Cover-Bild Unter Wasser kann man nicht weinen

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 02.10.2018
  • ISBN: 9783492307406
Hanni Münzer

Unter Wasser kann man nicht weinen

Roman

Das größte Abenteuer ist die Liebe …

In ihrem Roman »Unter Wasser kann man nicht weinen« erzählt Bestseller-Autorin Hanni Münzer die ebenso emotionale wie faszinierende Geschichte von Jason Samuel aus »Solange es Schmetterlinge gibt« fort.

Sie kennen sich seit gemeinsamen Kindertagen: Jason, Stephen und dessen kleine Schwester Emily. Diese unbeschwerten Tage sind lange vorbei, als Jason zur Hochzeit seines Freundes Stephen nach Los Angeles fliegt. Doch Stephen erscheint nicht am Flughafen; der Meeresbiologe ist wie vom Erdboden verschluckt. An welcher bahnbrechenden Erfindung hatte Stephen gearbeitet? Wie weit sind seine Gegner bereit zu gehen? Bald muss sich Jason nicht nur um Stephens Schicksal sorgen, sondern auch um die junge und impulsive Emily. Die kleine Rebellin steckt schon wieder kopfüber in Schwierigkeiten. Während Jason alles riskiert, um Stephen und Emily zu helfen, muss er sich eingestehen, dass er mehr als nur freundschaftliche Gefühle für seine Kindheitsgefährtin Emily hegt ...

»Münzers Bücher haben eine Botschaft.« Die Welt

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 7 Regalen.
  • 2 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2018

Spannend, anders als erwartet

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Jason, Stephen und Emily sind unzertrennlich, obwohl Jason in Deutschland und Stephen und Emily Harper in Kalifornien leben. Die drei kennen sich schon seit Kindertagen. Jason kam die Sommerferien über ...

Jason, Stephen und Emily sind unzertrennlich, obwohl Jason in Deutschland und Stephen und Emily Harper in Kalifornien leben. Die drei kennen sich schon seit Kindertagen. Jason kam die Sommerferien über in die USA. Auch dieses Jahr soll er wieder ein paar Wochen bei den Harpers verbringen und mit Stephen dessen Junggesellenabschied feiern. Doch dann verschwinden zunächst Emily und dann Stephen. Und scheinbar hat das alles mit Stephens Forschungen bezüglich ölfressenden Bakterien zu tun. Eine spannende Kriminalstory beginnt.

Der Schreibstil von Hanni Münzer hat mir sehr gut gefallen. Ich kenne schon die Honigtot-Saga und wusste somit was auf mich zu kommt: ein sehr angenehmer, flüssig zu lesender Schreibstil, der sehr einfühlsam ist.
Dieser Roman hatte so manch eine Überraschung zu bieten. Das Thema war vielschichtiger als gedacht. Eine Mischung aus New Adult, Kriminalroman und Aufrütteln in Bezug auf Umweltschutz (Mikroplastik). So kommen viele geschmacklich auf ihre Kosten und langweilig wird es auch nicht. Die Kombination aus diesen verschiedenen Themen und Genres ist Hanni Münzer sehr gut gelungen.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Der forschende Stephen, der über seinem Mikroskop gerne mal die Zeit vergisst. Die störrische Emily, die am Liebsten die ganze Welt retten will. Jason, der analytische Polizist, der erkennen muss, dass Emily für ihn nicht nur die kleine Ziehschwester ist. Und auf der anderen Seite die Gegensacher, die hervorragend unsympathisch dargestellt werden.
Etwas merkwürdig fand ich, dass einige Charaktere aus der Honigtot-Saga vorkamen. Da habe ich keinen Grund für gesehen. Allerdings erklärt Hanni Münzer im Nachwort den Sinn dahinter. Es zeigt, wie das Schicksal die verschiedensten Menschen zusammenführen kann – die Welt ist eben doch nur ein Dorf.
Dieser Roman ist der zweite Teil der Schmetterling-Reihe. Allerdings kenne ich Teil eins nicht und dennoch habe ich die gesamte Geschichte verstanden.
Mir hat dieser Roman gut gefallen und ich wurde gut unterhalten, deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 03.11.2018

Spannender, vielschichtiger und aktueller Roman - Mix aus Kriminalgeschichte, Erwachsenwerden und Umweltaspekten, die nachdenklich machen

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Emily war schon immer die Rebellin in der Familie Harper, die sich für Tier- und Umweltschutz stark gemacht hat und aufgrund ihres fast schon selbstzerstörerischen Ehrgeizes für ihr Engagement für Ärger ...

Emily war schon immer die Rebellin in der Familie Harper, die sich für Tier- und Umweltschutz stark gemacht hat und aufgrund ihres fast schon selbstzerstörerischen Ehrgeizes für ihr Engagement für Ärger gesorgt hat. Durch ihren Freund Citizen hat sie sich einer Umweltorganisation angeschlossen, die in den USA als terroristische Vereinigung gilt.
Ihr Bruder Stephen ist Meeresbiologe und ist bei seinen Forschungen zufällig auf Bakterien gestoßen, die den Müll in den Meeren auffressen und unschädlich machen können. Darüber hinaus haben die von ihm selbst bezeichneten "Trüffelschweine" noch eine weitere Fähigkeit, die für Wirtschaft und Industrie bahnbrechend sein könnten.
Der Polizeibeamte Jason Samuel fliegt anlässlich des Geburtstages seines Freundes Stephen von München nach San Diego, wird jedoch nicht wie vereinbart von ihm am Flughafen abgeholt. Auch seine jüngere Schwester Emily meldet sich nicht.
Es stellt sich heraus, dass Emily in ernsthaften Schwierigkeiten steckt und aufgrund ihres blinden Vertrauens gegenüber Citizen Gefahr läuft, inhaftiert zu werden.
Jason versucht seiner Freundin aus Kindheitstagen zu helfen und dabei merken beide, dass sie mehr für einander empfinden, als nur Freundschaft.

"Unter Wasser kann man nicht weinen" ist der zweite Band der "Schmetterlinge"-Reihe von Hanni Münzer, kann aber unabhängig von "Solange es Schmetterlinge gibt" gelesen werden.

Der Roman zieht von Anbeginn in den Bann. Es ist eine Geschichte über Selbstfindung und das Erwachsenwerden, die eine spannende Kriminalgeschichte integriert. Emily ist eine junge Frau, die eigentlich Gutes beabsichtigt, aber dabei auf den falschen Weg geraten ist. Sie macht sich für die Umwelt stark, geht aber dabei stets einen Schritt zu weit, weshalb sie sich ihr Leben selbst verbaut.
Profitgier und Umweltzerstörung sind weitere Themen, die durch die Diskussion um Mikroplastik brandaktuell sind und den Zeitgeist treffen. Dabei kommen auch wissenschaftliche Aspekte ins Spiel, die den Leser jedoch nicht überfordern.

Der Roman fesselt aber nicht nur durch die spannende Frage, ob Stephens Forschungsergebnisse in die falschen Hände geraten sind und ob Emily vor einem Gefängnisaufenthalt bewahrt werden kann, sondern auch durch die Liebesgeschichte, die sich zwischen Emily und dem neun Jahre älteren Jason abzeichnet.
Emilys Todessehnsucht, ihre Liebe zum Meer ist dabei sehr berührend geschildert, weshalb auch der Titel "Unter Wasser kann man nicht weinen" sehr treffend gewählt ist.
Es ist ein vielschichtiger Roman mit bis zu den Nebenfiguren interessanten Charakteren, bei dem die verschiedenen Handlungsstränge flüssig miteinander verbunden werden.
Dieses Buch, mit dem Jason Samuel seine eigene Geschichte bekommen hat, hat mich neugierig auf Band 1 der "Schmetterlinge"-Reihe gemacht, in dem man ihn bereits kennenlernen konnte.