Cover-Bild Zwillingsblut - Die Magie der Elben

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 31.01.2019
  • ISBN: 9783404209361
Hendrik Lambertus

Zwillingsblut - Die Magie der Elben

Roman
Die Zwergen-Zwillinge Gorin und Galdra und die Elben-Geschwister Elyami und Elyamur haben beim Versuch, die Welt vom Joch des Kettenfürsten zu befreien, einen Rückschlag erlitten. Doch aufzugeben kommt nicht infrage. Gemeinsam fassen sie den Plan, eine mächtige Waffe zu schmieden. Dafür müssen die Geschwister zu den vier Quellen der Elemente reisen, um dort jeweils eine Aufgabe zu erfüllen und so die Essenz des Elements zu gewinnen. Eine jede dieser Aufgaben wird einen der Helden besonders auf die Probe stellen ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2019

Grandiose Fortsetzung!

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Es handelt sich um Band 2 einer Reihe! 
Altersempfehlung des Verlag: 16 Jahre

Klappentext:
Die Zwergen-Zwillinge Gorin und Galdra und die Elben-Geschwister Elyami und Elyamur haben beim Versuch, die Welt ...

Es handelt sich um Band 2 einer Reihe! 
Altersempfehlung des Verlag: 16 Jahre


Klappentext:


Die Zwergen-Zwillinge Gorin und Galdra und die Elben-Geschwister Elyami und Elyamur haben beim Versuch, die Welt vom Joch des Kettenfürsten zu befreien, einen Rückschlag erlitten. Doch aufzugeben kommt nicht infrage. Gemeinsam fassen sie den Plan, eine mächtige Waffe zu schmieden. Dafür müssen die Geschwister zu den vier Quellen der Elemente reisen, um dort jeweils eine Aufgabe zu erfüllen und so die Essenz des Elements zu gewinnen. Eine jede dieser Aufgaben wird einen der Helden besonders auf die Probe stellen...

Meinung:


Hendrik Lambertus knüpft in diesem Band direkt an den ersten Teil an. Rückblicke hat er geschickt in die Geschichte verwebt. Da die Zeitspanne zwischen den Büchern nicht all zu groß war, war das absolut in Ordnung. Wer eine Auffrischung der Charaktere benötigt, kann diese problemlos im beigefügten Glossar nachschlagen. Auch in diesem Teil ist genügend Kartenmaterial vorhanden um die Reise der Zwillingsseelen gut nach vollziehen zu können. Ergo: Eine rundum gelungene Aufmachung!

Wer durch das Cover den Eindruck gewinnt beim dritten Band von "Herr der Ringe" gelandet zu sein, in dem es von Schlachten und Kämpfen nur so wimmelt, dem kann ich versichern, dass dem nicht so ist. Wohl nimmt der Anteil ein klein wenig zu im Vergleich zum ersten Band, aber es hält sich absolut in Grenzen und bleibt überschaubar. Dafür liefert der Autor interessante neue Charaktere - Alte sowie Neue. Es erwarten den Leser Greife - wenn auch mehr am Rande, Tiermenschen, Wesen der Unterwelt und vieles mehr. Natürlich bleibt auch in diesem Band die Liebe zum Detail erhalten. Außerdem trifft man natürlich auf die unterschiedlichsten Arten von Elben und Zwergen. Ihr seht: Es wird definitiv nicht langweilig!

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht was ich groß zu dem Buch schreiben soll, weil ich immer noch absolut hin und weg bin. Schade für mich fand ich, dass ich zum Zeitpunkt des Lesens keinen Urlaub hatte, denn für mich war es kein Buch für zwischendurch. Ich musste wirklich dran bleiben und abtauchen. Mal schnell beim Frühstück ein paar Seiten lesen, wie ich es für gewöhnlich tue, war nicht drin, denn in dieser Zeit konnte ich mich gar nicht in diese überaus komplexe Welt denken. So war der Genuss in den Lesestunden wohl wesentlich intensiver, aber ich hätte am Liebsten auch einfach alles stehen und liegen lassen, damit ich lesen kann. Ein Teufelskreis.

Bereits im ersten Band merkt man eine gewisse Entwicklung der Charaktere. Diese stagniert nicht, sondern bleibt bestehen. Auf der Suche nach den Elementen, kommen sich die Zwillingspaare näher, als man es für möglich hält und genau das schweißt sie zusammen - auch wenn sie das niemals zugeben würden. Auch die Idee um diese Aufgabe hat der Autor richtig toll gestaltet. Als ich das erste Mal davon las war ich einfach hin und weg, dafür müsst ihr aber leider selbst lesen. Ich könnte ehrlich gesagt keine Lieblingscharaktere benennen, weil ich sie alle ins Herz geschlossen habe.

Das Ende gefiel mir besonders gut, denn es war wie zu erwarten und doch ganz anders. Was es aber auf jeden Fall war: Passend! Man beendet das Buch mit etwas Wehmut, weil man wissen möchte wie es weiter geht, aber ist nicht am Boden zerstört, weil man nicht weiß wie es weiter geht. Ein subtiler Cliffhanger mit dem man leben kann. Dieses Mal bin ich jedoch sehr glücklich darüber, dass die Wartezeit auf den großen Abschluss ein klein wenig kürzer ist, wenn mich nicht alles täuscht.

Fazit:


Eine absolut gelungene Fortsetzung, die man ganz klar gelesen haben sollte!

Veröffentlicht am 11.03.2019

Einzigartig und genial!

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Der Leser steigt nahtlos dort ein, wo Band eins endete. Denn die Zwergen-Zwillinge Gorin und Galdra, sowie die Elben-Zwillinge Elyami und Elyamur haben beim Versuch die Welt zu retten einen heftigen Rückschlag ...

Der Leser steigt nahtlos dort ein, wo Band eins endete. Denn die Zwergen-Zwillinge Gorin und Galdra, sowie die Elben-Zwillinge Elyami und Elyamur haben beim Versuch die Welt zu retten einen heftigen Rückschlag erlitten. Doch das Schicksal steht geschrieben und wer wären sie, wenn sie einfach aufgeben würden? Ein Plan muss her und neben einem Plan auch eine Waffe um den Kettenfürsten endlich und für allemal in die Schranken zu weisen.
Die einzige Waffe die den Kettenfürsten niederstrecken kann ist eine aus den vier Elementen geschmiedete aus den Essenz der vier Quellen.
Doch hier werden die Zwillingspaare wieder vor eine schwer lösbare Aufgabe gestellt, die ihnen sehr viel abverlangt.

Mein Fazit:

Ich bin so hin und weg von dieser genialen Welt! Der Autor hat sich hier so ins Zeug gelegt um auch den zweiten Band zu einer spannenden und fesselnden Geschichte zu formen.

Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und in alle kann man sich gut hineinversetzen. Dies liegt auch daran, dass der Autor auch den Gegenspielern Kapitel widmet, so dass auch diese Seite nicht vernachlässigt wird, wie in manch anderen Fantasyromanen.

Die erschaffene Welt ist ebenso einzigartig wie seine Charaktere und so findet sich der Leser beim Lesen in etwas ganz besonderem wieder, was das Lesen dieses Romans so besonders macht.

Eine ganz klare Empfehlung, denn diese Geschichte hat alles, was ein guter Fantasyroman braucht.

Veröffentlicht am 04.03.2019

Großartige Fortsetzung!

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„Die Magie der Elben‟ ist der zweite Teil der Zwillingsblut-Trilogie. Und was für einer!

Bevor ich zu dem Inhalt komme, muss ich einmal BasteiLübbe für das Äußerliche von „Zwillingsblut‟ loben! Ich gehe ...

„Die Magie der Elben‟ ist der zweite Teil der Zwillingsblut-Trilogie. Und was für einer!

Bevor ich zu dem Inhalt komme, muss ich einmal BasteiLübbe für das Äußerliche von „Zwillingsblut‟ loben! Ich gehe eigentlich nie auf das Layout von Büchern ein, aber hier mache ich eine Ausnahme, weil ich dieses als besonders gut empfunden habe: Wie der erste Band lag auch dieser sehr angenehm in der Hand. Die Bücher haben ein ausgesprochen gutes Aufschlageverhalten und trotz ihrer ca. 600 Seiten sind sie nicht zu schwer. Ein großes Plus sind auch das Glossar im Anhang sowie die immer wieder im Text auftauchenden vom Autor selbstgezeichneten Karten. Mittlerweile habe ich mich auch an die Cover gewöhnt, die ich anfänglich als zu „kriegerisch‟ empfand. Aber sie spiegeln schon auch das Verspielte wider, das sich in den Geschichten findet.

Nun aber zum Wesentlichen: „Die Magie der Elben‟ führt die Geschichte um den Kettenfürsten, dessen Ketten laut einer Prophezeiung nur von Zwillingen gesprengt werden können, auf äußerst angenehme Weise fort, denn der Autor schafft den Spagat zwischen neuer, aufregender Geschichte, die einen in seinen Bann zieht, und Auffrischung alten Wissens (das hier in angenehmen Portionen eingestreut und nie aufdringlich oder langweilig wird).
Wir stoßen also auf altbekannte Charaktere – neben den Zwillingszwergen Gorin und Galdra sind das selbstverständlich die Zwillingselben Elyami und Elyamur sowie die Antagonisten, die Orks Rekut und Rezkai. Aber auch die Winterseherin tritt wieder auf und die Diebespriesterin Jha Rudra spielt eine noch größere Rolle als im ersten Band. Weiterhin sind die Charaktere ausgesprochen gut gezeichnet, entwickeln sich weiter und zeichnen sich durch Individualität aus, das gilt sowohl für unsere Helden als auch für deren Gegenspieler. Lambertus widmet nämlich auch einige Kapitel den Orkzwillingen und schafft es so, uns auch deren Gedankenwelt und Unterschiedlichkeit näher zu bringen.
Die Gefährten müssen sich in diesem Band zu den vier elementaren Quellen des Feuers, der Erde, der Luft und des Wassers aufmachen, denn nur mithilfe der vier Elemente können sie eine Waffe schmieden, die stark genug ist, um den Kettenfürsten vom Thron zu stürzen. Spannend ist natürlich die Frage, welches Element wohl zu welchem Zwilling passen könnte. Hier vermag Lambertus durchaus zu überraschen, findet aber auch passende Erklärungen für die jeweilige Zuordnung. Die abzulegenden Prüfungen und die Wege zu den Quellen führen uns wieder zu besonders atmosphärisch geschilderten Orten unterschiedlichster Art und lassen uns dort auf die verschiedensten Besonderheiten in Flora und Fauna treffen.
Auch der zweite Band zeichnet sich also durch einen besonderen Ideenreichtum aus, was das Worldbuilding und die auftretenden Akteure betrifft – die unterschiedlichsten Wesen treten hier (wieder) auf. Es macht richtig Spaß, auf diese Weise Eindrücke verschiedenster Mythologien zu bekommen! Besonders erfrischend fand ich die Anklänge an die indische Mythologie, die kreativ mit der europäischen gemixt wird. Klingt irgendwie abgefahren? Ja, vielleicht ist es das, aber auf sehr angenehme Weise, denn Lambertus lässt es trotzdem authentisch wirken – gerade durch die nachvollziehbar geschilderte Diversität bei seinen Charakteren.
Authentisch fand ich auch die (gesellschaftlichen/politischen und persönlichen) Probleme, mit denen gehadert wurde, und die daraus resultierenden Handlungen konnten mich manchmal überraschen, aber nicht verwundern, weil ich es sehr logisch fand. Es ist einfach eine sehr geschickt gewobene Geschichte!
Das Ende des ersten Bandes hatte ich als gewaltige Wucht in Erinnerung – und kann nur sagen: das Ende des zweiten Bands hat mich genauso überrumpelt und erneut dieses Wow-Gefühl in mir ausgelöst. Jetzt warte ich gespannt auf den krönenden Abschluss.

Fazit:
„Zwillingsblut‟ ist High Fantasy mit Wiederlesepotential! So atmosphärisch, ideenreich und interessant kommt die Welt, so divers und individuell kommen dessen Charaktere daher. Große Leseempfehlung für Fantasyfans und solche, die es werden wollen!

Veröffentlicht am 27.02.2019

Grandioser zweiter Teil einer fesselnden Reihe

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Noch immer herrscht der Kettenfürst über das Land und bringt Tod und Schrecken mit sich. Doch endlich gibt es einen Lichtblick, denn die Elben Elyamur und Elyami und die Zwerge Gorin und Galdra wissen ...

Noch immer herrscht der Kettenfürst über das Land und bringt Tod und Schrecken mit sich. Doch endlich gibt es einen Lichtblick, denn die Elben Elyamur und Elyami und die Zwerge Gorin und Galdra wissen nun, wie sie dem Kettenfürsten schaden können. Sie müssen eine Waffe schmieden, die die Essenzen der Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft in sich trägt. Gemeinsam machen sich die Zwillingspaare auf die Suche nach den Quellen der Elemente. Doch die Zeit drängt, denn sie sind nicht die einzigen, die nach den Quellen suchen.

Nachdem der erste Band der Reihe „Zwillingsblut Der Kampf der Zwerge“ mich schon ab der ersten Seite fesseln konnte und ohne viel Aufhebens zu einem Jahreshighlight 2018 wurde, war ich natürlich mehr als gespannt, ob Hendrik Lambertus es schaffen würde, meine sehr hohen Anforderungen und Erwartungen an diesen zweiten Teil gerecht zu werden.
Um das schon einmal vorweg zu nehmen: Es ist ihm ohne Zweifel gelungen!
Die Geschichte knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an. Sehr angenehm war die Art und Weise, wie der Autor dem Leser die Geschehnisse noch einmal ins Gedächtnis ruft. Er verknüpfte alte, dem Leser aus dem ersten Band bereits bekannte Informationen mit neuen und brachte somit gleich von der ersten Seite an viel Schwung in die Handlung. Innerhalb kürzester Zeit hatte mich das Geschehen in seinen Bann gezogen und die Seiten flogen unter meinen Fingern nur so dahin.
Die Charaktere entwickelten sich in diesem Band nochmals deutlich weiter und konnten der Vielschichtigkeit und Detailtreue des ersten Bandes gerecht werden.
Neben den bekannten Figuren aus dem Vorgänger hatten jedoch auch ganz neue Charaktere, Lebewesen und Gestalten die Chance, den Leser zu verzaubern, zu verängstigen oder neugierig werden zu lassen. Die Zwillinge sind mir ein weiteres Mal sehr ans Herz gewachsen.
Was mir außerdem an den Charakteren sehr gefällt, ist die Darstellung in den verschiedensten Facetten des Lebens. Hier gibt es kein Schwarz-Weiß-Denken und -Zeichnen, alle Charaktere werden in verschiedenen Schattierungen dargestellt, sodass dem Leser so manche Handlung dieser etwas verständlicher dargestellt wird.
Zweite Teile einer Trilogie sind oftmals eher Lückenbüßer, bereiten den Leser auf das große Finale vor und haben ansonsten manches Mal keinerlei Alleinstellungsmerkmal. Ich setzte viel Vertrauen in den Autor, dass dies bei diesem Band nicht geschehen würde und wurde auch nicht enttäuscht. Nein, ich wurde sogar sehr positiv überrascht. Der zweite Teil steht in Sachen Spannung, Charakterentwicklung, Plot und World Building dem ersten in nichts nach und es war einfach eine reine Freude, dieses Buch zu lesen.
Durch die Suche nach den Quellen nimmt Hendrik Lambertus den Leser mit auf eine ganz außergewöhnliche Reise durch seine geschaffene Welt und bewies einmal mehr sein Feingefühl für die Beschreibung der Umgebung und für das World Building. Mit innovativen Ideen und fantastischen und fantasievollen Umsetzungen erschuf er eine so lebendige Welt, in die man nur all zu leicht abtauchen und in jedem Kapitel etwas neues entdecken konnte.
Das Ende konnte mich nochmals sehr überraschen und endete so, wie ich es mir nicht vorgestellt hatte. Es passiert eher selten, dass mich ein Ende überrumpelt, doch mit so viel Action und Abenteuer rechnete ich auf den letzten fünfzig Seiten überhaupt nicht mehr.
Ich kann es auch deswegen kaum erwarten, bis der dritte Band erscheint und ich wieder in die Welt der Zwillinge abtauchen kann. Hendrik Lambertus hat sich mit seinen Büchern einen ganz besonderen Platz in meinem Bücherregal erkämpft und behauptet sich dort ohne viel Mühe neben großen Fantasyautoren wie Brandon Sanderson oder Tad Williams. Es ist immer wieder eine Freude, nun auch eine deutsche Stimme dort stehen zu sehen, die mich so mitreißen und begeistern konnte.

Ich vergebe die volle Sternenzahl.