Cover-Bild The Freedom Clause
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: pola
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 25.10.2024
  • ISBN: 9783759600011
Hannah Sloane

The Freedom Clause

Nur eine Nacht im Jahr ... und keine Fragen. Roman. Eine Geschichte über Liebe und Freiheit und die Suche nach Erfüllung

Daphne und Dominic sind seit drei Jahren verheiratet. Der Alltag hat sie bequem gemacht, und ihr Sexleben ist alles andere als aufregend. Im Rausch einer Silvesterparty macht Dominic Daphne den Vorschlag, die Ehe zu öffnen. Daphne stimmt zu, unter drei Bedingungen: nur eine Nacht im Jahr, nicht zweimal mit derselben Person und Stillschweigen gegenüber dem anderen. Es dauert nicht lange, da merken sie: Dies ist keine kleine Veränderung, sondern eine gewaltige ... Daphne lernt endlich, zu sagen, was sie will, und teilt ihre Erlebnisse auf einem anonymen Blog. Bis die Zweifel kommen, an ihrer Liebe, an der Ehe ... Werden sie einen Weg finden, ihre Beziehung zu retten? Und wollen sie das überhaupt?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2024

Emotional

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Ich liebe dieses Buch! Das Cover allein ist schon ein Hingucker, aber der Inhalt hat mich wirklich gefesselt. Zu Beginn hatte ich ein bisschen Sorge, dass die Abmachung zwischen Daphne und Dominic, einmal ...

Ich liebe dieses Buch! Das Cover allein ist schon ein Hingucker, aber der Inhalt hat mich wirklich gefesselt. Zu Beginn hatte ich ein bisschen Sorge, dass die Abmachung zwischen Daphne und Dominic, einmal im Jahr mit einer anderen Person zu schlafen, nur zu Drama und Schmerz führen würde. Die Idee der „Freiheitsklausel“ kam mir am Anfang auch ziemlich einseitig vor – als ob Daphne nur Dominic zuliebe zustimmen würde. Doch gerade deswegen war es so schön, Daphne auf ihrer Reise über die Jahre hinweg zu begleiten.

Es hat richtig Spaß gemacht, in ihre Gedanken und Erlebnisse einzutauchen und dabei auch ihre Rezepte zu entdecken, die sich wie kleine Überraschungen im Text verstecken. Hannah Sloane hat mit ihrem Debütroman etwas geschaffen, das sich überraschend leicht und flüssig lesen lässt. Die Geschichte ist packend und gleichzeitig einfühlsam erzählt – eine Mischung, die ich selten so gut umgesetzt finde. Ich freue mich schon auf zukünftige Bücher von ihr und bin echt froh, dass ich über dieses hier gestolpert bin!

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Veröffentlicht am 10.10.2024

In einer Nacht durchgelesen

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THE FREEDOM CLAUSE
Roman

Daphne & Dominic sind seit 3 Jahren glücklich verheiratet. Allerdings stecken sie beide im Alltagstrott und auch ihr Sexleben ist wenig aufregend. Nach einer Silvesterparty macht ...

THE FREEDOM CLAUSE
Roman

Daphne & Dominic sind seit 3 Jahren glücklich verheiratet. Allerdings stecken sie beide im Alltagstrott und auch ihr Sexleben ist wenig aufregend. Nach einer Silvesterparty macht Dominic Daphne den Vorschlag, die Ehe zu öffnen. Sie willigt mit folgenden drei Bedingungen ein: nur eine Nacht im Jahr, nicht zweimal mit derselben Person und Stillschweigen gegenüber dem anderen. Beide merken schnell, dass diese zuerst kleine Veränderung große Auswirkung auf ihre Beziehung hat.

Schon auf den ersten Seiten waren mir die beiden Protagonisten Daphne und Dominic sympathisch. Die beiden kommunizieren mit einer ehrlichen & offenen Art miteinander, die ich sehr mochte. Durch die Bedingung, dass sie über ihr jährliches Abenteuer nicht miteinander reden, verändert sich dies im Laufe der Geschichte, doch das besondere Verhältnis sagte mir weiterhin sehr zu.

Die Nebenfiguren, wie die Freunde von Daphne und Dominic wuchsen mir ebenso ans Herz wie die beiden selbst. Auch wenn man über die Hauptpersonen deutlich mehr erfuhr. Die Einblicke in deren Familienleben, wie deren Eltern und Geschwister sagten mir sehr zu.

Auch Daphnes kreative Seite – sie schreibt ihre Erlebnisse in einen anonymen Blog und kocht verdammt gerne – machen sie in meinen Augen noch sympathischer.

[...] Denn Kochen macht am meisten Spaß, wenn du dir erlaubst, kreativ zu sein und dein Gespür und deine Vorstellungskraft, und was immer du in der Speisekammer hast, zu nutzen, um ein Gericht zu erschaffen, das wirklich und wahrhaftig deins ist. [...]

Die Autorin, Hannah Sloane zauberte mit ihrem 1. Roman einen wunderbaren Mix aus Humor & Ernsthaftigkeit. Die Seiten flogen nur so dahin, ich hatte das Buch innerhalb zwei Tage durchgelesen. Sicherlich hatte die Übersetzerin, Verena Luddorff auch einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, denn die Worte waren sehr gut gewählt, sodass ich leicht und flüssig dahin lesen konnte.

Daphne & Dominic haben mir amüsante Lesestunden beschert – ich empfehle ihre Geschichte auf alle Fälle sehr gerne weiter!

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Ein Buch für Frauen - tiefgründig und Mut machend

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Das Cover mit einem rothaarigen Frauenkopf in „entspannter„ Pose mag in frischer, poppiger Farbgebung sicherlich junge Generationen ansprechen. Im Verlauf von fünf Jahren als roter Faden werden wichtige ...

Das Cover mit einem rothaarigen Frauenkopf in „entspannter„ Pose mag in frischer, poppiger Farbgebung sicherlich junge Generationen ansprechen. Im Verlauf von fünf Jahren als roter Faden werden wichtige Momente beider Protagonisten aus ihrer Perspektive beschrieben. Ist anfangs der laut Freiheitsklausel erlaubte One-Night-Stand eine wichtige sexuelle Erfahrung besonders für Daphne, entwickelt sich für sie daraus mehr Mut zu beruflichen und weiblichen Bedürfnissen, zu mehr Selbstbewusstsein. In dieser Beziehungsdynamik verläuft Dominics Entwicklung hingegen charakterlich und auch beruflich negativ. Er verkommt zur Randfigur und betont den Fokus auf die nachvollziehbare, nennenswerte Entfaltung Ihres Charakters von der unsicheren, zurückhaltenden und eher ängstlichen jungen Frau zu einer sympathischen Kochbuch-Autorin mit einer großen Liebe zum Kochen als emotionalem Ventil in ihrem teils humorvollen Blog bzw. Substack. Diese unkonventionelle Reflexion über die Grenzen von Liebe, Sex und Freiheit regt vielleicht auch zum Nachdenken über die eigene Beziehung an. Aber das ernste Tabuthema „einvernehmlicher außerehelicher Sex“ mag an konservativen moralischen Ansichten mancher Leser*innen scheitern, denn der Kern der Botschaft tendiert zur unbedingten Loslösung aus solchen Ehestrukturen.
Insgesamt eine nachvollziehbare Geschichte zweier junger Menschen, die mit der Freiheitsklausel eine folgenschwere Entscheidung treffen – in adäquatem Schreibstil.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Freiheit?

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Die grundlegende Idee dieses Buches finde ich sehr spannend: die etwas eingeschlafene Ehe durch eine "Freiheitsklausel" aufpeppen - aber klappt das wirklich? In diesem Buch begleiten die Leser:innen das ...

Die grundlegende Idee dieses Buches finde ich sehr spannend: die etwas eingeschlafene Ehe durch eine "Freiheitsklausel" aufpeppen - aber klappt das wirklich? In diesem Buch begleiten die Leser:innen das Ehepaar Dominic und Daphne. Beide haben sich jung gefunden und früh geheiratet, die Idee dem Sexleben mit einer Freiheitsklausel auf die Sprünge zu helfen kam von Dominic (dass dieser Daphne dazu überredet hat und diese das zunächst so gar nicht toll fand, wird im weiteren Buch nicht weitre thematisiert).
In den folgenden fünf Jahren werden immer wieder bruchstückenhaft einige Kernmomente aus beiden Perspektiven geschrieben. Dabei liegt der Fokus in der Erzählung gar nicht so sehr in ausschweifenden sexuellen Abendteuern, sondern eher in der damit einhergehenden Charakterentwicklung - insbesondere bei Daphne. Dabei geht es schon schnell nicht mehr um die sexuelle Ebene.
Schnell wird deutlich, dass Daphne sich selbst kennen lernt, selbstbewusster wird und für sich einsteht. Und Ehemann Dominic bei dieser Entwicklung nicht hinterher kommt. Die Entwicklung fand ich nachvollziehbar und authentisch dargestellt, wobei ein deutlicher (feministischer) Fokus auf Protagonistin Daphne liegt. Dominic wurde von Jahr zu Jahr blasser, bis er nur noch eine Randfigur darstellte. Das kann stilistisches Mittel sein, um die Entwicklung von Daphne noch mehr zu betonen - mir pserönlich hat es jedoch nicht so gut gefallen. Ich glaube es hätte viel Potenzial mit der Auseinandersetzung dieser unterschiedlichen Entwicklung gegeben... Stattdessen entwickelt er sich scheinbar zum kompletten Arsch, der nicht gut auf seine Gefühle zugreifen kann und sich nicht sonderlich mit diesen auseinander setzt. Das war mir etwas zu klischeehaft und platt.
Insgesamt hat mir das Buch jedoch gut gefallen - es hat mich an einigen Stellen überraschen können, an anderen (sehr wenigen) Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Ausführlichkeit gewünscht. Ein solides Debut, dass mich neugierig auf weitere Bücher der Autorin macht.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Fünf Jahre

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Am Anfang fand ich die Grundidee und den Plot reichlich klischeehaft: mein Durchschnittsmann der unzufrieden mit seinem Sexleben ist und daher vorschlägt, die Ehe zu öffnen, was natürlich für ihn nach ...

Am Anfang fand ich die Grundidee und den Plot reichlich klischeehaft: mein Durchschnittsmann der unzufrieden mit seinem Sexleben ist und daher vorschlägt, die Ehe zu öffnen, was natürlich für ihn nach hinten losgeht. So weit, so bekannt. Aber dann kommt etwas, was in Romanen viel zu selten aufgegriffen wird: die Frau wächst über sich hinaus. Und über ihre Ehe mit besagtem Volltrottel.

Das Buch ist in fünf Abschnitte unterteilt, die die fünf Jahre des Abkommens zwischen Daphne und Dominic markieren. In Schnelldurchlauf erlebt der Leser aus ihren wechselnden Perspektiven, was die beiden so umtreibt. Dabei wird dem Leser bereits im ersten Jahr klar, dass Dominic so deep wie eine Pfütze ist. Ich will nicht sagen, dass hier ein bisschen Männerbashing betrieben wird, aber da ist keine nennenswerte Entwicklung spürbar.

Daphne hingegen findet nicht nur ihre Stimme und gewinnt unglaubliches Selbstvertrauen, sie schafft es auch sich aus den toxischen Mustern ihrer Ehe zu lösen. Besonders ihre Blogbeiträge inklusive Rezepten fand ich richtig ansprechend.

Generell liest sich das Buch leicht und flüssig, trotzdem hat es oft eher ungute Gefühle in mir ausgelöst, weil ich mich von Dominic sehr getriggert gefühlt habe. Ich kann die Message des Buches daher nur unterstützen, dass man auch wenn es erstmal vielleicht unbequem scheint, man sich unbedingt aus solchen Strukturen lösen muss.

Das mich das Buch auch Tage später noch beschäftigt und in meinen Gedanken rumgeistert, hat die Autorin da scheinbar einen Nerv bei mir getroffen, daher vier Sterne von mir.

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