Cover-Bild Whisperling - Die Geister-Detektivin
(24)
  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
15,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Baumhaus
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 29.08.2025
  • ISBN: 9783833909733
  • Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Hayley Hoskins

Whisperling - Die Geister-Detektivin

Ein schaurig-schönes Kinderbuch ab 10 Jahren voller Spannung, Grusel und Magie
Ulrike Raimer-Nolte (Übersetzer)

England, 1897. Peggy Devona ist kein normales 12-jähriges Mädchen. Sie ist ein Whisperling. Doch dass sie mit den Seelen Verstorbener kommunizieren kann, behält sie lieber für sich. Zwar werden Whisperlinge geduldet, aber die Wahrheit würde den Bewohnern ihres kleinen Dorfs nur Angst machen. Neben ihrer Familie weiß nur Peggys beste Freundin Sally davon. Als ausgerechnet die des Mordes angeklagt und ins Gefängnis gesteckt wird, weiß Peggy, dass sie ihre Gabe nutzen muss. Kurzerhand zieht sie zu ihrem Onkel in die Stadt und sucht in seinem Hellseher-Geschäft nach Geistern, die ihr helfen, Sallys Fall zu lösen. Doch die Zeit rennt, und nicht nur Sallys Leben steht auf dem Spiel ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2025

Magie, Spannung und vieles mehr!

2

Dieser wunderschöne Roman spielt Ende des 19. Jahrhunderts im viktorianischen Zeitalter in Bristol, England. Es handelt von der 12 jährigen Peggy Devona, die sich als so genannter "Whisperling" entpuppt. ...

Dieser wunderschöne Roman spielt Ende des 19. Jahrhunderts im viktorianischen Zeitalter in Bristol, England. Es handelt von der 12 jährigen Peggy Devona, die sich als so genannter "Whisperling" entpuppt. Whisperlinge sind Frauen, die die Gabe haben mit den Seelen der Verstorbenen zu sprechen. Da derartige Fähigkeiten zur damaligen Zeit von den Menschen gefürchtet wurden, lebt sie zunächst zurückgezogen und verbirgt ihre besondere Gabe. Als jedoch ihre beste Freundin Sally in großer Gefahr schwebt und des Mordes angeklagt wird, steht für Peggy fest: Sie wird alles dafür tun um ihre Freundin mit Hilfe ihrer wunderbaren Gabe vor der bevorstehenden Hinrichtung zu retten. Auf dem Weg dorthin lernt sie neue Freunde und Verbündete kennen, beweist viel Mut und zeigt, dass nur weil sie anders ist und besondere übersinnliche Fähigkeiten hat nicht gefürchtet werden muss.

Die Autorin verwendet einen wundervoll bildlichen, teilweise auch etwas düsteren Erzählungsstil. Man fühlt sich von Anfang an in das viktorianische Zeitalter mit all seinen Missständen, aber auch seiner Schönheit zurückversetzt. Das Buch ließ sich flüssig lesen und hatte einen guten Spannungsverlauf. Als kleines i-Tüpfelchen zur allgemeinen Handlung habe ich das wunderschöne Cover empfunden. Die Abbildung von Peggy als "Whisperling" und die kleinen Geistern, haben mir persönlich sehr gut gefallen. Ich finde, dass der Roman optisch auf jeden Fall auffällt und bei Kindern definitiv Interesse wecken wird.

Mein Fazit: Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es handelt sich zwar nicht um eine klassische Detektiv-Geschichte, wie man evtl. zunächst vermuten könnte, aber dennoch war ich wirklich von der Handlung restlos begeistert. Man hat gemerkt, dass sich die Autorin viel mit dem viktorianischen Zeitalter befasst hat und konnte so dem Leser mit ihren Beschreibungen regelrecht fesseln. Einziges kleines Manko ist die Altersangabe des Buchs. Da die Darstellungen manchmal recht düster sind und auch die Thematik "Tod" vielleicht nicht für jedes Kind ab 10 geeignet ist, würde ich den Roman eher für Kinder ab 12 empfehlen. Zumindest sollte man es als Eltern, Verwandte etc. individuell entscheiden, ob das jeweilige Kind emotional ausgereift genug für diese doch nicht ganz alltägliche Thematik ist.

Alles in Allem großes Lob an die Autorin. Tolle Atmosphäre mit viel Magie und spannend bis zum Schluss!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 01.09.2025

Zusammen

2

Ich liebe England, seine Kultur und seinen Humor. So kann ich selten dem Charme einer englischen Dedektivgeschichte wiederstehen . Wenn die Dedektivgeschichte ein "Kinderbuch" mit Geistern ist, um so ...

Ich liebe England, seine Kultur und seinen Humor. So kann ich selten dem Charme einer englischen Dedektivgeschichte wiederstehen . Wenn die Dedektivgeschichte ein "Kinderbuch" mit Geistern ist, um so besser .
Die Autorin beschreibt sehr klar, bildhaft und ansprechend, z.b das Dorf mit seiner Landschaft und die Bäckerei mit seinen Auslagen.
Die Mädels waren mir beide sympathisch, vor allem Sal gerade weil sie im Herzen noch ein Kind sei , wenn auch ein wenig aufbrausend.
Die gruselige Atmosphäre der spannenden Geschichte mochte ich sehr .
Das Buch erinnert mich ein klein wenig an eine Mischung aus der Wednesday Serie und der Enola Holmes Reihe welche ich Beide sehr geliebt habe.
Mir gefiel nicht nur dass der Roman eine tolle, zuweilen sehr gruselige, spannende Geistergeschichte war, sondern auch dass man viel über das Heranwachsen im viktorianischen Zeitalter, unter für Viele schwierige , herausfordernde Umstände und unfairen Gerichtbarkeiten erfährt. Dies fand ich sehr interessant. Man merkte der Autorin an , dass sie sich viel mit den Menschen der Zeit beschäftigte und mit ihnen mitfühlte . Sie zeigt in ihrem Roman wie unterschiedlich die Würde der Leute nach dem Tod behandelt wurde und ob du ein Recht auf Unversehrtheit hattest, oder nicht . Wie Heranwachsene gesehen wurden war auch sehr ambivalent, auf der Einen Seite behandelte man sie wie Kinder ,auf der Anderen mussten sie arbeiten wie Erwachsene und wurden auch bestraft wie Erwachsene.
Am Ende der Geschichte gibt es viele kleine und große Überraschungen und rundet den Roman ab, ich war restlos begeistert. Ich finde das Cover wird dieser reifen, ausgearbeiteten Geschichte nicht gerecht , es wirkt viel zu kindlich , da hätte ich eine anspruchslosere Geschichte erwartet.
Der Roman ist eher für angehende Teenager

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 11.09.2025

Hörst du auch ihre Stimmen?

1

„Whisperling – Die Geisterdetektivin“ von Hayley Hoskins (Übersetzung ins Deutsche: Ulrike Raimer-Nolte) ist ein Kinderroman mit einer Altersempfehlung von 10 Jahren, der im Baumhaus Verlag von Bastei ...

„Whisperling – Die Geisterdetektivin“ von Hayley Hoskins (Übersetzung ins Deutsche: Ulrike Raimer-Nolte) ist ein Kinderroman mit einer Altersempfehlung von 10 Jahren, der im Baumhaus Verlag von Bastei Lübbe erschien.

Die Geschichte um die zwölfjährige Margaret „Peggy / Peg“ Devona und ihre Gabe spielt im Jahr 1897 in England. Ihre Eltern leiten ein Bestattungsunternehmen in Alderly, während ihr Onkel in Bristol einen Übersinnlichen Salon führt. Margaret ist mit der Whisperling-Fähigkeit geboren, mit welcher sie in der Lage ist, Geister kurz zuvor Verstorbener zu sehen und deren Worte zu vernehmen. Ihre beste Freundin Sally Hubbard wird des Mordes an ihrer Hausherrin angeklagt und in den Kerker gebracht. Jedoch ist Peggy der festen Überzeugung, ihre Freundin sei unschuldig. Im folgenden Handlungsverlauf versucht Margaret Sallys Unschuld zu beweisen und gerät dabei wiederholt mit dem Pfarrer der Gemeinde Alderly, Silas Tate, in Konflikt. Dieser steht, genau wie einige andere Dorfbewohner der Whisperling-Gabe sehr abgeneigt gegenüber. Aufgrund ihrer Beweissuche wird Peggy von den Bewohnern aus dem Dorf getrieben, woraufhin sie bei ihrem Onkel unterkommt. In dessen Salon findet sie unerwartete Verbündete und es kommen diverse Geheimnisse ans Licht, während Margaret ihrer Tätigkeit als Detektivin nachgeht.

So geheimnisvoll diese Geschichte beginnt, so düster setzt sie sich fort, bis zum Schluss. Themen wie Tod, Schachtunglücke und Hinrichtungen (auch die von Kindern) sind schaurige Themen, wenn auch der Zeit, in der die Geschehnisse spielen, angepasst. Hinzu kommt, dass der recht bildhafte Schreibstil Hoskins dafür sorgt, dass sich die Szenen wie ein Film im Kopf abspielen. Einfach herrlich! Allerdings vielleicht noch nicht für alle zehnjährigen von Vorteil, weshalb ich persönlich das Buch ab etwa 12/13 Jahre empfehlen würde.
Generell ist Hoskins Schreibstil sehr flüssig, die Sprache einfach gehalten, wodurch der Roman sich gut lesen lässt.

Insgesamt ist „Whisperling – Die Geisterdetektiv“ ein fantastisches Buch. Die leicht mystische, gruselige Stimmung ist genau richtig für junge Krimifans und ich kann nur hoffen, dass die wenigen offen gebliebenen Fragen gemeinsam mit Margarets weiterer Geschichte in einem eventuellen Zweiten Band weiter ausgeführt werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 13.09.2025

Mit den Geisterstimmen auf der Spur

2

Als Whisperling kann Peggy mit Geistern kommunizieren. Doch ihre Außenwelt begegnet solchen Fähigkeiten mit Misstrauen und Angst, deshalb lebt sie mit ihren Eltern unauffällig und zurückgezogen.
Zum eigenen ...

Als Whisperling kann Peggy mit Geistern kommunizieren. Doch ihre Außenwelt begegnet solchen Fähigkeiten mit Misstrauen und Angst, deshalb lebt sie mit ihren Eltern unauffällig und zurückgezogen.
Zum eigenen Schutz muss sie jedoch ihr Zuhause verlassen als sie durch ihre Gabe ein Unglück voraussieht und versucht die Dorfbewohner zu warnen. Zeitgleich wird ihre beste Freundin verhaftet und ihre Hinrichtung scheint bereits beschlossene Sache zu sein.
Bei ihrem Onkel in der Großstadt findet sie sich in seinem spirituellen Etablissement wieder, in dem Menschen Kontakt zu verstorbenen Angehörigen suchen.
Neugierig und mutig stellt sie sich der neuen Umgebung und taucht tiefer in die Geisterwelt ein, stets dabei die Wahrheit über das Verbrechen herauszufinden.
Das Setting ist sorgfältig aufgebaut: düster, fesselnd und stellenweise gruselig. Auch Peggys Umfeld ist lebendig und vielseitig geschildert: schützende Eltern, merkwürdiger Onkel, unkonventionelle Freundin, fieser Pastor, u.vm. Peggy selbst ist loyal, entschlossen und tapfer, eine tolle Heldin.
Der Schreibstil ist verständlich, aber viele Einschübe (Hintergründe, Erinnerungen aus der Vergangenheit) lenken manchmal vom eigentlichen Geschehen ab. Machen aber gleichzeitig die Geschichte sehr stimmig und atmosphärisch.
Es ist zwar keine Detektiv-Geschichte im klassischen Sinn (Beweise sammeln, Geister befragen oder anderweitig ermitteln), aber trotzdem sehr unterhaltsam. Das empfohlene Lesealter wäre eher bei 12+.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 28.11.2025

Wunderschönes und spannendes Jugendbuch

0

Können wir bitte einen Moment innehalten, um dieses wirklich wunderhübsche Cover zu betrachten? Vorallem es sieht nicht nur schön aus, sondern haptisch werden auch die kleinen Geister und Peggy's Umrisse ...

Können wir bitte einen Moment innehalten, um dieses wirklich wunderhübsche Cover zu betrachten? Vorallem es sieht nicht nur schön aus, sondern haptisch werden auch die kleinen Geister und Peggy's Umrisse hervorgehoben. I love it!!!
Nun aber zum Inhalt, der mindestens genauso viel Spass macht.
Peggy ist ein Whisperling, sprich sie kann mit den Seelen von Verstorbenen sprechen. Natürlich ist es nicht ratsam sowas im Jahr 1897 an die große Glocke zu hängen und dennoch sehr verständlich, dass Sally, Peggy's beste Freundin, davon weiß.
Sally kommt allerdings in eine lebensgefährliche Situation und nur Peggy, mit ihrer Gabe, kann ihr helfen... jedoch nicht ganz gefahrlos.
Fazit: Dieses düstere Jugendbuch bringt genau die richtige morbide Mischung, ohne zu gruselig zu sein. Zwischen okkulten Schabernack und düsterer Gabe, kommt der detektivische Spass nicht zu kurz. Eine abgemilderte Form von Wednesday, aber mindestens genauso lesenswert. Und vielleicht kommt ja ganz bald ein zweiter Band?!?

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere