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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 11.05.2020
  • ISBN: 9783570313589
Holly Black

ELFENKRONE

Die Elfenkrone-Reihe 01 - Gewinner des Deutschen Phantastik Preises 2019
Anne Brauner (Übersetzer)

Ein gefährlicher Machtkampf, eine Elfenkrone und ein Mädchen ...

»Natürlich möchte ich wie sie sein. Sie sind unsterblich. Cardan ist der Schönste von allen. Und ich hasse ihn mehr als den Rest. Ich hasse ihn so sehr, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, wenn ich ihn ansehe …« Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat Jude nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will …

Alle Bände der „Elfenkrone“-Trilogie:
Elfenkrone (Band 01)
Elfenkönig (Band 02)
Elfenthron (Band 03)
Wie der König von Elfenheim lernte, Geschichten zu hassen (Illustrierter Zusatzband)
Die verlorenen Schwestern - Eine Elfenkrone-Novelle (nur als E-Book verfügbar)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2021

Sehr zwiegespalten ...

1

Mit gerade mal sieben Jahren macht Jude bereits eine traumatische Erfahrung. Sie und ihre Schwestern müssen dabei zusehen, wie ihre Eltern von einem wildfremden Mann umgebracht werden. Doch nicht nur das, ...

Mit gerade mal sieben Jahren macht Jude bereits eine traumatische Erfahrung. Sie und ihre Schwestern müssen dabei zusehen, wie ihre Eltern von einem wildfremden Mann umgebracht werden. Doch nicht nur das, er entführt die drei ins Reich der Elfen, um sie bei sich aufzuziehen. Jude und ihre Zwillingsschwester haben es als Menschen dort jedoch nicht leicht. Selbst zehn Jahre später werden sie noch immer von den Elfen gemieden, wenn nicht noch gar deutlich schlimmeres. Während Judes Schwester gerne unter dem Radar bleiben möchte, wünscht sich Jude nichts sehnlicher als dazuzugehören und endlich respektiert zu werden. Nur leider ist sie davon meilenweit entfernt. Ihre Klassenkameraden überlegen sich eine Grausamkeit nach der anderen für sie. Und dass sie das nicht so einfach über sich ergehen lässt, stachelt die anderen nur noch mehr an. In Judes Versuchen dazuzugehören gerät sie in Machenschaften, von denen sie sich besser hätte fernhalten sollen …

Character (4/10)
Eigentlich freue ich mich immer über starke Protagonistinnen, die sich nichts gefallen lassen, aber mit Jude bin ich leider einfach nicht warm geworden. Ich bewundere zwar dennoch ihren Kampfgeist, aber das ist leider auch das Einzige. Ansonsten konnte ich ihr Handeln selten nachvollziehen und so ganz im Allgemeinen habe ich sie als eher unsympathisch empfunden.
Auch mit den anderen Charakteren konnte ich wenig anfangen. Der Ziehvater erschien mir teilweise in Ordnung, bis zu einem gewissen Punkt, wo sich das als Irrtum meinerseits herausgestellt hat. Locke fand ich von Anfang an seltsam und hab mich gefragt, ob man ihn trauen kann. Kaden ist eh eine Nummer für sich und selbst ihre Zwillingsschwester hat mich wirklich enttäuscht. Da mir die Charaktere in Büchern sehr wichtig sind, ist es alleine deshalb leider schon kein Wunder, dass mich „Elfenkrone“ nicht richtig mitreißen konnte.

Atmosphere (4/10)
Die Atmosphäre empfand ich als ziemlich intensiv und grausam muss ich gestehen. Ich habe schon einige Fantasybücher mit Elfen gelesen, deswegen ist es gar nicht mal so überraschend, aber irgendwie hat die Autorin trotzdem nochmal eine kleine Schippe draufgelegt. Es hat auf jeden Fall gut zur Handlung gepasst, aber ich persönlich habe mich darin jetzt nicht besonders wohlgefühlt.

Writing Style (4/10)
Auch der Schreibstil war nicht so ganz mein Fall. Nachdem man einmal in der Handlung angekommen war und sie später richtig Fahrt aufgenommen hatte, kam man dann auch ganz gut durch, aber vor allem zu Beginn des Buchs ging es für mich eher etwas schleppend voran. Der Schreibstil ist sicherlich auch an die Handlung angepasst, dementsprechend eher simpel und direkt. Ich mag es persönlich doch lieber ein bisschen runder.

Plot (6/10)
Wie beim Schreibstil schon erwähnt hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Im letzten Drittel wurde es dann jedoch doch noch sehr spannend, wodurch meine Bewertung für die Handlung auch höher ausfällt als für die anderen Kategorien. Die Ideen, die die Autorin eingebracht hat, fand ich teilweise durchaus sehr spannend. Den hinteren Teil hatte ich dann auch weitestgehend an einem Stück gelesen, da es mich doch noch fesseln konnte.

Intrigue (5/10)
Stellenweise hat mich „Elfenkrone“ auf jeden Fall gefesselt, vor allem am Ende wollte ich es dann nicht unbedingt aus der Hand legen, da ich wissen wollte, wie es ausgeht. Aber gleichermaßen gab es Abschnitte, wo ich nicht unbedingt weiterlesen bzw. es wieder zur Hand nehmen wollte. Deswegen auch eine fünf von zehn. Es hat sich ungefähr die Waage gehalten.

Logic (6/10)
Ich hatte ja bereits bei den Charakteren angedeutet, dass ich nicht alle Entscheidungen und Handlungen so richtig nachvollziehen konnte. Vom allgemeinen Aufbau der Handlung war es aber schon logisch und hat sich zu einem sinnvollen Gesamtbild zusammengefügt.

Enjoyment (4/10)
Leider habe ich das Buch alles in allen nicht so richtig genossen. Es gab durchaus gute und spannende Stellen und die allgemeine Handlung war auch nicht verkehrt, aber vieles rund herum war einfach nicht so ganz mein persönlicher Geschmack.

Fazit (4,7/10)
Ich bin sehr im Zwiespalt was ich euch zu „Elfenkrone“ final sagen soll. Es ist eine wahnsinnig beliebte Reihe, doch mich persönlich konnte der Auftakt davon nicht richtig überzeugen. Es war definitiv nicht alles schlecht, ihr seht ja, dass die Bewertung bei drei Sternen gelandet ist. Aber es ist für mich auch ein deutlicher Abstand zu vier Sternen da. Ich konnte einfach mit den Charakteren und deren Verhalten nicht allzu viel anfangen, was sich natürlich irgendwo auf das ganze Buch ausgewirkt hat. Die Handlung selbst war teilweise spannend und fesselnd, konnte es für mich aber nicht alleine rumreißen. Ich war danach auch total unentschlossen, ob ich den zweiten Band lesen möchte oder nicht. Mittlerweile habe ich mich für „ja“ entschieden, da viele sagen, dass sie deswegen die Reihe so gut finden. Ich denke, ich möchte an dieser Stelle weder von dem Buch abraten noch es euch ans Herz legen. Es hat sein Pro und Contra. Wenn es euch vom Klappentext her anspricht, gebt dem Buch eine Chance. Wenn ihr eher unentschlossen seid, dann greift zu was anderem.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

Leider nicht wirklich überzeugend

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Was dieses Buch angeht bin ich wirklich hin und hergerissen.
Die ersten 100 Seiten konnte ich einfach nicht warm werden mit dem Buch - der Story und dem Schreibstil.
Bis zur letzten Seite dachte ich mir ...

Was dieses Buch angeht bin ich wirklich hin und hergerissen.
Die ersten 100 Seiten konnte ich einfach nicht warm werden mit dem Buch - der Story und dem Schreibstil.
Bis zur letzten Seite dachte ich mir immer wieder, dass die Geschichte nicht ganz stimmig ist und einfach das Gesamtpaket nicht so wirklich passt und trotzdem möchte ich unbedingt wissen wie es weitergeht 😬 Lange Rede, kurzer Sinn: Das Buch gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingen, aber irgendwie hat es trotzdem was. Vielleicht ist es der märchenhafte Touch... Ich kann es gar nicht wirklich sagen.

Die Charaktere selbst mochte ich eigentlich schon. Jude - die toughe, kämpferische, rebellische Frau und Cardan - der düstere Badboy mit dem weichen Herz.

Der Schreibstil war für mich wirklich gewöhnungsbedürftig. Ich finde, dass das Buch sehr kindlich geschrieben ist. Auch kommen sehr oft Wiederholung vor, was mich persönlich etwas irritiert hat während dem Lesen.

Die Story brauchte zwar etwas bis Fahrt rein kam, aber zum Schluss war ich trotzdem etwas überrascht von der Wendung!

Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band .

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Veröffentlicht am 20.10.2021

Leider kann ich den Hype nicht verstehen...

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Ich glaube zu „Elfenkrone“ von Holly Black brauche ich keine große Einleitung schreiben. Gefühlt hat es jeder gelesen oder im Bücherregal stehen 😀 Überall habe ich diese Reihe gesehen und da jeder von ...

Ich glaube zu „Elfenkrone“ von Holly Black brauche ich keine große Einleitung schreiben. Gefühlt hat es jeder gelesen oder im Bücherregal stehen 😀 Überall habe ich diese Reihe gesehen und da jeder von Cardan schwärmt, musste ich natürlich mich selber in die Welt der Elfen begeben…

Autorin: Holly Black
Genre: Romantasy
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag: CBJ Verlag
Sprache: Deutsch



Eigene Meinung

Wie oben schon geschrieben, habe ich bereits sehr viel (positives) von „Elfenkrone“ gelesen und gehört, also bin ich doch mit sehr hohen Erwartungen an das Buch gegangen.

Leider sind diese sehr schnell in sich zusammengefallen. Ich habe unglaublich schwer in das Buch gefunden, was vor allem an dem mir absolut nicht zusprechenden Schreibstil von Holly Black liegt. Manchmal bekommt man ellenlange Beschreibungen der banalsten Dinge und dann sind wichtige Szenen wieder viel zu kurz und nur ein paar Sätze lang.

Auch die Charaktere haben irgendwie gar keine Tiefe. Nur Jude wird sehr gut beschrieben und die fand ich einfach nur unsympathisch 😀 Einerseits will sie die starke, unabhängige Ritterin sein, die es allen beweist. Andererseits zweifelt sie dauernd an sich selber, reagiert kindisch und ist naiv. Als ob sie zwei Seiten hätte und die Autorin sich einfach nicht entscheiden kann wie sie Jude nun kreiert.

Von der „ach so tollen“ Enemy to Lovers Liebesgeschichte mit Prinz Cardan bekommt man auch nicht viel mit. Weder der Enemy Part ist wirklich ausgebaut, noch der Liebespart. Dabei habe ich mich auf coole Wortgefechte und Zoff gefreut 😀

Alles in allem passiert irgendwie nichts in dem Buch bis auf die letzten Seiten. Es fühlte sich wie ein sehr lang gezogener Prolog an um dann am Ende noch mal Gas zu geben, weil man den Leser / die Leserin ja auf Band 2 hypen muss.

Am Ende kam ein langer Politik Fantasy Roman dabei raus, der mir irgendwie anders verkauft wurde… 😀

Ein Pluspunkt war allerdings die Welt der Elfen und ihre Einwohner. Die Wesen, die Pflanzen, das Essen – super kreativ und nicht die Standard 0815 „alles ist sexy und hübsch“ Welt. Es gibt so viele Kreaturen, die so außergewöhnlich beschrieben wurden, dass es wirklich sehr bildhaft vor meinem Augen entstanden ist! Hat mir sehr gut gefallen.

Ich werde sicher irgendwann auch Band 2 noch lesen, aber nicht gleich. Dafür habe ich mich echt zu sehr gequält. Schade…

TL;DR

Leider kann ich den Hype nicht verstehen. Die Welt ist zwar wirklich schön, aber der Schreibstil sowie das Gefühl, dass es nur ein sehr langer Prolog ist, lassen mich echt unzufrieden zurück.

2 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.10.2020

Dark Fairytale

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Leider hat es mir nicht besonders gut gefallen. Aber erstmal kommen wir zu den positiven Eigenschaften, welche das Buch mit sich bringt. Für mich war der Einstieg in die Geschichte wirklich leicht. Ich ...

Leider hat es mir nicht besonders gut gefallen. Aber erstmal kommen wir zu den positiven Eigenschaften, welche das Buch mit sich bringt. Für mich war der Einstieg in die Geschichte wirklich leicht. Ich mochte die Charaktere, fand das Setting interessant und auch der dunkle Ton des Buches hat mir sehr gut gefallen. Mit dem Schreibstil, den ich Recht angenehm und flüssig zu lesen fand, gab es auch keine Probleme. Das Ende konnte mich, dann dazu verleiten den zweiten Band zu lesen, welchen ich geliebt habe. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ohne auf Einzelheiten einzugehen oder jemanden zu Spoiler, versuche ich aufzuzeigen, was ich 'negativ'an dem Buch fand. Wie zuvor schon erwähnt ,hat mir der Einstieg in die Geschichte sehr gut gefallen, leider fand ich das Buch danach sehr eintönig, die Gefühle und Motivation von Jude platt und oberflächlich. Auch Kaden habe ich als eindimensional empfunden. Die Handlung der Geschichte fand ich sehr langatmig und langweilig. Auch die Plottwists hatten nicht den gewünschten 'wow' Faktor, sondern ließen sich schon vorher erahnen. Das Ende hat mir gefallen, es hat Schwung und Aktion in die Geschichte gebracht, die mir zuvor gefehlt hat

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Veröffentlicht am 08.07.2020

Schönes Worldbuilding, aber mehr auch nicht

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mimimimimimimi...
Das ist das Einzige, das ich von der Protagonistin mitbekommen habe. Trotz der ganzen Liebe anderer zu diesem Buch, habe ich es einfach abbrechen müssen, da mir die Geschichte gar nicht ...

mimimimimimimi...
Das ist das Einzige, das ich von der Protagonistin mitbekommen habe. Trotz der ganzen Liebe anderer zu diesem Buch, habe ich es einfach abbrechen müssen, da mir die Geschichte gar nicht gefallen hat.
Das Titelbild ist wirklich wunderschön und hat mich auch sofort angesprochen. Da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, muss ich sagen, dass ich es doch sehr schwer fand. Also kein Buch für Einsteiger.
Schon am Anfang habe ich mich gewundert, dass Jude und ihre Schwester freiwillig mit denjenigen mitgehen, die ihre Eltern umgebracht haben. Natürlich, sie waren erst sieben, aber vor allem in dem Alter hätte ich vor diesen "Gestalten" Angst gehabt.
Das Setting erhält dafür von mir aber einen Stern. Die Welt ist (soweit ich dies mitbekommen habe) gut ausgebaut und scheint wirklich interessant zu erkunden sein. Allein durch die bekannte Spiderwick-Saga habe ich mich also auf eine neue Welt gefreut - diese Freude wurde mir allerdings schnell genommen.
Wäre Jude mit ihrem störrischen und fast schon selbstmörderischen Gedanken nicht schon genug gewesen, überkam mich fast der Brechreiz bei Cardan. Ich kann wirklich und unter gar keinen Umständen verstehen wie man jemanden wie ihn auch nur ansatzweise mögen könnte.
Während Jude den ihr deutlich überlegenen Elfen unbedingt die Stirn bieten will und sich dafür teilweise sogar selbst vergiftet, wurde sie mir von Seite zu Seite nur unsympathischer. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen und ihre Handlungen waren jenseits jedes klaren Verstandes.
Cardan ist das beste Aushängeschild für einen extremen Mobber. Seine "Späße" sind gefährlich und sein Egoismus kaum auszuhalten. Und doch handelt er nach dem Motto "Große Klappe, nichts dahinter". Er hat vor einem Menschen Angst, sobald sie ihm nur etwas androht.
Und warum steckt man zwei Menschen, die in der Welt der Elfen als Sklaven behandelt werden, zusammen mit Elfen in eine Schule?! Da kann man sich doch wirklich denken, dass das absolut NICHT gut gehen kann.
Den einen Stern gibt es für das Worldbuilding und einen Nebencharakter, den ich gerne näher kennengelernt hätte.

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