Cover-Bild Jagdtrieb

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 21.01.2019
  • ISBN: 9783442488162
Hendrik Esch

Jagdtrieb

Die Colossa-Reihe 1 - Kriminalroman
Der junge Anwalt Paul Colossa aus München erbt nach dem überraschenden Selbstmord seines Onkels dessen Kanzlei in Neustadt in der bayerischen Provinz – und damit eine Menge kurioser Fälle. Wie den der hübschen Maja, Tochter des zwielichtigen russischen Unternehmers Victor Rivinius. Maja wird von ihrem Ex-Geliebten gestalkt, und Colossa soll vor Gericht ein Kontaktverbot erwirken. Dabei erliegt Colossa prompt selbst den Reizen der jungen Frau. Blind vor Liebe verstößt er gegen alle Regeln – und übersieht, wie sehr Maja in die dubiosen Machenschaften ihres Vaters verstrickt ist. Unversehens befindet er sich mitten in einer höchstgefährlichen Jagd …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2020

Ein genialer Krimi!

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W o w !😍
Erstmal: Das Cover hat es mir unendlich angetan! Es ist einfach so wunderschön!
Dann: Ein total toller Krimi! Dieses tolle Setting, unterhaltsame Situationskomik und runde Charaktere. Rund um ...

W o w !😍
Erstmal: Das Cover hat es mir unendlich angetan! Es ist einfach so wunderschön!
Dann: Ein total toller Krimi! Dieses tolle Setting, unterhaltsame Situationskomik und runde Charaktere. Rund um eine packende Story mit unerwarteten Wendungen und einem interessanten Fall. Ein echter Pageturner! Und die Sprache! Ein Stil, den ich liebe, anstrebe und dem ich nacheifere! Voll mit Metaphern, Exkursen und einer wunderbar flüssigen Wortgewandheit, wie sie nur wenige beherrschen. Ein großer Spaß beim Leseerlebnis! Ich liebte es, die Welt aus der Perspektive eines Rechtsanwaltes zu sehen und somit die ganze Jura Welt ein wenig kennenzulernen. Es hat sich alles so total.....echt angefühlt, realistisch. Das Ende war von einigen Plottwisten belegt, durch welche die Geschichte einen in Atem hielt und man total mitfiebern musste! Generell finde ich die gesamte Aufmachung toll! Die Kapitel gibt es als kleine Häppchen serviert, einzelne Köstlichkeiten, wo man doch gleich die ganze Packung leeren möchte! Und so arbeitet man sich voran, ein Genuss nach dem anderen, bis "nur noch eins" wieder zum Mantra wird. Vor jedem Kapitel gibt es einen Begriff aus der Fachsprache der Jäger erklärt, die sich in irgendeiner mal mehr oder wenig offensichtlichen Weise auf den Inhalt des nächsten Kapitels übertragen lässt. Das hat allem mehr Pepp gegeben, dazu die Beziehung zum Titel hergestellt und war immer ein schöner, interessanter Aperitif.
Insgesamt also ein sehr gelungener Auftakt einer hochspannenden Krimi Reihe rund um den jungen Anwalt Paul Colossa. Die Sprache hat mich beeindruckt, die Story war super spannend und zugleich witzig und die Wendungen fand ich großartig Fieberhaft sehne ich mich nach der Erscheinung des zweiten Teils! Große Empfehlung!
✒Lieblingszitat: "Rechtsanwalt sein bedeutet, wie ein ganz normaler Mensch zu denken, um dann anders zu handeln."

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.08.2019

„Ein abgründiger Kriminalroman voll skurriler Figuren und Situationskomik“

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„Ein abgründiger Kriminalroman voll skurriler Figuren und Situationskomik“ (Zitat von der Buchrückseite)

Inhalt (gemäß Verlagshomepage):
Der junge Anwalt Paul Colossa aus München erbt nach dem überraschenden ...

„Ein abgründiger Kriminalroman voll skurriler Figuren und Situationskomik“ (Zitat von der Buchrückseite)

Inhalt (gemäß Verlagshomepage):
Der junge Anwalt Paul Colossa aus München erbt nach dem überraschenden Selbstmord seines Onkels dessen Kanzlei in Neustadt in der bayerischen Provinz – und damit eine Menge kurioser Fälle. Wie den der hübschen Maja, Tochter des zwielichtigen russischen Unternehmers Victor Rivinius. Maja wird von ihrem Ex-Geliebten gestalkt, und Colossa soll vor Gericht ein Kontaktverbot erwirken. Dabei erliegt Colossa prompt selbst den Reizen der jungen Frau. Blind vor Liebe verstößt er gegen alle Regeln – und übersieht, wie sehr Maja in die dubiosen Machenschaften ihres Vaters verstrickt ist. Unversehens befindet er sich mitten in einer höchstgefährlichen Jagd …

Meine Meinung:
Dies ist ein – mehr Roman als Krimi - ohne große Action, Mord und Totschlag oder überflüssigen Schnickschnack; er besticht durch seine Erzählung und seine Nachvollziehbarkeit; nichts desto trotz spannend ohne Ende.
Der Sprachstil des Autors hat mich beim Lesen echt erfreut; und ich war wirklich positiv überrascht von den gelungen Szenen- und Situationsbeschreibungen.
Die Akteure sind gut getroffen, kommen „echt“ rüber und alles wirkt unerwartet nah am Leben.
Hier einige gelungene Beispielformulierungen:
„Alles, was auch nur im Entferntesten ... als Parkraum interpretiert werden konnte, war belegt.“ (S. 106)
„Paul wurde die ganze Situation zu intim, zu weiblich. Das war nicht seine Gesprächswelt. Es tat ihm weh. Es ging zu nah.“ (S. 273)
„Es war ein wetterloser Donnerstag. Nicht schön und auch nicht mies“ (S. 306)

Der Schluss war zwar für meinen Geschmack irgendwie zu „wenig“;
da dies aber der erste Teil einer Reihe ist, sehe ich großzügig darüber hinweg -
und warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

Dem obigen Zitat von der Buchrückseite „Ein abgründiger Kriminalroman voll skurriler Figuren und Situationskomik“ kann ich nur voll und ganz zustimmen.

Fazit: Ich fühlte mich bestens unterhalten.

Veröffentlicht am 07.07.2019

Paul Colossa weiß zu überzeugen! Ein toller humoriger Krimi!

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Ungewöhnlich, fesselnd und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Wortwitz erzählt! Ein sehr unterhaltsamer Krimi, bei dem die Spannung und der große Reiz der Geschichte durch die eigenwilligen und ...

Ungewöhnlich, fesselnd und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Wortwitz erzählt! Ein sehr unterhaltsamer Krimi, bei dem die Spannung und der große Reiz der Geschichte durch die eigenwilligen und faszinierenden Charaktere erzeugt werden!

Paul Colossas Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als er nach dem Tod seines Onkels dessen Anwaltskanzlei in dem tiefsten bayrischen Provinzort Neustadt übernimmt. Eigentlich hätten ihm die große Villa und der beeindruckende Landrover Defender 110 schon genügt, doch die Kundschaft lässt nicht lange auf sich warten und fordert seine Aufmerksamkeit. Bei Maja Rivinius, einer äußerst attraktiven jungen Tochter eines russischen Unternehmers, fällt ihm das gar nicht schwer. Ein Stalker soll in seine Schranken gewiesen werden und Paul macht sich unter ihren bewundernden Blicken sehr engagiert ans Werk. Wenn er gewusst hätte, was er sich damit für eine Aufregung und ein Unheil eingefangen hat.

Mit „Jagdtrieb“ hat Hendrik Esch einen sehr gelungen Debütroman einer Krimi-Reihe um den jungen Anwalt Paul Colossa erschaffen, der sofort Lust auf mehr Folgen macht. Seine fesselnde und mit Humor, Wortwitz und Selbstironie untermalte Erzählweise hat mir unheimlich gut gefallen. Ich habe schon lange nicht mehr beim Lesen eines Krimis so geschmunzelt. Seine Spannung erzeugt der Autor nicht nur durch das Geschehen, sondern viel mehr noch durch seine faszinierenden und wie aus dem Leben gegriffenen Charaktere. Er hat so eine coole Art Pauls Emotionen und Gedanken zu beschreiben, dass man automatisch mit in seine Rolle schlüpft. Köstlich, wie er hier mit einem Augenzwinkern so witzig die Denk- und Handlungsweise der Männerwelt beleuchtet. Hierzu gehören auch seine Dialoge zwischen Maja und Paul, die sehr reizvoll und oft auch anzüglich sind. Richtig originell sind seine Kapitelüberschriften aus dem Jägerlatein, die wie die Faust aufs Auge zu den anschließenden Geschehnissen passen. Das langsame Entschlüsseln von Onkel Oscars Leben, der körperliche und gerichtliche Kampf gegen Majas Stalker, das Kennenlernen und die Entwicklung von Paul und ein spannender und unvermuteter Showdown haben mich das Buch fast nicht aus der Hand legen lassen.

Hendrik Esch hat ein sehr gutes Gespür für das Erschaffen markanter Charaktere. Paul ist sein Prachtexemplar. Ein zurückhaltender, unauffälliger und schüchterner junger Mann, der immer zu viel denkt bevor er handelt, öfters neben der Spur ist und immer auf den letzten Drücker zu wichtigen Terminen erscheint. Doch er kann auch anders. Wenn bei ihm durch gefahrvolle Situationen oder beruflicher Notwendigkeit der Wolf im Kopf erscheint, wird er mutig, selbstbewusst und mitunter auch leichtsinnig. Sehr sympathisch finde ich auch Attila mit seinem Ghettoslang, der ein herzensguter Freund für Paul ist und ihm immer wieder aus der Patsche hilft. Maja hat es faustdick hinter den Ohren und ist unberechenbar und der verstorbenen Onkel Oskar hat mir durch die Erinnerungen der Menschen an ihn, als Anwalt aus Leidenschaft, Kunstsammler, Beschützer von Paul und für seine nicht ganz erfüllte Liebe zu einer Frau, sehr gut gefallen.

Ich bin sehr gespannt darauf, wie es Paul Colossa nach seiner unfreiwilligen Veränderung weiter ergeht.

Mein Fazit:

Hendrik Esch hat mich mit seiner ganz anderen Art von Kriminalroman begeistert. Ich habe sehr vergnügliche und spannende Lesestunden genossen und kann „Jagdtrieb“ nur jedem Leser empfehlen, der solch einen tollen Mix aus Spannung und Situationskomik mag. Eine verdiente 5 Sternebewertung.

Veröffentlicht am 02.04.2019

Paul Colossa, Anwalt

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Oscar Colossa ist tot. Selbstmord. Ein offenbar langer geplanter Schritt, denn nicht nur der Nachlass ist geordnet, sondern auch die Einladungen zur Beerdigung sind bereits geschrieben.
Sein Neffe Paul ...

Oscar Colossa ist tot. Selbstmord. Ein offenbar langer geplanter Schritt, denn nicht nur der Nachlass ist geordnet, sondern auch die Einladungen zur Beerdigung sind bereits geschrieben.
Sein Neffe Paul Colossa erbt nun nicht nur Oscars Kanzlei, sondern auch seine Mandanten. Maja Rivinius, Tochter eines russischen Unternehmers, ist eine von ihnen. Die junge Frau wird von ihrem Ex-Geliebten verfolgt und bittet Paul um juristische Unterstützung. Die, und noch viel mehr, gewährt ihr der Anwalt nur zu gern, ist er doch vom ersten Moment an, fasziniert von der jungen Frau. Dabei gerät Paul sehr viel tiefer in Majas Bann und ihre Probleme als gut für ihn ist.

Dieser Debütroman von Hendrik Esch wird als Kriminalroman verkauft, ist aber weit entfernt von einem „klassischem“ Krimi. Wer also den obligatorischen Toten, mit anschließender Mörderjagd erwartet, wird vielleicht enttäuscht.
Wer aber einen launigen, unterhaltsamen Roman über einen schrägen, sympathischen Anwalt lesen möchte, der kaum ein Fettnäpfchen auslässt, und der den Leser mit skurrilen Gedanken zum Schmunzeln bringt, der sollte es unbedingt einmal mit „Jagdtrieb“ versuchen. Einen Kriminalfall gibt es zwar irgendwie auch, aber dieses Buch lebt eindeutig von seinem Protagonisten.

Und das ist Paul Colossa. Der tut sich schwer mit dem Selbstmord seines Onkels, war dieser doch fast ein Vaterersatz für ihn. Und jetzt muss er nicht nur dessen Kanzlei übernehmen, sondern auch sein gewohntes Leben in München aufgeben, um in die bayerische Provinz zu ziehen. Er ist zu Anfang ziemlich unsicher, in der Kanzlei und auch im Privaten. In Bezug auf Frauen, scheint er sogar ein absolut hoffnungsloser Fall zu sein. Aber gerade diese etwas unbeholfene Art, macht ihn auch unglaublich authentisch und sympathisch. Und die kuriosen und schrulligen Gedanken, die er sich zu allem und jeden macht, und die er großzügig mit seinen Lesern teilt, sind ausgesprochen unterhaltsam.

Doch auch die Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet und tragen ihren Teil zur Geschichte bei. So zum Beispiel sein forscher Kumpel Attila und die patente Kanzleivorsteherin Christiane, die zum Inventar der Kanzlei gehört.

Die Handlung baut sich eher langsam auf. So findet Paul nach und nach immer mehr über das Leben seines Onkels heraus. Und je mehr er erfährt, desto mehr Fragen stellen sich ihm.
Und auch Majas „Stalking-Fall“ nimmt nur langsam Fahrt auf. Langweilig ist es aber zu keiner Zeit und der Spannungsbogen steigt und steigt.
Dass der Autor selbst Anwalt ist, hat der Geschichte sicher auch nicht geschadet, denn der Alltag eines Juristen wird hier ziemlich anschaulich geschildert.

Alles in allem: Ein liebenswerter, humorvoller Anwalt mit skurrilen Gedankengängen, in einer originellen, unterhaltsamen Story. Kein typischer Krimi, aber auf jeden Fall ein Roman, der Lust auf eine Fortsetzung macht.

Veröffentlicht am 12.03.2019

Jägerisch gut

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zu Jagdtrieb





(nie serednoseb ebrE) - wer hat das schonmal bekommen??? ------In diesem Buch erbt der noch junge Anwalt Paul Colossa die Praxis seines verstorbenen Onkels in einer bayrischen Kleinstadt. ...


zu Jagdtrieb





(nie serednoseb ebrE) - wer hat das schonmal bekommen??? ------In diesem Buch erbt der noch junge Anwalt Paul Colossa die Praxis seines verstorbenen Onkels in einer bayrischen Kleinstadt. Sein Onkel, der Anwalt war, hinterliess ihm dabei einiges an besonderen Aufgaben. Der der ganz netten Maja ist dabei ganz besonders interessant. Maja hat nämlich einen Ex - Geliebten und seit einiger Zeit passieren bei ihr mysteriöse Dinge......Welche mysteriösen Sachen passieren??? Steckt der Ex mit dahinter??? Oder jemand anderes??? Wird der Anwalt sein Erbe antreten??? --------Ich habe mir dieses Buch die Tage in Ruhe durchgelesen und bin sehr begeistert davon, da auch etwas mysteriöses darin ist - was mich nachdenklich macht......Dabei lässt es sich auch leicht, angenehm und verständlich lesen. Sehr darin gefallen hat mir dieser junge, freundliche Anwalt den ich jedem durchaus empfehlen kann. Das Buch selber wurde auch von einem netten Anwalt geschrieben. Ich freue mich daher schon auf eine Fortsetzung davon......die Reise mit Paul Colossa ist nun zuende.....Mein Fazit: Nach einer kleinen Überlegung bekommt dieses Buch von mir die vollen 5 Sterne plus ein grosses Lob dazu an den sehr netten Autor plus allen mit daran Beteiligten. ----- Sehr empfehlen kann ich dieses Buch daher wirklich jedem-----