Cover-Bild Kuhime 1: Die Menschenfresserin

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Cross Cult
  • Genre: Weitere Themen / Mangas, Manhwa
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 13.06.2018
  • ISBN: 9783959817189
Hideo Takenaka

Kuhime 1: Die Menschenfresserin

Janine Wetherell (Übersetzer)

Sie wartet auf dich. Sie will dich. Sie will dein Fleisch. Verschlingt dich mit Haut und Haar. Sie ist eine Menschenfresserin.

Es sollte eigentlich nur eine harmlose Mutprobe werden. Doch als sich Seiji und seine Freundin Mai in ein altes, verlassenes Haus wagen, treffen sie auf Lady Nene, ein menschenfressendes Monster im Körper einer attraktiven Frau, das Mai auf grausame Art und Weise das Leben nimmt. Als Seiji panisch die Flucht ergreift, bekommt er unverhofft Hilfe von Kiri, einem Mädchen mit schneeweißem Haar, das dieselben mysteriösen Fähigkeiten zu besitzen scheint, wie das Monster in Frauengestalt.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2018

Tolle Mischung aus Horror, Thriller mit einer guten Prise Humor

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Seiji ist mit seinen Freunden auf dem Rückweg aus dem Skiurlaub, als er und seine Studienfreundin Mai zu einer Mutprobe angestachelt werden. Sie sollen ein verwittertes, mit Gerüchten umranktes Landhaus ...

Seiji ist mit seinen Freunden auf dem Rückweg aus dem Skiurlaub, als er und seine Studienfreundin Mai zu einer Mutprobe angestachelt werden. Sie sollen ein verwittertes, mit Gerüchten umranktes Landhaus betreten. Im Inneren des Hauses erwartet sie jedoch eine seltsame Frau in einem protzigen Kimono. Noch während Seiji verwirrt vor der Unbekannten steht, erkennt Mai, was wirklich vor ihnen ist. Den Versuch zu fliehen bezahlt Mai mit ihrem Leben. Und plötzlich gesellt sich noch ein zweites Geschöpf dazu. Ein geheimnisvolles Mädchen hilft Seiji, doch warum tut sie das? Scheint sie doch dieselben Fähigkeiten wie die blutrünstige Frau zu haben…

Das Cover ist ja schon mal ein richtiger Blickfang und insgesamt ist der Manga wirklich hochwertig produziert worden. Als ich dann das Buch aufgeschlagen hatte, war ich schon mal sehr begeistert. Denn gleich zu Beginn gab es vier farbige Seiten. Das ist bei Mangas ja eher unüblich und im Grunde darf der Leser schon froh sein, wenn es nach dem Cover noch ein koloriertes Bild gibt. Aber gleich vier Seiten? Wow. Das hat mich richtig gehend entzückt, denn so konnte ich auch gleich einen sehr intensiven Eindruck von den Figuren und der Stimmung des Mangas erhaschen. Immerhin ging es gleich mit den Handlungen los.
Jedes Kapitel trug auch seinen eigenen Titel, sodass jede Handlung und die dazugehörigen Szenen innerhalb dieses Kapitels unter einem bestimmten Thema standen. Dies steigerte die Spannung, denn es war wie eine kleine Verheißung auf das Kommende.
Die Grundidee des Mangas war anfänglich undurchschaubar, was den Reiz natürlich extrem in die Höhe schraubte. Klar war nur, dass es an diesem unheimlichen Ort eine Frau gibt, die Menschen verspeist. Scheinbar sind auch nur Frauen in der Lage die wahre Gestalt der mysteriösen Frau zu sehen. Denn die Männer sehen nur eine wunderschöne Dame. Das warf bei mir natürlich schon einige Fragen auf, die jedoch recht zügig geklärt wurden.
Das Zusammenspiel aus Zeichnungen und Text war wirklich harmonisch und perfekt aufeinander abgestimmt worden. Hideo Takenaka versteht es hervorragend mit seinen Illustrationen eine ganz eigene Atmosphäre zu schaffen. Diese sprang beim Lesen förmlich auf mich über und die Story zog mich gänzlich in ihren Bann. Auch blieb die Geschichte immer unvorhersehbar, was eine ganz besondere Dynamik zur Folge hatte. Es war im Grunde wie ein Rausch. Ich musste immer weiterlesen, denn es war alles zu faszinierend, zu spannend, sodass ich den Manga einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Grafisch hat Hideo Takenaka wirklich ganze Arbeit geleistet. So geizen die Darstellungen nie an Details, an Raffinesse und Ausführlichkeit. Selbst die Emotionen sind so plastisch dargestellt worden, dass ich die Angst der Menschen förmlich auf der Zunge schmecken konnte. Auch die Horrorelemente sind klasse in Szene gesetzt worden, mir war das Grauen regelrecht den Rücken hinuntergerieselt.
Hier gab es keinerlei Logikfehler zu entdecken. Stück für Stück hob der Zeichner einen klitzekleinen Teil vom Vorhang, sodass ich wie eine Maus dem Käse gefolgt bin.
Das Setting war wirklich toll. Passierte das meiste doch unweigerlich rund um das alte Landhaus. Dennoch war die Gegend richtig schön einsam und unheimlich.
Die Figuren waren alle stimmig und passend zur Geschichte. Jeder hatte seine unverkennbaren Eigenheiten und sie waren alle gut auseinanderzuhalten. Besonders hatte mich die Verbindung zwischen Kiri und Seiji fasziniert. Obwohl sie eigentlich Gegner sein müssten, helfen sie sich. Das verlieh dem Ganzen eine besondere Note.

Fazit: Dieser Manga gefällt mir super gut. Der Auftakt in diese Reihe macht schon jetzt süchtig und dazu trägt vor allem die Mischung aus Horror, Thriller mit einer guten Prise Humor bei.