Cover-Bild Ember Drachentochter
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dressler
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 21.09.2020
  • ISBN: 9783791501659
  • Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren
Heather Fawcett

Ember Drachentochter

Das Mädchen mit den unsichtbaren Flügeln
Maren Illinger (Übersetzer), Max Meinzold (Illustrator)

Drachenstarkes Fantasy-Plädoyer für den Frieden!
Die zwölfjährige Ember war ein Feuerdrache, bevor sie in ein Menschenkind verwandelt wurde. Geblieben sind ihre unsichtbaren Drachenflügel und das kleine Problem, bei Sonne ohne Vorwarnung in Flammen aufzugehen. In London kann sie deshalb nicht bleiben, also wird sie auf die Forschungsstation ihrer exzentrischen Tante mitten in der Antarktis geschickt. Hier leben auch die letzten wilden Eisdrachen. Doch ausgerechnet auf die hat es der verzogene Prinz Gideon bei seiner königlichen Winterjagd abgesehen. Jetzt liegt es an Ember, ihre Artgenossen zu retten und eine Brücke zwischen zwei Welten zu schlagen.
Drachen mit einer Vorliebe für Wissenschaft, diebische Pinguine und ein Mädchen, das für Gerechtigkeit und Freiheit kämpft: Ein Fantasy-Abenteuer vom Allerfeinsten für Kinder ab 10!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2020

Drachig gut

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Mit Büchern über Drachen kann man mich tatsächlich sehr glücklich machen, habe ich in den letzten Monaten festgestellt. Ember Drachentochter macht da keine Ausnahme, auch wenn die Geschichte grundverschieden ...

Mit Büchern über Drachen kann man mich tatsächlich sehr glücklich machen, habe ich in den letzten Monaten festgestellt. Ember Drachentochter macht da keine Ausnahme, auch wenn die Geschichte grundverschieden von denen ist, die ich in letzter Zeit über die Fabelwesen gelesen habe.

Ember ist eine außergewöhnliche Protagonistin. Abgesehen davon, dass es schon ungewöhnlich genug ist, ein Drache zu sein, der den Körper eines Menschen bekommen hat, hat sie eine Menge Charakterzüge, die sie unglaublich sympathisch und einzigartig machen. Sie ist ein wenig unbeholfen im Umgang mit anderen, vor allem Gleichaltrigen, das lässt sie immer ein wenig steif wirken. Allerdings ist ihre entwaffnende Ehrlichkeit erfrischend, entschärft die ein oder andere Situation und ist zudem für den Leser stellenweise wirklich lustig. Ember redet nicht um den heißen Brei herum, die sagt die Dinge wie sie sind und das bewundere ich an ihr, selbst wenn sie aufgrund ihres inneren Drachenwesens gar nicht anders kann.
Ebenfalls beeindruckend ist ihr Kampfeswille, sie steht voller Überzeugung für das ein, woran sie glaubt, und tut alles dafür, ihre Vorhaben durchzusetzen, egal wie verboten oder gefährlich sie sind.

Die Welt in der Ember und ihre Begleiter sich aufhalten ist sozusagen eine vergangene der unseren, lediglich mit leichten Abweichungen und natürlich der Tatsache, dass es Drachen und Zauberei gibt. Diese leicht historische Atmosphäre passt wie die Faust aufs Auge zur Geschichte, ohne jedoch auf die jungen Leser abschreckend zu wirken. Ich will auch nicht sagen, dass das Setting verstaubt und altbacken ist. Es ist nur nicht annähernd so modern, wie wir es aus 2020 gewohnt sind, und das ist perfekt gewählt, wie ich finde.

Die Story baut sich langsam auf, man bekommt anfangs viel Hintergrundinfo zu Ember, die Geschichte, wie sie zu ihrem Vater gelangt ist, fungiert als Prolog und die Zauberei wird erklärt, bis es zum eigentlichen Schauplatz der Story geht. Ab dann wird die Spannung kontinuierlich genährt bis es am Ende zur großen Auseinandersetzung kommt. Ich mochte das Buch im letzten Drittel gar nicht mehr aus der Hand legen und war regelrecht gefesselt vom Schreibstil. Obwohl Ember nicht aus ihrer Ich-Perspektive erzählt, konnte man sich gut in sie hineinversetzen.

Mein Fazit:
Ein rundum stimmiges Buch mit einer fantastischen Protagonistin. Ich habe stets mit Ember mitgefiebert und würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen, selbst wenn das Ende nicht zwangsläufig nach einer verlangt.
Fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 16.10.2020

Die Drachen sind Programm

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Meinung
Als Drachenfan musste dies Buch natürlich bei mir einziehen. Nicht nur in Titel ist der Name Programm, sondern auch optisch und auf den Klappentext war die Verbundenheit zu den Drachen deutlich. ...

Meinung
Als Drachenfan musste dies Buch natürlich bei mir einziehen. Nicht nur in Titel ist der Name Programm, sondern auch optisch und auf den Klappentext war die Verbundenheit zu den Drachen deutlich. Ember ist keineswegs ein normales Mädchen, das wird den Leser relativ schnell klar. Soziale Kontakte werden eher von ihr gemieden und sie scheint ihren ganz eigenen Weg zu gehen und lässt sich nicht von irgendwelchen Strapazen, die auf den ersten Blick unüberwindbar erscheinen aufhalten. Prinz Gideon spiegelt als Charakter diesen innerlichen Zwiespalt deutlich wieder. Auf der einen Seite das rechtmachen in der Beziehung zu den Eltern, das Pflichten erfüllen und ein guter Sohn zu sein, aber auf der anderen Seite auch das Stück Kind in sich bewahren zu wollen.

Die Story beginnt langsam, plätschert zu Beginn etwas vor sich hin. Ab einem Wendepunkt innerhalb des Buches nahm es jedoch deutlich an Fahrt auf. Die Spannung war am überkochen und die Begeisterung für die erschaffene Welt wuchs stetig. Auch die Beziehung zu den Drachen, sowie die unterschiedlichen Arten wurden sehr gut dargestellt. Zudem hat mir sehr die Entwicklung der Charaktere zugesagt-sie entwickeln sich deutlich, gewinnen an Reife und das alles in einem glaubwürdigen Rahmen.

Fazit
Ember Drachentochter ist emotional, magisch und sorgt für drachige Lesestunden. Nicht nur für junge Leser ein Werk um abzuschalten. 4.5 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 14.10.2020

Klare Himmel, Kinder!

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Vor zwölf Jahren hat der Magier und Sturmfänger Lionel ein Drachenbaby gerettet und weil Drachen in seiner Welt jagt und getötet werden, hat er sie verzaubert, sodass sie wie ein Mensch aussieht. Jetzt ...

Vor zwölf Jahren hat der Magier und Sturmfänger Lionel ein Drachenbaby gerettet und weil Drachen in seiner Welt jagt und getötet werden, hat er sie verzaubert, sodass sie wie ein Mensch aussieht. Jetzt hat Ember, wie er seine Adoptivtochter genannt hat, das Problem, dass sie sich im Sommer regelmäßig entzündet und etwas abfackelt. Daher gibt er sie in die Obhut seiner Schwester, die eine Forschungsstation in der Antarctika leitet. Doch auch dort bemerkt Ember, dass sich Menschen auf die Jagd nach Drachen machen: der arrogante Prinz Gideon, der hinterhältige Lord Norfall und noch mehr Jäger. Sie beschließt, etwas dagegen zu unternehmen und lernt dabei nicht nur ihre eigenen Fähigkeiten, sondern auch die Freundschaft zu zwei weiteren außergewöhnlichen Kindern kennen.

Das ist echt ein tolles Kinderbuch mit mehr als nur einer anständigen Message. Man lernt hier Jungs und Mädchen kennen, die nicht auserwählt sind, die auch Selbstzweifel haben, denen auch nicht immer alles gelingt, aber die trotzdem nicht aufgeben und weitermachen und vor allem versuchen, das Richtige zu tun. Es geht um Fragen der Ethik, und obwohl viele Drachen und andere Wesen auftauchen, ganz stark um Fragen der Menschlichkeit und Freundschaft. Mir gefiel, dass diejenigen, die auf der richtigen Seite standen, nicht automatisch auch nur sympathisch waren, oder dass der ausgewiesene Antagonist nicht nur böse um des böse seins ist. Er kann genauso gut charmant sein oder gut aussehend oder auch ein freundliches Lächeln haben. Und dadurch bekommen gerade Kinder sehr schnell mit, dass die wahren Monster nicht unbedingt auch wie Monster aussehen müssen. Hier gibt es alles: Abenteuer, Spannung, wichtige Dinge zum Mitnehmen.

Veröffentlicht am 14.10.2020

Magisches, spannendes, phantasievolles Abenteuer

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Rezension „Ember Drachentochter: Das Mädchen mit den unsichtbaren Flügeln“ von Heather Fawcett



Meinung

Ember Drachentochter ist nicht nur ein Buch, welches bei Kindern auf großen Zuspruch stoßen ...

Rezension „Ember Drachentochter: Das Mädchen mit den unsichtbaren Flügeln“ von Heather Fawcett



Meinung

Ember Drachentochter ist nicht nur ein Buch, welches bei Kindern auf großen Zuspruch stoßen dürfte, denn auch mich als Erwachsener ließen Cover und KT freudig hüpfen. Sobald es um Drachen geht kann ich nicht widerstehen und in Kombination mit Kinderbüchern noch weniger. Ich erwartete ein spannendes, magisches und phantasievolles Abenteuer. Die Autorin hat mich nicht enttäuscht, im Gegenteil, da sie mir sogar noch einige Überraschungen bescherte, kann ich nach dem lesen sagen: wow unglaublich.

Für mich war es das erste Werk der Autorin, doch spätestens nach dieser Geschichte nicht das letzte. Gleich von Beginn an verzauberte mich ihr Bildgewaltigen, flüssiger und mitreißender Schreibstil. Die Autorin fackelt nicht lange und baut gleich zu Anfang Spannung auf. Aber auch bewegende, lustige und traurige Momente gehörten dazu. Emotional war ich gebunden, bis zum Ende. Die Welt in der Ember lebt und aufgewachsen ist, ist faszinierend und gruselig zugleich.

Manche Wesen waren selbst mir nicht geheuer und es schauderte mich. Besonders kam dies bei den Grimmlingen zutage, doch bei allem Grusel wird es nie brutal oder unangemessen, bedenke man das es ein Kinderbuch ist. Ein wenig Schauer und Action gehören aber auch dazu und dies ist der Autorin hervorragend gelungen. Ember mochte ich von Anfang an auch wenn sie kaum Sozialverhalten bewies und sich schwer tat mit anderen Kindern. Umso interessanter fand ich ihre Entwicklung im Buch und die Tatsache, dieses Geheimnis zu lüften.

Die Autorin schafft ein harmonisches Maß zwischen Drachen und anderen Figuren. Insbesondere bei ersteren wollte ich immer mehr und mehr erfahren. Die Gestaltung war anders als bisher bekannt und ich konnte mich einfach nicht an ihnen sattsehen. Auch lernen wir hier einen Prinzen kennen der es mir wirklich schwer gemacht hat. Weder konnte ich ihn durchschauen noch wusste ich zu welcher Seite er gehört. Dieses Rätsel blieb mir bis zum Schluss verborgen.

Die Handlung besticht nicht nur durch ihre packenden, lebhaften Bilder, sondern auch durch viele überraschende Wendungen, die selbst mich ins Staunen brachten. Insgesamt herrschte eine leichte, humorvolle Atmosphäre, die aber immer wieder durch traurige Momente kurzfristig überlagert wird. Dieses Abenteuer hat mir großen Spaß bereitet und am Ende gab es sogar noch eine phantastische Message. Der Autorin ist wahrlich ein Buch gelungen, dass ich verschlungen habe und nicht zur Seite legen wollte.


Fazit

Ember Drachentochter: Das Mädchen mit den unsichtbaren Flügeln von Heather Fawcett beschert dem Leser ein unglaubliches Abenteuer voller Magie, Phantasie und Bildgewalt. Mit einer sympathischen Protagonistin, Drachen in Hülle und Fülle, kleinen Fieslingen, Action, rätseln und jede Menge Spaß. Begleitet Ember und lernt etwas wichtiges. Klare Empfehlung für klein und groß.


Bewertung 🌹💛🌹💛🌹 5/5 Rosen

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Veröffentlicht am 12.10.2020

magisch, emotional und lustig

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Ember wurde von Lionel St. George als Feuerdrachen-Baby gefunden und in ein menschliches Baby verwandelt. Er möchte sie beschützen, denn Drachen werden gejagt. Auch wenn der Zauber funktioniert hat, so ...

Ember wurde von Lionel St. George als Feuerdrachen-Baby gefunden und in ein menschliches Baby verwandelt. Er möchte sie beschützen, denn Drachen werden gejagt. Auch wenn der Zauber funktioniert hat, so hat er auch einige Schwachstellen, wodurch Ember gerne zu ihrer Tante nach Antarktika reisen möchte. Dort angekommen beginnt ihr aufregendes Abenteuer. Sie lernt neue Freunde kennen und nimmt an einer spektakulären Jagd teil, die ihr Leben für immer verändert.



Das Cover ist super schön und zeigt sehr schön die Verbundenheit zu den Drachen. Der Schreibstil ist leicht und angenehm. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist auch einfach geschrieben. Zu Beginn der Kapitel gibt es immer kleine Informationen zu den Feuerdrachen – zusätzlich zu einer kleinen Drachen-Illustration.



Bei Ember merkt man direkt, dass sie kein normales Kind ist. Sie kann im Grunde machen, was sie will. Darüber hinaus hat sie so gut wie keinen sozialen Kontakt. Dies merkt man auch, als sie in Antarktika auf andere Kinder trifft. Prinz Gideon ist wahrlich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite möchte er seinem Vater alle Ehre machen. Auf der anderen Seite möchte er einfach nur Kind sein und sich geliebt fühlen.



Die Drachen sind in diesem Buch sehr schön dargestellt. Es gibt verschiedene Arten, die ihre ganz eigene Kolonie leiten und sich den Gegebenheiten angepasst haben. Sie sind nicht bösartig, sondern wollen lediglich in Ruhe gelassen wird. Das Geheimnis rund um die Drachen ist wirklich toll und habe ich so in der Art auch noch nicht gelesen. Die Idee der Herzschuppe hat mir besonders gut gefallen.



Die Handlung selbst ist am Anfang etwas leise und ruhig und nimmt dann ab der Jagd richtig an Fahrt auf. Ab dort fängt das Abenteuer an und glänzt mit Spannung. Allein die Begegnung mit den Drachen ist einfach fantastisch. Vor allem hat mir auch die Entwicklung von Ember und Gideon gefallen. Denn Beide sind gefühlt während der Jagd über sich hinausgewachsen und vor allem reifer geworden.



Das Buch war magisch, emotional und hat einfach nur Spaß gemacht zu lesen.

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