Cover-Bild Lynnwood Falls – Sommer der Liebe
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2,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 29.06.2020
  • ISBN: 9783732594153
Helen Paris

Lynnwood Falls – Sommer der Liebe

Wo die Liebe auf dich wartet ...

Hope ist erfolgreiche Tierärztin in New York und führt ein schönes Leben mit ihrem Freund Colin. Bis ein familiärer Notfall sie dazu zwingt, in ihre Heimatstadt zurückzukehren: Lynnwood Falls. Hope will vorübergehend in der Tierarztpraxis ihrer Eltern aushelfen, in der auch Ryan arbeitet - ihre erste große Liebe. Doch die Beziehung ist vor Jahren im Streit auseinandergebrochen. Viele Dinge stehen zwischen ihnen, weshalb sie immer wieder aneinandergeraten. Hope will so schnell wie möglich wieder zurück nach New York. Gleichzeitig fühlt sie sich in der beschaulichen Kleinstadt seit langem erstmals wieder geborgen. Und dann bringt ausgerechnet Ryan ihre Vorsätze zum Schmelzen ...

Der erste Band der romantischen Reihe rund um die kleine Stadt Lynnwood Falls in Maine, in der verlorene Herzen ein Zuhause finden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2020

Das Herz bleibt

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Der Klappentext: „Hope ist erfolgreiche Tierärztin in New York und führt ein schönes Leben mit ihrem Freund Colin. Bis ein familiärer Notfall sie dazu zwingt, in ihre Heimatstadt zurückzukehren: Lynnwood ...

Der Klappentext: „Hope ist erfolgreiche Tierärztin in New York und führt ein schönes Leben mit ihrem Freund Colin. Bis ein familiärer Notfall sie dazu zwingt, in ihre Heimatstadt zurückzukehren: Lynnwood Falls. Hope will vorübergehend in der Tierarztpraxis ihrer Eltern aushelfen, in der auch Ryan arbeitet - ihre erste große Liebe. Doch die Beziehung ist vor Jahren im Streit auseinandergebrochen. Viele Dinge stehen zwischen ihnen, weshalb sie immer wieder aneinandergeraten. Hope will so schnell wie möglich wieder zurück nach New York. Gleichzeitig fühlt sie sich in der beschaulichen Kleinstadt seit langem erstmals wieder geborgen. Und dann bringt ausgerechnet Ryan ihre Vorsätze zum Schmelzen...“

Zum Inhalt: „Sommer der Liebe“ ist der erste Band einer Serie rund um die reizende Kleinstadt Lynnwood Falls, idyllisch, ruhig, jeder kennt jeden – eine typische Kleinstadt eben. Hier dreht sich die Geschichte nun um die Tierärztin Hope, sie hat dem Kleinstadtleben den Rücken gekehrt und ist nach New York gegangen. Hier arbeitet sie in einer äußerst erfolgreichen Tierarztpraxis für die Lieblinge der Reichen. Ihr Freund ist ihr äußerst Erfolg orientierter, kultivierter Kollege. Ihre Wohnung ist zwar klein, aber in der besten Lage. Hope ist glücklich in New York. Doch ein familiärer Notfall holt sie zurück nach Lynnwood Falls und in die Tierarztpraxis ihrer Eltern. Sie will dort ganz bestimmt nicht bleiben! Aber Lynnwood Falls hat seinen ganz eigenen Zauber und eigentlich fühlt sie sich dort doch ganz wohl, wäre da bloß nicht Ryan, ihre erste große Liebe und Auslöser des ersten großen Liebeskummer.

Der Stil: Die Autorin Helen Paris hat einen sehr kurzweiligen und flüssigen Schreibstil, der die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Die Geschichte des Kleinstadtmädchens, das die große Stadt erobert und dessen Herz doch in der Kleinstadt geblieben ist, ist jetzt ganz bestimmt nicht neu, aber sie ist hier äußerst reizend und unterhaltsam erzählt. Sowohl Lynnwood Falls, als auch seine Bewohner und das ganze Drum Herum, sind so bildlich und lebensecht geschildert, man fühlt sich einfach Zuhause. Auch die Charaktere, allen voran Hope und Ryan, die beide als Erzähler in der 3. Person fungieren, sind einfach lebensecht und authentisch. Man kann beim Lesen den Zwiespalt in dem Hope steckt einfach nachfühlen, s dass man das Buch gar nicht weglegen will.

Mein Fazit: Ich würde gerne mehr von Lynnwood Falls lesen, es verspricht einfach eine Wohlfühlauszeit.

Ich danke be-ebooks by Bastei Lübbe und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 23.09.2020

Ein Sommer in Maine

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Bei diesem Buch haben mich in der Kurzbeschreibung die Schlagwörter "beschauliche Kleinstadt" und "Tierarztpraxis" dazu gebracht, zuzugreifen - und beide Dinge kamen meinen Erwartungen entsprechend zur ...

Bei diesem Buch haben mich in der Kurzbeschreibung die Schlagwörter "beschauliche Kleinstadt" und "Tierarztpraxis" dazu gebracht, zuzugreifen - und beide Dinge kamen meinen Erwartungen entsprechend zur Genüge vor. Die beiden Protagonisten erlebt der Leser oft in Aktion als Tierärzte, und das sie umgebende Kleinstadtflair kann man förmlich spüren. Dazu tragen natürlich auch die vielen Nebencharaktere bei, sowie die Feste und Ausflüge die die Gruppe zusammen unternimmt.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Hope und Ryan erzählt - wie ja bei New Adult üblich. Ich fand es allerdings extrem angenehm, dass es keine Ich-Erzählweisen sind, und wir so nicht die ganze Zeit im Kopf von Hope und Ryan rumspuken und andauerndes Liebes-Geschwafel und/oder herzzerreißendes Sehnen nach dem jeweils anderen 'miterleben' müssen. Das ist nämlich der Punkt, der mich bei anderen Büchern dieses Genres oft sehr nervt. Hier fällt das weg - und zwar meinem Gefühl nach nicht nur weil es eben keine Ich-Erzählung ist, sondern vor allem weil die zwei ganz normale Menschen sind, die eben nicht 24/7 ausschließlich an leidenschaftliche Küsse und mehr denken müssen. Mir hat der Erzählstil jedenfalls sehr gut gefallen.

So wie an manchen Stellen Nebencharaktere vorgestellt werden, die hier und da ein Geheimnis bzw. Vergangenheit zu haben scheinen, lässt mich stark vermuten dass man hier noch eine ganze Reihe von Romanen erwarten könnte. Aus meiner Sicht bieten sich da ganz stark der Single Will oder auch der junge Witwer Jesse an. Aber auch Elly & Brandon hätten vielleicht eine interessante Geschichte zu erzählen. Oder Ian und Becky, wie es ihnen mit dem neuen Baby so ergeht. Doch auch an einer Fortsetzung von Hope & Ryan wäre ich interessiert, ich finde es nämlich immer sehr schade, wenn bei solchen Reihen die Personen aus den vorangegangen Büchern immer nur kurze Gastauftritte haben und man über ihr weiteres Leben so gut wie gar nichts erfährt. Ich werde die Augen offen halten, was da noch so kommt.

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Veröffentlicht am 21.09.2020

Geht besser

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Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Die erfolgreiche Tierärztin Hope kehrt in ihre Heimatstadt Lynnwood Falls zurück, um vorübergehend in der Tierarztpraxis ihrer Eltern auszuhelfen. ...

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Die erfolgreiche Tierärztin Hope kehrt in ihre Heimatstadt Lynnwood Falls zurück, um vorübergehend in der Tierarztpraxis ihrer Eltern auszuhelfen. Dort trifft sie auf Ryan, ihre erste große Liebe. Doch die beiden geraten immer wieder aneinander. Hope will so schnell wie möglich zurück nach New York. Gleichzeitig fühlt sie sich in der Kleinstadt seit langem erstmals wieder geborgen. Und dann bringt ausgerechnet Ryan ihre Vorsätze zum Schmelzen …

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Wirkung der Narkose ließ allmählich nach.

Das Cover lädt richtig zum Träumen ein, daher habe ich mich auch sehr auf das Buch gefreut. Man sieht, dass es eine Liebesgeschichte ist, die eine ländliche Gegend als Handlungsort hat. Wenn man als Leser als nun gerne solche Romane liest, fühlt man sich von dem Cover sofort angesprochen.

Der Schreibstil der Autorin war gut, aber dadurch, dass man nicht aus der Ich-Perspektive liest, wirkten die Charaktere sehr distanziert auf mich und ich konnte mich mit keinem so wirklich anfreunden. Zwar wechselt die Sichtweise zwischen Ryan und Hope, aber ich konnte mich mit keinem identifizieren.

Zu Beginn lernt man Hope kennnen, die sich in New York ein Leben aufgebaut hat. Als ihr Vater kurzzeitig in seiner Tierarztpraxis ausfällt, kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück um zu helfen. Dort trifft sie auf alte Freunde und auch eine alte Liebe.

Ich weiß gar nicht was ich zu dem Buch sagen soll. Manchmal fällt es mir einfach schwer, meine Gedanken in Worte zu fassen. Der Einstieg war ein wenig holprig, denn Hopes Leben in New York ist einfach grässlich. Man merkt sofort, dass ihr Freund Colin nur Karriere will und sie nicht so gut behandelt, wie sie es verdient hätte. Hope selbst wirkt auch eher kühl und unfreundlich, also zu Beginn mochte ich sie wirklich nicht.

Aber bleiben wir bei Colin. Ich hasse den Typen über alles. Im Laufe des Buches telefonieren Hope und Colin öfter miteinander und sie sagt immer, dass sie ihn vermisst und erzählt von ihrem Tag. Ihn interessiert aber nur, dass sie nicht genug verdient, die Praxis ihrer Eltern nicht gut genug ist und dass sie nicht zu irgendwelchen Veranstaltungen mit ihm gehen kann. Bei jedem Gespräch habe ich ihn mehr gehasst, bis es dann am Ende völlig eskaliert ist. Ich verstand irgendwie, dass er Hope nicht verlieren wollte, weil er sie bereits so geformt hatte, wie er sie wollte und sie ihm aus der Hand fraß, aber seine Mittel und Wege waren unter aller Würde.

Gut, abgesehen von Colin waren alle anderen Charaktere ok. Mit Hope konnte ich mich im ganzen Buch nicht anfreunden, weil sie immer ein bisschen komisch auf mich wirkte. Allein ihre Gedanken waren nicht meins und immer war sie versucht, alles zu ändern, ohne wirklich mit jemandem darüber zu reden. Ich komme einfach mit ihrer Art nicht zurecht. Ryan hingegen war ein toller Kerl. Als Protagonist macht er was her, er ist nett, hilfsbereit und versucht sogar normal mit Hope umzugehen, obwohl sie einmal ein Paar waren. Wenn man gewisse Handlungen mit Eifersucht begründet, kann ich sein Verhalten durchaus verstehen.

Die Nebencharaktere waren eher blass, bis auf Elly. Sie ist ein superfröhlicher Mensch, behandelt Hope gleich wie damals und hilft wo es nur geht. Die anderen wirkten wie Statisten, wenn sie für die Handlung wichtig waren, waren sie da, ansonsten nicht. Hopes Vater, wegen dem sie eigentlich zurück kommt, wird nach dem Anfang nur noch in einem Nebensatz erwähnt, ebenso der Kerl auf den sie steht und ihre Mutter. Das fand ich schade, denn wären die Charaktere besser ausgebaut, wäre die Handlung sicher spannender.

Eigentlich hatte ich mir ein richtiges Wohlfühlbuch erwartet, doch leider konnte mich die Geschichte nicht packen. Mir passierte einfach zu wenig, es gab bis zum Ende kein wirkliches Drama und die Gefühle zwischen Hope und Ryan kamen auch nicht bei mir an. Dadurch, dass Hope ja eigentlich einen Freund hat, halten sich beide sehr zurück und geben nie richtig zu, dass sie den anderen so gern mögen. Hauptsächlich streiten die beiden wegen der Praxis, werden dann wieder Freunde und behandeln zusammen Tiere. Es gab nichts, das mich am Ball halten konnte und zwischendurch war das Buch wirklich zu langweilig.
Klar, Colin hat mich immer wieder wütend gemacht, aber ich habe keine große Liebesgeschichte bekommen. Am Ende passiert dann dafür alles ein bisschen zu schnell. Es hat so gewirkt, als würde die Autorin das Drama und die große Liebe noch schnell in das Buch packen wollen und fertig. Für mich war das Ende zu unausgereift, zuerst Drama, zwei Seiten später die Aussprache und dann Friede, Freude, Eierkuchen. Ich habe mir einfach mehr erwartet.

Fazit:

Leider war das Buch nicht mein Fall. Ich habe mich so auf die Geschichte gefreut, aber es war zwischendurch einfach zu zäh und ich las das Buch aus einer gewissen Distanz, weil ich nicht mit den Charakteren warm wurde. Ryan hingegen und Chief haben mir super gefallen und es gab ein paar ganz schöne Freundschaftsszenen. Daher vergebe ich 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.09.2020

schöne Liebesgeschichte mit längen

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Hope ist eine erfolgreiche Tierärztin in New York. Sie hat dort vermeintlich alles einen erfolgreichen Freund, eine kleine Wohnung und eine führende Position als Tierärztin Als ihr Vater erkrankt, kehrt ...

Hope ist eine erfolgreiche Tierärztin in New York. Sie hat dort vermeintlich alles einen erfolgreichen Freund, eine kleine Wohnung und eine führende Position als Tierärztin Als ihr Vater erkrankt, kehrt sie zurück nach Lynwood Falls um ihren Vater für drei Monate zu vertreten. Dort arbeitet auch ihre erste große Liebe Ryan...


Der Schreibstil von Helen Paris war sehr flüssig und angenehm zu lesen, leider hatte das Buch an einigen Stellen längen und es kam dadurch keine Spannung auf. Die Geschichte empfand ich als eher flach ohne großen Tiefgang.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen.
Es wird aus der Sicht von Hope und Ryan erzählt, so hätte man einen guten Einblick in die Gefühlswelt des jeweiligen.
Ryan war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte seine Beweggründe gut nachvollziehen. Am Anfang fand ich Hope etwas anstrengend, aber es war schön mit zu verfolgen, wie sie von der Großstadtpflanze wieder zurück zu der jungen Frau wird, die die Natur und die Kleinstadt liebt.
Durch die sehr sympathischen Nebencharaktere war das Kleinstadtflair komplett.

3 von 5 Sternen Ein schöne kurzweilige Liebesgeschichte ohne größeren Tiefgang. Wer etwas für zwischendurch sucht ist hier genau richtig.

Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, dieses nimmt keinen Einfluss auf meine Meinung.

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Veröffentlicht am 12.09.2020

Ein idyllischer Sommerroman

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In dieser Geschichte begleiten wir Hope Archer, die eine angesehene Orthopädin in einer Tierklinik in New York City ist. Ein Landmächen in der großen Stadt. Sie hat sich schnell einen Namen gemacht und ...

In dieser Geschichte begleiten wir Hope Archer, die eine angesehene Orthopädin in einer Tierklinik in New York City ist. Ein Landmächen in der großen Stadt. Sie hat sich schnell einen Namen gemacht und zählt viele Tiere der Upper East Side zu ihren Patienten. Doch als Not am Mann in der Tierarztpraxis ihrer Eltern in Lynnwood Falls ist, fackelt sie nicht lange und reist quer durchs Land um sie zu unterstützen. Ryan, ihre erste große Liebe arbeitet auch in dieser besagten Praxis und die Beiden müssen nun fortan gemeinsam den Laden schmeißen. Dies klappt natürlich nicht immer ohne aneinander zu geraten. Die Vergangenheit und unausgesprochene Worte stehen einfach noch zwischen ihnen.

Man mag vielleicht am Anfang an Redwood Love denken müssen. Einige Parallelen haben die beiden Geschichten ja auch. Es geht auch um Tierärzte und um eine Kleinstadt. Das war’s dann aber auch schon. Während Redwood Love eine wunderschöne Herbstlektüre ist, ist Lynnwood Falls eher eine leichte Lektüre für den Sommer. Obwohl ich mir sicher bin, auch hier hätten wir einen wunderschönen Indian-Summer.
Lynnwood Falls ist ein sehr idyllisches, schönes kleines Städtchen an der Küste. Das Leben dort sprüht nur so vor Wärme und Harmonie. Die Menschen dort sind sich nicht fremd und haben eine Hilfsbereitschaft, die mir das Herz erwärmt. Jeder kennt jeden und jeder hilft jeden, wo er nur kann.
Das Setting dieses Ortes hat mich rundum begeistert und ich würde am liebsten direkt meine sieben Sachen packen und dort hinreisen. Ich hätte dann auch nichts gegen, dem sympathischen Ryan über den Weg zu laufen.

Ryan ist ein gestandener Mann, der schon in früher Kindheit viel durchmachen musste. Er hat sich aber nie unterkriegen lassen und steht nun fest mit beiden Beinen im Leben. Er ist ein sehr charismatischer und waschechter Kerl. Er hat in der Geschichte, die übrigens aus der Erzähler Perspektive geschrieben wurde, auch seine eigenen Parts bekommen. Meistens sind sie am Ende eines Kapitels und fallen nicht so groß und ausführlich aus wie die bei Hope. Ich empfand das ganz schön beim Lesen, dass wir in dem Moment dann auch noch mehr über ihn und seine Sicht der Dinge erfahren.
Im Hauptfokus steht natürlich Hope. Sie ist eine engagierte und zielstrebige Tierärztin, die mir jedoch nicht von Anfang an sympathisch war. Ich finde zu Beginn vergisst sie oft ihre Wurzeln und lässt sich für meinen Geschmack zu sehr von ihrem Freund Colin leiten und führen. Demnach konnte ich auch Ryan immer nur zustimmen, wenn er sich gefragt hat wo die „alte“ Hope hin ist. Die, die er von früher kennt. Erst mit der Zeit in der Heimat und mit alten Freunden und Bekannten taut Hope immer mehr auf und findet zurück zu ihren Wurzeln. Ihre Ansichten auf viele Dinge, speziell auf ihr Leben in New York, fangen an sich zu ändern.

Besonders gut hat mir die Einbindung des Berufes in die Geschichte gefallen. Man merkt die Autorin hat sich sehr genau mit diesem Thema auseinandergesetzt und hat auch Ahnung wovon sie da schreibt. Es war überaus interessant einen kleinen Einblick in die Welt einer Tierarztpraxis und die dazugehörigen Berufsgruppen zu bekommen. Man hat nicht oft Geschichten, in denen so explizit auf die Berufe der Charaktere eingegangen wird. Hier begleitet man Hope und Ryan nicht nur in die Praxis, sondern auch zu vielen Außeneinsätzen und bekommt somit einen Rundumblick.

Natürlich kann das wiederum der ausschlaggebende Punkt für meine folgende Kritik sein. Denn, ich finde die Handlung selbst zieht sich sehr. Es war zwar nie langweilig, dennoch dauert es eine ganze Weile bis Hope und Ryan sich mal annähern. Eigentlich geschieht das erst in den letzten zwei Kapiteln. Das finde ich halt sehr schade, weil ich einfach gerne mehr von den Beiden zusammen gelesen hätte. Am Ende ging mir dann auch alles irgendwie viel zu schnell und man bekommt das Gefühl, die Autorin möchte es einfach schnell zu Ende bringen.
Der Hauptfokus liegt in der Geschichte halt nicht auf eine Liebesbeziehung, sondern eher auf die Entwicklung die, die Hauptprotagonistin durchläuft.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Vor allem der männliche Darsteller erinnert mich sehr an unseren männlichen Charakter Ryan. Ich finde die Farben schön ausgewählt und bin ein großer Fan von der Schriftwahl.
Beim Schreibstil bin ich ein bisschen zwiegespalten. Denn im Ganzen hat sich das Buch flüssig lesen lassen und ich habe es auch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Und dennoch hatte ich zu Beginn meine Probleme. In den ersten Kapiteln sind mir einige kleinere Fehler aufgefallen bzw. Formulierungen, die ich eher unglücklich gewählt finde, und die somit meinen Lesefluss gestört haben. („Heute über Mittag war sie nicht, wie sonst meist, mit Miss Sophie im Central Park gewesen“) – je öfter ich diesen Satz lese umso schneller kommt er mir über die Lippen. Doch beim allerersten Mal bin ich echt über diesen Satz und vor allem die Formulierung ‚über Mittag‘ gestolpert.
Das ist nur ein Beispiel von ein Paar die mir zu Beginn der Geschichte aufgefallen sind und mich etwas gestört haben.

Fazit: Lynnwood Falls ist ein schönes und leichtes Sommerbuch für Zwischendurch (3.5/5) mit dem man für ein paar Stunden in ein gemütliches warmherziges Städtchen fliehen kann.
Und für alle diejenigen die ein Herz für Tiere haben.
Ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen, obwohl der Lesefluss am Anfang sehr gehakt hat. Doch die Atmosphäre der Geschichte hat mich schnell vertröstet und der Lesefluss wurde nach und nach besser. Von der Handlung her passiert nicht wirklich viel, außer dass die Protagonistin eine Entwicklung durch macht und zurück zu ihren Wurzeln findet. Aber man freundet sich schnell mit den einzelnen Charakteren an und möchte einfach wissen wie es weiter geht und vor allem, ganz wichtig, ob Hope und Ryan wieder zueinander finden.

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