plötzliche Tod des Onkels des Icherzählers, der Rätsel aufgibt, verdichtet sich das düstere Netz aus Geheimnissen und Vorahnungen bald.

Im Nachlass des Onkels, einem angesehenen Professor, stößt der Icherzähler auf Aufzeichnungen und Unterlagen, die Zweifel am natürlichen Tod seines Onkels aufkommen lassen. Doch was war es, dem der Professor noch bis kurz vor seinem Ableben auf der Spur war? Und warum hat er davon nichts gewusst?

Der Icherzähler von ›Cthulhus Ruf‹ kämpft mit sich und seiner Wahrnehmung der Welt. Er will rationale Erklärungen finden, die Geheimnisse seines Onkels auf Betrug anderer zurückführen, doch je tiefer er sich in seine Nachforschungen begibt, desto stärker wird das Gefühl des lauernden Grauenhaften. Uralte Rituale und monströse Anrufungen, nicht nur in der Ferne, sondern Tief im Herzen des menschlichen Bewusstseins.

»Ein Fall, dem sich die Anmerkungen mit Nachdruck widmeten, war tragisch.
Die betreffende Person, ein sehr bekannter Architekt mit Interesse an Theosophie und Okkultismus, wurde am gleichen Tag wie Wilcox von heftigem Wahnsinn befallen und starb einige Monate später nach endlosem Schreien, jemand möge ihn doch vor den ausgebrochenen Bewohnern der Hölle retten.«

Mehr und mehr dunkle Geheimnisse kreuzen seine Nachforschungen. In den unterschiedlichsten Teilen der Welt stößt er auf weitere Puzzleteile. Und doch ist kaum jemand übrig, den er direkt befragen könnte. Mysteriöse Todesfälle und Verschwinden säumen den Weg. Und wie berichtet man etwas, das niemand zu glauben bereit ist? Lovecraft zieht Leser und Leserinnen subtil und unterschwellig in die Abgründe seiner Geschichte. Seite für Seite verdichtet sich eine Geschichte, die unter die Haut geht.

»Es war ein Polizist aus New Orleans namens John Raymond Legrasse.
Er brachte den Gegenstand mit, um dessentwillen er gekommen war – eine groteske, ungeheuerlich abstoßende und augenscheinlich sehr alte Steinstatuette, deren Ursprung er nicht zu bestimmen vermochte.«

›Cthulhus Ruf‹ ist mit Abstand die berühmteste Erzählung H. P. Lovecrafts, die natürlich auch in ›Die besten Geschichten‹ von H. P. Lovecraft nicht fehlt. Zum Teil jedoch auch in der Zeit des Autors verhaftet ist.

Doch die Abbildungen von François Baranger machen diese Ausgabe von ›Cthulhus Ruf‹ nicht nur zu etwas Besonderem, sondern zu einem Schatz in Buchgestalt. Dunkel, düster und atmosphärisch fangen sie das Unbehagen und die Ahnungen ein, die zwischen Lovecrafts Zeilen lauern. Jede Doppelseite ist ein Kunstwerk für sich, die Lovecrafts Welt ernst nimmt.

Lovecrafts ›Cthulhus Ruf‹ ist düster, atmosphärisch und unglaublich spannend. Der Icherzähler ist greifbar, versucht dem Unfassbaren mit Rationalität und Fassung zu begegnen und erbaut dadurch eine Brücke für den Leser in die Welt von ›Cthulhus Ruf‹.

Diese Ausgabe der berühmten Erzählung ›Cthulhus Ruf‹ ist nicht nur für Lovecraft-Kenner eine Empfehlung – François Barangers Abbildungen sollten sie sich nicht entgehen lassen. Auch für den Lovecraft-Neuling ist diese schaurig-schöne und bibliophile Ausgabe eine wunderbare Einladung in die Welt von Lovecraft und Cthulhu.

»›In seinem Haus in R’lyeh
wartet träumend der tote Cthulhu.‹«

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2020

Traumhaft illustrierte Erzählung

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Cover: Bildgewaltiges Cover mit einem emporsteigenden Cthulhu

Klappentext: Boston, 1926. Francis Thurston stößt im Nachlass seines kürzlich unter mysteriösen Umständen verstorbenen Großonkels auf seltsame ...

Cover: Bildgewaltiges Cover mit einem emporsteigenden Cthulhu

Klappentext: Boston, 1926. Francis Thurston stößt im Nachlass seines kürzlich unter mysteriösen Umständen verstorbenen Großonkels auf seltsame Dokumente, die von unerhörten Todesfällen, Blutritualen in den Sümpfen von Louisiana, Künstlern, die nach albtraumhaften Visionen dem Wahnsinn anheimfallen und von gigantischen Städten, die vom Grund des Meeres emporsteigen, berichten. Bald erkennt Thurston, dass sein Großonkel mit seinen Nachforschungen der Wahrheit zu nahe gekommen ist: In den Schatten lauern Gestalten, die den schlafenden Gott Cthulhu aufwecken und damit die ganze Welt in Wahnsinn und Chaos stürzen wollen. Die Sterne scheinen richtig zu stehen – ist das Ende der Welt wirklich nahe?

Fazit: Ich habe diese Erzählung bereits zuvor gelesen gehabt, allerdings in englischer Sprache. Die Übersetzung ist hier sehr gut gelungen und konnte die Eigenheiten und die bildhafte Erzählweise Lovecrafts sehr gut wiedergeben. Die Seiten wirken sehr hochwertig und sind recht dick. Die Typografie ist sehr wechselhaft, zwischendurch sind ein paar Zeilen dicker oder dünner, der Text ist mal rechts, mal links angebracht. Bei dunklen Hintergründen ist die Schrift hell und umgekehrt.
Das Besondere an dieser Version der Erzählung sind definitiv die wunderschönen Illustrationen von François Baranger. Ich habe zum Lesen, dieser an sich wenigen Seiten, recht lange gebraucht, da ich mich immer wieder in diesen schönen Illustrationen verloren habe. Die Detailliertheit und diese Lebendigkeit die den Bildern zu eigen ist haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Daher gibt es von mir 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2020

Perfekt

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Alleine schon das Cover hat mich dazu gebracht, dieses Buch haben zu wollen - es ist düster, mysteriös und wunderschön - mehr kann ich dazu gar nicht sagen, außer, dass es natürlich perfekt zum Buch passt.

Die ...

Alleine schon das Cover hat mich dazu gebracht, dieses Buch haben zu wollen - es ist düster, mysteriös und wunderschön - mehr kann ich dazu gar nicht sagen, außer, dass es natürlich perfekt zum Buch passt.

Die Geschichte selbst finde ich unglaublich atmosphärisch geschrieben, man muss den Schreibstil jedoch mögen, aber bei dem Buch sind es natürlich besonders die ganzen Illustrationen, die im Vordergrund stehen und die sind - meiner Meinung nach, einfach nur perfekt zu den jeweiligen Textabschnitten gewählt. Unglaublich schön auf eine düstere Art und Weise. Sie bringen die Geschichte zum Leben und man kann das Gelesene noch mehr "genießen". Ich bin einfach nur begeistert. Die Geschichte selbst hat so viele interessante Charaktere und ist spannend geschrieben, man möchte immer wissen, was wohl als nächstes passieren wird - so ging es zumindest mir.

Insgesamt ein geniale Leseerlebnis! Ganz oft habe ich auch noch mal das Buch aufgeschlagen, um mir manche BIlder genauer anzusehen, denn die Details in den Bildern sind fantastisch! Bitte mehr illustrierte Bücher dieser Art! - Perfekt für einen gruseligen Herbstabend. Nicht nur was für Fans von Lovecraft, sonder eigentlich für alle, die düstere Bücher mögen oder eben alle, die wunderschön illustrierte Bücher suchen, die nicht kitschig sind. Allgemein sind die Seiten sehr hochwertig, genauso wie der Rest der Gestaltung des Buches.