Cover-Bild Hundert Jahre Lieben
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 443
  • Ersterscheinung: 14.09.2021
  • ISBN: 9782496708592
Helga Fischer

Hundert Jahre Lieben

Ein Roman über eine bewegte Zeit und eine immerwährende Liebe, inspiriert von wahren Begebenheiten.

Mannheim, 1923: Die lebhafte Hilde wächst in bescheidenen Verhältnissen auf und trägt als Näherin ihren Teil zum Einkommen der Eltern bei. Mit ihrer Jugendliebe Robert ist sie glücklich, doch dann reißt ein tragischer Schicksalsschlag die beiden auseinander.

Stuttgart, 1956: Hildes Tochter Klara verspürt den unbändigen Wunsch nach Selbstbestimmung und heiratet jung. Das Wirtschaftswunder ermöglicht der Familie ein Leben im Wohlstand, doch ihr Mann Franz ist notorisch untreu. Eines Tages findet Klara die Tagebücher ihrer Mutter. Sie sind eine Offenbarung: über Klaras eigenen Weg, über Hilde und die Geheimnisse, die sie so lange gehütet hat …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2021

Ein überaus bewegender Roman

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1923: Hilde lebt mit ihrer Familie in ärmlichen Verhältnissen. Als Näherin trägt sie zum Familieneinkommen bei. Mit ihrer ersten Liebe Robert ist sie glücklich, die beiden planen eine gemeinsame Zukunft. ...

1923: Hilde lebt mit ihrer Familie in ärmlichen Verhältnissen. Als Näherin trägt sie zum Familieneinkommen bei. Mit ihrer ersten Liebe Robert ist sie glücklich, die beiden planen eine gemeinsame Zukunft. Doch dann ereignet sich ein Unglück, das Hildes weiteren Lebensweg bestimmt.
1956: Klara, Hildes Tochter, ist mit ihrer Liebe Franz verheiratet. Doch er ist ein notorischer Fremdgänger.
Bei Aufräumarbeiten findet Klara die Aufzeichnungen ihrer Mutter.
Bildgewaltig und emotional sind die Lebenswege von Hilde und Klara geschildert. Die einzelnen Kapitel wechseln jeweils zwischen beiden Frauen. Die Handlung ist zutiefst ergreifend. Authentisch und lebendig sind die Charaktere beschrieben, so dass sich der Leser jeweils in die Gefühls- und Gedankenwelt hinein versetzen kann. Die Handlung ist spannend, doch ließ sie bei mir zum Schluß noch einige Fragen offen. Hier ist die Fantasie des Lesers etwas gefragt.
Mein Fazit:
Eine spannende und nachdenklich stimmende Geschichte, die mich sehr beeindruckt hat. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.07.2022

Nichtssagend

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Meinung

Der Roman beginnt vielversprechend und endet recht bald in einer fragmentartigen Aneinanderreihung von Lebenssituationen, immer im steten Wechsel zwischen Hilde und Klara (Mutter und Tochter). ...

Meinung

Der Roman beginnt vielversprechend und endet recht bald in einer fragmentartigen Aneinanderreihung von Lebenssituationen, immer im steten Wechsel zwischen Hilde und Klara (Mutter und Tochter). In erster Linie handelt die Erzählung, wenn man das überhaupt so nennen kann, von sexuellen Handlungen.
Männer sind durchweg triebgesteuert, Frauen geben sich nur allzu gerne hin. Wer eine tiefgehende Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht. Hilde ist wenigstens zu Beginn noch ein vielschichtiger Charakter. Wir lernen sie und ihre Familie kennen und sie wirkt sehr sympathisch. Doch was genau sie nach Roberts Unfall antreibt, Entscheidungen so zu treffen, wie sie sie trifft, ist für mich nicht nachvollziehbar. 
Klara ging mir von Anfang bis Ende auf die Nerven. Bei ihr drehte sich irgendwie alles um Sex. Dabei gab es durchaus Ansätze, bei denen ich erwartet habe, dass sie endlich selbstbestimmter wird und ihr Leben in die Hand nimmt.
Teilweise tauchen Figuren auf und verschwinden wieder in der Versenkung, ohne das man erfährt, was mit ihnen geschieht. Es entwickelt sich einfach keine ineinandergreifende Geschichte. Am schlimmsten finde ich, dass sich beide Frauen komplett über Männer und Sex definieren. Es ist ermüdend und langweilig, weil sich keinerlei Entwicklung der beiden Figuren abzeichnet. Auch diese detailreichen Sexszenen wurden mir irgendwann einfach zu viel. Ich habe mich gefragt, was das soll?!
Wahre Begebenheit hin oder her, ein bisschen mehr fantasievolle Fiktion hätte dem Roman gut getan.



Fazit

Nichtssagende Geschichte über zwei Frauen, Mutter und Tochter, die null Entwicklung durch machen.

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